DER0000447MA - Verfahren zur Herstellung eines Anasetheticums - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anasetheticums

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DER0000447MA
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Dietrich Dr. med. dent. Göttingen Roeder
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P4.05678S*-3.Z51
PATENTANWALT Dr. Ο. FAUST
Akte.; R 447 IVa/30h
Ana.» Sr.^iatrieh Roeder. SSttingen
lein Zeicfaent P 714
1.Febraar 1951
Yerfahren gar Herstellung von pharmazeutischen Produkten.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren aur Verbeaaerung der Wirkaaekeit von Aminogruppen enthaltenden Anaeethetika9 insbesondere solchen vom Typus der Aainobeneoylalkylaminoäthanole. Tie anaestheeierende ffirkung dieser Stoffe9 die für die Heilkunde von hervorragender Bedeutung ist» ist leider bisher immer eine sehr kurx andauernde gewesen, wie ele zwar für viele Zweeke ausreichend 1st. So beträgt a.B. die Wirkungsdauer des βal«sauren p-Butylaminobensoyldimethylaffiinoäthanole nur wenige Stunden.
Die Brauchbarkeit dieser Stoffe für begrenzte Dauerblokkade der Grenzstrengganglicn, die sich auf maximal 24 Stunden erstreckt, meistens aber nur wenige Stunden anhält* ist für viele Zwecke nicht ausreichend, und der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Terfahren aur Herstellung von Wirkstoffen für das Aueechalten der Ganglien mit ihren physiologischen Auswirkungen auf die 3-4fache Zelt. Diese Wirkung kann s.B.bel einer Stellatumaussehsltung aus der Kontrolle der Pupillenweiten und der Hautteaperatur ohne weiteres festgestellt werden.
Bs hat sich nämlich herausgestellt, dass man die Ylrkung des genannten anaestheslerenden Stoffes dadurch wesentlich verlängern kann»
~2~
€'ft«ä Ä-.n ate Bit IwRgkefttigea eli|&3tl«Qh«8 ^ettnimiwa '
K<A.i-rv>lt» iJiebe*o»i?.*r* *oleh*n» &e.?cn .*ehtuslstö^paratur aar wwRlg,' 6Äer de-ί· ir'Srpβrteap* ra t ur liegt, »i·" to*£api«i««cl«* i/t«?uri»e&u- " re» a."ber auoh PaUtltia-» Kyrl«tiA«t -Äwieni«-, .evtl ««neb S«pi4«r>
Saurin-, .O«rotia»&ürt» auch »ynthetioofc« f«"tt«iw«a u»dgX#»# -
Msxti um. «na®3ih«sitye döß Stoff/ alt dtrartig«» StoaMOji. kuppelt ( «o «at»t«h*tt ^roAubtel der«» t-.etaclspnnbt @ln w#&ig' ""'·» «i>©r öder aadb witr 4er lSx$trtej^ev&tfi* litgt \»A Att'aMl £» #
gt&«]^lf*]Mra-ifttttttB&» bsBoitt OlivesSl G«dgl. g©18etf AettXftgyiifi; la41si*ie«A k&nft*
de» pbyt&ologltob wir*&*ia*iA Stoff»» iö dem Xftrptr it&olgßf ä*r^ £ vtrgrltestruAg to tetltbai* vtrlMMpMfflt.*Ar4> oder ob ein« Xtag·*?: •tt&t AMlaeotlfttlro fies wiÄ»©'&«» /töfft® attttfiadtt» to**··..^j. ittie diese® Cran& Sil« Blffusioii Iß 4«b EjBrptr/!«»gMgetr W titjtyt':; g«fct# ^tAtaf«11« irird es m0gll6b feel to f&tgXUbaa AaAk·!' ' ' n
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P/LG5678MZ51
«3-
Me Anwendungsgebiete der erfindungsgeaase IiergeetelXten Produkte sind VieXfaohf beispielsweise bei Plexueneuri tiden* Kaoealglen naoh SohueeTerletgungent periphere Durchblutungeetörungen« BrfrierungafoXgen usw. , ferner die Blockierung dee Grewstranges f bei Gelien- und Nierenkoilkent Angina pectoris; auch auf gabnäratllohen Gebieten ist die |nwendung»aSgllohkeit eine vielfache.
Zur Beretellung eines Injektioneaittele gesJi.se der vorliesenden .Erfindung Tereendet can beispielsweise basisches p-Butyl-SAinobenaoyldiffetfeylaffiinoathanol und Stearineaurtt die in Verhältnis 1:1 in einer sterilen Porzelleneohale su* aamengeeohmol* aen werden. Bae erhaltene Produkt hat einen Bohaelepunkt von etwa 33° und iet in absolute» Alkohol löelloh und bildet auf WasserzueatK eine haltbare milchige Bmuleioat die naoh einigen Tagen in eine durchscheinendef opalisierende Lösung übergeht.
Das aus p-3utylaainobenzoyldlffiethyIaminoäthanol und Stea- . rinsäure hergestellte Produkt zeigte a.B.eln Molekulargewicht von 475 t gegenüber einem Molekalsrgewlciit von 284$3 der Stearin* säure und 264.3 dee p-ButylaminobenisoyldiU(?tbylaainoathanole. Das Ergebnis weiet auf eine weltgehende Verbindungebildung hin* : wobei es dahingestellt bleiben kann» ob eine Eeter- oder eise Salebildung oder beides stattfindet. Es ist denkbart die Kupp- ■ lung gegebenenfalls auch alt physiologisch wirksamen Stoffen Btt versuchen, um eo evtl.ewei wtrfcungen gleichseitig durch eine Injektion aussulösen.
Fiir neurologische Zwecke verwendet m&h ein Gemisch von
einem Teil des vorstehend beschriebenen» *rf indiangage&äas b4* Stearinsäure behandelten .p-Bu1tyla^inobenzoyläimeth.yi8Jri.inoätha* nols, au de::: man .0.02 Teile P-CxybenzpeeuureiaetbyleeterZp--Oxybeta«·. zoeeSurcpro'pylester, 0.2 Teile Tricfclorisobutylalkohol und 10 Teile Olivenöl hinzufügt.
Für zahnärztliche Zwecke verwendet κ.β» z.B. 0.2 Teile mit" Stedrinsäure behaMeJLten p-Buty IaminobenzoyldiEiethy laminoätkaaole*, 0jCE T.eiIe p-CxyienzoesäurfcinethylesterZp-0xyhenzoe3Aurepropylester, 0.2 Teile TrioUoriüObutylalkohol und 0.0005 Teile Adre- -. nalin (o-l>ioxyphenylätbar,olaethylaffiin), sowie 0.3-0,5 teile Stearinsäure und 10 Teile"Olivenöl* Das Adrenalin dient in der an-. -
-gegebenen Vorschrift zur Gefäsekontraktion und der TricblorteobutylaikoÄol als Vehikel und Stabilisierangsaittel für das Adre-· 'nalin»- .

