DEP0054450DA - Mit einem Knopfblech versehenes Plattierpaket - Google Patents
Mit einem Knopfblech versehenes PlattierpaketInfo
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Description
Bleche werden bekanntlich in folgender Weise durch Warmwalzen schweißplattiert. Das Überzugsmetall in Form einer rechteckigen Tafel, die dem Grundriss der zu plattierenden Blechplatte, der Platine, entspricht, wird auf die Platine ein- oder beidseitig aufgelegt, nachdem vorher die Berührungsflächen der beiden Metalle sorgfältig von Oxyden und Verunreinigungen gesäubert sind. Dann wird dieses Blechpaket möglichst luftdicht in ein sogenannten Knopfblech eingeschlagen, und die über das Plattierpaket herausstehenden Ränder werden miteinander verfalzt. Die Knopfblechhülle hat die doppelte Aufgabe, einerseits die Blechstücke des Überzugsmetalls während des Anwärmens, bei der Handhabung zwischen Ofen und Walze, sowie bei den ersten Walzvorgängen fest auf der Platine zu halten und andererseits die Bildung von Oxydschichten auf den zu plattierenden Flächen zu verhüten, welche die einwandfreie Verschweißung der Metallschichten verhindern würden.
Das Knopfblech bleibt während des ganzen Plattiervorganges erhalten. Nach dem Plattieren wird das ausgewalzte Blechpaket geheizt, um die Oberfläche des plattierten Werkstückes von dem Knopfblech zu befreien. Es hat sich mit der Plattierschicht erfahrungsgemäß fest verbunden und ist nicht anders zu entfernen. Das Falzen und Beizen verteuert den Herstellungsvorgang sehr. Auch greift die Säure beim Beizen das eigentliche Überzugsmetall an, so daß das Überzugsmetall von vornherein stärker bemessen werden muß.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, das Arbeiten mit dem Knopfblech wesentlich zu vereinfachen und zu verbilligen. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß sie die überstehenden Ränder des Knopfblechs flach aneinanderpresst und dabei miteinander verschweißt und zwar zweckmäßigerweise mit einer elektrischen Rollenschweißmaschine. Damit lassen sich die drei
über das Paket überstehenden Ränder des Knopfblechs rasch und einwandfrei luftdicht verschließen. Außerdem können die überstehenden Ränder des Knopfblechs hierbei kürzer als für einen Falzvorgang gehalten werden.
Zweckmäßigerweise wird die Innenfläche des Knopfblechs vor dem Einschlagen mit einem Schutzanstrich versehen, welcher das Festschweißen des Blechs verhindert. Dann kann das Blech nach dem Plattieren abgerissen werden, ein Beizen ist dann nicht mehr erforderlich.
Fig. 1 zeigt schematisch das Plattierpaket mit den flach aneinandergepressten überstehenden Rändern des Knopfblechs in Draufsicht. Fig. 2 einen Schnitt dadurch.
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von plattierten Blechen durch Walzschweißplattieren, bei dem die Bleche vor dem Erwärmen durch ein Knopfblech luftdicht umschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder des über das Plattierpaket überstehenden Knopfbleches abgebogen, an die Kanten des Paketes und gegeneinander gepresst und schließlich, vorzugsweise elektrisch, zusammengeschweißt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ränder durch Rollennahtschweißen verbunden werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Knopfblechs vor dem Einschlagen mit einem Schutzanstrich versehen wird, welcher das Festschweißen des Bleches verhindert.
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