DEP0054329DA - Kontaktanordnung für Selbstschalter, Schütze u. dgl. - Google Patents

Kontaktanordnung für Selbstschalter, Schütze u. dgl.

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DEP0054329DA
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Original Assignee
LICENTIA Patent-Verwaltungs-GmbH, Hamburg
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Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Kontaktanordnung für Selbstschalter, Schütze oder ähnliche Stromunterbrecher, die in bekannter Weise aus einem Haupt- und einem Nebenkontakt besteht. Der Nebenkontakt dient dabei als Abbrennkontakt und bewirkt, dass die Kontaktflächen des Hauptkontaktes vom Abschaltlichtbogen nicht angegriffen werden und somit stets eine gute Kontaktgabe an den Hauptkontakten gewährleistet ist.
Dabei ist es üblich, die beweglichen Kontaktstücke des Haupt- und des Nebenkontaktes für sich getrennt abzufedern. Diese Ausbildung hat sich gut bewährt. Sie ist jedoch insofern etwas ungünstig, als sie mehr Platz für die Abfederung der Kontaktstücke benötigt und teurer ist als eine Abfederung der Kontakte mit nur einer Feder.
Nach der Erfindung wird eine Einfachfederung für die beweglichen Kontaktstücke des Haupt- und des Nebenkontaktes verwendet, und zwar insbesondere in der Weise, dass das bewegliche Schaltglied aus zwei getrennten Kontakthebeln besteht, von denen der den Hauptkontakt tragende Hebel mit seinem freien Ende drehbar gelagert ist, während der andere, den Nebenkontakt tragende Hebel, sich mit seinem Drehende an dem ersten Kontakthebel abstützt und an ihm über eine Feder befestigt ist. Bei einer derartigen Ausbildung werden die Vorteile der bekannten Doppelfederung im wesentlichen beibehalten, dagegen aber die vorerwähnten Nachteile vermieden.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiele noch näher erläutert, wobei auch noch verschiedene erfindungsgemäße Einzelheiten erkennbar werden.
In der Fig. 1 ist die Kontaktanordnung im Augenblick der Berührung der Nebenkontakte und in Figur 2 im Einschaltzustand dargestellt. Auf der drehbaren Schalterwelle 1 sitzt fest mit ihr verbunden der bewegliche Schalthebel 2, der zweckmäßig einen U-förmigen Querschnitt besitzt. An diesem ist bei 3 der Hauptkontakthebel 4 drehbar gelagert, der in der Nähe seines kontaktmachenden freien Endes 5 einen Bolzen 6 für die Führung einer Druckfeder 7 trägt, die sich mit ihrem einen Ende auf der Innenseite des Joches des U-förmigen Schalthebels abstützt und deren Vorspannung mit Hilfe der Schraubmutter 8 verändert werden kann. Der Bolzen 6 dient zugleich zur Führung des den Nebenkontakt 9 tragenden zweiten Kontakthebels 10, der sich mit deinem Drehende 11 unter dem Einfluss der Feder 7 an dem ersten Kontakthebel 4 abstützt. Durch entsprechende Wahl der Hebellängen zwischen den Auflagepunkten der Kontakthebel und dem Angriffspunkt der Federkraft lässt sich der gewünschte Kontaktdruck an dem Haupt- und dem Nebenkontakt erzielen. Mit 12 und 13 sind die festen Gegenkontakte und mit 14 das flexible Stromband für den Stromanschluss des beweglichen Schaltgliedes bezeichnet.
Die Kontaktanordnung nach der Erfindung wirkt in der Weise, dass beim Einschalten das aufgewendete Drehmoment den Schalthebel 2 nach links bewegt und der Kontakthebel 10 sich nach dem Auftreffen auf den Gegenkontakt 12 mit fortschreitender Einschaltbewegung um sein Auflager 11 an dem Kontakthebel 4 dreht. Hierdurch wird die an sich schon vorgespannte Kontaktdruckfeder noch weiter gespannt und der bisher auf dem kontaktmachenden Ende des Hebels 4 aufliegende Hebel 10 hebt sich von diesem ab, wobei der Abbrennkontakt 9 eine Wälzbewegung ausführt.
Im weiteren Verlauf der Einschaltbewegung berühren sich die Hauptkontakte 5, 13. Die Federführungsschraube 8, die im angeschaltetem Zustand den Vorspanndruck der Feder 7 aufnimmt und mit dieser das ganze System zusammenhält, wird entlastet, wobei der Zwischenraum 15 in Figur 2 zwischen dem Joch des U-förmigen Schalthebels 2 und der Gegenmutter 8 ein Maß der den Durchdruck der Hauptkontakte 5, 13 ist, während der Zwischenraum 16 in Figur 2 die Voreilung und den Durchdruck der Abbrennkontakte anzeigt.
Der feste Abbrennkontakt 12 ist verschiebbar ausgebildet und angeordnet, so dass auf diese Weise eine Einstellung des Drucks der Abbrennkontakte möglich ist.
Die Feder 7 kann auch in jeder anderen geeigneten Weise, z.B. als Blattfeder oder auf der gegenüberliegenden Seite wirkenden Zugfeder, ausgebildet sein.

Claims (5)

1. Kontaktanordnung für Selbstschalter, Schütze und dgl. mit Haupt- und Nebenkontakt, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Kontaktstücke (5, 9) unter der Einwirkung einer gemeinsamen Spannfeder (7) stehen.
2. Kontaktanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei getrennte Kontakthebel (4, 10) für den Hauptkontakt (5) und den Nebenkontakt (9) vorgesehen sind und der Kontakthebel für den Nebenkontakt sich unter dem Einfluss der Feder (7) auf dem den Hauptkontakt tragenden Kontakthebel (4) mit seinem Stützlager (11) abstützt.
3.) Kontaktanordnung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kontakthebel (4) in der Nähe seines den Hauptkontakt tragenden Endes ein Bolzen (6) zur Führung des Nebenkontaktes (9) und der Feder (7) mit Mitteln zur Einstellung der Vorspannung der Feder (7), z.B. Gegenmuttern (8), vorgesehen ist.
4. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kontakthebel (4, 10) derart an bzw. in dem vorzugsweise U-förmig ausgebildeten Schaltglied (2) gelagert sind, dass die sich mit ihrem einen Ende auf der Innerseite des Joches des Schaltgliedes (2) abstützende Spannfeder (7) in Verbindung mit dem Bolzen (6) das ganze System zusammenhält.
5. Kontaktanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der feste Gegenkontakt (12) des Abbrennkontaktes verschiebbar angeordnet ist.

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