DEP0051050DA - Magnetsystem für Geschwindigkeits- und Drehzahlmesser - Google Patents
Magnetsystem für Geschwindigkeits- und DrehzahlmesserInfo
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Description
Bei den nach dem Wirbelstromsystem arbeitenden Geschwindigkeitsmessern (Tachometern) liegt die Ankerachse mit der Magnetachse im allgemeinen in derselben Richtung, d. h. die Magnetachse und somit auch der Anschluss für die biegsame Antriebswelle des Tachometers stehen zum Zifferblatt des Instrumentes unter einem Winkel von 90°. Die Einbauverhältnisse des Tachometers im Fahrzeug machen jedoch auch Tachometerkonstruktionen erforderlich, bei denen die Magnetachse zum Zifferblatt bzw. zur Anker- und Zeigerachse des Instrumentes beispielsweise unter einem Winkel von 45° steht, weshalb derartige Tachometer auch als Tachometer mit Schrägabführung oder als Schrägtachometer bezeichnet wird.
Bei dem nach dem Wirbelstromsystem arbeitenden Tachometern hat nun die Erfahrung ganz allgemein gezeigt, dass die vom Magneten ausgehenden Kraftlinien für die Mitnahme des frei drehbaren Ankers am besten ausgenutzt werden, wenn zusammen
mit dem rotierenden Magneten auch der Kraftlinienschlusskörper mit umläuft, der dem Magneten seitlich ringförmig umgreift und wenn der Abstand zwischen dem Magneten und dem Kraftlinienschlussstück möglichst gering gehalten wird.
Durch die bei derartigen Schrägtachometern vorliegende Schrägstellung des Ankers zum Magneten ergeben sich jedoch erhebliche Schwierigkeiten in der Ausnutzung der magnetischen Kraftlinien, da, bedingt durch die genannte Schrägstellung, nur ein Teil der vom Magneten ausgehenden Kraftlinien vom Anker geschnitten wird; insbesondere macht aber auch die Anordnung des Ankers grosse Schwierigkeiten, da dieser seine Drehbewegung störungsfrei in dem schmalen Ringspalt zwischen Magnet und Kraftlinienschlussstück vollführen muss.
Es wurde nun gefunden, dass sich ein vollkommen einwandfrei arbeitender Schrägtachometer unter bester Ausnutzung der magnetischen Kraftlinien herstellen lässt, wenn dem Magneten sowie dem Anker und dem Stromlinienschlussstück die Form einer Halbkugel mit abgeflachter Kugelkuppe gegeben wird und die genannten Teile unter Schrägstellung der Magnetachse zur Ankerachse so zueinander angeordnet werden, dass die Kugelzentren des Magneten, Ankers und Kraftlinienschlussstückes sich genau decken.
Ein Schrägtachometer gemäss der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Schnitt dargestellt.
Das Tachometer besteht im wesentlichen aus dem Drehmagneten 1, dem erfindungsgemäss die Form einer Halbkugel mit abgeflachter Kugelkuppe gegeben und der mittels der Buchse 2 auf der Magnetachse 3 befestigt ist, die von dem Tachometerfuss 4 gehalten und
geführt wird. Auf der Magnetachse sitzt ferner der Magnetteiler 5, auf dem das Kraftlinienschlussstück 6 befestigt ist, das den Magneten 1 mit geringem Abstand kugelschalenartig umgreift.
Mit 7 ist der glockenförmige Anker bezeichnet, der ebenfalls die Gestalt einer Halbkugel mit abgestumpfter Kugelkappe besitzt und auf der Ankerachse 8 befestigt ist, auf der zugleich auch der nicht veranschaulichte Instrumentenzeiger angeordnet ist. Ein Lager der Ankerachse bildet der Arm 9, der auf der Innenseite des Instrumentengehäuses 10 befestigt ist, im übrigen ist die weitere Lagerung der Ankerachse auf der Zeichnung nicht dargestellt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, fallen bei dem erfindungsgemässen Tachometer die Kugelzentren vom Magnet, Anker und Kraftlinienschlussstück alle in Punkte 11 zusammen, so dass eine einwandfreie Drehbewegung der Ankerachse in dem engen Spalt zwischen Magnet und Kraftlinienschlussstück möglich ist und infolge der engen Ausführung des genannten Spaltes in Verbindung mit dem Umlauf des Kraftlinienschlussstückes zusammen mit dem Magneten die beste Ausnutzung der von letzterem ausgehenden Kraftlinien gewährleistet ist.
Anstatt die beschriebene Einrichtung bei Tachometern anzuwenden, kann sie natürlich auch bei Drehzahlmessern und ähnlichen nach dem Wirbelstromsystem arbeitenden Instrumenten Verwendung finden.
Claims (2)
1. Nach dem Wirbelstromsystem arbeitenden Tachometer oder Drehzahlmesser, bei welchem der Anker im Winkel zum Magneten angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass Magnet, Anker und Kraftlinienschlussstück die Form von Halbkugeln mit abgeflachter Kugekkuppe besitzen.
2. Tachometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Magnet, Anker und Kraftlinienschlussstück unter Schrägstellung der Magnetachse zur Ankerachse so zueinande4r angeordnet sind, dass die Kugelzentren der genannten Teile in einem Punkt zusammenfallen.
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