DEP0053663DA - Zerstäubungsvorrichtung für Flüssigkeiten, thermoplastische Massen, schmelzbare Metalle und andere Spritzmedien - Google Patents
Zerstäubungsvorrichtung für Flüssigkeiten, thermoplastische Massen, schmelzbare Metalle und andere SpritzmedienInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zerstäubungseinrichtung für heisse bzw. kalte Flüssigkeiten, erhitzte thermoplastische Massen, schmelzbare Metalle, bzw. andere Korrosionsschutzmittel bzw. Isoliermittel. Sie besteht im Wesentlichen darin, dass das Spritzmedium regelbar lediglich unter dem Einfluss hohen hydraulischen Eigendruckes aus einer Spritzkammer mit hinsichtlich ihres runden, profil- bzw. flachstrahlförmigen Austritts auswechselbarer Austrittseinrichtungen und hieran anschliessender Schutzummantelung kontinuierlich und regelbar ausgespritzt und während der Ausspritzung bzw. danach mechanischen Zerstäubungsmitteln ausgesetzt wird. Als düsenartige Ausspritzeinrichtung kann vorzugsweise eine nach der Austrittsseite konisch verjüngte und mit runder, profilierter bzw. spaltförmiger engster Austrittsöffnung versehene Düse mit im konischen Querschnitt dieser angepasster, axial verstellbarer und zentrisch geführter Düsennadel verwendet werden. Die hinter der Spritzmedium-Austrittseinrichtung angeordnete Schutzummantelung erweitert sich unmittelbar hinter der Ausspritzeinrichtung bzw. im Abstand davon trichterartig und ist mit der Spritzkammerwandung lösbar und druckdicht verbunden. Im weiteren Verfolg der Erfindung können für die Ausspritzung von Spritzmedien, welche unhomogene oder schleifende Füllstoffe enthalten bzw. sehr zähflüssig sind, in den Weg der aus der Spritzvorrichtung mit besonders hohem Eigendruck austretenden Spritzmedien ein bzw. mehrere mechanische Zerstäubungsmittel, wie z.B. Siebe, siebartige Wände, Prallflächen bzw. Lamellen eingebaut werden.
Die bekannten Spritzpistolen zum Verspritzen von Farbflüssigkeiten, erhitzter thermoplastischer Massen bzw. anderer Korro-
sionsschutzmittel durch Anwendung von Druckluft bzw. hochgespannten Gasen haben den Nachteil, dass die für die einwandfreie Zerstäubung erforderliche grössere Menge an gespannten Gasen einen wesentlichen Teil des Spritzmediums durch die grosse Gasgeschwindigkeit im Auftreffen auf die zu bespritzende Fläche behindern, indem nebelartige Teilchen des Spritzmediums von der sich entspannenden Luft im Raum gehalten werden und die Raumluft gesundheitsschädlich und manchmal feuer- und explosionsgefährlich verschlechtern. Die dadurch notwendigen Absaugungs- und Entlüftungsvorrichtungen im Spritzraum sind umständlich und sehr kostspielig. Bei unzureichender Absaugung werden andere Flächen im Arbeitsraum mit dem Spritzmedium überzogen oder beschmutzt. Die ständige und schnelle Erneuerung der Raumluft durch Entlüftungsanlagen wirkt sich namentlich in kalter Jahreszeit sehr ungünstig auf die Raumheizung aus. Bekannte Hochdruckzerstäubungsvorrichtungen mit in die Spritzvorrichtung selbst eingebauten und elektrischen Antriebsmitteln, die mit Drücken von 200 bis 400 atü arbeiten, sind durchweg sehr umständlich im Aufbau und in der Handhabung und erschweren die längere Benutzung sehr. Die Verarbeitung grösserer Materialmengen, vor allem thermoplastischer Massen, ist mit diesen Spritzvorrichtungen nur sehr schwierig oder garnicht möglich. Bei Zerstäubung von zur Fadenziehung neigenden Materialien, wie z.B. thermoplastischen Massen, Bitumen, mittels gespannter Gase werden die aus der Spritzdüse verhältnismäßig langsam austretenden erhitzten Spritzmedienteilchen durch die mit großer Geschwindigkeit gleichzeitig austretenden hochgespannten Gase sehr stark fadenartig in die Länge gezogen und erstarren bei der Berührung mit kalter Raumluft, was zu der sogenannten Wollebildung führt. Die zu überziehende Fläche wird dann mit dem Überzug stellenweise garnicht oder sehr mangelhaft und ungleich-
mässig überzogen.
