DEP0049977DA - Verfahren zur Beseitigung von Kesselstein - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung von Kesselstein

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DEP0049977DA
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iron
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Ricardo Dr. Marl Marin
Oswin Dr. Marl Nitzschke
Alfred Dr. Marl Schmidt
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Verfahren zur Beseitigung von Kesselstein»
Es ist bekannt, daß man Kesselstein in manchen Fällen durch Behandeln mit wässrigen Lösungen von Säuren oder alkalisch wirkenden Stoffen wie Soda9 verdünnter Natronlauge usw. beseitigen kann» Doch, sind diese Mittel nicht allgemein anwendbar, sodaß eine vollständige Entfernung γοη Kesselstein auf diese Weise nicht möglich ist» Es wurde nun gefunden, daß man Kesselstein mit Sicherheit und in einem Arbeitsgang en-fcf ernen kann, wenn man ihn in der Wärme mit zweckmäßig konz» Lösungen von Alkalihydroxyden, die nötigenfalls mit Zusätzen -sur Verhinderung von Laugesprödigkeit versehen sein können, behandelt* Es empfiehlt sich, die Lösung in der Siedehitze auf den Kesselstein einwirken zu lassen» Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Beschaffenheit des Kesselsteins, der Konzentration der Lauge und der Temperatur» In einer kochenden 50 %igen Natronlauge löst sich der übliches teils aus Gips, teils aus Kaliumcarbonat und Silikaten bestehende Kesselstein schon nach 4 ~ 5 Stunden« Ein chemischer Angriff des Eisens findet nicht statt» Die einmal gebrauchte Lauge kann nach Abtrennung des Kesselsteinschlamms immer wieder verwendet werden, nötigenfalls unter gelegentlicher Wiederaufkonzentration» Es kann zweckmäßig sein, die Behandlung unter Druck vorzunehmen, insbesondere 5 wenn mit verdünnteren Laugen gearbeitet wird oder wenn aus anderen Gründen höhere- Temperaturen erwünscht sind*
Beispiel Ii
Eine Probe Kesselstein, von ungefährer Zusammensetzung?
29,ο $ SO3
44Sο % CaO
2*5 % MgO
1855 % GO2
1,8 % SiO2
295 % Wasser,
wurde mit 5° $iger Katronlauge 3 Stunden am Rüokilußkühler gekocht» lach dem Abkühlen war der Kesselstein zu einem feinen Schlamm zerfallen» Die Lauge besaß nach. Abfilterung des Schlammes noch einen Gehalt von 49 % IaOH=
Beispiel 2t'
^in mit Kesselstein verkrustetes Stück Eisenrohr wurde 6 Stunden lang mit 4o foiger Katronlauge am Rückflußkühler gekocht. Nach dieser Behandlung hatte sich der Kesselstein restlos vom Eisen gelöst und ließ sich,, teils als Schlamm? teils als Schalen durch Spülen aus dem Behälter entfernen.
Beispiel 5,»
Ein weiteres mit Kesselstein verkrustetes Stück Eisenrohr wurde 8 Stunden lang in einer. 2o ^igen natronlauge auf 19o - 2oo unter 1o atü Druck erhitzt» Auch hier war ohne irgendwelche mechanische' Behandlung nach Beendigung des Versuches der Eesselstein vollständig v©m Eisen gelöste

Claims (1)

  1. Patentanspruch $
    Verfahren zur Beseitigung von Eesselstein dadurch gekennzeichnet9 daß man ihn in. der Wärme mit {jpseÄJsBäßäef konzentrierten Lösungen von^Alkalihydroxyden behandelt. . ^k
    Mari, den 22. 7ο 1949

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