DEP0049830DA - Verfahren zur Herstellung eines Schiebergehäuses - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines SchiebergehäusesInfo
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Description
N t! Ii»> i in · 11 ü (i ι en I, cK-n
Iyt Jul I "i
Siepmann - Merke Aktiengesellschaft
Bei ecke (Mohne)
Verfahren zur Herstellung eines Schiebergehauses9sowie
nach diesem Verfahren hergestelltes Schiebergehäuse.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Schiebergehauses9 sowie ein nach diesem Verfahren
hergestelltes Schiebergehäuse,,
Das Neue des Verfahrens zur Herstellung eines Schiebergehäuses besteht darin»dass Uber den Weg des Gesenkschmiedens ,des ZusammenschioeiBens und der mechanischen
Trennung aus Zwillingskörpern zwei Gehäusekörper
ttss
smi gestaltet werden,so dass jeder Gehäusekörper aus zwei
in der Deckelflanschebene mechanisch getrennten, in der Mittelachsenebene durch Schweißung OereinigtensJe eine
!Sitzfläche aufweisenden halbierten Schalen gei'ildet wird. Dieses Verfahren soll in der Weise durchgeführt werden,
dass
zwei je eine Sitzfläche aufweisende Gehäusehalbkörper bei spi
eßel
bildart
ig er
Zusammenlegung an der Stelle des Deckelflansches durch Schmiedung im Gesenk zu einer
noch unhalbierten Schale gestaltet und zwei solcher Schalen nach Aufbringen der Dichtflächen
mit
einer alIrund durchlaufenden,mittels Widerstand*,Lichtbogen- oder
Gasschmelz-Schweißung geschaffenen Schweißnaht zu
einem.
! Zwillingskörper zusammengeschweißt werden,worauf dieser
Zwillingskörper durch queres Durchsägen
mittig
des Dekkelflansches
in
zwei Gehäusekörper zerlegt wird.
Weitere Merkmal
e
der Erfindung sind,
dass
das Gesenk
schmieden
der
zur
Schale vereinigten Gehäusehalbkörper
in
breitender
Verformung durchgeführt
Wirdsdass der
Dekkelflansch im Verschweißungsbere
ich .zum Anbringen
einer
durchlaufenden
Schweißnaht
unterbrochen wird und dass _
die dsn Zidl.11 tngskörper allrund umlaufende Schweißnaht in der Deckelflanschunterbrechung an der Stelle des späteren
Zerlegungsschnittes verdicKt wi^dJJi^e
_Jr/
indung erstreckt sich auch auf den gemässüfyemfferfüKrehehergestellten Gehäusekörper, der je nach dem Verwendungszweck als Schieber für Muffen- oder Flanschanschluß mit Stutzen für
Muffen oder zum Anschweißen besonderer Flanschteile versehen ist.
Das neue Verfahren erbringt in der Herstellung von Schiebergehüusen sehr bedeutsame Vorteile,die u.a.
in folgendem zu erblicken sind.
Durch die Ausbildung des Schmiedestückes als eine später noch zu halbierende Schale kann man das Schmieden in einer symmetrischen Form durchführen und dadurch
Versetzungen beim Schmieden vermeiden.Das Gesenkschmieden in breitender Verformung bei geeigneter Verlegung
der Gratnaht schont die Gesenkwerkzeugep ermöglicht geringeren Materialaufwand und begünstigt das Verschmieden
von korrosionsbeständigen (nichtrostenden) Stählen.Das Aufbringen und Bearbeiten der Schieber-Sitzflächen ist
im vorliegenden Falle wesentlich einfacher als bei schon geschlossenen Gehäusen,zumal sich das Werkstück in der
Bearbeitungsmaschine weit besser einspannen lässt,was wiederum einer grösseren Genauigkeit der Bearbeitung
zugute kommt.Das Zusammenschweißen zweier solcher Werkstücke, die durch ihr Aneinanderfügen eine allrund durchlaufende Schweißnaht bilden,führt zu einer einwandfreien
Schweißverbindung, die euch an den Stellen der späteren Deckelflansche nicht unterbrochen ist.Besonders vorteil-
-ift ist hierbei,dass die durchlaufende Rundnaht an der ■eile des.Sägeschnittes in ihrem Bereich eine glatte
and ausreichende Auflage für die Dichtung bildet.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht,
während das Verfahren zur Herstellung dieses Gegenstandes an Hand dieses Ausführungsbeispieles im Nachfolgenden näher beschrieben ist.
