DE1297967B - Spannzange - Google Patents
SpannzangeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
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Description
Die Erfindung betrifft eine elastische, geschlitzte und weist einen verhältnismäßig großen Anfall von
Spannzange mit an einen zylindrischen Bohrungsteil Teilen auf.
anschließendem Innengewinde zur Aufnahme eines Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Spann-
Werkzeugschaftes mit Gegengewinde, wobei die zange zu schaffen, bei der bei Drehbelastung des
Spannzange mit Außenkonus in den Gegenkonus 5 Werkzeuges gleichzeitig eine erhöhte Klemmung
einer Werkzeugmaschinenspindel eingesetzt und mit zwischen Spannzange und Werkzeugschaft und zwiderselben
drehfest verbunden wird und wobei der sehen Spannzange und Maschinenspindel erreichbar
Werkzeugschaft axial gegen einen Anschlagkörper ist. Ausgehend von einer Spannzange der anfangs gedrückt,
nannten Art, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß
Es ist eine Spannzange dieser Art bekannt, die io dadurch gelöst, daß der Anschlagkörper mit einem
in eine an ihrem äußeren Ende konisch aufgebohrte sich verjüngenden Teil in einem anschließend an das
und an ihrem inneren Ende in eine polygonal aus- Innengewinde der Spannzange angeordneten, sich
gebildete Ausnehmung auslaufende zylindrische gegen das hintere Ende der Spannzange verjüngen-Bohrung
eines Werkzeughalters eingesetzt ist, von den Innenteil der Spannzange axial beweglich anihrem
äußeren Ende her über einen Teil ihrer Länge 15 geordnet ist und daß sich die Schlitze der Spanngeschlitzt ist und an ihrem ungeschlitzten Ende zange über den Bereich des sich verjüngenden Innenmittels
eines polygonal ausgebildeten Vorsprunges teils hinaus erstrecken.
in die genannte Ausnehmung des Werkzeughalters Wird bei der erfindungsgemäßen Spannzange der
paßt. Hierbei ist die Anordnung derart getroffen, Werkzeugschaft weiter in das Innengewinde und
daß die Spannzange ein als doppelkonischer Kopf 20 gegen den axial verstellbaren Anschlagkörper geausgebildetes
äußeres Ende mit einer in das auf- dreht, so werden der sich verjüngende Teil des Angebohrte
Ende des Werkzeughalters passenden inner- schlagkörpers und das sich verjüngende Innenteil der
konischen Partie und einer entgegengesetzt konischen Spannzange axial gegeneinandergedrückt. Der vom
äußeren Partie aufweist. An die äußere Partie legt Werkzeugschaft gedrückte, sich verjüngende Teil, der
sich eine durch ein Innengewinde auf ein ent- 25 axial in die Spannzange und gegen deren sich versprechendes
Außengewinde des Werkzeughalters jungenden Innenteil gedrückt wird, drückt wegen
aufgeschraubte Ringmutter mittels einer an ihrem der Anordnung von sich verjüngenden Teilen radial
werkzeugseitigen Ende angeordneten konischen Öff- auf die Spannzange. Hierdurch wird die Spannzange
nung. Die zylindrische Bohrung der Spannzange ist wegen der über den Bereich der Anordnung von
an dem einen ihrer beiden Enden mit einem Innen- 30 sich verjüngenden Teilen hinaus verlängerten Schlitze
gewinde versehen, in das ein Außengewinde eines verstärkt gegen die Maschmenspindel verklemmt. Ist
in die Bohrung passenden zylindrischen Werkzeug- andererseits die Spannzange ausreichend gegen die
schaftes eingeschraubt ist. Am inneren Ende der Maschinenspindel verklemmt, dann drückt der
Bohrung des Werkzeughalters liegt eine zentrale Werkzeugschaft gegen den Anschlagkörper, und eine
Kugel an, welche durch eine federnde Zwischen- 35 Drehung des Werkzeugschaftes bewirkt Selbstscheibe
gehalten wird. Die Kugel kann auch durch klemmung des Schaftes in der Spannzange. Ein
eine konische Zentrierungsspitze aus Hartstahl er- wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Spannsetzt
werden. Zum Einsetzen des Werkzeuges in die zange ist diese doppelte Selbstklemmung, die mit ihr
Spannzange wird die Ringmutter gelockert. Darauf- erreichbar ist.
