DER0001355MA - Zyklon - Google Patents
ZyklonInfo
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- cyclone
- exhaust pipe
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Description
Dr. Ing. Fritz Rüsch, Eilgen
Hilgen, den 9. Harz, 1950
Zyklon
Die ll&rkunssweise von Zyklonen ist bekannt: Tangential zum Umfang eines/Seist kreisförmigen Beliälters tritt an seinem öfteren Ende
ein staubhaltiger Gasstrom ein, kreist an der zylindrischen Aus~ senwand und schleudert die schweren Teile aus. Diese sinken nach
unten in einen Sammeltrichter, und die gereinigte luft zieht durch ein meist mittig gelegenes, in den zylindrischen Teil hineinragendes,
Rohr nach oben ab.
Der Luftwiderstand eines Zyklons wird anteilmässig hervorgerufen durch Reibungsarbeit und Beschleunigungsarbeit. Der Anteil der
Reibungsarbeit ist gering gegen den der Beschleunigungsarbeit. Die letztere wird nun an der Stelle im Zyklon geleistet, in der sich
der Luftstrom, immer noch mit einer kreisenden Geschwindigkeitskomponente behaftet, von der Zylinderwand löst und zum Abzugsrohr
strebt.
!Tun muss ein auf einem grossen Durchmesser ( 2 r^) mit einer Geschwindigkeit
c kreisender Luftstrom, falls er unter Beibehaltung der kreisenden Bewegung auf einen kleineren Durchmesser ( 2 r^ )
geht, seine Geschwindigkeit rein aus räumlichen Gründen immer mehr steigern je kleiner dieser Querschnitt wird, mathematisch ausgedrückt:
r . c = const. Es ist klar, dass diese Geschwindigkeitssteigerung nur durch Arbeitsaufnahme des Luftstromes möglich ist;
das heisst, sie bedingt einen V/iderstandsanteil, der von der den Luftstrom erzeugenden Arbeitsmaschine zu leisten ist. Während des
Überganges vom grossen zum kleinen Durchmesser muss nun der kreisende Luftstrom seine bisherige nach unten gerichtete Geschwindigkeit
in eine nach oben gerichtete ändern, was auch Arbeit kostet, wenn diese auch gegen die vorgeschilderte wiederum klein ist.
Diese Nachteile werden dadurch behoben, dass gemäss der Erfindung
das Abzugsrohr am Eintrittsende durch einen zentral angeordneten Körper teilweise augedeckt ist. Hierdurch wird nämlich, das Gebiet,
mit den immer kleiner werdenden Radien und den infolgedessen immer grosser werdenden Geschwindigkeiten, deren Schädlichkeit noch
mit ihrem Quadrat wächst} abgeschaltet. Darüber hinaus wird man das Abzugsrohr so gross v/ie möglich machen, wodurch ebenfalls
eine Verkleinerung von Radius und eine Yergrösserung der Geschwindigkeit vermieden wird» Man kann in der Yergrösserung so weit gehen,
dass gerade noch der tangential in den Zyklon eintretende Gasstrom ungehindert strömen kann.
In dentzwischen zentralem Körper und Rohrwand entstehenden Ringraum ist am Eintrittsende ein leitapparat an sich bekannter Bauart
angeordnet ο Dieser besteht zweckmässig aus radial angeordneten Schaufeln, die vorzugsweise mit ihrem unteren Ende in den freien
Zyklonraum hineinragen= Dieser Leitapparat erreicht zweierlei, einmal lenkt er den kreisenden Luftstrom stossfrei in die aufsteigende Richtung und spart hierdurch Wirbel und zweitens beseitigt
er jede kreisende Bewegung am Abzugsrohr und vermindert damit den Energieverlust ο Das Abzugsrohr kann entsprechend eingezogen
v/erden, so dass es am Austritt aus dem Zyklon als normales Rohr erscheint„ Damit die in den Zyklon tangential eintastende Luft
ungestört strömt, kann um das eingezogene Abzugsrohr ein zylindrischer Rundkörper aus Bleoh. angeordnet werden«,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen-Standes schematisch dargestellt und zwar bedeute/ a den Zyklon,
b das Abzugsrohr, c den in b zentral angeordneten Rundkörper und d die Schaufeln des Leitapparates.
Claims (3)
1. Zyklon mit Abzugsrohr, dadurch gekennzeichnet, dass das Abzugsrohr am Eintrittsende durch einen zentral angeordneten Körpe
teilweise zugedeckt ist.
2, Zyklon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zwischen zentralem Körper/unü Rohrwand entstandenen Ringraum
Üüt)
ein Leitapparat/an sich bekam ι N: Art angeordnet ist.
3. Zyklon nach./Anspruch^ und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schaufeln Aes Leitapparates mit ihrem unteren Ende in den freien Zyklonraum hineinragen=.
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