DEP0055842DA - Pendelstütze - Google Patents
PendelstützeInfo
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Description
Vereinigte Kugellagerfabriken
Aktiengesellschaft Schweinfurt, 22, Sept. 1949
Pendelstütze
/Zusatz zu Patent , Patentanmeldung P 8064 vom 1.10.48/
/Zusatz zu Patent , Patentanmeldung P 8064 vom 1.10.48/
Beschreibung: Durch das Hauptpatent ist eine Pendelstütze geschützt, bei der sich an die Endflächen des Stützkörpers Flächen
mit einem Abwälzprofil anschliessen, welche sich an entsprechende Abwälzflächen an den Auflagern anlegen
und bei Ausschwenken der Stütze aus der Mittellage abwälzen.
Die vorliegende Erfindung bildet eine Weiterentwicklung des Grundgedankens des Hauptpatentes. Um eine
grössere Bewegunggmöglichkeit für das Ausschwenken der Stütze zu erzielen und dabei doch gleichzeitig
eine einwandfreie und sichere Führung in jeder Lage bei einer allseitig beweglichen Stütze zu bekommen,
werden die hierfür verwendeten Führungsflächen an Ringkörpern vorgesehen, die sowohl die Enden des
Stützkörpers als auch die Auflager umgeben.
Die Ringkörper werden dabei so angeordnet, dass zwischen ihnen und den von ihnen umgebenen Teilen des
Stützkörpers oder des Auflagers genügend Spielraum bleibt, um eine Schwenkbewegung des Stützkörpers
auf der Auflagerebene zu ermöglichen. Von den der Führung der Stütze dienenden Flächen an den Ringkörpern
ist die eine als Rotationsfläche mit einer zykloidischen Kurve als Erzeugende, die andere als
gerade kreiszylindrische Fläche ausgebildet, wobei es gleichgültig ist, ob die zykloidische Rotations-
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fläche am Ringkörper der Stütze oder des Auflagers angebracht ist. Die Berührung der beiden Führungsflächen
findet bei Mittellage der Stütze in der normal zur Achse des Stützkörpers an die Kugelfläche
gelegten Tangentialebene oder in einer in Richtung der Achse um einen geringen Betrag dazu nach aussen
parallel verschobenen Ebene statt.
Bei einer seitlichen Verschiebung des einen Stützpunktes geht die Stütze in eine geneigte lage über,
ohne dass sich der Abstand der beiden Auflager ändert, weil der Stützkörper Teil einer Kugel ist, bis sich
eine der nicht zur Führung benutzten Flächen an ι dem Stützkörper oder an dem sein Ende umgebenden Ringkörper
gegen eine freie Fläche des Ringkörpers am Auflager oder des Auflagers selbst legt. Damit ist
die äusserste Schwenklage des Stützkörpers erreicht. Die dauernd miteinander in Berührung bleibenden Führungsflächen
der an jedem Ende des Stützkörpers und an beiden Auflagern angebrachten Ringkörper verhindern
dabei eine seitliche Verschiebung des Stützkörpers auf den Auflagern und zwingen ihn, eine reine
Abwälzbewegung darauf auszuführen.
Abb. 1 zeigt eine Ausführung einer derartigen Pendelstütze^ in einem Schnitt durch die Achse des Stützkörpers.
Die Stütze 1 ist als zylindrischer Körper ausgebildet, bei dem die beiden Endflächen 2 Kugelflächen
mit gemeinsamem Mittelpunkt sind.
Die Auflageflächen 3 der Auflagerkörper 9 sind eben und von ringförmigen Körpern 4 umgeben, deren innerer
Durchmesser beliebig, aber grosser als die bei der mittleren lage des Stützkörpers 1 in gleicher Ebene
liegenden Durchmesser der an die Kugelflächen 2 anschliessenden Kegelflächen 12 ist, so dass zwischen
diesen Kegelflächen 12 und den inneren Flächen 13
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ein beträchtlicher Spielraum besteht. Die äusseren Flächen 5 der Ringkörper 4 sind Führungsflächen, die
als Rotationsflächen mit einer zykloidischen Kurve als Erzeugende ausgebildet sind, und von geraden
zylindrischen Innenflächen 6 der Ringkörper 11, die ihrerseits in fester Verbindung mit dem Stützkörper
stehen, umfasst werden, in der Form, dass bei Mittellage des Stützkörpers 1 die Berührung der Führungsflächen 5 und 6 in der zur Achse der Stütze normalen
Tangentialebene an die Kugelfläche oder in einer um einen geringen Betrag parallel dazu nach aussen
verschobenen Ebene stattfindet. Die Schwenkbewegung der Pendelstütze kann äusserstenfalls so weit gehen,
bis die am Stützkörper 1 befindliche Fläche 12 sich gegen die Fläche 13 des Ringkörpers 4 am Auflager
legt und dadurch die Schwenkbewegung begrenzt. Die dauernd miteinander in Berührung stehenden Führungsflächen 5 und 6 der Ringkörper 4 und 11 zwingen dabei
den Stützkörper 1, sich mit seinen Endflächen 2 auf den Auflagerebenen 3 abzuwälzen, ohne zu gleiten.
Bälge 10 aus elastischem Material, die durch Ringe mit den Auflagerkörpern 9 und durch Ringe 8 mit dem
Stützkörper 1 fest verbunden sind, verhindern ein Austreten des Schmiermittels an den Auflagerstellen
und schützen gleichzeitig die ganze Anordnung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigungen,
ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei der die zykloidische Rotationsfläche zur Führung an dem Ringkörper
der Stütze angebracht ist, während die mit ihr zusammenarbeitende kreiszylindrische Fläche am Ringkörper
des Auflagers vorgesehen ist.
Ferner ist eine Weiterbildung der bisher beschriebenen Anordnungen möglich in der Form, dass der Körper
der Stütze nicht aus einem starren Stück besteht,
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