Erfindungsgemäss werden diese Nachteile beseitigt und eine möglichst einfache, vielseitig verwendbare, regelbare Zerstäubungsvorrichtung für die verschiedensten Spritzmedien geschaffen, welche ein gleichmässiges Ausspritzen selbst schwierigster Spritzmedien ohne wesentliche Verschlechterung der Spritzraumluft unter Fortfall der Abzugsvorrichtung gestattet.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform einer Zerstäubungsvorrichtung im schematischen Längsmittelschnitt, wobei die obere Hälfte der Vorrichtung mit unmittelbarer Düsenzerstäubung und die untere Hälfte der Vorrichtung mit neuartigen Zerstäubungsmitteln im Wege des Spritzmediumstrahles wiedergegeben ist,
Fig. 2 schematisch die Spritzkammer mit den Düsennadel-Regelungsmitteln im Querschnitt.
1 ist das hochdruckfeste Gehäuse der Spritzvorrichtung mit der als zylindrische Bohrung ausgebildeten Spritzkammer 2 zur Aufnahme und Führung der Düsennadel3. Nach der Ausspritzseite geht die Spritzkammer 2 in eine kegelig sich erweiternde Abdichtungsfläche 4 und ein anschliessendes Gewinde 5 zur lösbaren Befestigung der gleichzeitig als Endwand der Spritzkammer 2 dienenden Zerstäuberdüse 6 mit äusserem Sechskantknopf 7 zum Aufsetzen eines Schlüssels über. Die Düsennadel 3 besitzt mit Durchbrechungen bzw. Durchtrittsöffnungen für das Spritzmedium versehene Führungsstege bzw. Anschläge 8, mit denen sie in der Spritzkammer 2 axial beweglich und zentrisch zur Düse 6 geführt ist.
Die Spritzdüse 6 legt sich mit einem entsprechenden Konus gegen die konische Abdichtungsfläche 4 des Spritzkammergehäuses 1 und schliesst die Spritzkammer 2 an dieser Stelle in Zusammenwirkung mit der Düsennadel 3 flüssigkeitsdicht ab. Quer zur Düsennadel 3 ist im Gehäuse 1 eine Welle 10 mit nockenartig bzw. nasenartig hinter die Führungsstege 8 der Düsennadel greifenden Regelorganen 11 drehbar gelagert und mit einem Ende durch das Gehäuse 1 bis nach dessen Aussenseite durchgeführt. Mittels einer auf ihr äusseres Ende aufgesetzten Handhabe 12 kann die Düsennadel 3 entgegen dem Einfluss einer Druckfeder 13 bzw. eines anderen Druckmittels mit ihrem Kegel 14 von dem konischen Sitz in der Düse 6 entfernt und so die Düsenöffnung 15 der Zerstäuberdüse mehr oder weniger freigegeben werden. In der Verschlusslage liegt die Düsennadel 3 mit ihrem Kegel 14 gegen die entsprechende konische Fläche der Düse 6 und schliesst die Spritzkammer 2 druckdicht ab. Im Anschluss an den Konus besitzt die Düse 6 eine runde, profilierte bzw. spaltförmige Austrittsöffnung 15.
An einen nach der Spritzkammer 2 führenden radialen Kanal 16 ist eine Zuflussleitung für das erhitzte und mit hohem Eigendruck zugeführte Spritzmedium angeschlossen, die in einem Doppelschlauch von einer Mantelleitung 20 mit Heizmedium, wie z.B. heissem Öl, Heissgas bzw. einem anderen Heizmedium, umgeben ist. An einen im Winkel zu dem Kanal 17 nach der Spritzkammer 2 führenden radialen Kanal 42 ist eine Rückführungsleitung 43 für das nicht ausgespritzte Spritzmedium angeschlossen, die wiederum in einem Doppelschlauch von einer Mantelleitung 44 mit Heizmedium umgeben ist. Die Heizmedium- und Mantelleitung 20 ist an den radialen Kanal 18 angeschlossen, der über eine achsparallele Leitung bzw. Bohrung 19 nach einer Ringkammer 21 führt,
die mit mehreren über den Umfang der Spritzkammer 2 verteilten achsparallelen, schräg bzw. spiralig verlaufenden Heizmittelkanälen 22 in Verbindung steht. Letztere müden in eine an der Rückseite des Gehäuses 1 angeordnete Sammelkammer 23, von welcher das Heizmedium über eine Leitung 24 in die Heizmittelleitung 44 gelangt. Die Ringkammer 21 wird nach aussen durch einen Ring 25 abgedeckt.
