DEP0050498DA - Förderband, insbesondere Strebförderband - Google Patents

Förderband, insbesondere Strebförderband

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DEP0050498DA
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DE
Germany
Prior art keywords
belt
conveyor belt
des
band
rollers
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Abenath
Wilhelm Meininghaus
Original Assignee
Gelsenkirchener Bergwerks-AG., Essen
Publication date

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Description

W, so
Γ·
Gelsenkirchener-Bergwerks-A&C^ ^ lf')-1'1 ^ 2ο· 7. 1949 Be,-
Föraerband, insbesondere Strebförderband für den Grubenbetrieb,
Die Erfindung bezieht sich aufXFörderbähd^i· --■ auf ein Strebf örderffliää©i-4iBr-S!€^
*, das siehfbn den bisher hier gebräuchlichen umlau-
fenden Förderbändern dadurch unterscheidet, dass die Zurückführung des Bandes nicht mehr in der bisherigen Weise unterhalb des tragenden Oberbandes laufend erfolgt, sondern seitlich hier-2ü, und etwa in Höhe des Oberbandes, wobei die Zurückführung zweckmässig in zusammengelegtem Zustand und in flacher oder aufgerichteter Lage erfolgt. Derartige förderbänder finden vorteilhaft auch in Flözen geringerer Mächtigkeit "Verwendung, wo sie in Terbindung mit einer mechanischen Kohle^gewinnungseinrichtung als Ersatz der umständlichen und schweren, in derartige Flöze meist nicht unterzubringenden Panzerförderer dienen«
Es sind förderbänder als Strebfördermittel für den Grubenbetrieb bekannt, bei denen das Förderband nach Abwurf des Fördergutes als Unterband des das Fördergut tragenden Oberbandes zur Umljeehrtrommel zurücKLäuft, Derartige Förderbänder sind zwar einfacher Ausführung, sie besitzen aber den lachteil, daß sie eine verhältnismässig hohe Bauhöhe besitzen, die durch das Zurücklaufen des Unterbandes unterhalb des Oberbandes bedingt ist. Hochbauende Förderbänder können meist nur in Streben grösserer Mächtigkeit wirksam eingesetzt werden, nicht aber auch in solche geringerer Mächtigkeit. Hier nimmt die Höhe des Bandes die Flözmächtigkeit mehr oder weniger in Anspruch, sodass für das Aufwerfen oder Auffallen des Fördergutes sehr oft nicht mehr der hierzu erforderliche fiaum zwischen dem Hangenden und dem Oberband des Förderbandes vorhanden ist. Ein weiterer lachteil besteht darin, dass das Zurückführen des Unterbandes unterhalb des tragenden Oberbandes bei grösseren Unebenheiten
des Liegenden sehr oft auf Schwierigkeiten stösst. Das Band ist d&nn Beschädigungen ausgesetzt, die zur vorzeitigen Zerstörung des Bandes führen und ein frühzeitiges Erneuern des kostspieligen Bandes erfordern« Schliesslich noch unterliegt das Unterband bei seinem Zurückführen unterhalb des Oberlandes durch letzteres hindurehfallenden Kohlenstaub starken Verschmutzungen und es setzt sich hierauf Kohlenstaub fest, der sich beim Umlaufen des Bandes infolge der zwischen dem Band unclden Umlaufrollen gegebenen Reibung sehr leicht entzünden und zu Grubenbränden führen kann. Auch setzt sich nasser Kohlenstaub auf den Umkehrrollen fest und die Sollen nehmen hierdurch ungleichmässig verdickte Formen an, die ein glattes Laufen des Bandes über den Rollen verhindern und wodurch das Band starken Beanspruchungen ausgesetzt wird.
Um nun bei Strebförderbändern die vorerwähnten Hachteile zu vermeiden, schlägt die Erfindung ein Förderband vor, bei dem das Tragband zum Zwecke seiner Umkehrung nicht als Unterband unterhalb des Oberbandes zurückläuft, sondern seitlich hierzu etwa in Höhe des Oberbandes« Dabei ist das Band nach kurzer, im Bereich der gegenüber dem Streb höheren Strecke liegender normaler Bückführung über Rollen derart geführt, dass es sich durch die Rollenführung zusammenlegt, aufrichtet und in aufgerichteter Lage zurückläuft, um kurz vor Erreichen der Umkehrrolle durch Rollenfüh rung wieder in seine Normallage gebracht zu werden, in der es dan die Umkehrrolle umläuft, Zweckmässig erfolgt dabei die Zurückführung des zusammengelegten und aufgerichteten Bandes innerhalb eines am Förderbandgestell befestigten Schutzgehäuse-^ das gleichzeitig als Anschlag für die auf dem Band zu fördernde Kohle dient und das ein Aufwerfen der Kohle über das Band hinaus verhinderte Gegenstand der Anmeldung ist daher ein Förderband, insbesondere Strebförderband für den Grubenbetrieb, wobei die Erfindung darin besteht, dass die Zurückführung des Bandes im Bereich des Strebes seitlich des Tragbandes erfolgt, und zwar etwa in Höhe der letz-
