DEP0056277DA - Druckrohrleitung für hängende Kreiselpumpen mit vertikaler Antriebsachse. - Google Patents

Druckrohrleitung für hängende Kreiselpumpen mit vertikaler Antriebsachse.

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DEP0056277DA
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Germany
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pressure
pipe
pressure pipeline
vertical drive
drive axis
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Robert Hentschel
Original Assignee
Hartlage, Johann, Osnabrück
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Description

Zur Förderung von vorgeklärtem Abwasser benutzt man häufig vertikale Kreiselpumpen ähnlicher Bauart, wie sie bie Wasserförderung aus Tiefbrunnen verwendet werden. Die Pumpen werden so tief in das Abwasser eingehängt, daß dem Laufrad das Förderwasser auch bei niedrigem Wasserstand zu zufließt. Das Pumpengehäuse ist mit dem den Antriebsmotor tragenden Motoruntersatz durch eine Rohrleitung, die Steigrohrleitung, verbunden. In diesem Steigrohr sind in gewissen Abständen Zwischenlager angeordnet, in welchem die das Laufrad antreibende Welle geführt wird. Das Steigrohr dient gleichzeitig als Druckrohr der Pumpe, denn das Förderwasser fließt in diesem Rohr nach dem in der Regel über dem höchsten Wasserstand angeordneten Abzweigstutzen, von wo es durch die anschließende Druckrohrleitung weitergeleitet wird. Die Pumpenwelle mit den Zwischenwellen selbst sind in den sogenannten Lagersternen befestigt, die aus einem kleineren und einem größeren Ring bestehen und durch Rippen konzentrisch miteinander verbunden sind.
Um zu vermeiden, daß sich im Wasser mitgeführte faserige Stoffe um die Welle schlingen, werden die Wellen mit feststehenden Schutzrohren umgeben. An den Rippen der Lagersterne können sich solche Faserstoffe aber ebenfalls festsetzen und die Durchgangsquerschnitte verstopfen und so zu Betriebsstörungen führen. Handelt es sich um die Förderung ungeklärten Abwassers, welches außer Faserstoffen auch noch Holzstücke und andere Fremdkörper enthält, so wird das Förderwasser nicht im Steigrohr, sondern durch ein neben diesem angeordnetes besonderes Druckrohr emporgeleitet. Infolge der zur Wellenachse exzentrischen Lage dieses Druckrohres wird auf die freihängende Steigrohrleitung mit der darin laufenden Wellenleitung, ein Längsmoment ausgeübt, welches die Wellen verspannen würde, wenn die Druckleitung nicht sorgfältig abgefangen wird, oder am unteren Teil der Steigrohrleitung bezw. am Pumpengehäuse besondere Stützfüße vorgesehen werden. Da die Befestigungsschrauben dieser Stützfüße unter Wasser liegen, so ist es schwierig, bei Reparaturarbeiten an der Pumpe, an diese Schrauben heranzukommen und ebenso erfordert das Abfangen der Druckrohrleitung große Sorgfalt und Sachkenntnis.
Diese Nachteile der bisherigen Bauart vertikaler Schmutzwasserpumpen zu vermeiden, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, die im folgenden an einem Anwendungsbeispiel erläutert wird:
Nach Figur 1 ist 1 der Einlaufstutzen der Pumpe, 2 das Pumpengehäuse, 3 und 4 sind zwei achsensymmetrisch am Gehäuse angeordnete Druckstutzen mit Druckleitungen 5 und 6. Die beiden Druckleitungen münden in ein Sammelstück 7 mit Hauptdruckstutzen 8. Die das ganze System tragende Steigrohrleitung, in welcher die Welle geführt wird, besteht aus den einzelnen Rohrteilen 9, 10, 11 und 12. Wie die Figur 1 erkennen läßt, ist auf diese Weise das ganze System statisch genügend genau ausgeglichen und kann die zu fördernde Flüssigkeit eingehängt werden, ohne dass Unterwasserstützfüße oder Rohraufhängungen vorgesehen werden müssen. Figur 2 zeigt einen Längsschnitt durch das Sammelstück 7 mit den Druckrohrverbindungen mittels Rohrstopfbüchsen. Anstatt der nachgiebigen Stopfbüchs-Rohrverbindungen können auch gewöhnlich starre Flanschverbindungen zur Anwendung kommen, besonders dann, wenn in die Druckrohre je ein Dehnglied eingebaut wird. Figur 3 zeigt einen Querschnitt durch das Sammelstück, es ist aus diesem und aus Figur 2 zu ersehen, daß die Förderflüssigkeit die beiden Druckleitungen und das Sammelstück gänzlich ungehindert durchströmen kann. Nach Figur 1 und 2 ist das Sammelstück 7 mit dem Steigrohrteil 10 zusammengegossen. Die Ausführung kann aber auch so erfolgen, daß das Steigrohr frei durch das Sammelstück 7 hindurchgeführt wird. Ein Querschnitt durch ein dieser Art ausgebildetes Sammelstück würde dann ebenfalls der Figur 3 entsprechen, es würde nur der mittlere schraffierte Ringquerschnitt so groß auszuführen sein, daß das Steigrohr 10 mit seinen Flanschen hindurchgesteckt werden kann. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, die beiden oberen Druckrohrenden mit Rohrkrümmern zu versehen und diese zu einem Hosenrohr zu vereinigen, wobei also der Hauptdruckstutzen nicht nach Figur 1 seitlich, sondern unter 90° dazu angeordnet wäre.
In manchen Fällen, z.B. dann, wenn es sich um sehr kleine Pumpen handelt, kann es zweckmäßig sein, nur eine einzige wasserführende Druckleitung anzuordnen. Um dann trotzdem den statischen Längsmomentenausgleich herbeizuführen, wird in der oben erläuterten Weise ein zweites Druckrohr vorgesehen, aber blind verschlossen, so daß es zwar wassergefüllt ist, aber kein Durchfluß erfolgt.
Anstelle dieses Blindrohres kann auch nur ein Gegengewicht irgendwelcher Form am unteren Teil der Steigleitung oder an der Pumpe so angebracht werden, daß der Momentenausgleich hergestellt ist.
Die neue Bauart wird hauptsächlich bei Abwasserpumpen Anwendung finden, sie ist aber auch bei der Förderung anderer Flüssigkeiten geeignet, wie z.B. zum Fördern von Holzschliff, Asche und dergleichen, wobei gegebenenfalls die Zwischenlager im Steigrohr klarwassergespült werden, wenn die Förderflüssigkeit wegen ihrer die Lager und Wellen zu stark angreifenden Beschaffenheit eine solche Maßnahme notwendig machen.

Claims (3)

1.) Druckrohrleitung für hängende Kreiselpumpen mit vertikaler Antriebsachse, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderflüssigkeit vom Druckraum der Pumpe durch zwei achsensymmetrisch angeordnete Druckrohre zu einem darüber gelegenen Sammelstück geführt und von da weitergeleitet wird.
2.) Druckrohrleitung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß nur das eine der beiden Druckrohre flüssigkeitsdurchströmt ist, während das andere zwar mit Flüssigkeit gefüllt, aber blind geschlossen ist.
3.) Druckrohrleitung nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Blindrohres nach Anspruch 2 am unteren Steigrohrteil oder an der Pumpe ein Gegengewicht beliebiger Form angebracht ist.

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