Am vorderen Ende des Gehäuses 1 besitzt dieses ein Aussengewinde 26 zur lösbaren Anbringung eines trichterartig erweiterten Schutzmantels 27, bzw. eines Schutzrohres 28, dass dann ebenfalls in einen trichterartigen Schutzmantel 27 übergeht. Der Schutzmantel 27 bzw. das Schutzrohr 28 können für die Verarbeitung thermoplastischer Massen heizbar ausgebildet werden, indem Heizrohre bzw. Heizelemente 45 in die Wandung des Mantels 27 bzw. des Schutzrohres 28 wärmeisoliert eingebettet bzw. an diesem angeordnet werden, wie dies aus Fig. 1 ersichtlich ist. An geeigneten Stellen des trichterartigen Schutzmantels 27 können ein bzw. mehrere ringförmige Rohre 29 angeordnet werden, denen durch Zuflussleitungen 30 heisse bzw. brennbare Gase zugeführt werden, und welche mit Austrittsöffnungen zum Anstrahlen der zu bespritzenden Fläche bzw. des Spritzmediums mit den heissen Gasen bzw. mit Heizflammen unter Druck ausgerüstet sind. Aus den Zuflussleitungen 30 können auch kalte bzw. erhitzte Schutzgase in den Schutzmantel 27 bzw. in das Schutzrohr 28 geleitet werden, um beispielsweise durch erhitzte Schutzgase eine Abkühlung bzw. eine Fadenziehung des Spritzmediums zu verhindern. Mit gleichen Mitteln kann um das ausgespritzte und zerstäubte Spritzmedium ein warmer Gasschutzmantel gegen äussere störende Einflüsse bzw. Abkühlung hergestellt werden.
Für bestimmte Spritzmedien können in den trichterartigen Schutzmantel 27 ein bzw. mehrere Zerstäubungssiebe, siebartige Wände 31, Lamellen bzw. Prallflächen eingebaut werden, sodass die Zerstäubung des Spritzmediums nicht in engen Düsenquerschnitten erfolgt, sondern das in geschlossenem, rundem oder flachem Strahl aus einer entsprechenden Düse austretende Spritzmedium mit hohem Eigendruck von mehr als 10 atü in den Sieben bzw. an den Prallflächen eine mechanische Zerstäubung erfährt, welche die Aufteilung in eine Menge feiner Strahlen sicherstellt.
Die Siebwände 31, bzw. Prallflächen sind vorzugsweise herausnehmbar, auswechselbar und heizbar ausgebildet. Sie werden auch zweckmässig in Richtung des Spritzmediumsstrahles bzw. in ihrer Neigung dazu verstellbar angeordnet, damit ihre Lage entsprechend dem jeweiligen Spritzmedium und den jeweiligen Betriebsverhältnissen angepasst werden kann. Siebgröße und -art wird auch den verschiedenen Spritzmedien und der Art des herzustellenden Überzuges angepasst.
In Fig. 2 sind die entsprechenden Teile der Spritzvorrichtung mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen. Die Welle 10 ist an einem Ende mit einem Zapfen 32 in einer Bohrung 33 des Gehäuses 1 drehbar gelagert und geführt. Sie ist mit ihrem anderen Ende durch die Wandung des Gehäuses 1 nach dessen Aussenseite durchgeführt und trägt auf ihrem äusseren Ende eine Handhabe beispielsweise in Form eines Hebels 12. An der Durchführungsstelle ist die Welle 10 von einem herausnehmbaren Wandungsteil 34 umgeben und in diesem drehbar gelagert und geführt. Der herausnehmbare Wandungsteil 34 ist mittels Gewinde 35 und Flächenabdichtung 36 für die Gewindebohrung lösbar mit dem Gehäuse 1 verbunden und in seiner Größe allen auf der Welle 10 sitzenden Organen und Teilen angepasst, so daß er
die Herausnahme der Regelorganwelle 10 mit allem daran angebrachten Teilen ermöglicht. Zur inneren Abdichtung der Durchtrittsstelle der Welle 10 ist auf dieser ein ringförmigen Ansatz 37 mit mechanischer Ringabdichtungsfläche 38 gegenüber dem Wandungsteil 34 vorgesehen. Eine Feder 39 in der Gehäusebohrung 33 drückt die Welle 10 mit der Ringdichtungsfläche 38 gegen eine entsprechende Fläche des Wandungsteiles 34. Zur zusätzlichen Abdichtung der Durchtrittsstelle der Welle 10 in dem Wandungsteil 34 ist dieser noch mit einer Stopfbüchenabdichtung mit Packung 40 und Überwurfmutter 41 ausgerüstet. Die nasen- bzw. nockenartigen Regelorgane 11, welche sich gegen die Führungsstege 8 der Düsennadel 3 legen, sind ebenso wie der ringförmige Abdichtungsansatz 37 so geformt bzw. ausgespart, dass sie in einer bestimmten Lage das axiale Herausnehmen der Düsennadel 3 mit ihren Stegen 8 nach der Düsenseite ermöglichen.
