DEP0051752DA - Lockenwickler zur Herstellung von Dauerwellen unter Verwendung chemischer Wirkstoffe - Google Patents

Lockenwickler zur Herstellung von Dauerwellen unter Verwendung chemischer Wirkstoffe

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DEP0051752DA
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Otto Hamburg Wiesinger
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Description

Die bisher bekannten Lockenwickler sind vorzugsweise aus Metall oder Holz hergestellt. Bei der Bereitung von Dauerwellen ergibt sich hierbei der Nachteil, dass das Metall oder Holz von den dafür benutzten chemischen Wirkstoffen angegriffen wird. Bei der Verwendung von Metallwicklern in Verbindung mit besagten Wirkstoffen tritt sogar eine stellenweise Entfärbung des Haares ein.
Die obigen Nachteile werden bei dem Lockenwickler zur Herstellung von Dauerwellen nach der Erfindung vermieden und darüber hinaus besondere Vorteile dadurch erzielt, dass der Lockenwickler erfindungsgemäss aus einem chemisch inerten Kunststoff oder einem beliebigen Kunstharz, vorzugsweise im Spritzgussverfahren hergestellt ist. Der Lockenwickler nach der Erfindung ist daher gegenüber den zur Verwendung kommenden chemischen Wirkstoffen unangreifbar und besitzt weiterhin den Vorteil, abwaschbar und besonders hygienisch zu sein. Ausserdem besitzt der Lockenwickler nach der Erfindung den Vorzug, dass jedwege beliebige Formgebung in billigster Weise hergestellt werden kann, indem man beispielsweise den Lockenwickler als Massenprodukt im Spritzverfahren erzeugt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Lockenwicklers nach der Erfindung und zwar in Abb. 1 in Aufsicht, in Abb. 2 in Seitenansicht und in Abb. 3 im Schnitt senkrecht zur Längsachse dargestellt.
Eine Sonderheit weist der Lockenwickler nach der Erfindung auch dadurch auf, dass er, wie die Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel zeigt, mit einem Längsschlitz s versehen ist. Diese Längsschlitz wird bei der Herstellung des Lockenwicklers z.G. im Spritzgussverfahren ohne irgendwelche zusätzliche Kosten angebracht. Er dient zum Festhalten der einzelnen Haarsträhnen, die vermittels eines sogenannten Endblättchens in den Schlitz eingefügt und dann aufgerollt werden. Durch dieses
Verfahren wird nicht allein die Strähne beim Aufrollen gleichmässig über die gesamte Breite verteilt und festgehalten, sondern das auf diese Weise eingefügte Seidenpapierblättchen bewirkt auch eine bessere Durchtränkung des Haares mit dem Haarwellmittel. Der Längsschlitz ist im vorliegenden Falle 2 mm breit und 48 mm lang.
Fernerhin zeigt der Lockenwickler nach der Erfindung, wie die Zeichnung aufweist, an den Enden je eine Kerbung k mit einer Rille r, welche letztere zum Festhalten einer um die aufgerollte Strähne zu legenden Gummischlaufe dient. Auch diese besondere Gestaltung des Wicklers wird in einfachster Weise im Spritzgussverfahren angefertigt.
Ein weiterer Vorteil des Lockenwicklers nach der Erfindung ist sein leichtes Gewicht bei besonders hoher mechanischer Festigkeit.

Claims (3)

1. Lockenwickler zur Herstellung von Dauerwellen unter Verwendung chemischer Wirkstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass der Lockenwickler aus einem chemisch inerten Kunststoff oder einem beliebigen Kunstharz hergestellt ist.
2. Lockenwickler nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Längsschlitz (s) zur Aufnahme des Endes der Haarsträhne mittels eines Papierblattes.
3. Lockenwickler nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Kerbung (k) mit Rille (r), in welche die um den Lockenwickler gelegte Gummischlaufe eingelegt wird.

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