DE843801C - Verfahren zur Herstellung eines ausdehnbaren, geschlossenen Behaelters aus Aluminiumblech - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines ausdehnbaren, geschlossenen Behaelters aus Aluminiumblech

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DE843801C
DE843801C DEG1823A DEG0001823A DE843801C DE 843801 C DE843801 C DE 843801C DE G1823 A DEG1823 A DE G1823A DE G0001823 A DEG0001823 A DE G0001823A DE 843801 C DE843801 C DE 843801C
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DE
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welded
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Expired
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DEG1823A
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General Electric Company PLC
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General Electric Company PLC
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines ausdehnbaren, geschlossenen Behälters aus Aluminiumblech Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines ausdehnbaren, geschlossenen Behälters el aus Aluminiumblech. Der Behälter hat vorzugsweise kreisförmigen Querschnitt, seine Außenwand LI ist balgenartig tief gewellt-und seine Böden sind mit den inneren Rändern der äußeren Faltenteile des Balges fest verbunden.
  • Eine derartige Verbindung an einem völlig zu schließenden Behälter entweder durch Nietung oder elektrische Schweißung mittels Schweißrollen herzustellen, ist deshalb nicht möglich, weil die hierzu erforderlichen Gegenwerkzeuge im Innern des Beh#ilters nicht untergebracht werden können. Eine 1-iitN,erbitidutig wäre eher ausführbar, stößt jedoch bei Verwendung von Aluminiumblech auf die beim Löten von Aluminium bekannten Schwierigkeiten und wäre außerdem sehr umständlich.
  • Diese Schwierigkeiten können bei der Herstellung eines derartigen Behälters aus Aluminiumblech durch Anwendung der an sich bekannten KaltpreßeSchweißung vermieden werden.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Herstellung eines durch Stirnwände verschlossenen, ausdehnbaren Behälters aus Aluminium oder' einem anderen kaltschweißbaren Metall'von vorzugsweise kreisförmigern Querschnitt mit einer faltenbalgartigen Wand in der Weise, daß zunächst ein ringförmiger Faltenhalg hergestellt wird, dessen äußere. Falten über den Innenrand des eigentlichen Balges hinausreichen, daß dann die überstehenden Randteile der äußeren Faltenteile so zusammengebogen werden, daß sie aufeitianderliegeti, worauf der Faltenring nach Behandlung der einander berührenden ebenen Randfl:ichen 1 11 einer die Schweißung hindernden Weise u;id nach metallischer Reinigung der äußeren Randflächen zwischen die ebenfalls metallisch gereinigten Randflächen der Stirnwände gelegt wird und anschliel.lend die Ränder der Stirnwände mit den Rändern des Faltenringes durch Kaltpreßschweißung verbunden werden.
  • Das Herstellungsverfahren soll in Hand der Zeichnung erläutert werden.
  • Fig. i zeigt die zur Schweißung vorbereiteten, zwischen den Preßbacken liegenden Teile des lierzustellenden Behälters, Fig. 2 die Schweißstelle in starker Vergrößerung el und Fig- 3 einen Teilquerschnitt durch den auseinandergezogenen Behälter.
  • Nlit i ist der blasebalgartig tiefgewellte Ring bezeichnet, der den -Mantel des Behälters darstellen soll; 0 und 7 sind die Ränder der radial nach innen sich erstreckenden äußeren Faltenteile, die über den inneren Rand des eigentlichen Balgenringes vorstehen. Diese Randteile sind so zusammengebogen, daß sie aufeinanderliegen (Fig. 1). 2 und 3 sind die als flache Schalen ausgebildeten. init dein Balg zu verbindenden Stirnwände des Behalters, während 4 und #5 die zum Verschweißen dienenden Preßstempel darstellen.
  • Die aufeinanderliegenden Randflächen 6 und 7 l,ig. i) des Balges werden vor dem Zusammenbie-`eil durch Einfetten, Lackieren oder mit anderen Nlitteln so behandelt, daß sie sich nicht verschweilicii lassen, während die zu verschweißenden äußeren l#andflächen des Balges und die inneren Randflächen der Stirnwitide vor dem Zusammenfügen von (lern Oxydüberzug oder anderen Verunreiniguii-#leil durch spanabhebende Bearbeitung, z. B. durch rotierende Kratzbürsten, befreit werden. Nachdem die aufeinanderzulegenden Teile so vorbehandelt %\()r(leii sind, werden sie zwischen die ringförtnigen Schweißwerkzeuge 4 und 5 mit ebenen Preßflächen gebracht. Wie in Fig. 2 dargestellt, -werden die Ränder der '.,tiriix\-ände 2 und 3 mit den Rändern 6 und 7 des Balges durch Zusammenpressen der Preßbacken verschweißt, wodurch das Metall von den Preßflächen ans radial nach außen und innen fließt. Um eine gute Schweißwirkung zu erzielen, muß der Druck so lange ausgeübt werden, bis die Gesamtstärke der zu verschweißenden Bleche auf etwa 70/0 verringert worden ist. Die ebenen Druckflächen der Preßstempel 4 und 5 sind nur wenig breiter als die Stärke der Teile 1, 2 und 3. Die Kanten der Werkzeuge können bis auf die erforderliche Breite abgeschrägt, oder, um das Eindringen der Werkzeuge zu beschränken, mit Schultern oder Absätzen versehen sein, wodurch auch (las Verziehen des -Metalls an der 5,chweißstelle verhindert wird.