Die Zerstäubungsdüse 6 kann als Schlitz- bzw. Spaltdüse kontinuierlich mittels Exzenter, Stellschrauben bzw. mit anderen Mitteln in der Spaltbreite verändert werden. Die Spritzkammer 2 kann mittels im Umlauf gehaltenen erhitzten Spritzmediums, erhitzter Gase, Öle bzw. durch elektrische Beheizung auf gleicher Arbeitstemperatur gehalten werden.
Die mechanischen Zerstäubungsmittel im Wege des ausgespritzten Mediums können eine bestimmte, die Zerteilung beeinflussende Formgebung, wie z.B. Wölbung, Riffelung, besitzen und in beliebige, verstellbare Winkel zum Spritzmediumstrahl eingestellt werden. Zwecks Verhinderung der Verstopfung werden sie für die Verarbeitung thermoplastischer Massen, Bitumen heizbar ausgebildet.
Es empfiehlt sich, das Spritzkammergehäuse 1 aussen mit wärmeisolierten Handhaben zu versehen, die mit einem Schutzblech gegen die abstrahlende Hitze des erhitzten Spritzmediums bzw.
der Heizvorrichtungen abgeschirmt sind. Diese Handhaben mit Schutzblechen können verstellbar und schwenkbar an der Zerstäubungsvorrichtung angebracht werden, damit sie den erforderlichen Schutz des Bedienungsmannes gegen Hitze und ausgespritzes erhitztes Medium in allen Lagen der Zerstäubungsvorrichtung beim Bespritzen von Wänden, Decken usw. gewährleisten.
Für bestimmte Spritzmedien kann die Beheizung bzw. Warmhaltung der Spritzmediumzuflußleitung 17 auch durch die Rückführungsleitung für das nicht ausgespritzte Spritzmedium erfolgen. In diesem Fall wird das nicht verspritzte Spritzmedium nicht in die Rückführungsleitung 43, sondern in die Mantelleitung 20 geleitet. Das Heizmedium wird dann in einer weiteren Doppelleitung zu- und rückgeführt, sofern besondere Heizung erforderlich ist. Die Beheizung bzw. Warmhaltung des einen Mediums durch das andere Medium kann auch in der Weise durchgeführt werden, dass das zu erwärmende Medium in der Mantelleitung und das erwärmende Medium in der Innenleitung enthalten ist.
Die Wirkungsweise und Handhabung der Zerstäubungsvorrichtung ist wie folgt: Die Düsennadel 3, welche mit ihren Querstegen 8 in der zylindrischen Spritzkammer 2 axial und zentrisch zur Düse 6 geführt ist, verschließt in ihrer nur von der Druckfeder 13 beeinflußten Lage mit ihrer kegeligen Spitze 14, welche sich gegen die entsprechende kegelige Fläche der Düse 6 legt, die Düsenaustrittsöffnung 15 druckdicht ab. Sobald die Düsennadel 3 mittels der Handhabe 12 über die Regelorganwände 10 und die nockenartigen Regelorgane 11, welche sich gegen die Führungsstege 8 legen, entgegen dem Druck der Feder 13 von der Düse 6 entfernt wird, öffnet sich die Düsen-Austrittsöffnung 15 und das Spritzmedium tritt mit sehr hohem
hydraulischen Eigendruck aus. Bei bestimmten Spritzmedien, wie z.B. Farbflüssigkeiten und anderen, weniger schwierigen Spritzmedien genügt die Anordnung gemäß dem oberen Teil der Figur 1, bei welcher das Spritzmedium schon aus der Ausspritzdüse 6 in einem runden bzw. flachen, kegelig erweiterten Strahl fein zerstäubt austritt. Hierbei kann für bestimmte Zwecke eine Flüssigkeitsheizung, eine elektrische Heizung bzw. Heißluftheizung in der gleich hinter der Düse 6 sich trichterartig erweiternden Ummantelung 27 angewandt werden. Ebenso können den Ringrohren 29 heisse bzw. brennbare Gase zugeleitet und mit Druck auf die zu bespritzende Fläche gerichtet werden, um diese bzw. das ausgespritzte Medium bis zu einem gewissen Grade zu erwärmen bzw. zu beeinflussen. Durch Freigabe bzw. Betätigung der Handhabe 12 kann die Ausspritzung des Spritzmediums jederzeit unterbrochen und wieder eingeschaltet bzw. kontinuierlich abgestuft werden. Soweit bei der Ausspritzung des Spritzmediums eine Beheizung der Spritzkammer 2 erwünscht ist, kann dies durch Einschaltung der Flüssigkeitsumlaufheizung, einer elektrischen bzw. einer Gasheizung bewirkt werden. Bei Verspritzung stark erhitzter Spritzmedien kann auch eine Heizung der Spritzkammer 2 schon durch Umlauf des erhitzten Spritzmediums erzielt werden, wobei eine Zufluß- und Rückleitung für das erhitzte Spritzmedium vorgesehen werden muß.
