DEP0050278DA - Verfahren zur Herstellung von Treibscheibenfuttern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Treibscheibenfuttern.

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DEP0050278DA
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DE
Germany
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rope
linings
traction sheave
production
alloys
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Expired
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English (en)
Inventor
Walter Dr.-Ing. Bungardt
Original Assignee
Dr. Hans Fischer KG., Essen
Publication date

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Description

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Ho.
,den 26. Juli 1949
.7 ^, ? . 65 1
I
Patentanmeldung der Firma
Dr. Hans Fischer K. G.
Essen, Gerlingstr. 58
Verfahren zur Herstellung; von Treibseheibenfuttern.
Die Verwendung von aluminium und A]urainium-L"egierungen als Belag für Koepsscheiben von Fördermaschinen und Haspeln in der Form von in der Treibscheibenrille aneinander gereihten Futterklöszen, beispw. in Trapeziorm mit einer Seilrillenaussparung auf der kurzen Seite, ist bekannt, rieinaluminium nach Din 17+1-besitzt bei einer zwar hohen Reibungszahl wegen seiner niedrigen Härte von 25 ^ 3o Brineileinheiten einen nur geringen VerschleiBsvv'iderstand, der in manchen Fällen kleiner ist, als der von organischen Stoffen., wie beisp. Baumwoll-und G-uisimigewebe. Es werden daher ÄluHiiniuin-Legierungen mit grösseren Härten für diesen Zweck verYtfendet.
Durch Laboratoriums-und Betriebsversuche wurden für eine kleine von genormten bezw. standartisierten Aluüiinium-Legierungen ausreij hende Reibungszahlen von o,48 * o,52 bei Härten von 55 ^" 75 kg/mm, ermittelt. Als Legierungszusätze werden für die genormten bezw. standartisierten Aluminium-Gußlegierungen in der Hauptsache Kupfer, Slicium und Magnesium benuT-^i Ivieistens hanaelt es sich bei aiectjn legierungen nicht im Zwei-, sondern um. Mehrstoff systems, da bereits der Grundstoff Aluminium, aucn wenn er als Original-Hüttenaluminium verv/enaet wira? Verunreinigungen aufweist.
Bei der bekannten Verwendung von Aluminium"
und seinen -Legierungen, insbesondere von GuB-
legierungen als Treibscheibenfutter stellt sich nach anfänglichen, einwandfreien Fahrbetrieb nach längerem Gebrauch bisweilen nach einigen Wochen, bisweilen erst nach Monaten, ja sogar nach Jahren eine Erhöhung der Härte und ein Absinken der Reibungszahl heraus, wodurch gefährliche Seilrutsche auftreten, Beispielsweise wurde an einer Legierung des Typs Al-Si-Mg nach einer Auslagerungszeit Ton 9 Monaten "bei Zimmertemperatur eine Härteste ige rung von 55 auf 75 Brinelleinheiten gemessen. Bei einem. Treibscheibenfutter aus der Legierung,Al-Si-Cu-Mg betrug diese Härtesteigerung nach einem Gebrauch einschließlich Lagerzeit von 13 und 14 Monaten 52 Brinelleinheiten, wobei die Härte von 63 auf 95 Brinelleinheiten anstieg. Es wurde gefunden, daß dieser Härteanstieg nicht etwa, wie bisher angenommen wurde, auf eine Kaltverformung eier Aluminiumlegierung en zurückzuführen ist, sondern vor allem auf wissenschaftlich genau feststeilbare Ausscheidung s vorgänge innerhalb der Legierungen zurückgeht. Der Härteanstieg ist daher auch nicht etwa allein in aer Seilriile, sondern über den ganzen Querschnitt der Treibscheibenbeläge zu beobachten. Es ist seit Jahren wissenschaftlich bekannt, daß Aluminium-Legierungen, vor allem Aluminium-Gußlegierungen, unter bestißimten Bedingungen zur Kalt- bezw. Warmaushärtung neigen. Es ist jedoch erst durch die Erfindung festgestellt worden, daß diese Ausscheidungsvorgänge die Gebrauchseigenschaften der Treibscheibenfutter in nachhaltiger Weise stören und die Verwendung für diesen Zweck in Frage stellen, wenn es nicht gelingt, die Möglichkeit der Entstehung dieser L ig en s c ha ι χ en zu verhindern..
Von dieser Erkenntnis ausgehend kann ein den praktischen Anforderungen genügendes Treibscheibenfutter aus Aluminiumlegierungen nur dann benutzt werden, wenn diese "bisher nicht beachteten Ausscheiauxigsvorgänge mit Sicherheit ausgeschaltet werden.
Aushärtitng&wrgang äaäurcit beseitigt werden, dass die zur fermemiung kommenden SetlrtUenfutter für Seil- und Treibscheiben sus klotzen, Oorzugsweise AlWtintWa^Suss Klötzen &Br see äirmau in sie SetlrtlXen einem ßlühprasess mit auEühliessemder longsamer M)MUh2.mg Ms zur Erreichung eines heterogenen, bei Betriebstemperatur ntuhi mehr ausüärtungsfähtgen Sefageaufbaus unterwerfen werden, wodurch 8&mhl Kalt- als auen Harm-Aüsscheiäungstforgänge 'tmterblelb&n* Sümii Wnneit aursh Blutung inmer-MIb des Somgenltätsbereiches der legisrwrn* die unter mrmalen Srstarrwigsbedlngungen in übersättigter Lösung oefinaltsksn Qefügeko^- ponenten zur Ausscheidung gebracht werden. &ueU bei 4ar äerstellung der Tretbsoheibenfutter auf am^rm Sege als dm ü&lieften Stes&erfahren in ßand ader SoMlIe* z.B* aurck Schmieden oder £res$erif gilt auf Srum d&r oben beschriebenen grundsätzlichen ßrkenntnts, dass äis beiriebliahen Störungen bei ferw&ndung von dlwainiwa-Legierungen niahi durch Verfestigung äsr MischHrlstolle, sondern durch Kalt- tzw* mrm^AusMriiMg hervorgerufen werden. Ss ist üuuU hierbei aaraMf zu achten, d-iss das ΜΦ-produkt nach der Herstellung in weiche® heterogenes, um nieitt in Mit- bzw» warm-ausgehärtetes MsiaM porliegt.
Patentansprüche:

Claims (2)

Patentansprüche»
1) Verfahren zur Behandlung oon Seilrillenfutter für Seil-und Treibscheiben aus Alumintuat-glötzen, Oorzugsweise A2iminiten-Gu3s-Legierun&-Hötzent dadurch gekennzeichnet* dass die Götze wr dem Einbau einem GlUhprozess mit ansehliessender langsamer Abkühlung bis zur Brretchimg eines heterogenen, "bei Betriebstemperatur nicht !aehr mshürtungsfähtgeri äefügeaufbam unterworfen werden.
2) Ό te Verwendung son In anschluss an den letzten
beitungsüorgang ausgeglühten und langsam, abgekühltem ÄlimtniwR-nötzen oder Alminiwik-legieniags-notzen Seil futter für Treib-und sonstige Seilscheiben«
Der Patentanwalt

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