DEP0052239DA - Klarsichtscheibe für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Klarsichtscheibe für Kraftfahrzeuge

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DEP0052239DA
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Germany
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metal layer
motor vehicles
transparent window
electrical resistance
window
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Ottokar Beer
Original Assignee
Beer, Ottokar, München,DE
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Description

Die bisher für Kraftfahrzeuge verwendeten Klarsichtscheiben erfordern entweder die Anbringung einer zweiten Glasscheibe auf dem Inneren der Windschutzscheibe einschliesslich der Anbringung von Heizdrähten zwischen diesen beiden Scheiben oder die Zuführung eines vom Motor vorgewärmten Luftstromes an das Innere der Windschutzscheibe. Beide Typen von Klarsichteinrichtungen sind im praktischen Betrieb unbefriedigend, da bei der ersterwähnten Einrichtung die Abdichtung der zusätzlichen Glasscheibe und ihre Befestigung Schwierigkeiten bereiten und bei der zweiten Einrichtung die Erzeugung und die Zuleitung des vorgewärmten Luftstromes nur mit verhältnismässig grossem technischem Aufwand möglich ist.
Gemäss der Erfindung soll eine Klarsichtscheibe für Kraftfahrzeuge dadurch geschaffen werden, dass auf der Innenseite der Windschutzscheibe eine Metallschicht von so geringer Dicke aufgedampft ist, dass sie sowohl eine für die verkehrssichere Steuerung des Kraftfahrzeugs genügende Transparenz aufweist, als auch einen genügenden elektrischen Widerstand, um bei Anschluss an die Starterbatterie oder die Lichtmaschine des Fahrzeugs eine Wärmemenge zu entwickeln, die ein Beschlagen der Scheibe verhindert.
Eine derartige Metallschicht kann auf einer Windschutzscheibe durch Aufdampfen im Vakuum, beispielsweise von Chrom, welches auf Glas besonders gut haftet, leicht angebracht werden. Es zeigt sich dabei, dass bereits bei einer Transparenz, die sich von derjenigen von reinem Glas mit blossem Auge kaum unterscheiden lässt, die Metallschicht einen elektrischen Widerstand von etwa 1 Ohm erhält, sodass man, wenn diese Schicht an die Starterbatterie oder an die Lichtmaschine des Kraftfahrzeugs angeschlossen wird, bereits eine Wärmeentwicklung erhält, die ein Beschlagen der Scheibe zuverlässig verhindert. Zweckmässig werden an zwei einander gegenüberliegenden Kanten durch längeres Bedampfen zwei zur Stromzuführung und Stromabführung dienende Belegungen gebildet, die einen sehr geringne elektrischen Widerstand aufweisen. Der mittlere Teil der Scheibe, der gute Transparenz und hohe Wärmeentwicklung aufweisen soll, wird dabei durch eine Schablone abgedeckt, sodass die erwähnten zur Stromzuführung und zur Stromabführung dienenden Randbelegungen in einfacher Weise durch längeres Bedampfen hergestellt werden können.

Claims (3)

1.) Klarsichtscheibe für Kraftfahrzeuge, gekennzeichnet durch eine auf die Innenseite der Windschutzscheibe aufgedampfte Metallschicht von so geringer Dicke, dass sie eine für die verkehrssichere Steuerung des Kraftfahrzeugs ausreichende Transparenz und einen derartigen elektrischen Widerstand aufweist, dass bei Anschluss an die Starterbatterie oder die Lichtmaschine des Fahrzeugs eine ein Beschlagen der Scheibe verhindernde Wärmemenge entwickelt wird.
2.) Klarsichtscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht an zwei einander gegenüberliegenden zur Stromzuführung und zur Stromabführung dienenden Kanten besonders stark ausgebildet ist, so dass dort der elektrische Widerstand besonders klein ist.
3.) Klarsichtscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht aus Chrom besteht.

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