Bei Zerstäubung unhomogener, zähflüssiger bzw. schleifende Füllstoffe enthaltender Spritzmedien, wie z.B. Bitumen, empfiehlt sich die Verwendung der Zerstäubungsmittel gemäß dem unteren Teil der Figur 1, wobei das Spritzmedium mit sehr hohem hydraulischen Eigendruck aus einer Rund-, Profil- bzw. Flachdüse in geschlossenem Strahl austritt und am Ende oder im
Verlauf einer rohrförmigen Ummantelung 28 auf eine mechanische Zerstäubungseinrichtung in Form eines Siebes 31, einer Prellfläche bzw. eines anderen mechanischen Zerstäubungsmittels trifft, durch welches eine mechanische Zerteilung in zahlreiche dünne Strahlen erfolgt. Hierbei können mehrere Siebe 321 in abgestufter Feinheit hintereinander geschaltet werden, die dann zweckmäßig auswechselbar sind und dem jeweiligen Spritzmedium angepaßt werden können. Ebenso ist eine verstellbare Anordnung der Siebe 31 bzw. Prallflächen in Bezug auf ihre Entfernung von der Düse 6 bzw. bezüglich ihrer Neigung zur Strahlrichtung zweckmäßig, damit sie auch in dieser Hinsicht den zu verspritzenden Medien angepaßt werden können. Zwecks Verhinderung der Verstopfung der Siebe bzw. Prallflächen bei Verarbeitung erhitzter Spritzmedien können diese zusätzlich mittels Heißluft, Heizölen bzw. elektrisch beheizt werden. Für die Verarbeitung thermoplastischer Massen ergibt sich hierbei der Vorteil, daß diese nicht tröpfchenförmig zerteilt werden, wie es vorwiegend bei den mit gespannten Gasen ausgespritzten und zerstäubten Medien der Fall ist. Bei der neuen Anordnung wird vielmehr das in einem geschlossenen Strahl austretende Spritzmedium in eine größere Anzahl feinerer Strahlen aufgelöst, so daß auf die Flächen- und Zeiteinheit bezogen eine größere Wärme- und Materialmenge an die zu bespritzenden Flächen herangebracht wird. Mittels der Zuführungsleitungen 30 kann ein kaltes bzw. erhitztes Schutzgas in den Schutzmantel 27, 28 eingeführt werden, um eine Abkühlung und evtl. eine Fadenziehung bzw. chemische Beeinflussung des Spritzmediums durch die Umluft zu verhindern. Die Beheizung der Spritzkammer 2
bzw. Schutzummantelung kann wieder mittels der Flüssigkeits- bzw. Gasheizung erfolgen. Die Beheizung der Spritzkammer 2 und des Schutzmantels 27, 28 kann auch elektrisch bewirkt werden. Spritzmedien, die bei normaler Temperatur sehr zähflüssig, pastenförmig bzw. hart sind, müssen vor der Zerstäubung soweit erhitzt werden, dass eine einwandfreie Zerstäubung bzw. Zerteilung und ein einwandfreies, gleichmäßiges dünnen Auftragen auf der zu überziehenden Fläche gewährleistet wird. Diese Erhitzung kann in besonderen Vorrichtungen bzw. in der Zerstäubungsvorrichtung durchgeführt werden. Während der Arbeitspausen muss das Abkühlen bzw. Erkalten der erhitzten Spritzmedien, wie z.B. Bitumen, Kunststoffe, Metall, sowohl in den Materialzuführungsschläuchen, als auch in der Zerstäubungsvorrichtung selbst mit Sicherheit durch mittels heißer Gase, Heizölen oder Elektrizität beheizte Konstruktionen verhindert werden. Das Spritzmedium wird in den heizbaren Materialzuführungsschläuchen mit hohem hydraulischen Eigendruck von etwa 10 - 400 atü der Spritzkammer 2 zugeführt, die bis zur Betätigung der