DEP0055425DA - Schloßfallenverriegelung, insbesondere für Kraftfahrzeugtürschlösser - Google Patents

Schloßfallenverriegelung, insbesondere für Kraftfahrzeugtürschlösser

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DEP0055425DA
DEP0055425DA DEP0055425DA DE P0055425D A DEP0055425D A DE P0055425DA DE P0055425D A DEP0055425D A DE P0055425DA
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DE
Germany
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lever
lock
lock latch
latch
spring
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Ingolstadt Schwenk
Original Assignee
Auto-Union GmbH, Ingolstadt
Publication date

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Description

Ingolstadte den Zk,ö9k9
AfffO BNtOR G9m.b,H Ingolstadt Scbrannenstraese 3
BchloaefallenverrleceluRga insbesondere für Kraftfahrzeug» türschlLteser»
Die Erfindung besieht eich auf eine Schloesfallenverriegelungg insbesondere für Türschlösser von Kraftfahrzeugen*, bei denen die Schlonefalle durch einfaches Anssiehen des Türgriffes zum offnen der TUr aus dens SchlieBblech oder einer sonstigen ent Türpfosten sitzenden Sperrvorrichtung herausgezogen werden kann» Bei derartigen Verriogelungeeinrichtungen 1st es bekannt, zum FUhren der Falle beim Zuschlagen der Türe in dem Schließ» blech einen Schlitz vorzusehen, der in seine« wesentlichen Teil ungefähr die Breite des Durchmesser« der meist zylindrischen Falle aufweist, Zwa Verriegeln der Falle sind bei den bekannten Aus führung β forme η in flöhe des Schlitses zwei sich gegenüberliegende Sterne vorgesehen, die sich bei dsdesmaligeis Zuschlagen um je eine Zahnlücke verschieben und durch eine Feder und Sperr» klinke gegen Zurückdrehen gesichert sind« Bei dieser Ausführungen for® müssen allein die beiden Sterne die Schioesfalle nach allen Richtungen halten, wodurch nicht nur sie selbst, sondern auch die Jperrklinken und zugehörigen Federn, besonders bei schlechter Fahrbahn, erheblichen «üttelstößen ausgesetzt sind. Diese feUttelstoBe können «um Versagen der Sperrklinke führen, wodurch ein unbeabsichtigtes Ind für die Insassen des Fahrzeuges gefährliches Ttiriif fnen eintreten kann«
Die Erfindung schafft eine Schlosefallenverrriegelung, Insbesondere für Kraftfahrzeugtürschlösser, bei der die Schlossfalle beim Schließen der für in einen im Schließblech angebrachten Schlita eingeführt wird, Das Neue besteht darin, daß ins Schließblech ein Hebal schwenkbar angelenkt ist, der in Ruhelage den
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Führung*«chIitζ versperrt« Durch Bieee Ausbildung wird erreicht» daß die Schlossfalle nach mindestens drei Seit es, besondere aber nach oben und unten, von den festen Rändern dee Schließ* blechschlitsee selbst geführt und gehalten wird und cur nach einer Seite den Verriegelungshebel beansprucht« Iiie Verriegelung ist daher unbedingt elcher und ein unbeabsichtigtes Tlir· öffnen durch RUtteletiSsse völlig ausgeschlossen.
Eine wertvolle Ausgestaltung besteht bei der Erfindung darin, daß der Hebel durch ein· Feder in Ruhelage gehalten wird. Diese Feder kann, da der Hebel nur wenig Raum beansprucht, verhältnismäßig stark und damit zuverlässig ausgebildet Werdena BodaS der Hebel stets selbst in seine Ruhelage zurückkehrt und FederbrUche sc* gut wie ausgeschlossen sind* Es kommt der feder dabei noch zugute« daß der Hebel sich in Ruhelage gegen die Wandung des Führungenchlit r ea abstutzen kann und sosait die feder von den Fahrbeanspruchungen völlig entlastet wird..
Ferner ist bei der Erfindung vorgesehen, daß der Hebel für die ^chlosefalle mit einer Anschlagfläche versehen ist« welches sein sicheres ZurUckschnappen bets TUrschließen bewirkt«
Nach der Erfindung trägt dabei der Hebel eine Gleitrolle« Diese verhütet die Gefahr, die bei Iotpunktetellungen des Hebele beim Zuschlagen der Tür entstehen kann, da sich die Polle sehr leicht auf des zylindrischen Umfang der Schlossfalle abw Hzt und ausser den gewünschten Stellungen von Falle und Hebel keine Zwischenstellungeh möglich sind.
Als weiteres Merkmal liegt bei der Erfindung zwischen der Gleit*
rolle und der AnschlagflSche eine Vertiefung, die als Vorraste fUr die Schloss falle dient« Der Vorteil dieser Vorraste besteht darin, daß bei leichtere« Türzuschlagen diese noch genügend
gegen unbeabsichtigtes Offnen gesichert ist. Das Einrasten der Schlossfalle in die Vofraste oder h die vollkommene Riegelstellung wird insbesondere auch durch die zwischen dem Hebel und dem die Schlossfalle berührenden Gleitrollenumfang entstehende Kniehebelwirkung gewährleistet, die keinerlei unsichere Zwischenstellungen bei der türverriegelung zulaßt.
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Schließlich sind bei der iJrfifiduug der Hebel und die Feder ic einem kastenartigen QehMuse untergebracht» wodurch sie gegen Verechrautiung gesichert sind und aich für eie aueeerdem die Möglichkeit einer guten Lagerung bietet» wie auch das Gehiluae viel leichter paesrecht an den TUrpfoetrn angebracht werden kann* als dies bei gehaus*loeen Verri»^«Iungsvorrichtungen c er Fall iat.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem AusführuRgs» beiepiel und zwar zeigt:
Abbildung 1 die Schloesfallenverrlegelung in »eitenaneicht Abbildung 2 Vorderaneitht zu Abbildung 1#
Nach den Abb» 1 und 2 besteht ein die Schlossfallenverriegelung aufnehmendes Gehäuse aus einen unteren Blechteil 1 und einem oberen Slachteil 2, Der obere Slechteil 2 enthält einen Schlitz 3, der «o breit Iet1 daß er eine Schloeefalle 4 ohne wesentliche Luft beim Suschlagen der Tür gut führt*
Die Blechteile 1 und 2 sind durch mehrere Nieten 5*6,7 miteinander verbunden» wobei auf dem Niet 5 ein Hebel 8 schwenkbar gelagert iet, der aua einem Ü-förmigen Blechteil besteht* Zur offenen Seite dea Schlitaee 3 hin, «eist der Hebel 8 eine Anschlaffläche 9 auf und zum Schlitzende hin gerichtet trägt er eine Gleitrolle 10, die auf einem Zapfen 11 drehbar gelagert ist* ?»n einem Gtift 12 des Hebel« 8 greift eine Feder 13 an, die eich auf dem Niet 7 und an der .Vandung Ik des Gehäuses 1,2 abetüfct« Zwischen der Gleitrolle 10 und der Anechlagfleiche 9 liegt im Hebel 8 eine Vertiefung 15, die ale Vorraete für die Schloeefalle h dient, für den F*ll, daß die Tür des Kraftfahreeuge nur leicht zugeschlagen wird«
In den Abb« 1 und 2 1st der Rebftl 3 in Ruhelage dargestellt, so-
daß die Schlocsfalle 4 verriegelt ist* Hierbei stützt sich die JlO
Gleitrolle yC an einer Wandung 16 des Schlitze© 3 ab» Die Tür läßt eich nur entriegeln, wenn die .' chlosefalle k nach Abbildung 2 senkrecht zur Zeichenebeee nach oben ue dem Flihrungeechlitz 3 herausgezogen wird«