tereno Dabei erfolgt die Zurückführung zweclnnässig in zusammengelegtem und aufgerichtetem Zustand innerhalb eines am Förderbandgestell befestigten Schutzgehäuses, das gleichzeitig als Kohle auffang dient„
In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Bandführung in den Abbildungen 1 und 2 schematisch in Draufsicht und Seitenansicht dargestellt, während Abb« 3 im vergrösserten Maßstab einen Querschnitt hierdurch zeigt»
Mit 1 ist das Förderbandgestell bezeichnet und 2 sind die hierin gelagerten Laufrollen, auf denen das Förderband 3 mit seinem inneren Teil gleitet, während die Aussenflachen des Bandes 3 auf am Gestell 1 befestigten Schrägflächen 4 schleifend gleiten, wodurch die Rollen und Rollenlager gegen Verschmutzung abgedeckt sind. lach Zurückführen des auf der ganzen Streblänge in normaler Horizontallage laufenden Bandes 3 mittels der Umkehrrolle 5, der es durch Laufen über Rolle 6 in erhöhter waagerechter Lage zuläuft, und nach Umlaufen von richtungsweisenden Rollen 7 und 8 läuft das Band 3 am aufrecht stehenden Rollen 9 und 1o vorbei, die es um 9o° schwenken und zusammenlegen, sodass das Band 3 nunmehr eine aufgerichtete Lage (Abb.3) besitzts In dieser aufgerichteten Lage läuft das Band 3 im-Strebbereich zurück, und zwar seitlich des Oberbandes und in dessen Höhe, bis es die den Rollen 9 und 1o gleichgerichteten Rollen 11 und 12 erreicht. Die Rollen 11 und 12 fuhren alsdann das Band 3 in seine normale waagerechte Lage zurück in der es dann über die Rolle 13 hinweg die Umkehrrolle 14 erreicht, um nach Überlaufen der Rolle 15 wieder in die Normallage abgesenkt zu werden, in der es als Oberband für die Aufnahme und Weiterleitung des Fördergutes dient. Ein am Bandgestell 1 angelenktes Gehäuse 16 dient zum Schutz des in zusammenkgeklappter und auf
gerichteter lage zurückgeführten Bandes 3* das gleichzeitig der auf das Band aufgeworfenen oder auffallenden Kohle a^-s Auf fang dient·
Die erfindungsgemasse Rückführung des Bandes hat gegenüber der bisherigen Rückführung den Vorteil, dass das Band im Bereich des Strebes nur eine geringe Bauhöhe besitzt, da Tragband und zurückgeführtes Band nebeneinander etwa in einer Ebene liegen« Das Förderband erhält dadurch nur eine geringe Bauhöhe, sodass es auch in Flözen geringerer Mächtigkeit wirksam eingesetzt werden kann« Soweit an den beiden Enden durch die Umkehrrollen urd Rollen für die Richtungsänderung eine grössere Bauhöhe bedingt ist, liegen diese Enden im Bereich der höheren Strec&e, sind also für das Einbringen des Förderbandes in einen Streb geringerer Mächtigkeit nicht hinderlich. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Band auf dem Wege seiner Zurückführung nicht mit Unebenheiten des Liegenden in Berührung kommt, es ist also keinerlei hierdurch gegebenen Beschädigungen ausgesetzt und daher von längerer Lebensdauer» Schliesslich noch besteht ein Vorteil darin, dass das Band, da es nicht mehr unterhalb des Tragbandes zurückläuft, nicht mehr vom Tragband aus mit Kohlenstaub beschnößt werden kann und etwaiger auf dem Rand liegender Schmutz und Kohlenstaub wird durch das Aufrichten des Bandes von ihm herabgeworfen, sodass das Band immer wieder in reinem Zustand seine Tätigkeit als Transportband aufnimmt. Ein Festsetzen von nassem Kohlenstaub auf den Umkehr- und Laufrollen sowie auch Eohlenstaubentzündungen, die durch Reibung des Stau— bes zwischen Band und Rollen entstehen können, werden vermieden* Dadurch ist ein gleichmässiger Lauf des Bandes bei geringstmöglicis1 Bandschonung gegeben und auch für die Entzündung etwaiger vorhandener Schlagwetter ein hierzu oft die Ursache gegebener Faktor ausgeschaltet«

Claims (1)

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