Handhabe 12 zum Zurückziehen der Düsennadel 3 druckdicht geschlossen ist. Durch Betätigung der Handhabe 12 wird die Düsenausspritzöffnung 15 geöffnet und das Spritzmedium zum Ausspritzen gebracht. Bei Freigabe der Handhabe 12 schließt sich die Düsenöffnung 15 wieder, weil die Düsennadel 3 sowohl von der gespannten Druckfeder 13, als auch durch den hydraulischen Druck wieder nach vorn gedrückt wird, bis der Konus 14 der Düsennadel 3 die Düsenöffnung 15 verschließt. Die Durchflußmenge und die Feinheit der Zerstäubung wird durch den Grad der Beeinflussung der Düsennadel 3 durch die Handhabe 12 geregelt.
Bei Verwendung einer spaltförmigen Düsenaustrittsöffnung 15 kann deren Schlitzbreite durch Stellschrauben, Verstellkeile bzw. exzenterförmige Verstellnocken geregelt bzw. verstellt werden. Hierdurch wird sowohl die verspritzte Materialmenge, als auch die Feinheit der Zerstäubung beeinflußt. Bei Verwendung einer spaltförmigen Düsenaustrittsöffnung 15 trifft gleichzeitig eine verhältnismäßig große Menge fein verteilter Spritzmedien auf einen schmalen Streifen auf. Dies ist von besonderem Vorteil bei Verarbeitung von Spritzmedien, welche einen höheren Schmelzpunkt bzw. eine höhere Verarbeitungstemperatur benötigen, und wenn die zu bespritzende Fläche ein höhere Wärmeleitvermögen besitzt (beispielsweise stärkere Eisenplatten von Behältern, Tanks, Eisenkonstruktionen von Brücken, Fahrzeuguntergestelle). Es wird hierbei eine sehr dünne, praktisch zusammenhängende strichartige Verteilung der Spritzmedien erzielt und dadurch pro Flächen- und Zeiteinheit ein Vielfaches der mit den bisherigen Spritzvorrichtungen erreichbaren Wärmemengen an die zu bespritzende Fläche herangebracht, wodurch sich ein gutes zusammenhängendes Verlaufen und gute Haftung des Spritzmediums ergibt.
Der Sechskantkopf 7 der Düse 6 ermöglicht durch Aufsetzen eines Schlüssels schnell und leicht eine Auswechselung der Düse 6. Bei herausgeschraubter Düse 6 kann nach entsprechender Stellung der Regelorganwelle 10 durch Betätigung der Handhabe 12 auch die Düsennadel 3 schnell und leicht herausgenommen und ausgewechselt werden. Ebenso kann dabei die Spritzkammer 2 gereinigt werden. Nach Entfernung der herausnehmbaren Wandungsteiles 34 kann auch mit diesem die Regelorganwelle 10 mit dem Regelorganen 11 aus dem Spritzkammergehäuse 1 leicht
und schnell herausgenommen und gereinigt werden, was namentlich beim Wechsel des zu verspritzenden Mediums angebracht ist. Die auswechselbare Anordnung der Schutzummantelung 27, 28 und der Siebe 31 bzw. der Prallflächen ermöglicht auch deren Auswechselung für Reinigungs- bzw. Austauschzwecke. Die Anbringung wärmeisolierter Handhaben und verstellbarer Schutzbleche erleichtert die Handhabung und Benutzung des Spritzgerätes auch für schwierige, stark zu erhitzende und auf hohe Temperaturen zu haltende Spritzmedien und beseitigt Behinderungen des Bedienungsmannes durch die von der Zerstäubungsvorrichtung ausströmende Hitze und gegebenenfalls auch durch das heiße Spritzmedium in jeder Lage der Zerstäubungsvorrichtung beim Bespritzen von Decken, Innenräumen von Behältern, bzw. anderen schwierig gelagerten Spritzstellen.
