DEP0052422DA - Pfeifenförmiges Beschallungsgerät. - Google Patents

Pfeifenförmiges Beschallungsgerät.

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Publication number
DEP0052422DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
string
sound reinforcement
reinforcement device
pipe
swinging body
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erlangen Wenk Paul Dr.
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

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Description

Siemens-Schuckertwerke Erlangeö, ά'@η 13«August 1949 Aktiengesellschaft Östliehe t
PA13/ 4 0124
PA 9/140/131
iümeläeiagi 7*'I'M Akt.Z« χ abgemeldet als« Patent und SMH f Bearbeiters BarokhauB
Erfinden i>r«W©&k, Paul
Äbt/Wk TS Hhf
/ t
Kosten trägt j TS Boohfreque&z betr.noch* TS 3^ h
KLJST
Tit-el-ergänzuJigs Gespannte Saite als Schwingkör per.
Pf eifenförmiges Beschalluögsgerät
Pur die Beschallung von Stoffen verschiedenster Art Sohallschwinger "bekannt geworden, die naeh Art einer Pfeif® aufgebaut sind und bei denen einer Büß© ein SohwingkÖrper gegenübers t ent,
6-egenstand ä%i Erfindung ist ein Besehallungsgerät, das si®]& Ton der vorgenannten Ausführung 6adureb xiöterscheidet p daß eine gespannte Saite als Sohwingkörper eitat* Das neu® Besohallungsgerät weist vor allem folgend® Vorteile auf ι
3)ie Eigeafrequeaz ist leieht einstellbar. Be bietet aueh keine Schwierigkeiten? die Anordnung B# gu trsffea,, äaB die Eigenfrequenz auch während des Betriebes eingestellt werdeJa kann. Das ist für viele Zwecke wünsehenewert, iasbeeondeye dann» wenn während des laufenden Betriebes durch das Besohallungsgerät ein Stoff hindurehgefiihrt w^rd, des in seinen Eigenschaften, ζ.B» hinsichtlich der Zusaisnmüeetzttßg, der !einheit„'usw., veränderlich ist. Ferner 'lcaöH die Einstellbarkeit der Eigenfre^uenz dann erwünscht sein, wenn der mit dem Beschallungsgerät zu behandelnde Stoff im Ecpeis«· laufverfahren behandelt wird und es sich hierbei als vorteil haft erweist, bei einem der folgenden Burohläuf® die
zu. ändern, so daß der Stoff nacheinander mi"b verschiedenen Frequenzen. beisohallt wird. Ferner ist die Einstellbarkeit der Frequenz auch, aus dem Grunde erwünscht, weil sie die Möglichkeit bietet, das Besohallungagerät den jeweils zu 'beschallenden verschiedenen Stoffen anzupassen. Die Eigenfrequenz läßt sich durch entsprechende Einstellung der Spannung der Saite und der Bemessung der länge des schwingenden Teils der Saite einstellen. Gegebenenfalls kann auch ein Satz Saiten verschiedener Stärke vorgesehen werden, so daß zur Änderung der Eigenfrequenz die einzelnen Saiten gegeneinander ausgetauscht werden können*
He Zeichnung veranschaulicht das neue Gerät in zwei iusführungabeispielenj es zeigt
Fig,1 eine Vordergmsioht, zum Teil im Schnitt, Fig«2 einen Längsschnitt naoh der linie II - II
der Fig«1,
Fig.3 das zweite Ausführungsbeispiel, bei dem mehrere
Düsen mit je einer zugehörigen Saite zu einer
Einheit zusammengefaßt sind»
In Fig»1 und 2 ist bei 1 das Zuflußrohr, bei 2 die sich daran anschließende spaltförmige Düse und bei 3 die der Büge gegenüberstehende Saite dargestellt. Die Saite kann draht«- oder bandförmig sein. Zur Halterung der Saite dient der mit dem Rohr 1 verbundene Rahmen 4» An diesem ist auf der einea Seite ein rohrförmiger Halter 5 angebracht, duroh den die Saite 3 hindurohgeführt ist. Die Saite 3 stützt sich mit einen Knotea 5a an dem Halter 5 ab. Auf der anderen Seite des Rahmens 4 ist «ine Spannvorrichtung angebracht, die im wesentliches die drehbar gelagerte Welle 6 und den mit dieser über ein Schneckengetriebe 7 verbundenen Einstellknopf 8 umfaßt» Durch entsprechende herstellung des Einstellknopfes 8 kann die Saite 3 mehr oder weniger stark gespannt werden. Die Saite 3 ist üljer zwei Stege 9 und 10 geführt, die an je einer Wandermutter 11 bezw* 12 befestigt sind» Die beiden Wandermutterü 11 und sind je auf einen Gewindeteil einer Spindel 13 geführt, die uUer den Einstellknopf 14 gedreht werden kann, ^ie Gewinde
der beidea Gewindeteile der Spindel 13 sind 2ueinander gegenläufig, so d,aß dementsprechend beim Drehen des Einstellknopfes 14 sich 5ie "beiden Stege 9 und 10 einander nähern oder den Anstand zwisohen sich vergrößern» um ein Drehen άέτ Wandermuttern 11 und 12 zu vermeiden, sind äie noch auf einer Gleitschiene geführt.
Die Wirkungsweise des Beschallungsgerätes nach Fig. 2 und 3 ist folgende ι
