DEP0049126DA - Anordnung zur Halterung der Kathode einer Entladungsröhre - Google Patents
Anordnung zur Halterung der Kathode einer EntladungsröhreInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Halterung der Kathode einer Entladungsröhre, die eine Längsausdehnung der Kathode zulässt, eine Veränderung des Abstandes der Kathode von den übrigen Elektroden sowie mechanische Schwingungen des Kathodensystems jedoch ausschließt.
Bei der Konstruktion des Elektrodensystems einer Entladungsröhre und der einzelnen Elektroden muss darauf geachtet werden, dass sie in sich möglichst starr sind und gegeneinander möglichst stabil gehaltert werden. Die Kathode insbesondere dehnt sich jedoch im Betrieb infolge ihrer Erwärmung aus und darf aus diesem Grunde keine diese Längsausdehnung hemmende Befestigungsart aufweisen. Die gebräuchlichste Art der Halterung ist diejenige, welche zwei Isolierbrücken (Glimmerscheiben) vorsieht, in deren Öffnungen die Enden der Kathode und der Elektroden-Haltedrähte eingesteckt werden. Bei einer solchen Durchführung des Kathodenendes durch eine Öffnung der Isolierbrücke, deren Durchmesser dem des Kathodenendes gleich ist, ist zwar eine Längsausdehnung der Kathode möglich, es hat sich jedoch gezeigt, dass die an ihrem unteren Ende abgestützte Kathode bei ihrer Abkühlung infolge des festen Sitzes in der Öffnung der Isolierbrücke nicht mehr in ihre ursprüngliche Lage zurückkehrt und auf diese Weise langsam im Laufe der Zeit nach oben wandert.
Auch bei einer Isolierbrücke, deren Öffnungen einen größeren Durchmesser als den der einzelnen Elektrode aufweisen und bei der die Elektrodenenden durch oberhalb der Isolierbrücke angeordnete Federn an die Bänder dieser Öffnungen gedrückt werden, ist diese Gefahr des Wanderns der Kathode nicht beseitigt. Außerdem weist eine solche Anordnung den Nachteil auf, dass durch die
auf die überstehenden Enden der Haltedrähte einwirkenden Federn auf die Elektroden ein Drehmoment ausgeübt wird, das insbesondere bei Erwärmung der Kathode zur Durchbiegung der Kathode Anlass gibt.
Erfindungsgemäß wird daher insbesondere zur Halterung einer Kathode vorgeschlagen, Isolierbrücken mit einer Öffnung zu versehen, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des Kathodenendes und das durch diese Öffnung hindurchragende Ende der Kathode bzw. der Kathodenhülse oder des Kathodenstiftes in einem in der Längsrichtung der Kathode federnden Isolierkörper zu lagern. Dabei kann dieser Isolierkörper das Kathodenende in einer Mulde aufnehmen oder kann auch eine Öffnung mit gleich großen oder etwas kleineren Durchmesser sowie das Kathodenende aufweisen, in welcher das Kathodenende hineingesteckt wird und darin festsitzt. Um zusätzliche Nietungen zu vermeiden, wird dieser federnde Isolierkörper vorteilhafterweise unmittelbar an der Isolierbrücke befestigt, wobei die über der Isolierbrücke überstehenden Enden von Haltedrähten oder Halteschienen zur Befestigung des federnden Isolierklörpers an der Isolierbrücke dienen. Der federnde Isolierkörper wird insbesondere bei Isolierbrücken geringer Abmessungen zweckmäßig so ausgebildet, dass ein Federarm entsteht, der länger als der halbe Durchmesser der Isolierbrücke ist. Das wird dadurch erreicht, dass der federnde Isolierkörper nicht als einfache, vom Rande der Isolierbrücke radial nach innen verlaufende Blattfeder ausgebildet wird, sondern mit zwei Flügeln, beispielsweise in Gestalt eines gekrümmten T-Balkens, versehen wird, deren Enden an der Isolierbrücke befestigt sind. Durch die Anbringung des elastischen, federnden Isolierstückes wird erreicht, dass bei einer Längsausdehnung der Kathode der Kathodenstift in der Öffnung des Isolierstückes nicht gleitet, sondern das den Kathodenstift aufnehmende Ende des federnden Isolierkörpers von der Isolierbrücke abgehoben wird. Bei Abkühlung der Kathode wird diese unter dem Federdruck des Isolierstückes in ihre normale Lage zurückgebracht, ohne dass die Bewegung durch die Isolierbrücke gehindert wird. In besonderer Weise ist als Material für federnde Isolierkörper Glimmer geeignet.
In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindgsgemäßen Haltevorrichtung in schematischer Weise dargestellt.
Abb. 1 und 2 zeigt eine Anordnung mit einem federnden Isolierkörper in einfacher Art, wie sie bei Entladungsröhren mit größerem Durchmesser Verwendung findet. Durch die Öffnung der Isolierbrücke (Glimmerscheibe) 1 ragt das Ende der Kathode 2 (Kathodenstift). Dieser ist in der Öffnung des federnden Isolierkörpers 3 festgehalten, wobei der federnde Isolierkörper mittels eines Haltedrahtes oder einer Halteschiene 4 des Elektrodensystems mit der Isolierbrücke 1 fest verbunden ist.
In Abb. 3 und 4 ist der federnde Isolierkörper 5 mit zwei Flügeln 6 und 7 in Ringform versehen, die an ihren Enden wie bei Abb. 1 und 2 an der Isolierbrücke 8 befestigt sind. Auch bei größerer Längsausdehnung der Kathode wird diese nicht aus ihrer Mittellage herausgebogen, da wegen des doppelten, geknickten Federweges die das Kathodenende aufnehmende Öffnung des Isolierkörpers senkrecht über der Mittelaussparung der Isolierbrücke.
Claims (7)
1.) Anordnung zur Halterung der Kathode einer Entladungsröhre, daurch gekennzeichnet, dass die Kathode an einem Ende durch eine Öffnung einer Isolierbrücke, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser der Kathode, hindurchragt und das hindurchragende Ende in einem federnd angeordneten Isolierkörper gelagert ist.
2.) Anordnung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Isolierkörper eine Mulde aufweist, in der das Kathodenende gelagert ist.
3.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Isolierkörper eine Öffnung von so kleinem Durchmesser aufweist, dass das durch diese Öffnung gesteckte Kathodenende in dieser Öffnung festsitzt.
4.) Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Isolierkörper an der Isolierbrücke befestigt ist.
5.) Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Isolierkörper mittels der die Isolierbrücke tragenden Haltedrähte oder -schienen an der Isolierbrücke befestigt ist.
6.) Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federlänge des Isolierkörpers größer als der halbe Durchmesser der Isolierbrücke ist.
7.) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der federnde Isolierkörper aus Glimmer besteht.
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