DEP0054593DA - Verfahren zum eisernen Streckenausbau mit Zug- und Druckverbolzung - Google Patents
Verfahren zum eisernen Streckenausbau mit Zug- und DruckverbolzungInfo
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Description
Um das Ausbrechen der Ausbaubögen in einem eisernen Streckenausbau in Richtung der Streckenachse zu verhindern, hat man außer der üblichen Stahlverbolzung mittels Zugbolzen auch bereits eine kombinierte Zug- und Druckverbolzung gegen Schubkräfte angewendet, indem die Stahlbolzen beiderseitig an den Ausbaubögen festgelegt wurden. Hierbei kann man die Befestigungspunkte zweier benachbarter Bögen entweder durch horizontalliegende Bolzen miteinander verbinden, oder man verbindet zwei auf verschiedenen Horizontalen liegende Befestigungspunkte durch Diagonalbolzen, deren Richtung von Feld zu Feld dieselbe sein kann, so daß also alle Diagonalbolzen eines Ausbaufeldes parallel zueinander liegen, oder wechselt. Kombiniert man beide Arten der Bolzenverbindung, so erhält man einen Verband zwischen zwei Ausbaubögen, der allen Bewegungskräften in Richtung der Streckenachse standhält. Die Erfindung macht von diesen Verbänden eiserner Ausbaubögen im Ausbau von Strecken im stark druckhaften Gebirge Gebrauch. Ihr liegt die Erkenntnis zugrunde, daß es für gewisse Streckenabschnitte genügt, nur einen Teil der Ausbaubögen in einem solchen Verband zu vereinigen und die restlichen Bögen der Strecke an diesen Verband miteinander verankerter Streckenbögen durch ihre Zug- und Druckverbolzung anzuhängen. Demnach sind erfindungsgemäß von den eisernen Ausbauten eines Streckenabschnittes etwa ein Viertel oder weniger Ausbaubögen zusätzlich durch eine an sich bekannte Diagonalverbolzung zu einem Ankerverband zusammengefaßt, an den sich die zu beiden Seiten benachbarten Ausbaubögen gegen Schub- und Druck-
wirkungen in Streckenrichtung verankern.
Das Ausbauverfahren gemäß der Erfindung bringt eine wesentliche Ersparnis von Ausbaumaterial und Zeit mit sich. Zur Befestigung der Diagonalbolzen dienen z. B. an ihren Kreuzungsstellen auf die Ausbaubögen aufgeschweißte Knotenbleche, an denen auch die Zugbolzen befestigt sind.
In der Zeichnung ist ein Ankerverband von fünf nebeneinanderliegenden Streckenbögen in der Ansicht dargestellt. Die horizontalliegenden Zug- und Druckbolzen 1 teilen die Fläche zwischen zwei benachbarten Bögen in Felder. Die Diagonalbolzen 2 wechseln ihre Richtung von Feld zu Feld sowohl beim Fortschreiten in Richtung der Streckenachse wie auch senkrecht dazu. Auf diese Weise entstehen rautenförmige Gitter. In den Kreuzungspunkten sind einseitig bzw. beiderseitig an die Ausbaubögen Knotenbleche 3 angeschweißt, an denen außer den Diagonalbolzen auch die horizontalliegenden Zugbolzen befestigt sind.
Claims (3)
1. Verfahren zum eisernen Streckenausbau mit Zug- und Druckverbolzung, insbesondere von Strecken in stark druckhaftem Gebirge, dadurch gekennzeichnet, daß von den eisernen Ausbauten eines Streckenabschnittes etwa ein Viertel oder weniger Ausbaubögen zusätzlich durch eine an sich bekannte Diagonalverbolzung zu einem Ankerverband zusammengefaßt werden, an dem sich die benachbarten Ausbaubögen gegen Schub- und Druckwirkungen in Streckenrichtung verankern.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalbolzen von Feld zu Feld in wechselnder Richtung eingebracht werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kreuzungspunkten der Diagonalverstrebungen Knotenbleche auf den Ausbaubögen aufgeschweißt sind, an denen auch die Zugbolzen befestigt sind.
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