DE971066C - Ein- und Ausfahrvorrichtung zum Beschicken bzw. Entladen von Etagenpressen - Google Patents

Ein- und Ausfahrvorrichtung zum Beschicken bzw. Entladen von Etagenpressen

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DE971066C
DE971066C DEN7165A DEN0007165A DE971066C DE 971066 C DE971066 C DE 971066C DE N7165 A DEN7165 A DE N7165A DE N0007165 A DEN0007165 A DE N0007165A DE 971066 C DE971066 C DE 971066C
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DE
Germany
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DEN7165A
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Becker and Van Huellen GmbH and Co
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/20Moulding or pressing characterised by using platen-presses
    • B27N3/22Charging or discharging

Description

AUSGEGEBEN AM 4. DEZEMBER 1958
N7165IbJ38c
von Etagenpressen
Die Erfindung betrifft eine Ein- und Ausfahrvorrichtung zum Beschicken bzw. Entladen von Etagenpressen.
Zum Beschicken und Entladen von Etagenpressen mit bzw. von plattenförmigem Preßgut gibt es Ein- und Ausfahrvorrichtungen, mit Hilfe deren das in Abständen übereinander gestapelte Gut in einem einzigen Arbeitsgange aus dem Beschickgestell in die Presse hinein- bzw. nach dem Pressen aus der Presse herausbefördert wird.
Solche Ein- und Ausfahrvorrichtungen bestehen längs einer Laufschiene verfahrbaren Ein
bzw. Ausfahrarmen, welche einen ganzen Plattenstapel gleichzeitig weiterzubefördern vermögen.
Die baulichen Verhältnisse lassen manchmal keine solche Anordnung der An- und Ablaufbahnen für das Gut zu, daß sie mit den untersten Fächern der Presse fluchten, so daß die in senkrechter Richtung beweglichen Beschick- und Entladegestellen zwecks Füllung bzw. Entleerung auf und ab gefahren werden müssen.
Die zwischen den An- und Ablaufbahnen und den Beschick- und Entladegestellen in Tätigkeit tretenden Ein- bzw. Ausfahrarme behindern dann die Überführung des Gutes von der Anlaufbahn in das Beschickgestell oder ein davor befindliches Speichergestell bzw. von dem Entladegestell auf die Ablaufbahn.
Um diesen Übelstand zu beseitigen, hat man schon vorgeschlagen, den Einfahrarm mit einer heb- und senkbaren oder aufklappbaren Verlängerung zu versehen, welche in eingefahrenem Zustand
809 675/24
die Überführung des plattenförmigen Gutes von der Anlaufbahn in das Beschickgestell und in ausgefahrenem Zustand das Einschieben aller im Beschickgestell befindlichen Platten gleichzeitig in die Etagenfächer der Presse gestattet.
Die zur Bewegung der heb-, senk- oder aufklappbaren Verlängerung des Einfahrarms erforderlichen Vorkehrungen maschineller Art sind aber ziemlich umständlich und verteuern die Maschine.
ίο Zweck der Erfindung ist eine weitgehende Vereinfachung der Ein- und Ausfahrvorrichtung.
Die Erfindung besteht darin, daß die Ein- und Ausfahrarme im ganzen durch je eine Abbiegung nach oben der Laufschiene über den An- und Ablaufbahnen aus deren Bereich ausschwenkbar sind, wobei in diesen Bahnen freie Zwischenräume für den Durchgang der Arme vorgesehen sind.
In der· Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι ist eine schematische Seitenansicht mit Fundamentschnitt einer Etagenpresse mit Ein- und Ausfahrvorrichtung gemäß Erfindung;
Abb. 2 ist ein Grundriß schnitt nach Linie A-A der Abb. 1.
Eine hydraulische Etagenpresse 1 ist vom Beschickungsgestell 2 aus mit in Abständen übereinander gestapeltem plattenförmigen Gut, das auf sogenannten Beschickblechen aufliegt, zu beschicken, wobei sämtliche Etagen der Presse zugleich gefüllt werden. In ähnlicher Weise wird die Presse nach erfolgter Pressung des Gutes in ein Entladegestell 3 entleert. Beschick- und Entladegestell 2 bzw. 3 sind heb- und senkbar, um eine Füllung bzw. Entleerung der einzelnen Etagen der Gestelle 2 bzw. 3 des horizontal hintereinander an- bzw. ablaufenden Gutes von einer Anlaufbahn 4 aus bzw. auf eine Ablaufbahn S zu ermöglichen.
