DEP0049054DA - Rolldach für Fahrzeugaufbauten - Google Patents
Rolldach für FahrzeugaufbautenInfo
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Description
Eolldach für Fahrzeusaufbauteru
Die bisher bekannten Rolldächer, insbesondere für Ümaibuskarosserien, bestehen zumeist aus Gummitusch und beweglichen Dachspriegeln» Diese
Ausführung hat den Nachteil, daß das Gummituch durch vifitöerungseinflüsse nach verhältnismäßig kurzer Zeit brüchig, undicht und unbrauchbar wird»
Der nötige Ersatz des gesamten Gummituches ist mit hohen Kosten verbun= den» Außerdem lassen sich erfahrungsgemäß die Eckdichtungen nicht so aus=
bilden, daß diese in sicherer Weise das Eindringen von 'wasser in die Karosserie verhindern* In solchem. Fall beginnt die Yerrottung des
Be spannung s—und CJarnierungsmaterials schon bep. ersten Beregnen des Daches*
Endlich ist das- Dc-ch nicht begehbar, sodaß Dacharbeiten nur schwierig und mit Anwendung besonderer Mittel durchführbar sind«
Rolldächer für Omnibus-Karosserien wurden bisher in der Beg el so ausgeführt, daß der Dachkörper fast über seine gejize Länge geöffnet
werben konnte, Aufbauten mit vollständig durchlaufender Dachöffnung füry!Sinbau eines beweglichen Daches bergen folgende konstruktive Mängel
in sichs Infolge Fehlens der querliegenden festen Dachspriegel verliert das Gerippe seinen kraft schüssigen Zusammenhang«. Die freistehenden
Seitenwände führen, angefacht durch die KrscbEituerungen des Fahrzeuges und die Unebenheit der Fahrbahn Q.uersciiwingungen aus, die erfahrungs=
gemäß zu Dauerbrüchen an Säulen—und Bodenschwellen führen*
Darüber hinaus hat sich im praktischen Fahrbetrieb gezeigt, daß eine so weitgehende Öffnung des Daches wegen des Fahrwindes iron den Fahrzeug=
Insassen außerordentlich unangenehm empfunden, wird» Die rückwärts sitzenden Fahrgäste sind bei den heutigen Reisegeschwindigkeiten einem
Luftstrom atisgesetzt, der über eine längere Seitdauer aus gesundheit= liehen Gründen nicht ausgehalten werden kann»
Die Annehmlichice it en eines offenen Daches sind auch dann noch in mehr als genügender Fifeise vorhanden, wenn dasselbe nur noch bis etwa zur
Hälfte der Fahrzeugläiige geöffnet ist* Bei einer solchen Konstruktion ist es möglich, den beweglichen ü'eil des Daches als starre Platte aus=
zubilden«. Es ist ferner möglich, die freie Länge der Seitenwände um mehr als die EEaIfte au kürzen und die vorerwähnten Schwingungsersciteinua=
gen mit ihren schädlichen Einwirkungen entsprechend zu reduzieren» Nötigenfalls können auch in der geöffneten Dachfläche feste Spriegel
eingesogen werden, sodaß das (Jerippe demjenigen eines festen Daches gleichkommt. Bei der öffnung des Daches wird der bewegliche Dachteil
über den festen Seil des Daches nach rückwärts geschoben«
Bei Ausführung einer derartigen Konstruktion ist es alsdann möglich, die seitherigen Mängel des Crummirolldaches zu vermeiden» Dabei kann
ferner die Dichtung des "beweglichen 'feiles gegen das feste Dachteil 3.1 s gleichartige und ununterbrochene Dichtungsleiste ausgeführt werden?
