DEP0055570DA - Spannfutter - Google Patents
SpannfutterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Spannfutter derjenigen Art, die eine Aussenhülse oder einen Spannfutterkörper sowie eine kegelige, aufgeschlitzte Spannpatrone und einen auf der Aussenhülse verschraubbaren Ring oder eine Mutter hat, mit dem oder der die Spannpatrone durch Hereindrücken in einen Innenkegel der Aussenhülse um das zu befestigende Werkzeug zusammengepresst wird.
Spannfutter dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Bei allen auf dem Markte vorkommenden Spannfuttern mit Vorrichtung zum Lösen der Spannpatrone ist letztere oderein n ihrer Stelle angeordneter Backensatz nach beiden Enden hin kegelig, wobei insbesondere der Kegel am Aussenende einen grossen Kegelwinkel hat. Diese doppelte Kegelform verschlechtert die Spannwirkung.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, und besteht im wesentlichen darin, dass die Spannpatrone am äusseren Ende eine ringförmige, mit dem Schraubring und der Patrone gleichachsige und quer zur Längsachse des Spannfutters stehende, schmale Druckfläche hat, mit der eine ähnliche Fläche des Schraubringes zum Einpressen der Spannpatrone in die Aussenhülse gegenübersteht. Die genannte Druckfläche ist erfindungsgemäss von der inneren Wand einer in der Spannpatrone ausgesparten Ringnut gebildet,
in die der Schraubring mit einem die Gegendruckfläche aufweisenden Flansch eingreift. Dabei dient die äußere Wand der Ringnut im Zusammenwirken mit dem Flansch des Schraubringes zum Lösen der Spannpatrone. Die äußere Nutenwand ist niedriger als die beim Einpressen der Patrone in die Aussenhülse wirksame vordere Nutenwand.
Die neue Ausbildung ermöglicht zunächst eine kräftigere Spannwirkung als bisher und damit sicheres Festhalten des Werkzeuges im Spannfutter. Der Grund hierfür liegt offenbar darin, dass wegen der schmalen, quer zur Spannfutterachse stehenden Druckfläche der Spannpatrone der beim Festspannen des Werkzeuges zu überwindende Reibungswiderstand beträchtlich herabgesetzt ist, so dass die am Schraubring wirkende Kraft voll für das Einpressen der Patrone in die Spannhülse wirksam wird. Bei praktischen Versuchen mit verschiedenen Spannfuttern hat sich nämlich gezeigt, dass Futter mit Doppelkegel im Vergleich zu einem Spannfutter mit einer einfach kegeligen Spannpatrone gemäss der Erfindung in vielen Fällen nicht einmal die halbe Greiffähigkeit erreichen bei gleichem Anzug. Dadurch, dass die beim Einpressen der Spannpatrone in die Spannhülse wirksame Druckfläche von der inneren Wandung einer Ringnut gebildet ist, in die der Schraubring mit einem Flansch eingreift, ist die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, die Spannpatrone durch entgegengesetztes Drehen des Schraubringes zurückzuziehen und dadurch die Einspannung des Werkzeuges zu lösen. Die sonst meist bestehende Notwendigkeit, die Spannhülse herauszuschlagen, ist damit beseitigt und ein besonders einfaches Lösen des Werkzeuges erreicht. Wird der Schraubring ganz abgeschraubt, dann kann man die Spannpatrone aus der Spannhülse herausziehen, und es ist nun nach einem Zusammendrücken des äußeren Endes der Spannpatrone, weil die äußere Wand der in der Patrone ausgesparten Ringnut niedrig ist, möglich, den Schraubring durch eine Kippbewegung von der Patrone zu lösen.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Dabei zeigen:
Fig. 1 das ganze Spannfutter,
Fig. 2 den verschraubbaren Ring und
Fig. 3 die Spannpatrone, sämtlich teils in Seitenansicht, teils im Schnitt längs der Mittellinie,
Fig. 4 die Spannpatrone vom äusseren Ende, d.h. vom unteren Ende in Fig. 3 gesehen, und
Fig. 5 eine äussere Stirnansicht des Schraubringes, wobei zugleich gezeigt ist, wie der Ring mit einem Schlüssel angezogen und gelöst werden kann.
