DEP0049200DA - Maschine zum Liniieren von Formularen, Büchern u. dgl. - Google Patents

Maschine zum Liniieren von Formularen, Büchern u. dgl.

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DEP0049200DA
DEP0049200DA DEP0049200DA DE P0049200D A DEP0049200D A DE P0049200DA DE P0049200D A DEP0049200D A DE P0049200DA
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DE
Germany
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machine
books
sided
line
lining
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English (en)
Inventor
August Bremen-Huckelriede Krätzel
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Description

M Maschine zum Liniiren von Formularen, Büchern und dergleichen«"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, die zum Liniieren van Formularen, Büchern und dergleichen Verwendung findet. Es sind bereits Maschinen zum Drucken von Linien bekannt geworden. Bei Anwendung dieser Maschinen besteht ein Kachteil darin, daß die Papierbahn mit der darauf gedruckten Liniatur zum Trocknen des farbstoff es über ein Liniaturtuch läuft und daß zur endgültigen Trocknung der Liniatur noch ein verhältnismäßig langer Papierlauf erforderlich ist. Da außerdem durch schwankende Raumfeuchtigkeit ein DeImen und Zusammenziehen der Fäder zur Führung der Papierbahn entsteht, ist ein dauerndes Padenspannen erforderlich. Ein wesentlicher Nachteil bei Verwendung der liniaturtücher besteht noch darin, daß diese in verhältnismäßig kurzer Zeit ausgewechselt werden müssen, wobei die Maschine demontiert werden muß. Während dieser Zeit ist die Maschine außer Betrieb, so daß dadurch ein erheblicher Leistungsrückgang entsteht . TJm ferner ein Verwischen der Liniatur bei Anwendung der bisher bekannten Maschinen zu vermeiden, sind diese Maschinen verhältnismäßig lang ausgebildet und nehmen deshalb einen dementsprechend großen Raum in Anspruch.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man die vorher geschilderten
lachteile vermeidet.
Bas ITeue an der erfindungsgemäßen Liniiermaschine besteht darin, daß zur schnellen Trocknung der auf das über die Walzen geführte Papier aufgetragenen Liniiertinte ein G-ebläse in Verbindung mit einer Wärmequelle, z.B.eine Heizvorrichtung, vorgesehen ist, deren Warmluft durch das G-ebläse der nassen Liniatur zum Trocken zugeführt wird und ferner, daß die Heizvorrichtung mit einer Rohrleitung in Verbindung steht, deren parallel zu den Walzen liegenden Heizrohre, Öffnungen aufweisen, durch die, die Warmluft der Papierbahn zugeführt wird. Ein weiterer Erfindungsgedanke besteht darin, daß neben dem Einbau der Trockenvorrichtung insbesondere bei einseitigen Maschinen mit nur einen Hauptzylinder die Maschine noch einen Uebenzylinder erhält, wodurch eine doppelseitige Liniatur erreichbar ist. Durch die Anordnung der Heizvorrichtung besteht ein Vorteil darin, daß einmal ein schnellerer Lauf der Maschine und somit eine erhöhte Leistung erreicht wird und zum anderen, daß durch die kinstante Temperatur ein Dehnen und Zusammenziehen der Fäden vermieden wird, wodurch die Reißgefahr der Paden vollkommen unterbleibt. Insbesondere im feuchtwarmen Elima wird ein Dehnen und Spannen der Fäden gum Halten der Bogen vermieden und dpdurch ein Verschieben der Bogen, sowie ein Verwischen der Liniatur verhindert. Durch die Anwendung der Heizvorrichtung wird erreicht, daß bei einseitigen Maschinen mit nur einem Hauptzylinder, ein Nebenzylinder eingebaut werden kann, sodaß dadurch eine doppelseitige Liniatur der Bogen erreicht wird. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigt:
Abb. 1 eine schematische Darstellung der LiniiermaBBhine in Seitenansicht,
Abb. 2 eine schematische Darstellung der Liniiermaschine in Draufsicht.
Die Linilermaschine besteht aus den bekannten Maschinenrahmen 1 ,in
dem die beiden Liniierzylinder 2$3 drehbar gelagert sind und aus den Papierzu- und Abführungswslzen 4,5,6,7. Kit 8 ist die eingeführte Papierbahn gezeigt.
Im Maschinenrahmen 1 oder in unmittelbarer Nähe ist ein Gebläse 9 vorgesehen, das mit einer Heizvorrichtung, z.B. einem in einem Gehäuse eingebauten elektrischen Heiz-Widerstand 10 in Verbindung steht. Das Gehäuse des Heizwiderstandes ist mit einer Rohrleitung 11 verbunden und von dieser zweigen die Heizrohre 12,13 ab. Die Heizrohre 12,13 sind parallel zu den Liniierzylindern 2„3 gelagert und besitzen Bohrungen 14, durch welche die Warmluft beim Laufen des Gebläses 9 und bei eingeschaltetem Heiawiderstand 10 dem naßen mit Linden bedruckten Papier β zum Trocknen zugeführt wird.
für den Anmelders

Claims (1)

  1. P λ· f 1 5 I 1 S P Ii tJ OHl *
    * Liniiena&sehine aus Liniiereii von Formulareaf Büchern tmö. äergl* dadurch. ^eltennEeictoet , defl £ur schnellen Trocknung der auf die über öen T.inilercyiindera (?,!?) geführte Papierbithn (S) aufgetragenen Iiniiertiutef ein Gebläse (9) iß Verbindung mit einer WIIr-
    ■I
    Eiequelle, ε #B. eines?. elektrischen Heiawicleretrr.cl {10)vorgesehen ißt, deren üaruiluft durch üb® Q-ehl&a© (9) der npßen Limiatur auge«» .führt wird.
    P9 Liniiermai?ohin.e jj.nch Anspruch 1> dadurch gekennseichnet» daß fite !ieisv/iderßtand (10) sit Kohrleitungen (12,13) in TerMnilung Stehtf die parallel eu den Liniierzylindem (2,3) enge ordnet sind und nebeneinander liegende Bohrungen (14) aufweisen.
    3. Iiriilemaauhine nach Anspruch 1 und. ?, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Sinbau einer Heinevorriohtunc (10) insbes. "bei einseitigen Haschinen mit nur einem Hauptzylinder, die Maschine einen Kebeneylinüer "besitzt, wodurch eine doppelseitige Liniatur erreicht wird.
    PUr den Anmelderi

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