sodaß eine vollkommene Abdichtung gegen, Hegen und Bpritawasser erreiche wird* Bei den bisherigen Konstruktionen unterscheidet sich die Aus=
führung der Dichtung an den Längsseiten von derjenigen an den Ütirn= selten* Die Dichtung, des neuartigen .Rolldaches geschieht durch eine
endlose, profilierte {xmamidiehturig* Diese ist so angeordnet f daß die=
selbe der direkten Sonnenbestrahlung nicht ausgesetzt ist, wodurch die Lebensdauer mm ein Vielfaches verlängert wird» Der ürsatz der Dicntung
ist leicht und mit geringen Kosten mögliche
Die verschiebbare Dachplatte kann so ausgebildet werden^ da£ sie bei Kälte mehr Wärme schutz bietet^ als das einfache Guoioituch» Außerdem lassen
sich auf dem metallischen Bachkörper Lüftungsklappen anbringen, die bei geschlossenem Eolldach geöffnet werden können und somit eine ausrei=
chende Lüftung des fahrzeuges garantieren» Schließlich ist der Dach= körper in Ganzmetal!konstruktion au konstruieren und in seiner ganzen
Länge begehbar»
Auf den Zeichnungen sind beispielweise Ausführungen der Erfindung dargestellte Abbildung 1 zeigt den prinzipellen Erfindungsgedanken*
Der vordere Teil des Karosseriedach.es ist mix; einer Aussparung 1 versehen^ über die eine starre Platte 2 gelegt istf welche nach rückwärts über
den festen Teil des Daches verschoben werden kann» Sowohl der Hand des Dachausechnittes als auch der Rand der sparren Platte sind mit einer
Dichtung 3 versehen» In der Abschlußstellung wird durch diese Dichtung ein Sindringen von Segen und Spritzwasser mit Sicherheit verhindert*
Abbildung 2 zeigt eine mögliche Ausführungsform der gleichartigen Dichtungsleiste* Auf dem Eahmen 1it der den Ausschnitt im Dach der .Karosserie
begrenzt, ist eine metallische Dichtungsleiste 2 angebracht^ während im Hauptrahmen 3 des Da.ehdeckels eine ununterbrochene" Dichtung 4 aus
profiliertem Gummi befestigt ist« Der Dachdeckel wird durch eine geeig= nete Vorrichtung auf den Eahmen des KarosserieausschirLctes gedrückt^
sodaß die Gummidichtung unter Ecessung auf dem Widerlager aufliegt«
Abbildung 3 zeigt eine der möglichen Ausführungsformen für das Anpressen des Dachdeckels, Die Seitendichtungsleiste 2 ist an ihrem äußeren Band
mit einer· winkelförmigen Aufbiegung versehen, unter welche die Haken
greifen» Die Baken 4 sind an einer im Eolldachkörper 5 gelagerten Welle 6 angelenkte die einen JOxzentei* 7 trägt» Durch Drehen der Welle
mittels geeigneter Antriebsvorrichtungen kann der Haken 4 über den Exzenter 7 gehoben und damit die im Dachkörper 5 befestigte Gummidichtung8
auf die Dichtungsleiste 2 gedrückt werden·
Beim Bewegen des Daches wird der Deckel in senkrechter Sichtung angehoben, wobei sich zuerst die Gummidichtung entspannt und anschließend der
nötige Spielraum zwischen Dichtung und Auflager geschaffen wird*
In jeder beliebigen Zvd. se hens te llung kann der bewegliche Dachkörper Y/ieder eingepreßt werden, wobei zuletzt die Dichtung wieder zur Anpressung
kommt* Daraus ergibt sich, daß der bewegliche Dachkörper bei der IPshrt blockiert und auf Gummi gelagert ist* In solchem 3Fa,lle ist der Dach=
körper und der Yerstellmechanisnius kraftschlüssig gegen Gummi verspannt und" auf ge lagert j ein Klappern dieser Teile während der .Fahrt ist mit
Sicherheit vermieden» Auf Sollen kann dann der Deckel, die zwecks Abheben zum Eingriff kommen, nach rückwärts gerollt werden* Als Lauf=
schinen können die seitlichen Dichtuiigsleisten des Dachausschnittes dienen« Letztere sind nach rückwärts su verlängern»