  • Nach vollendeter SchweIßung kann der Behälter durch ein mit einer StirnNvand fest verbundenes lZohr in die in Fii1'. 3 dargestellte Form aufgepumpt werden. Das vorstehend beschriebene Verfahren kann z. B. bei der Herstellung von Benzinkanistern angewendet werden, die für den Transport in zusammengefaltetem Zustande Verwendung finden und im Bedarfsfalle entweder durch Gas- oder Flüssigkeitsdruck, etwa in einer Form, aufgepumpt werden. Beim Aufpumpen lösen sich die nicht miteinander verschweißten Oberflächen der Ränder 6 und 7 ohne weiteres, während die kaltgeschweißten Verbindungsstellen fest verbunden bleiben.
  • Das Verfahren kann auch in sinngemäßer Weise zur Herstellung von ausdehnbaren Behältern für ölorefüllte Apparate Anwendung finden. So kann z. B. ein derartiger Behälter aus aufeinandergelegten Aluminiumblechringen angefertigt \verden, die an den zu verbindenden Rändern miteinander und mit den ebenfalls aus Aluminiumblech hergestellten Verschlußscheiben kaltverschNveißt werden. Soll z. B. ein solcher Behälter aus vier Ringen hergestellt werden, so können die sich berührenden äußeren Umfangsränder der äußeren Ringpaare und die sich berührenden inneren Ränder der beiden inneren Ringe, sowie die Verschlußscheiben mit den inneren Umfangsrändern der äußeren Ringe nach der beschriebenen Vorbehandlung der.Ringränder in einem Arbeitsgange miteinander verschweißt werden. Die beiden Gruppen der Schweißstellen können gleichzeitig durch geeignete Werkzeuge hergestellt werden, nachdem die zu verschweißenden Ränder durch Kratzbürsten metallisch gereinigt und die Verschweißung der nicht zu verschweißenden Stellen der Bleche durch geeignete Behandlung verhindert worden ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines durch Stirnwände verschlossenen, ausdehnbaren Behälters aus Aluminium oder einem anderen kaltschweißbaren Metall von vorzugsweise kreisförinigern Querschnitt mit einer als Faltenbalg ausgebildeten Wand, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiger Faltenbalg hergestellt wird, dessen außenliegende Faltenteile über den * Innenrand des Balges hinausreichen, und deren inneren Randteile so zusammengebogen werden, daß sie aufeinanderliegen, worauf der Faltenring nach Behandlung der einander berührenden ebenen Randflächen mit die Schweißung verhindernden Mitteln und nach metallischer Reinigung der äußeren Randflächen zwischen die ebenfalls metallisch gereinigten Randflächen der Stirnwände gelegt 'wird und anschließend die Ränder der Stirnwände mit den Rändern des Faltenrihges durch Kaltpreßschweißung verbunden werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von ausdehnbaren, geschlossenen Behältern mit einem Faltenbalg, der aus einzelnen Blechritigen hergestellt ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Paare aufeinanderliegender Blechringe, an denen die zu verschweißenden äußeren Ränder der einzelnen Paare und die zu verschweißenden inne- rün kändur der z\%-i-,;cll(!ii (Ivii äußeren Ringen liegenden inneren Paare metallisch gereinigt #Norden sind. \\;ilireii(1 die nicht zu verschweißen- (Ivii l,'1;iclicii (1(-i- Rim -,e so behandelt worden sind, daG ei;i(- Versc#m-eiGung verhindert wird, init den Stirmviiii(len in eitium Arbeitsgange durch \-ci-scliN\-eißt werden, nach- (Icin aucli (Ii(# iiiit(-iii;iii(lei- züi verschwei13enden
    Randflächen der Stirnwände und der äußeren Ringe nietallisch gereinigt worden sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 704 162, 641 579; USA.-Patentschriften Nr. :2 133 294, 2 133 293; »Iron Age«, ig. August 1948, S. 85; »Die Werkzeu-mascbine«, 1940, S- 124 bis 128-
DEG1823A 1949-05-11 1950-05-09 Verfahren zur Herstellung eines ausdehnbaren, geschlossenen Behaelters aus Aluminiumblech Expired DE843801C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE641579C (de) * 1937-02-05 Paul Eisner Verfahren zur Herstellung von plattierten Blechen
US2133294A (en) * 1934-08-16 1938-10-18 Gordon Frederick Felix Manufacture of compound metal bodies
US2133293A (en) * 1934-04-12 1938-10-18 Gordon Frederick Felix Manufacture of compound metal bodies
DE704162C (de) * 1937-10-15 1941-03-25 Ver Deutsche Metallwerke Akt G Verfahren zum Plattieren von Metallen

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