Bei Verarbeitung von Spritzmedien, welche im kalten Zustand fest sind, und erst bei starker Erhitzung flüssig und spritzfähig werden, wird die Aufrechterhaltung der an anderer Stelle erzeugten Erhitzungstemperatur dadurch sichergestellt, daß die Materialzuführung in Doppelschläuchen erfolgt, wobei der Innenschlauch für die Zuleitung des erhitzten Spritzmediums und der Mantelschlauch für ein Heizmedium, wie z.B. Heizöl, Heizgas, verwendet wird. Es können auch zwei doppelwandige Schläuche vorgesehen werden, wobei die Innenschläuche für die Zufluß- und Rückleitung des erhitzten Spritzmediums und die Mantelschläuche für die Hin- und Rückleitung des Heizmediums verwendet werden. In bestimmten Fällen, wenn aus Material- oder Herstellungsgründen die geeigneten Schläuche für diese
Anordnung nicht verfügbar sind, kann auch die Benutzung der Doppelmantelschläuche derart erfolgen, daß in den inneren Schläuchen das Heizmedium und in den äußeren Schläuchen das zu verspritzende und auf Temperatur zu haltende bzw. weiter zu erhitzende Spritzmedium geleitet bzw. in Umlauf gehalten werden. In manchen Fällen genügt es auch, daß ein Doppelmantelschlauch benutzt wird, dessen Innenschlauch für die Zuleitung des erhitzten Spritzmediums und der Hohlraum des Mantelschlauches für die Rückleitung des in der Zerstäubungsvorrichtung nicht verbrauchten, erhitzten und mittels einer besonderen Vorrichtung in Umlauf gehaltenen Spritzmediums verwendet wird. Soll eine Rückleitung des erhitzten Spritzmediums nicht erfolgen, so kann unter Verwendung eines Doppelmantelschlauches in dessen einer Leitung (beispielsweise der Innenleitung) das erhitzte Spritzmedium und in den Mantelraum des Doppelschlauches das Heizmedium geleitet werden, während die Rückleitung des Heizmediums zur Erlangung eines Umlaufes desselben in einer besondere Leitung bzw. Schlauch erfolgt.
Claims (24)
1. Zerstäubungsvorrichtung für Flüssigkeiten, thermoplastische Massen, schmelzbare Metalle und andere Spritzmedien, dadurch gekennzeichnet, daß das lediglich mit hohem hydraulischen Eigendruck einer Spritzkammer zugeführte Spritzmedium aus dieser mit hinsichtlich ihres runden, profil- bzw. flachstrahlförmigen Austritts auswechselbarer düsenartiger Austrittseinrichtung und mit hieran anschliessender Schutzummantelung kontinuierlich und regelbar ausspritzbar und während der Ausspritzung bzw. danach mechanischen Zerstäubungsmitteln ausgesetzt ist.
2. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als düsenartige Austrittseinrichtung eine nach der Austrittsseite konisch verjüngte und mit runder, profilierter bzw. spaltförmiger engster Austrittsöffnung versehene auswechselbare Düse mit im konischen Teil mit ihr übereinstimmender, axial verstellbarer und zentrisch geführter Düsennadel angeordnet ist.
3. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüse mit dem Spritzkammergehäuse durch Gewinde, bzw. ähnliche Mittel derart lösbar, auswechselbar und druckdicht verbunden ist, dass sie nach ihrer Herausnahme auch die Herausnahme der Düsennadel mit deren Führungs- und Bewegungsorganen gestattet und in Verbindung mit der konischen Düsennadel die Spritzkammer druckdicht verschliesst.
4. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsennadel innerhalb der Spritzkammer mit Regelorganen in Verbindung steht, welche über eine quer zur
Düsennadel verlaufende Welle von aussen verstellbar sind.
5. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelorganwelle an ihrer Durchtrittsstelle in der Spritzkammerwandung mit mechanischer bzw. metallischer Ringflächenabdichtung versehen und von einem herausnehmbaren Wandungsteil umgeben ist, dessen Grösse den Abmessungen der Regelorgane und der mechanischen Flächenabdichtungsmittel angepasst ist, so daß er die Herausnahme der Regelorganwelle mit allen daransitzenden Teile ermöglicht.
6. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäubungsdüse als Schlitz- bzw. Spaltdüse ausgebildet ist und ihre Spaltbreite während des Spritzens kontinuierlich mittels mechanischer Mittel, wie z.B. Exzenter, Nocken bzw. Stellschrauben, veränderlich ist.
7. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der herausnehmbare Wandungsteil an der Durchtrittsstelle der Regelorganwelle mit einer Stopfbüchsenabdichtung ausgerüstet ist.
8. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelorganwelle beiderseits der Regelorgane in der Spritzkammerwandung drehbar gelagert und geführt ist und in Richtung auf ihre mechanische Ringflächenabdichtung gegenüber dem herausnehmbaren Wandungsteil dem Einfluss einer Feder- bzw. Druckkraft ausgesetzt ist.
9. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelorgane für die Düsennadel nach Art von Armen, Nocken bzw. Exzentern ausgebildet und so geformt sind, dass sie in bestimmter Lage die axiale Herausnahme der Düsen-
nadel mit ihren Führungs- und Bewegungsorganen aus der Spritzkammer gestatten.
10. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Spritzmedium-Austrittseinrichtung angeordnete Schutzummantelung sich unmittelbar hinter der Austrittseinrichtung bzw. im Abstand davon trichterartig erweitert und mit der Spritzkammer lösbar verbunden ist.
11. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzummantelung heizbar eingerichtet ist.
12. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in die trichterartige Schutzummantelung Kammern bzw. Ringrohre mit Austrittsöffnungen für heisse Druckgase bzw. Heizflammen zur Behandlung bzw. Erhitzung des Spritzmediums bzw. der zu bespritzenden Flächen ein- bzw. angebaut sind.
13. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die am Rande der Schutzummantelung in Richtung auf die zu bespritzende Fläche austretenden heißen Gase bzw. Heißluft als Schutzmantel für das auszuspritzende Medium gegen äussere Einflüsse bzw. Abkühlung dienen.
14. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Weg der aus der Ausspritzeinrichtung mit besonders hohem hydraulischen Eigendruck austretenden Spritzmedien ein bzw. mehrere mechanische Zerstäubungsmittel, wie z.B. Siebe, siebartige Wände, Prallflächen bzw. Lamellen, eingebaut sind.
15. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Zerstäubungsmittel für das Spritzmedium in Richtung des Spritzmediumsstrahles verstellbar angeordnet sind.
16. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanischen Zerstäubungsmittel für das Spritzmedium mit der Schutzummantelung lösbar und auswechselbar verbunden und heizbar ausgebildet sind.
17. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Zerstäubungsmittel eine bestimmte, die Zerteilung beeinflussende Formgebung, wie z.B. Wölbung, Riffelung, besitzen und in beliebigem Winkel zum Spritzmediumstrahl einstellbar sind.
18. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzkammerwandung Kanäle bzw. Bohrungen für den Durchfluß von Heizmedium bzw. erhitzten Spritzmedien enthält, bzw. mit elektrischer Beheizung ausgerüstet und auf gleichmässige Arbeitstemperatur erhitzbar ist.
19. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizmittelkanäle bzw. -bohrungen in der Spritzkammerwandung parallel zur Spritzrichtung verlaufen, über den Umfang der Spritzkammer verteilt und über Kammern bzw. Ringkammern an Zufluss- und Rückführungsleitungen für das Heizmedium angeschlossen sind.
20. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzkammer mit wärmeisolierten Handhaben versehen ist und an diesen Wärmeschutzmittel gegen die von dem Spritzmedium bzw. der Zerstäubungsvorrichtung abstrahlende Hitze bzw. gegen zurückspritzendes erhitztes Spritzmedium angebracht sind.
21. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhaben und Wärmeschutzmittel an der Zerstäubungsvorrichtung verstellbar und schwenkbar angebracht sind.
22. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zufluss- und Rückleitung für das in Umlauf gehaltene erhitzte Spritzmedium heizbar eingerichtet sind.
23. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass für die Zufluss- und Rückleitung des in Umlauf gehaltenen erhitzten Spritzmediums Doppelleitungen mit Innenleitung und Mantelleitung vorhanden sind, wobei die eine Leitung eines jeden Doppelschlauches für das erhitzte Spritzmedium und die andere Leitung bzw. der Mantelraum für das Heizmedium vorgesehen ist.
24. Zerstäubungsvorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verarbeitung von schon bei normaler Temperatur flüssigen Spritzmedien die Zuflussleitung für das in Umlauf gehaltene erhitzte Spritzmedium durch die Rückleitung des nicht verspritzten Spritzmediums in den Mantelraum des Doppelschlauches gegen Wärmeverluste geschützt ist.
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