hin wird der Werkzeugschaft mittels eines mit Ge- 40 Wird die Spannzange aus der Maschinenspindel
winde versehenen Teils in die mit Gewinde ver- gelöst, so ist wegen der Schlitze der Werkzeugschaft
sehene Öffnung der Hülse eingeschraubt und die so lose in der Spannzange, daß das Werkzeug von
Ringmutter auf dem Halter festgezogen, so daß die Hand herausgedreht werden kann. Die mit der Beinnere
konische Partie des doppelkonischen Kopfes anspruchung des Werkzeuges wachsende Festigkeit
von der konischen Erweiterung am unteren Ende 45 der Werkzeugklemmung mittels der erfindungsdes
Werkzeughalters aufgenommen und dadurch die gemäßen Spannzange wird mit einer geringeren AnSpannzange
im Werkzeughalter verspannt wird. In- zahl von Teilen als bisher erreicht,
folge der Kupplung des quadratischen Endes der Bei einer bevorzugten Ausführungsform des ErSpannzange mit der entsprechenden quadratischen findungsgegenstandes ist der sich verjüngende Teil Ausnehmung im inneren Ende des Werkzeughalters 50 der Spannzange als Innenkonus ausgebildet. Ein derwird ein zwangläufiger Antrieb der Spannzange artiger Innenkonus läßt sich einfach und billig hersichergestellt, wobei letztere ihrerseits mit dem stellen.
folge der Kupplung des quadratischen Endes der Bei einer bevorzugten Ausführungsform des ErSpannzange mit der entsprechenden quadratischen findungsgegenstandes ist der sich verjüngende Teil Ausnehmung im inneren Ende des Werkzeughalters 50 der Spannzange als Innenkonus ausgebildet. Ein derwird ein zwangläufiger Antrieb der Spannzange artiger Innenkonus läßt sich einfach und billig hersichergestellt, wobei letztere ihrerseits mit dem stellen.
Werkzeugschaft sowohl durch Gewindeverbindung In manchen Fällen ist es zweckmäßig, wenn der
als auch durch Klemmwirkung drehfest verbunden Anschlagkörper eine Kugel ist. Dadurch ergibt sich
ist. 55 der Vorteil, daß der Anschlagkörper nicht besonders
Bei dieser bekannten Bauart muß die hülsen- angefertigt zu werden braucht, sondern statt dessen
förmige Spannzange zur drehfesten Kupplung mit eine handelsübliche Kugel verwendet werden kann,
der Maschinenspindel einen polygonal ausgebildeten Bei einer weiteren Ausführungsform wird der sich
Abschnitt besitzen. Außerdem ist Selbstklemmung verjüngende Teil des Anschlagkörpers durch einen
unter Drehbelastung nur zwischen dem mit Außen- 60 Konus gebildet. Auch dieser Konus läßt sich einfach
gewinde versehenen Teil des Werkzeugschaftes und und schnell und dadurch billig herstellen,
dem mit Innengewinde versehenen Teil der hülsen- Zweckmäßigerweise ragt der Anschlagkörper mit
dem mit Innengewinde versehenen Teil der hülsen- Zweckmäßigerweise ragt der Anschlagkörper mit
förmigen Spannzange möglich. seinem dem Werkzeug abgewandten Ende durch die
Bekannt ist ferner eine andersartige Spanneinrich- axiale Bohrung der Spannzange hindurch und hält
rung, bei der eine Selbstklemmung durch eine zusatz- 65 dort einen Sprengring, welcher den Anschlagkörper
liehe Hebel- und Schraubeinrichtung beseitigt wird. mit axialem Spiel in der Spannzange hält.