Abbildung 4 zeigt eine mögliche Ausführungsfarm. dieser Bauart» Im IColl= dachkörper 5 sind Wellen 6 gelagert, die Hebel 9 mit 'Sollen 10 tragen*
Durch Drehen der Wellen 6 mittels geeigneter Vorrichtungen werden die Rollen 10 auf die Aufbieguiig 3 der Seitendichtungsleiste ausgedruckt
und der Dachdeckel angehoben»
Die Vorrichtung zum Anpressen des Dachdeckels kann mit der Verrichtungs
welche die Laufrollen zum Eingreifen bringt^ konstruktiv -vereinigt sein·» Die Form der Dachdeckel 1 kann nach Abbildung 5 so ausgebildet
seins daß der Deckel unabhängig von der formgebung des festen Karosseriedaches ist odercdaß er mit teilen des festen Dachess ins=
besondere an seiner vorderen Stirnseite 3 zu- einem zweckmäßigen lanzen zusammengebaut wirdj wie Abbildung 6 zeigt*
Claims (1)
- Patentansprüche*1« Rolldach für Fahrzeugaufbautens bestehend aus einem beweglichen Dac&körper und dessen !führungs~und Gleit schienens dadurch, gekenn= zeichnet5 daß der bewegliche Dachkörper auf Rollen gelagdfyj in Längsrichtung des Fahrzeuges verschoben und in der Schlußstellung mit einer endlosen gleichmäßig profilierten Gummidichtung am ganzen Umfang druckwassersicher abgedichtet werden kann,2* Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach-imspruch 1*dadurch gekenn= zeichnetj daß eine ununterbrochene metallische Dichtungsleiste am Umfang des Dachausschnittes und einer darüberliegenden endlosen/ gleichmäßig profilierten gummi dichtung um den Hauptrahmen des Dach deckels besteht oder diese/aber umgekehrt angeordnet sind*3· Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach ^Anspruch 1 ^/2/dadurch gekenn= t ß i Giiht hk! ig p / gzeichnet j daß die Gummidichtung oder der Dachdecke! mit der Gummi= dichtung durch geeignete mechanische^ hydraulische oder pneumatische Torrichtungen auf die metallische Dichtungsleiste in der Schließ« stellung oder auf beliebige Zwischenstellungen gepreßt wird*ehf β φ/ mi/Rolldach für Fahraeugaufbauten nachicänspruchf 1 »Κ Λ2/ dadurch gelfcenn= zeichnet, daß der Dachdeckel zum Öffnen durch geeignete Vorrichtungen so weit angehoben wirds daß die Summidichtungsleiste von der metall!» sehen Dichtungsleiste vollständig abgehoben ist»5* Rolldach für Fahrzeugaufbauten nachyAnsprucbfi - bis 4idadurch gekenn= zeichnet^ daß die -YorriehtungTzum Anpressen und zum Abheben konstruk* tiv vereinigt sind»6„ Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach/Anspruchs 1 bis 5/ dadurch gekerm= zeichnets daß beim Abheben des Dachdeckels Rollen zum fragen kommens die sein leichtes Verschieben ermöglichen«7* Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach/Anspruch 1 bis 6/dadurch gekenn= zeichnet, daß der verschiebbare Dachteil ohne formenmäßigen Zusammen= hang auf das feste Dach aufgesetzt ist«δ» Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach/Anspruch'1 bis Sf dadurch gekenn= zeichnet 9 daß der verschiebbare Dachteil in seinen äußeren Fozmen insbesondere mit seiner vorderen Stirnseite in formenmäßigem Zusammen= hang mit dem festen Dach steht»9« Rolldach für Fahrzeugaufbauten nach/Anspruch 1 bis 8/ dadurch gekenn= zeichnet j daß der Dachdeckel von Hand, elektromotorisch, pneumatisch oder hydraulisch bewegt und mit Druokknopf-^ oder Handhebelsteuerung vom Führersitz aus automatisch in jede beliebige Stellung gefahren und blockiert werden kann*
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