In Abb»!
ist ein fertiges Armaturengehäuse aufgezeigt dessen linke Seite h als Muffen-Stutzen und dessen
rechte Seite zum Anschweißen eines Flanschstutzens
c
gestaltet ist,
Abb,2
zeigt das in breitender
Verformung im
Gesenk
C"J
geschmiedete ,'ZerhstacKs dee en Sitzflächen bei d cine
J
Dichtfläche aus edlem 'Merkstoff[durch Schweißung aufgetragen^]
Abb*3 stellt einen Querschnitt durch das WerKstacK gemäss Abbe2 dar,zeigt aber auch glzichzeitig das Zusammenschweißen zweier solcher WerKstiicKexSowie die
Un irbrechung des DecKelflansches bei e auf,die das Durchlaufenlassen der Schweißnaht möglich macht. Dieser
zusammengeschweißte Zustand ist in Ansieht in AbbeI sichtbar gemacht und bei a die Durchsägungssteile quer
und mittig des DecKelflansches angezeigt.
Abb.4
zeigt
im
Ausschnitt einen Schnitt durch den
DecKelflansch zur Veranschaulichtng der Verdickung der umlaufenden Schweißnaht in der DecKelflanschunterbrecliung
an- der
Stelle des späteren Zerlegungsschnittesa
An Hand der Abbildungen lässt sich das Verfahren gemäss der Erfindung wie folgt beschreiben.
Zwei
je eine Sitzfläche f aufweisende Gehäusehalbkörper g werden bei spiegelbildartiger Zusammenlegung
an der Stelle des DecKelflansches h durch GesenKschmiedung in breitender Verformung zu einer noch unhalbierten
Schale gestalt et„Nach aufbringen der Dichtflächen d und nach Bearbeitung derselben werden zwei solcheT als EinzelstücK in Abb02 veranschaulichter Schalen unter Bildung einer allrund durchlaufenden Schweißnaht i
mittels
Widerstands-,Lichtbogen-
oder Gasschmelz-Schweißung zu
einem Zw Uli
ngskörp
e
r zusammengeschweißtswie das Gesamtbild
der Abb*!
auf
Zeigt
aNach dieser Körpergestaltung
wird
der
ZwillingsKorper durch queres
Durchsägen
mittig
des Dmkelflansches bei a in zwei GehäuseKör
per
zerlegt«
Beim Gesenkschmieden ist Bedacht darauf genommen
worden,dass
der DecKelflanseh h
im
Verschweißungsbereich
zum
Anbringen einer alIrund durchlaufenden Schweißnaht
i
unterbrochen ist,während andererseits beim Schweißen
der Schweißnaht i
wiederum darauf Bedacht genommen
wor
den
ist,dass die den
Zwillingskörper allrund umlaufende
Schweißnaht in der Deckelflanschunterbrechung e an
der
Stelle des späteren Zerlegungsschnittes a verdickt aufgetragen Ist«
Claims (1)
- Λ Il S ρ P tv C7aJ Verfahren zur Herstellung eines Schiebergehüuses, dadurch gekennzeichnet, dass über den Meg des Gesenkschmiedens,des Zusammenschweißen^ und der mechanischen Trennung aus ZwillLngskorpern zwei Gehlusekorper gestaltet werdensso dass ge der Gehäusekörper aus zwei in der Dekkelflansqhebene '■'mechanisch getrennten, in der Mittelachsenebene'fäurch Schweißung vereinigten,je eine Sitzfläche <fi aufweisenden halbierten Sehaledfgebildet wird,2, J Durchführung des Verfahrens nach ansprach 7,dadurch gekennzeichnet ,dass zwei je eine Sitzfläche aufweisende Gehäusehalbkörper'bei spiegelbildartiger Zusammenlegung an- der Stelle des Deckelflansches j durch Schmiedung im Gesenk zu einer noch unhalbierten Schale gestaltet und zwei solcher Schalen nach Aufbringen der Dichtflächen/ J mit einer allrund durchlaufenden, mittels Jiderstandf-, Lichtbogen- ,oder Gasse hm elz-Sehweißung geschaffenen SchjeiQnahitIzu einem Zwillingskörper zusammengeschweißt werden,worauf dieser Zwillingskörper durch queres Durchsägen mittig des DeckelfIanschek1-In zwei Gehäusekörper zerlegt wird.Je ) Verfahren nach Anspruch! und 2, dadurch gekennzeichnet,dass das Gesenkschmieden der zur Schale vereinigten Gehäusehalbkörper in breitender Verformung durchgeführt wird.4. ) Verfahren nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel flansch',rim Verschweißungsbereich-'zum Anbringen einer durchlaufenden Schweißnaht unterbrochen wird.5. ) Verfahren nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, dass die den Zwillingskörper alIrund umlaufende ScliDeißnahi'l]in der D&ckelflanschunterbrechung ^Ln der Stelle des späteren Zerlegungsschnittes verdickt wird.6. J Gemäss dem Verfahren nach den Ansprüchen 7 bis 5 hergestellter Gehäusekörper für Schieb er g&käwte, der jeBitte wenden I ΐββnach dm Verwendungszweck als Schieber für Muffen-^ oder Flanschanschluß mit Stutzen fr ür Muffen oder/zum Anschweißen besonderer Flanschteile versehen ist.f um '6 Jt«t2evi(C/
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