DEP0050083DA - Schneckenförderer, insbesondere für pulverförmiges Gut. - Google Patents
Schneckenförderer, insbesondere für pulverförmiges Gut.Info
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Description
Um übermässigen Kraftverbrauch beim Antrieb von Schneckenförderern und übermässigen Verschleiss der Förderschnecke und Schneckentröge zu vermeiden, muss man darauf achten, dass das Fördergut den zwischen den Windungen der Schnecke und dem Schneckentrog freibleibenden Raum nicht völlig ausfüllt. Man muss also beim Aufgeben des Fördergutes darauf bedacht sein, dass nicht mehr Gut aufgegeben wird als für einen wirtschaftlichen Förderbetrieb zweckmässig ist. Die Nichtachtung dieser Regel bringt neben erheblichen Verlusten durch vorzeitige Reparaturen und zu hohen Energieverbrauch häufig auch beträchtliche Zeitverluste dadurch, dass der Förderer verstopft ist.
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile mit Sicherheit auf sehr einfache Weise dadurch vermieden, dass man die im Bereich des Aufgabeendes des Förderers liegenden Gänge der Schnecke mit einer kleineren Steigung vorsieht, als die Gänge des an das Aufgabeende anschliessenden Schnecken. Durch diese Anordnung werden Verstopfungen des Förderers selbst dann unmöglich gemacht, wenn das Fördergut so rasch angeliefert wird, dass das Aufgabeende stets vollständig gefüllt ist. Infolgedessen ist es bei derartig ausgebildeten Förderschnecken ohne weiteres möglich, die Aufgabe von trockenem, insbesondere pulverförmigem Fördergut, beispielsweise dadurch selbsttätig erfolgen zu lassen, dass man das Aufgabeende der Föderschnecke in den Haufen des zu fördernden Gutes hineinragen lässt, sodass die Schneckengänge des Aufgabeendes durch das nachrieselnde Gut stets vollständig ausgefüllt sind. Dabei ist es zweckmässig, den mit kleinerer Steigung ausgeführten Teil der Schnecke fliegend zu lagern, und durch das weglassen von Wänden oder Wandteilen des Schneckentroges teilweise freizulegen, damit das Gut ungehindert zwischen die Schneckenwindungen eintreten kann.
Diese Art der Förderung ist besonders dann zweckmässig, wenn pulverförmige Güter wie Zement, Kohlenstaub und dergl. gefördert werden sollen, die beim Einschaufeln in der bisher üblichen Art leicht zerstäuben, so das Materialverluste
entstehen, die Umgebung verschmutzt wird und die Gesundheit der Verladearbeiter gefährdet ist.
Besonders zweckmässig ist die Anwendung einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Förderschnecke auch an Schneckenförderern, deren Schneckenwelle in zwischen den Schneckenwindungen angeordneten Lagern gelagert ist. Solche Lager und deren Festhaltung verursachen stets eine Verkleinerung der Durchschnittsquerschnitte, welche bei Föderern mit Schnecken von durchweg gleicher Steigung häufig zu Verstopfungen führten.
Die Anordnung einer neuerungsgemässen Förderschnecke macht es auch ohne weiteres möglich, den Antrieb der Förderschnecke durch zwischen den Schneckenwindungen angreifende Antriebsmittel vorzusehen, weil auch in diesem Falle die hierbei auftretenden Querschnittsverkleinerung deshalb ohne weiteres in Kauf genommen werden kann, weil eine völlige Auffüllung der Schneckenquerschnitte mit dem Fördergut durch das Vorschalten eines Schneckenstückes mit kleinerer Steigung vermieden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zur Erläuterung schematisch dargestellt.
Der Förderer besteht im Wesentlichen aus dem Schneckentrog 1 und der Schneckenwelle 2 mit den Windungen 3. Am Aufgabeende 4 des Förderers sind die Wände des Schneckentroges 1 teilweise entfernt, so dass lediglich ein schmaler muldenförmiger Teil 5 stehen-bleibt. Im Bereiche dieses Teiles 5 ist die Schneckenwelle 2 fliegend gelagert, und trägt Windungen 6, deren Steigung kleiner ist, als die der Windungen 3 des anschliessenden Schneckenteiles. Innerhalb des Schneckentroges 1 ist die Schneckenwelle 2 noch in einem Zwischenlager 7 gelagert. Ebenso ist auch der Antrieb 8 für die Schneckenwelle 1 nicht wie üblich an einem der beiden Enden des Förderers sondern zwischen den Schneckengängen 3 vorgesehen. Durch die in den Schneckentrog hineinragenden Teile des Lagers 7 und der Antriebsvorrichtung 8 wird der Durchgangsquerschnitt verkleinert. Dies kann deshalb ohne weiteres in Kauf genommen werden, weil durch die erfindungsgemässe Anordnung der Schneckengänge dafür gesorgt ist, dass der Raum zwischen den Schneckengängen 3 und den Fördertrog 1 nicht völlig mit dem Fördergut gefüllt werden kann.
Claims (5)
1. Schneckenförderer, insbesondere für pulverförmige Güter, dadurch gekennzeichnet, dass die im Bereich des Aufgabeendes des Förderers liegenden Gänge (4) der Schnecke eine kleinere Steigung aufweisen, als die Gänge (3) des an das Aufgabeende anschliessenden Schneckenteiles.
2. Schneckenförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit kleinerer Steigung versehene Teil der Schnecke fliegend gelagert ist.
3. Schneckenförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit geringerer Steigung versehene Teil der Schnecke durch Weglassen von Wänden oder Wandteilen des Schneckentroges teilweise freigelegt ist.
4. Die Anwendung einer nach den Ansprüchen 1 bis 3 ausgebildeten Förderschnecke, an einem Schneckenförderer, dessen Schneckenwelle in zwischen den Schneckenwindungen angeordneten Lagern gelagert ist.
5. Die Anwendung einer nach den Ansprüchen 1 bis 3 ausgebildeten Förderschnecke an einem Schneckenförderer, dessen Schneckenwelle durch eine zwischen den Schneckenwindungen aufgreifende Antriebsvorrichtung angetrieben ist.
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