DEP0051529DA - Fahrbarer Behälter für Motorenöl. - Google Patents
Fahrbarer Behälter für Motorenöl.Info
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Description
Im Kraftwagenbetrieb ist es erforderlich, das verbrauchte Motoröl von Zeit zu Zeit durch frisches Öl zu ersetzen. Zu diesem Zweck wurde bisher das Öl in normalisierten Blech-Kanistern, -Dosen oder -Flaschen vorrätig gehalten, die dann vom Käufer mitgeführt oder gleich an der Verkaufsstelle verwendet wurden. Nach der Erfüllung ihres Zweckes bestand meistens kein Bedürfnis, die Ölbehälter aufzubewahren oder weiterzuverwenden. Diese Art der Ölversorgung ist aber sehr unwirtschaftlich. Einmal war es erforderlich, immer wieder von Neuem die Kosten für die Herstellung von Ölbehältern aufzuwenden, diese mit Öl zu befüllen und beim Gebrauch derselben den Verschluss zu lösen, was teuer, umständlich und zeitraubend ist. Auch ließen sich Ölverluste nicht vermeiden, da immer Ölreste an der Innenwandung der Verkaufsbehälter haften bleiben.
Im Wesentlichen dieselben Nachteile treten aber auch bei den bekannten Ölzapfstellen, den sogenannten Ölkabinen auf, bei welchen das Öl in offene Litergefäße abgezapft und dann mittels Trichter in den Motor entleert wird. Hierbei lassen sich Ölverluste durch Verspritzen und Haftenbleiben nicht vermeiden. Auch besteht die Gefahr, dass das Öl durch Staub oder dergleichen in den offenen Gefäßen verunreinigt wird.
Alle diese Nachteile werden mit der Erfindung dadurch beseitigt, dass man das Motoröl in einem fahrbaren Behälter an den Treibstofftankstellen vorrätig hält und im Bedarfsfalle aus dem betreffenden Behälter unmittelbar in das Fahrzeug abfüllt, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Menge des jeweils abgegebenen Öles genau kontrollieren zu können.
Die Erfindung besteht im Wesentlichen aus einem leicht beweglichen Handwagen, in dessen allseitig geschlossenem Gehäuse ein Ölbehälter eingebaut ist, in welchem das Motorenöl mittels einer von Hand zu bedienenden Pumpe, z.B. einer Flügelpumpe aus den Ölfässern eingefüllt wird, worauf der Ölbehälter mittels Pressluft unter einen durch ein Manometer kontrollierbaren Druck gesetzt
wird derart, dass beim Ölverkauf sich das Öl selbstständig aus dem Druckölbehälter über einen Durchlaufmesser mit nachgeschalteten Schauglas durch den mit Absperrhahn versehenen Zapfschlauch in die Ölwanne des Fahrzeugmotors entleeren kann.
Dieses fahrbare Öltankgerät hat den Vorteil, dass die Nachfüllung des Motorenöles in das Fahrzeug schnell und verlustfrei erfolgen kann, wobei die jeweilige Ölabgabe in der benötigten Menge mit der Messvorrichtung genauestens kontrolliert und nach der Zeigerstellung verrechnet werden kann. Eine unkontrollierte Ölentnahme ist bei der Ausführung gemäß der Erfindung nicht möglich, weil eine Entnahme von ungemessenem Öl aus dem Druckbehälter nicht erfolgen kann, so dass Veruntreuungen oder eine fehlerhafte Handhabung völlig ausgeschlossen sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass zum Tanken des Öles keine Elektropumpe benötigt wird, wozu ein Kabel erforderlich wäre, was lästig, unpraktisch und störend ist, weil ein Kabel auf einem Tankplatz den Wagenverkehr behindert und immer in Gefahr ist, durch Überfahren beschädigt zu werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, welche einen gemäß der Erfindung ausgebildeten Ölverkaufswagen zeigt.
Wie die Abbildung erkennen lässt, besteht der Ölverkaufswagen aus einem kastenartigen Blechgehäuse 1, welches durch ein Räderpaar 2 fahrbar gemacht ist und sich im Ruhezustand auf ein Paar Füssen 3 abstützt. Mit 4 ist ein Handgriff bezeichnet, mit welchem der Wagen leicht beweglich dirigiert werden kann.
Der Wagen ist ferner mit einer Flügelpumpe 5 ausgerüstet, die von außen mittels eines abnehmbaren Pumpenschwengels 6 bedienbar ist. Diese Pumpe dient zur Einfüllung des Motorenöles in den im Wagengehäuse 1 untergebrachten Ölbehälter 7, in welchem die Druckleitung 8 der Flügelpumpe 5 zweckmäßig bis auf den Boden durchgeführt ist. Der Saugstutzen 9 der Flügelpumpe, der in der Gehäusewand endet und mit einer Kappe 10 verschließbar ist, wird durch einen Schlauch mit den Ölfässern der Ölgesellschaft verbunden, um das Öl in den Ölbehälter 7 einfüllen zu können.
Nach dem Einfüllen des Öles wird durch das Luftventil 11 durch die Leitung 12 Press-
luft in den Behälter 7 eingeführt, zu welchem Zweck die zum Auffüllen der Autoreifen auf den Tankplätzen fast überall zur Verfügung stehenden Luftkompressoren verwendet werden können. Der Behälterdruck kann durch einen Manometer 13 kontrolliert werden.
Die Vorrichtung arbeitet nach dem sogenannten Vollschlauchsystem, bei welchem der Zapfschlauch 14 an seinem Ende mit einem Absperrhahn versehen ist und während des Betriebes ständig mit der Zapfflüssigkeit gefüllt bleibt. Der Zapfschlauch 14 ist an eine bis auf den Boden des Druckölbehälters reichende Steigleitung 15 angeschlossen, in welche der Durchlaufzähler 16 und das Schauglas 17 eingeschaltet sind.
Um bei der Ölabgabe vom Fahrzeug aus den Durchlaufzähler und das Schauglas bequem beobachten zu können, sind dieselben in einem Schrägwandteil 18 der oberen Gehäuseabdeckung derart eingebaut, dass sie sich in einer solchen geneigten Lage befinden, die ihre Beobachtung auch aus weiter Entfernung ermöglichen.
Sämtliche empfindlichen Teile der Zapfvorrichtung sind in die Gehäusewand eingekapselt und dadurch vor Beschädigungen oder der Einwirkung von Staub und Feuchtigkeit geschützt.
Claims (3)
1.) Fahrbarer Behälter für Motorenöl, bestehend aus einem einachsigen mit Fußstützen (3) versehenen, fahrbaren Blechkasten (1), der einen Druckölbehälter (7) umschließt und in einem schräg ansteigenden Wandteil (18), nach außen und in weiterer Entfernung gut sichtbar, den Öldurchlaufzähler (16) und ein Schauglas (17) aufweist.
2.) Fahrbarer Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das Mantelgehäuse des Kastens (1) eine von Hand bedienbare Flügelpumpe (5) mit abnehmbaren Handgriff (6) zur Einfüllung des Motorenöles in den Druckölbehälter (7) eingebaut ist.
3.) Fahrbarer Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckölbehälter (7) mit einem Füllventil (12) zur Einführung von Pressluft versehen ist, wobei der jeweilige Behälterinnendruck durch einen in dem waagerechten Teil der Gehäuseabdeckung angeordneten Manometer (13) kontrolliert wird.
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