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    1« Schloeefallenverriegelungt inebeeondere für KraftfahrzeugtürechlÖReer, bei der die Schlossfalle beim Schließen der Tür in eine» im SchlieEblech angebrachten Schlitz eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Schließblech (lt?) ein Hebel (δ) echwaekbar ange < «nkt ist, der in ruhela&'e den FUhrungsechlitz Π) versperrt.
  2. 2. Schlosefallenverriegelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (8) durch eine Feder (13) in Ruhelage gehalten wird*
  3. 3. Schloasfallenverrlegelung nach den Ansprüchen 1-2, dadurch gekennzeichnet,,daß der Hebel (8) für die Schlosnfalle (k) mit einer Anschlagfliehe (9) veraeben ist»
    k„ ichloeefallenverrlegelung nach den Ansprüchen 1-3. dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (S) tine Gleitrolle (10) trägt»
    ichlosefallenverriegelung mich den Ansprüchen 1 - kt dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Gleitrolle (10) und der An* sch la flache (9) eine Vertiefung (15) liegt, die ale Vorraete fur die Schloeafalle {h) dient.
    6m achloaefallenverriegelung nach den vorhergehenden AneprtJchen4 dadurch gekennzeichnet« dal der Heoel (3) und die Feder (13) in einem kaetenartigen Geh'iuse untergebracht sind.

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