Das dargestellte Spannfutter besitzt eine Aussenhülse oder einen Spannfutterkörper 1, der gegebenenfalls ein Halter ohne durchgehende Bohrung sein kann, eine Spannpatrone 2 und einen Ring oder eine Mutter 3, der oder die ein in ein Gegengewinde der Aussenhülse 1 eingreifendes Gewinde 3a hat. Die Aussenhülse kann in gewöhnlicher Weise in die Maschinenspindel eingesteckt und damit in Reibungseingriff gebracht werden. Zu dem Zwecke ist sie an einem Endteil kegelig ausgebildet. Am entgegengesetzten Endteil hat die Aussenhülse, wie gewöhnlich, einen inneren Kegel, dem ein äusserer Kegel der Spannpatrone 2 entspricht. Um federnd zusammengedrückt werden zu können, ist die Patrone, wie besonders in Fig. 3 gezeigt, von beiden Enden her aufgeschlitzt. Die Schlitze 4 enden wie gewöhnlich in Löchern 5, jedoch sind die Löcher nicht notwendig. Am äusseren, dem grösseren Aussendurchmesser aufweisenden Ende hat die Patrone eine in ihre Wandung eingedrehte Ringnut 6. In diese Nut greift ein
Innenflansch 7 des Ringes 3 ein, wie in Fig. 1 gezeigt. Die innere Wand der Nut 6 und der Flansch 7 bilden ringförmige und quer zur Längsachse des Spannfutters stehende Flächen 6a bzw. 7a, durch deren gegenseitige Anlage die Spannpatrone in die Aussenhülse eingepresst und dadurch um das Werkzeug zusammengepresst wird, wenn der Ring 3 auf der Aussenhülse einwärts verschraubt wird. Das Werkzeug ist in dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel ein doppelter Schaftfräser 8.
Die Befestigung des Werkzeuges im Spannfutter ist, wie ersichtlich, sehr einfach. Das Lösen ist ebenso einfach und wird in hohem Masse dadurch erleichtert, dass die Spannpatrone 2, wenn der Ring 3 auswärts geschraubt wird, von diesem durch Zusammenwirken seines Flansches 7 mit der äußeren Wand 6b der Nut 6 mitgenommen und auswärts verschoben wird. Hierin liegt ein grosser Vorteil des gezeigten Spannfutters im Vergleich mit mehreren im Handel vorkommenden Spannfuttern, bei denen man nach Lösen des Schraubringes viele Male gegen die Klemmhülse schlagen muss, um sie zu lösen. Wird der Ring 3 ganz abgeschraubt, dann kann die Spannhülse 2 aus der Aussenhülse 1 herausgezogen und vom Schraubring getrennt werden. Diese Trennung geschieht durch Kippen des Ringes, wobei die Teile der geschlitzten Patrone in radialer Richtung soweit zusammengedrückt werden, dass die äußere Wand 6b der Ringnut 6, die niedriger ist als die vordere Wand 6a, aus der Öffnung des Schraubringes herausschlüpft.
Das Spannfutter kann im Rahmen der Erfindung in mehrerer Hinsicht abgeändert werden. Wie schon angedeutet, kann die Spannpatrone druch einen Satz von Backen ersetzt werden, die mit der Nut 6 entsprechenden Nuten versehen sind. Sowohl bei der Spannpatrone als auch bei einem Backensatz können die Nut 6 und der Flansch 7 mit einander vertauscht, d.h. die Nut 6 im Ring 3 und der Flansch 7 an der Spannpatrone 2 oder dem Backensatz angebracht werden. Selbstverständlich kann der Kegelwinkel innerhalb
gewisser Grenzen geändert werden.
Claims (2)
1.) Spannfutter mit einer Aussenhülse oder einem Spannfutterkörper, einer kegeligen, geschlitzten Spannpatrone und einem auf der Aussenhülse verschraubbaren Ring oder einer Mutter, mit der die Spannpatrone in eine kegelige Bohrung der Aussenhülse eingepresst und so um das zu spannende Werkzeug zusammengedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannpatrone (2) am äusseren Ende eine ringförmige, mit dem Schraubring (3) und der Patrone gleichachsige und quer zur Längsachse des Spannfutters stehende schmale Druckfläche (6a) hat, der eine ähnliche Fläche des Schraubringes (3) zum Einpressen der Spannpatrone in die Aussenhülse (1) gegenübersteht, und dass die genannte Druckfläche (6a) von der inneren Wand einer in der Spannpatrone (2) ausgesparten Ringnut (6) gebildet ist, in die der Schraubring (3) mit einem die Gegenfläche aufweisenden Flansch (7) eingreift, und deren äussere Wand (6b) im Zusammenwirken mit dem Flansch (7) des Schraubringes zum Lösen der Spannpatrone dient, wobei die äussere Wand (6b) der Ringnut (6) niedriger ist als die beim Einpressen der Patrone in die Aussenhülse wirksame innere Nutenwand (6a).
2.) Spannfutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannpatrone durch einen Satz von mit bogenförmigen Mitnehmerflächen, Nuten oder Flanschen versehenen Spannbacken ersetzt ist.
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