Diese bekannte Bauart benötigt somit zur Be- Die leichte Drehbarkeit des Werkzeugschaftes im
Diese bekannte Bauart benötigt somit zur Be- Die leichte Drehbarkeit des Werkzeugschaftes im
seitigung der Selbstklemmung besondere Elemente Innengewinde der gelösten Spannzange und die
Wirkungsweise des axial beweglichen Anschlagkörpers werden wesentlich dadurch verbessert, daß
das Innengewinde der Spannzange und das Gegengewinde geneigte Flanken besitzen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 eine Maschinenspindel mit Spannzange und Werkzeug, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der
F i g. 3 eine Spannzange mit kugelförmigem Anschlagkörper und
F i g. 4 eine Spannzange mit einem Anschlagkörper mit Zentrierspitze.
Die in Fig. 1 und 2 gezeigte konische Spannzange
1 ist in einer Maschinenspindel 2 angeordnet und nimmt einen Schaft 4 eines Fräsers 3 auf. Die
Spannzange 1 weist bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsform in ihrem ungeschlitzten so
Ende 5 ein Innengewinde 6 auf, in welches zwecks Befestigung der Spannzange an der Maschinenspindel
2 eine nicht gezeigte Spannschraube einschraubbar ist. Im Bereich von Schlitzen? besitzt
die Spannzange 1 ein Innengewinde 8 und einen Innenkonus 9. In der Spannzange 1 ist ein Anschlagkörper
10 angeordnet, der axial beweglich ist und ein sich mit dem Innenkonus 9 verjüngendes Teil 11
besitzt. Der Anschlagkörper 10 ist im übrigen zylinderförmig. In das Innengewinde 8 ist das Gegengewinde
4 α des Schaftes 4 geschraubt. Das sich verjüngende Teil 11 des Anschlagkörpers 10 liegt am
Innenkonus 9 an. Der Durchmesser des zylindrischen Teils des Anschlagkörpers 10 ist kleiner als der
Innendurchmesser der umgebenden Spannzange. Der Schaft 4 drückt bei beendigtem Einschrauben gegen
den Anschlagkörper 10.
Bei der Befestigung des Werkzeuges an der Maschinenspindel 2 wird zunächst der Schaft 4 in
das Innengewinde 8 der Spannzange 1 geschraubt. Sodann wird die Spannzange 1 in die Maschinenspindel
2 gesteckt und mittels Spannschraube und Innengewinde 6 in die konische Bohrung der Maschinenspindel
2 gezogen. Hierbei verkleinert sich der Innendurchmesser der Spannzange 1, und der
axial verstellbare Anschlagkörper 10 wird wegen seines sich verjüngenden Teils 11 und des Innenkonus
9 in Fig.l nach unten geschoben, so daß einer Durchmesserverringerung nichts im Wege steht.
Wird nun der Schaft 4 durch große Beanspruchung des Werkzeuges gedreht, so bewegt er sich infolge
des Innengewindes 8 nach oben. Das Gegengewinde 4 α des Schaftes 4 und des Innengewindes 8 sind
hierzu in bekannter Weise ausgebildet. Die Bewegung des Schaftes 4 nach oben wird, falls sie erfolgt,
sehr bald durch die konternde Wirkung des Anschlagkörpers 10 unterbunden, da dieser wegen
des Innenkonus 9 sich nicht nach oben bewegen kann. Mit wachsender Beanspruchung des Werkzeuges
wird der Schaft 4 in das Gewinde 8 eingeschraubt und gegen den Anschlagkörper 10 verspannt,
so daß der Anschlagkörper 10 in gewissen Grenzen eine Nachstellbewegung des Werkzeuges erlaubt.
Wird nun die Spannzange 1 aus der Maschinenspindel 2 gelöst, so erweitert sich wegen ihrer
Schlitze 7 ihr Innendurchmesser auf Grund des Druckes, den der Anschlagkörper 10 radial ausübt.
Der Anschlagkörper 10 rutscht in F i g. 1 nach oben, so daß sein Druck auf den Schaft 4 aufhört und der
Schaft 4 von Hand ausgeschraubt werden kann.