Wenn, wie im dargestellten Beispiel angenommen, die räumlichen Verhältnisse es nicht gestatten, daß die An- bzw. Ablaufbahnen 4 bzw. 5 mit dem untersten Fach der Presse 1 fluchten, würden die zum gleichzeitigen Einführen bzw. Ausziehen des Gutes aus den einzelnen Fächern des Beschickgestells 2 in die Presse 1 bzw. von der Presse 1 in die einzelnen Fächer des Entladegestells 3 dienenden Ein- bzw. Ausfahrarme 6 bzw. 7 dem auf der Anlaufbahn 4 ankommenden bzw. dem auf die Ablaufbahn 5 abzuführenden Gut im Wege sein.
Um das zu verhindern, sind die Ein- und Ausfahrarme 6 bzw. 7 auf beiderseits des Pressengestells in Richtung des Gutdurchlaufes angeordneten Laufschienen 8 bzw. 9 angeordnet, die oberhalb der An- und Ablaufbahnen 4 bzw. 5 nach oben gebogen sind, so daß die Arme, die von einer nicht besonders dargestellten Zugvorrichtung längs der Laufschienen hin- und herbewegt werden können, an den hochgebogenen Schienenteilen 10 bzw. 11 hochlaufen und auf diese Weise von den Bahnen 4 bzw. 5 freikommen könen, wie am Ausfahrarm 7 verdeutlicht. Auf diese Weise kann das Gut, von den Armen 6 und 7 unbehindert, die Bahnen 4 bzw. 5 passieren. Damit nun sämtliche in den Fächern der Gestelle 2 bzw. 3 befindlichen Gutteile gleichzeitig von den Armen 6 bzw. 7 in die Presse hinein- bzw. aus ihr herausbefördert werden können, müssen die Arme 6 und 7 die An- und Ablaufbahnen 4 bzw. 5 passieren können. Zu diesem Zwecke sind diese Bahnen so gestaltet, daß sie den freien Durchlauf der Arme zulassen, beispielsweise durch Belassung freier Räume 12 bzw. 13 zwischen den einzelnen Werkstückauflagen (Rollen), die von den Armen 6 bzw. 7 durchfahren werden können, ehe sie an die Gestelle 2 bzw. 3 gelangen, um dort ihre Arbeit zu verrichten.
Aus vorstehendem ist ersichtlich, daß die Erfindung die Anordnung beliebig hoher Beschickungsund Entladungsbahnen ermöglicht, vor allem solcher von bequemer Tischhöhe, gleichgültig wie hoch oder wie tief die Maschinenfundamente sind. Die Füllung der Gestelle 2 und 3 läßt sich auf einfache Weise durch Hoch- und Niederfahren bewerkstelligen, und vor allem erfordert die Führung und Ausbildung der Arme 6 und 7 keine komplizierten Einrichtungen zu ihrer Längenveränderung.

Claims (1)

  1. 85 Patentanspruch:
    Ein- und Ausfahrvorrichtung zum Beschicken bzw. Entladen von Etagenpressen mit bzw. von plattenförmigem Preßgut aus einem heb- und senkbaren Beschickgestell bzw. in ein heb- und senkbares Entladegestell mit längs einer Laufschiene verfahrbaren Ein- bzw. Ausfahrarmen, die in ihrer Außerbetriebstellung das an- bzw. ablaufende Gut nicht behindern, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausfahrarme im ganzen durch je eine Abbiegung nach oben der Laufschiene über den An- und Ablaufbahnen aus deren Bereich ausschwenkbar sind, wobei in diesen Bahnen freie Zwischenräume für den freien Durchgang der Arme vorgesehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldung S 953 VII/54e, (bekanntgemacht am 9. 10. 52).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    «09 675/24 11.54
DEN7165A 1953-05-09 1953-05-09 Ein- und Ausfahrvorrichtung zum Beschicken bzw. Entladen von Etagenpressen Expired DE971066C (de)

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DE971066C true DE971066C (de) 1958-12-04

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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