DEP0056470DA - Personenkraftfahrzeug - Google Patents
PersonenkraftfahrzeugInfo
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- vehicle
- steering
- axle
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- passenger vehicle
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Links
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Description
Abschrift
Friedrichshafen, 28.9-49
-ν
E- :
Die Stabilität eines Fahrzeuges um seine Hochachse hängt hauptsächlich davon ab, wo sein Massenschwerpunkt in Beziehung
zum Mittelpunkt der Widerstände liegt. Je weiter vorne genannter Massenschwerpunkt gegenüber dem Fahrwiderstandsmittelpurtkt
liegt, desto längsstabiler ist das betreffende Fahrzeug. Wenn die Bodenhaftung gering ist, d.h. bei Sasser
oder vereister Fahrbahn ist die .lage dieser beiden Punkte zueinander ausschlaggebend für die Sicherheit des Fahrzeugs
und seiner Insassen, liegt der Massenschwerpunkt im Fahrwiderstandsmittelpunkt, dann ist das Fahrzeug richtungs-""Iabil*',
liegt es hinter demselben ist es unstabil und umgekehrt stabil. Kun ist bekannt, dass bei Hinterachsantrieb
die Treibkraft als"Schubkraft hinter dem Fahrwiderstandsmittelpunkt wirkt, sodass Spurhaltungskräfte aufgewendet
werden müssen, da ja '"labiles'** Gleichgewicht bezüglich ■Richtungshaltung vorhanden ist und dass demgegenüber bei
Frontantrieb d.h. Vorderachsantrieb die Treibkraft als "sZug^Vkraft vor den Fahrwiderstandsmittelpunkt so auf das
Fahrzeug wirkt, dass es bei Gleichgewichtsstärungen stets seine Richtung zu halten sucht. Es ist dann also ""stabiles'"
Gleichgewicht vorhanden. Das ""gezogene"* Fahrzeug kann mit größerer Geschwindigkeit in die Kurve hineingezogen werden
und wieder mit höherer Beschleunigung aus der Kurve herausfahren als das *"!$e sc ho bene
Der nun bisher im Kraftfahrzeugbau angewandte Frontantrieb hat den Nachteil, dass er wesentlich komplizierter und damit
teurer ist als der Hinterradantrieb, weil die Vorderräder gleichzeitig gelenkt werden, was teure und empfindliche
Gelenkkonstruktionen bedingz.
Gegenstand der waglicgcndon Erfindung ist bs-» einfi ^ersonenkraftfahrzeug,
bei welchem die eingangs als' für hohe Fahrsicherheit ausschlaggebenden Forderungen bestmöglich
berücksichtigt sind, indem durch Vorverlegwag der Triebwerkmassen vor die Vorderachse, durch Antrieb der Vorderachse
ohne deren Lenkung unä durch Verlegen der lenkung nach hinten alle oben genannten Hachteile beseitigt werden.
Um nun ein solches Fahrzeug auch für höchste Fahrgeschwindigkeiten (z.B.kennen) bestgeeignet zu machen und
den Fahrwiderstand und besonders den Rollwiderstand auf das Äußerste zu vermindern kann die vorgeschriebene Hecklenkung
so ausgebildet sein, dass der windschlüpfig ausgebildete Fahrzeugkörper, wie bei Flugzeugen üblich, in eine
oder auch zwei steuerbare Seitenflossen ausläuft, welche mit der necklenkung der Hinterachse zweckdienlich gekuppelt istye
D -wWÄ. οίνο
- slas FahrzeugYaerodynamisch^denkt, wenn die Bodenreibung der Hinterräder oder ( bei Zwei- oder Dreiradfahrzeugen) des
Hinterrades ungenügend ist (z.B. bei nasser oder vereister Fahrbahn) oder wenn zwecks Verringerung des Rollwiderstandes
bewußt und gewollt vom Fahrzeugführer mittels\ einer steuerbaren Höhenflosse das Heck des Fahrzeugs so weit angehoben
wird, bis das Lenkrad oder die Lenkräder keine Bodenberührung mehr haben. Dieselbe Höhenflosse kann dann umgekehrt durch
negative Anstellung zum Andrücken der Hinterachse auf die Fahrbahn, d.h. zur -Erhöhung der jjOdenreibung benutzt werden.
Β E ' I";
Das Fahrzeug ist in den Figuren 1 und 2 von rechts nach links vorwärts fahrend gezeichnet. Die Antriebsmaschine und das
dazugehörende vollständige Triebwerk 1 liegt vor der Vorderachse 2, welche von 1 aus in bekannter "eise angetrieben
wird. Die Lenkung erfolgt vom führer aus über normale Bauelemente wie Seilzüge, Gestänge oder auch hydraulisch durch
,die Hinterräder oder das Hinterrad 3 je nachdem es sich um γ-, 3{- oder ^1Vradfahrzeuge handelt. Das Triebwerk 1 ist in
einer Platte (Brandwand) 4, welche das Fahrgestell 5.nach vorne abschließt leicht abnehmbar gelagert. r
Die Figur 2 zeigt das Heck des Fahrzeugs, in welchem die ^enk- und Steuerorgane untergebracht sind. 3 ist BtS·. ein
gelenktes Hinterrad, 5 das Fahrgestell. 6 ist die durch ein Gestänge 7 mit dem Lenkmechanismus des Hinterrades 3
gekuppelte Seitenflosse. 8 ist die um die Achse 9 mittelst Gestänge Io betätigbare Höhenflosse. 11 ist
ein Seilzug, der vom Führersitz aus zur Lenkung .des Hinterrades 3, das sich um die Ashse 12 *- läßt, ge^awÄhi- wird.
Claims (4)
1. ) PersonenkraftfahrZeulRι.dadurch gekennzeichnet ( dass die
Haupttriebwerksanteile^insbesondere der Motor mit dem Schaltwerk vor der nicht gelenkten, wohl aber ahgetriebenen
Vorderachse angeordnet sind, die Fahrzeuglenkung nur von der rjInterachse aus vermittelt wird.
2. ) Personenkraftfahrzjeug t, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
dass das Schaltgetriebe an einem senkrechten oder vertikal geneigten Träger, z.B. einer, den F<§kl?=
zeugvorderteil von seinem Hinterteil trennenden Tragwand angeordnet ist.
3. ) Personenkraftfahrzeug<,j nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet,dass für Fahrt mit grpßer Geschwindigkeit M * HnPtnInnlmng^a iQ, go cc hi ο Mrp-Tfers-S eine Seitenflos-.
se mit dem Lenkmechanismus der Hinterachse derart gekuppelt ist, dass sie bei verminderter Bodenreibung
die lenkung des Fahrzeugs ganz oder teilweise übernimmt .
4. ) Personenkrafjtfahrzeug^ nach Anspruch 1 bis 3 dadurch
gekennzeichnet, dass im Heck des Fahrzeugs eine Höhenflosse oder ein Paar v^ua-Höhenflossen vom Führersitz
aus verstellbar derart angeordnet ist, dass sowohl ein Abheben wie auch ein Andrücken der Hinterräder
bzw. des Hinterrades durch -bUftkrafte möglich ist.
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