F i g. 3 zeigt eine Spannzange 1, deren Innenkonus 12 einen kleineren spitzen Winkel hat als der Innenkonus
9 in F i g. 1 und die als Anschlagkörper eine Kugel 13 besitzt.
Fig.4 zeigt eine Spannzange 1, deren Anschlagkörper
14 eine Zentrierspitze 15, einen konischen Teil 20 und ein zylindrisches Ende 16 aufweist, auf
dem ein Sprengring 17 angeordnet ist. Der Sprengring 17 ragt in eine Aussparung der Spannzange, die
durch eine Stufe 18 am kleineren Ende des Innenkonus 19 begrenzt wird. Dieser Sprengring 17 verhindert,
daß der Anschlagkörper 17 aus der Spannzange 1 fällt, beeinträchtigt jedoch die nötige axiale
Bewegbarkeit des Anschlagkörpers 14 nicht.
Vorteilhaft bei sämtlichen aus der Zeichnung ersichtlichen Ausführungsformen ist die durch den
Anschlagkörper bewirkte Umwandlung von Axialdruck in Radialdruck, und umgekehrt. Der Anschlagkörper,
welcher axial in die Spannzange gedrückt wird, drückt radial auf die Spannzange bzw. umgekehrt,
d. h., der Anschlagkörper, welcher radial von der Spannzange gedrückt wird, wird axial verschoben.
Die Eigenschaft des Anschlagkörpers, Axialdruck in Radialdruck umzuwandeln, gewährleistet
seine Funktion als feststehender bzw. feststellbarer Anschlag, die für die Selbstklemmung nötig ist.
Die Eigenschaft, Radialdruck in Axialdruck umzuwandeln, bewirkt die feste Haltung des Werkzeuges
beim Einspannen der Spannzange in der Maschinenspindel.
Das Anlageende des Anschlagkörpers, auf welches das Ende des Werkzeugschaftes drückt, kann an sich
beliebig gestaltet sein, beispielsweise — wie aus der Zeichnung ersichtlich ist — ebenflächig ausgebildet
sein. Da die Mehrzahl der Werkzeugschäfte an der Stirnfläche eine kegelförmige Zentrierbohrung besitzen,
kann es vorteilhaft sein, auch den erfindungsgemäßen Anschlagkörper mit einer Zentrierspitze zu
versehen.
Claims (6)
1. Elastische, geschlitzte Spannzange, mit an einen zylindrischen Bohrungsteil anschließendem
Innengewinde zur Aufnahme eines Werkzeugschaftes mit Gegengewinde, wobei die Spannzange
mit Außenkonus in den Gegenkonus einer Werkzeugmaschinenspindel eingesetzt und mit
derselben drehfest verbunden wird, und wobei der Werkzeugschaft axial gegen einen Anschlagkörper
drückt, dadurchgekennzeichnet, daß der Anschlußkörper (10,13,14) mit einem
sich verjüngenden Teil in einem anschließend an das Innengewinde (8) der Spannzange (1) angeordneten,
sich gegen das hintere Ende der Spannzange zu verjüngenden Innenteil der Spannzange
(1) axial beweglich angeordnet ist und daß sich die Schlitze (7) der Spannzange (1) über den
Bereich des sich verjüngenden Innenteils hinaus erstrecken.
2. Spannzange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich verjüngende Innenteil
der Spannzange (1) als Innenkonus (9, 12, 19) ausgebildet ist.
3. Spannzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper eine Kugel
(13) ist.
4. Spannzange nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich verjüngende Teil (11)
des Anschlagkörpers (10,14) durch einen Konus gebildet wird.
5. Spannzange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagkörper (14) mit
seinem dem Werkzeug abgewandten Ende (16) durch die axiale Bohrung der Spannzange (1) hindurchragt
und dort einen Sprengring (17) trägt, welcher den Anschlagkörper (14) mit axialem
Spiel in der Spannzange (1) hält.
6. Spannzange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde
(8) und das Gegengewinde (4) geneigte Flanken besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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