Claims (2)

PA.05678&--12.51 -5- ffatentttneffrüche.
1. Verfahren zur Heratellang eines 'naeethetleime, daduroh gekennzeichnet, dass mm p-ButylamlnobenaoyIdimethylaminoäthanol mit Isngkettlgent aliphatischen Pettefturen kuppelt*
2. Verfahren nach Anspruch Ir dadurch gekennzeichnet, dass »an dae Anaeetbetikua mit gleichen feilen einer aliphatischen, langkettipen Fettsäure kuppelt, wie in ereter Linie Stearinsäure, aber auch Palaitin-, Kyrlatln-, Aracbla-» Capria-, Laurin-» Cftrotinsäure, oder auch mit synthetischen fettsäuren* 3* Verfahren nach Anspruch 2» dadurch gekennzeichnet, das» mn dee >ö*eatbetikuai mit gleichen Teilen Stearinstture kuppelt und in an sich bekannter leise unter Suaats beispielsweise von P-öxybenaoesäureiaethyleeter/p-Oxylenaoeefiurepropyleeter, Trichlorißobuty!alkohol, sowie gegebenenfalls auch Adrenalin (o-0ioxy phenyläthanolaetby laaiin) in eines indifferenten Lüeun^anlttel »ie he ie ρIeleweiee Olivenöl, löst.

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