Der zu "beschallende Stoff, insbesondere eine zu "beschallende Flüssigkeit oder auoh ein gasförmiger Stoff oder eine Suspension, wird über das Zuflußrohr 1 dem Beschallungsgerät zugeführt und duroh die Düse 2 mit großor Geschwindigkeit gegen die Saite 3 geblasen. Es werden hierbei Schallsohwingungen angeregt und damit wird zugleich der durch das Rohr 1 zugeführte Stoff beschallt. Der zu beschallende Stoff dient zugleich zur Erregung des Gerätes. Um die gewünsohte Schallwirkuhg zu erreichen, wird die Eigenfrequenz der Saite 3 entsprechend eingestellt, und zwar über den Einstellknopf 8 und/ oder duroh entsprechende Einstellung des Einstellknopfs) 14«. Die Eigenfrequenz der Saite 3 wird im allgemeinen so eingestellt, daß das Beschallungsgerät in Resonanz arbeitet.
Die bisherige Betrachtung ging davon aus, daß der über das Rohr 1 zugeleitete Stoff zur Erregung des Beschallungsgerätes dient und hierbei zugleich beschallt wird» Das Gerät kaan aber auoh öazu benutzt werden* Drähte oder, allgemeiner gesagt> öraht- oder bandförmige Stoffe in Schwingungen zu versetzen und dadurch auf diesen Stoff gewisse Wirkungen auszuüben, sei eaf daß es sich darum handelt, die Struktur des betreffendem Stoffe® zu beheben oder anhaftende Teilchen zu beseitigen. Hinsichtlich der letzten Anwendung sei darauf hingewiesen* daß es sieh bisher als außerordentlich schwierig erwiesen hat, Drähte, wie sie z.B. zur Herstellung von Transformatoren und sonstigen elektrischen Geräten "benutzt werden, von dem anhaftenden Grat und sonstigen Teilchen wirklich einwandfrei zu säubern. Das neue Geräi» ermöglicht es, auf verhältnismäßig einfachen. Wege eine derartige Feinstr°inigung von draht- oder bandförmigen Stoffen vorzunehmen« An die Stelle der Haltevorrichtungen 5
und 6 treten in diesem Falle leltwalzen oder dergl., und es wird alsdann der zu reinigende Draht kontinuierlich an der Düse 2 vorbeigeführt, während gleichzeitig hierbei über das Rohr 1 ein flüssiger oder gasförmiger Stoff, vorzugsweise eine geeignete Reinigungsflüssigkeit, z.B. Trychloräthylen, laufend zugeführt wird.
Die für den Aufbau der einzelnen Teile des neuen Besohallungsgerätes verwendeten Stoffe können entsprechend dem Verwendungszweck gewählt werden« Im allgemeinen wird man geeignete Metalle, z»B· rostfreien Stahl, verwenden» Für chemisoh angreifende Flüssigkeiten kommt auch die Verwendung von keramischen Teilen bezw. die Ausbildung der Teile 1, 2 und 4 usw. als keramische Teile in Betracht. Die Saite 3 kann man hierbei aus nichtrostendem Stahl, aus Nickel f Platin oder dergl.p herstellen«
Fig.3 veranschaulicht ei)a Ausführungsbeispiel, bei dem mehrere Anordnungen der Aueführung naoh Fig»1 zu einer Einheit zusammengefaßt sind, In Fig.3 sind bei 20 bis 23 vier Zuflußrohre j bei 24 bis 27 die zugehörigen Düsen und bei 28 bis 31 die zugehörigen Saiten dargestellt. Die Halte- und Spaanvwrriohtungen für die Saiten sind an einem gemeinsamen Rahmen 32 angebracht und im übrigen entsprechend der Ausführung naoh Fig* 1 und 2 ausgebildet. In Fig*2 sind nur die Spannvorrichtungen, für die beiden Saiten 30 und 31 bei 33 uad 34 veranschaulicht. Die Ausführung naoh Fig.3 kommt insbesondere in. Betracht, wenn es, wie es beispielsweise bei industrieller Anwendung der Fall ist, darauf ankommt, einen großen Durchsatz zu erzielen und zu diesem Zweok voa einer Parallelanordnung mehrerer Einzelgeräte Gebrauch gemacht werden soll.
3 Figuren
5 Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1* Ifeifenförmiges Beschallungsgerät, insbes. für Flüssigkeiten., gasförmige Stoffe und Suspensionen, "bei dem ein Sohwingkörper einer Düse gegenübergestellt ist$ dadurch, gekennzeichnet," daß eine gespannte Saite als Sohwingkörper dient»
    2, Gerät naoh Anspruch 1, daflurch'gekennzeichnet, daß die Spannweite und/oder die Spannung der Saite einstellbar istj vorzugsweise während des Betriebes.
    3* Einrichtung nach. Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Spannweite der Saite ein oder swei gegenläufig verstellbare Stege vorgesehen sind«
    4« Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder "5, dadurch gekennzeichnet t daß mehrere Düsen mit je einer Saite zu einer Einheit zusammengefaßt sind,
    5. Anwendung des Beschallungsgerätes nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Behandeln, insbes. zum Reinigen von draht- oder bandförmigen Stoffen in der Weise, daß dar zu behandelnde *raht- oder bandförmige Stoff zugleich die Saite, d.h. den Sohwingkörper "bildet*

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