DEP0055796DA - Röhrenlibelle. - Google Patents
Röhrenlibelle.Info
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Description
Zei_ss 9.32^ 0P- Optische Werke Oberkochen G#m b»H.t_
Röhrenlibelle
Die in der Praxis zur Einstellung einer Horizontalen* insbesondere bei geodätischen Geräten* gebräuchlich® Höh«
renlibellen bestehen aus einer in einem Metall, gefällten Glasröhre, die bis auf die Llbellenblas® mit einer leicht«»
bweglichen Flüssigkeit gefüllt 1st, Di® Bef@stigung des Flüssigkeitsgefäßes in der Metallhülse erfolgt im al Ige*-
meinen mittels eines Kittes, und zwar-völlig starr* Infolge« dessen treten häufig, z*B* bei verschiedener Wärmeaus&ehnung
von Gefäß und Hülse, Spannungen auf* die eine Veränderung in der Justierung der Libelle ergeben, und damit
die genaue Einstellung des geodätischen Geräts überhaupt beeinträchtigen,
Fach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Libelle1- in ihrem Gehäuse ausdehnbar gelagert
ist und in ihrer durch Anschläge bestimmten Lage
ge—
durch Federkraft? halten wird· Die Federkraft erlaubtvungehindert eine Wärmeausdehnung von Gefäß und Hüls© unabhängig
voneinander, ohne daß die Lage der Libelle selbst geändert wird und ohne daß irgendwelche Spannungen aufr»
treten»
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Gehäuse an seinem Böden mit vier punlct«
förmigen Lagerstellen versehen* auf denen das 3?lüssigkeits» gefäß unter Einwirkung einer federkraft aufliegt» wobei
gleichzeitig eine zweite in Richtung der Böhrenachse wir«· kende Feder angeordnet wird, die das Gefäß gegen eines
weiteren am Gehäuseende vorgesehenen Anschlagpunkt drückt« An dieser Anschlagseite wird das Flüssigkeitsgefäß zweckmäßig
mit einer schrägen Mhrungsf lache versehen» an der der Anschlag mit einer nach unten, d.h., in das Gehäuse innere
wirkenden Komponente eingreift. Auf diese Weise ist eine sichere Halterung der Libelle im Gehäuse gewährleistet»
Die Federkraft, die die Libelle an die vier Lagerpunkt« auf dem Gehäuseboden andrückt, kann durch eine aus
der Gehäusewandung herausgeschnittene und entsprechend abgebogene Lasche erzeugt werden«
Zur näheren Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestelltf und gwar
zeigt Abb» 1 eine Röhrenlibelle in der Seitenansicht im Schnitt und Abb, 2 einen dazu senkrechten Schnitt längs
der Linie A«-A Ink Abb* I10
Das Libellengefäß 1 ist in dem metallischen Gehäuse untergebracht, und zwar liegt es auf vier Sicken 3 auf ^
die aus dem Bodenteil des Gehäuses 2 herausgedrückt sind« Der Spielraum zwischen dem Gefäß 1 und dem Gehäuse 2
ißt lediglich der Deutlichkeit wegen so groß gezeichnet ι er kann in der Praxis wesentlich kleiner seine Aus dem
oberen Teil des Gehäuses ist eine federnde Lasche 5 herausgeschnitten, welche nach unten abgebogen ist und
das Libellengefäß im Gehäuse festhält» Mit einer schräges fläche 7 liegt das Libellengefäß weiter an einer Lasche
an, die ebenfalls aus der 3ehäusewandung herausgeschnitten und abgewinkelt ist» Durch eine den Füllstutzen der Libelle
umgebende Feder 6 wird das Gefäß 1 immer in der Anlage an
der Lasche 4 gehalten« Dabei ergibt sich durch, die Schräge der Anlagefläohe eine nach unten wirkende Kraftkomponentej
so daß das Gefäß durch die beiden Laschen 4 und 5 "und die Peder 6 stets exakt in seiner Lage gehalten wird« Durch
diese Anordnung ist erreicht, daß sich Libellengehäuse und Libellengefäß ohne die Gefahr einer Verspannung und damit
einer Dejustierung der Libelle bei Erwärmung ausdehnen können«
Claims (1)
- Patentansprüche1* Röhrenlibelle, insbesondere für geodätische Gerate* dadurch gekennzeichnet, daß die Libelle in ihrem Gehäuse ausdehnbar gelagert ist und in ihrer durch Anschläge bestimmten Lage durch Federkraft gehalten wird*2„ Röhrenlibelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Libellengehäuse an seinem Boden vier praktisch punktformige Lagerstellen besitzt, auf denen das Libellengefäß unter Einwirkung einer "Federkraft aufliegt* während eine zweite, in Richtung der Röhrenachse wirkende Feder das Gefäß gegen einen weiteren an dem Gehäuseende vorgesehenen Anschlagpunkt andrückt,5» Röhrenlibelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Libellengefäß an seinem Anschlagende eine schräge !Führungsfläche besitzt, an der der Anschlag mit einer nach unten, in das Gehäuseinnere wirkenden Kraftkomponente angreift*4# Röhrenlibelle aaoh Anspruch 23 dadurch gekennzeichnet, daß die in Richtung der Röhrenachse wirkende Feder zwischen Röhrenende und Gehäusewandung angeordnet ist«5, Röhrenlibelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß aus der Wandung an der Oberseite des Libellengehäuses eine federnde Lasche herausgeschnitten ist, die das Libellengefäß gegen die Lagerstellen am Gehäuseboden andrückt*6« Röhrenlibelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet! daß die Lagerstellen durch Sicken gebildet werden* die aus· dem Gehäuseboden herausgedrückt sind»Len/Fun
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