DER0000978MA - - Google Patents

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DER0000978MA
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Description

D!P! -:»fi6. LUDEWiS
Kriemhildenstr. 17 - Ruf
Firma ReIninghaus & Co.t Lüdenscheid in Westfalen.
Zugpendelleuchte.
Bei Zugpendelleuchten geschieht bekanntlich das Herunterziehen des Lampenschirmes gegen die Wirkung einer Bremse, während zum Wiederanheben der Schirm vonhand angehoben werden muss, wobei die entlastete Leitungs- und Tragschnur unter dem Einfluss einer Feder selbsttätig aufgewickelt wird. Die Aufwickelfeder ist dabei so bemessen, dass ihre Rückstellkraft gerade ausreicht, die unbelastete Schnur zurückzuführen. Für Pendelleuchten mit Lampenschirmen von ausreichendem Gewicht» z.B. Glasglocken oder -kugeln, genügt diese Anordnung und Ausbildung. Bei leichten Schirmen aus Papier, Zellon o.dgl. Werkstoffen, die nur ein geringes Eigengewicht haben, ist die durch den Schirm hervorgerufene Belastung der Schnur nur unzureichend. Die Folge hiervon ist, dass die Feder, deren Rückstellkraft aus naheliegenden Gründen nicht auf solch kleine Belastungsunterschiede einstellbar sein kann, die Schnur mitsamt dem Schirm »mpor zieht. Es tritt also der übel stand ein, dass leichte Schirme insbesondere tn ihren unteren Stellungen nicht beharren, sondern aufwärts gezogen werden.
Die Erfindung vermeidet diesen Mangel der vorbekannten Zugpendelleuchten mit Federrückführung der Schnur im wesentlichen dadurch, dass dem Lampenschirm be zw. dessen Tragmitteln ein Zusatzgewicht zugeordnet ist, das wesentlich über dem der normalen leichten Lampenschirme liegt und das die Schnur belastende Gewicht über die Rückstellkraft der Feder hinaus vergrössert.
Am bestes eignet sieh hierzu ein ringförmiger, zwischen Schalenhalter und Lampenfassung eingeschalteter Belastungskörper, der vorzugsweise aus Preß- oder gießbarem Werkstoff, insbesondere einem keramischen PreSstoff besteht·
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenatand in einem Auaführungsbeispiel dargestellt· Und zwar zeigen:
Fig· 1 eine Zugpendelleuchte, und
Fig. 2 den unteren feil der Leuchte allein, beide in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt·
Unterhalb der Zimmerdecke ist ein sogenannter Baldachin 3 vorgesehen, aus dessen Unterseite die Leitungsschnur 4 heraustritt, die dann duroh eine federbelastete Auf wickel vorrichtung 5 %n der innerhalb eines Schal enthält er β 6 angeordneten Fassung 7 geht. Auf dem Aussengewinde der Passung ist ein Schraubring 8 vorgesehen, der einen leichten Lampenschirm 9 gegen den Schalenhalter 6 drückt.
Zwischen Sohalenhalter 6 und Fassung 7 ist ein ringförmiger BesohwerungskSrper 10 vorgesehen, der sich einerseits an der Innenwandung des Schalenhalters 6, anderseits an einer Schulter der Fassung 7 abstützt· Dieser ling 10 besteht im Ausführungsbeispiel aus einer leicht formbaren keramischen Masse und hat ein Gewicht ▼on beispielsweise 150 Gramm.
Dieser Hing 10 beschwert den Schalenhalter 6 und vergrössert somit dass auf die Leitungsschnur 4 einwirkende Gewicht derart, dass auch leichte Lampenschirme zuverlässig in jeder Stellung stehen bleiben, die Eüekstellkraft der Feder also in keiner Weise ausreicht, um den Schirm mit hochzuziehen. Selbstverständlich kann der Besehwerungsring auch dann im Sc'ialenhalter verbleiben, wenn an Stelle eines leichten Ze11onschirmes eine schwerere Glasglocke oder -kugel verwendet wird. In diesem Falle ist&ediglieh zum Entlasten der Schnur mit dem Glockengewioht auch das Ausgleiehgewicht anzuheben.
Wie bereite erwähnt, ist die dargestellte Ausfuhrung nur eine beispielsweise Verwirklichung der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt, vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen möglich. So könnte der Gewichtsausgleich auch mit anderen Mitteln erreicht werden, beispielsweise derart, dass der Schalenhalter als Hohlkörper ausgebildet ist und mit Sand, Bleikügelchen ο«dgl· beschwert wird« Der vorzugsweise verwendete ling kann statt aus keramischem Werkstoff auch aus anderem Werkstoff bestehen, Jedoch hat der keramische Preßwerkstoff den Vorteil leichter Verformbarkeit und geringer Gestehungskosten, Bartiber hinaus sind diese Stoffe dtr ehweg gute Nichtleiter von erheblichem Gewicht.

Claims (4)

Ansprüche .
1.) Zugpendelleuchte mit unter Federwirkung aufwickelbarer Pendelschnur und von dieser getragenem Lampenschirm, dadurch gekennzeichnet, dass dem Lampenschirm (9) besw. dessen Tragmitteln (6) ein Gewloht (10) zugeordnet 1st, welches das Gewicht der die Schnur belastenden felle der Leuchte über die Rüekstellkraft der Aufwickelfeder hinaus vergrössert.
2») Leuchte nach Anspruch I9 dadurch gekennzeichnet, dass das Aus glei enge wicht (10) Innerhalb des den Lampenschirm tragenden Schalenhalters (6) untergebracht ist·
3.) Leuchte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichgewicht als ringförmiger Belastungskörper (10) ausgebildet und zwischen Schalenhalter (6) und Lampenfassung (7) eingeschaltet ist.
4.) Leuchte nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hing (10) aus einem keramischem Werkstoff gebildet ist.

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