DEP0048953DA - Verbindungs- oder Laufschuh für 2- oder 4-teiligen Streckenausbau - Google Patents
Verbindungs- oder Laufschuh für 2- oder 4-teiligen StreckenausbauInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verbindungs- oder Laufschuh für Streckenausbau, der sowohl für einzelstehende Bogen mit im Schuh begrenzter Verbolzung durch normale Formeisen wie auch als Laufschuh zur Wahl beliebigen Rahmenabstandes über einem Firstläufer verschieblich angeordnet sein kann. Der Schuh besteht aus einem einfachen Flacheisen, das in V- oder Omega-Form gebogen wird und dessen Enden zu, die Segmente der Rahmeneisen umfassenden Wannen aufgebogen sind. Für die Verwendung als einzelstehender Rahmen sowohl wie auch für die Verwendung als Laufschuh an eisernen Firstläufern können die Rahmeneisen zusätzlich durch lose oder festgeschweißte Sicherungsbolzen in ihrer Lage fixiert werden. Die Verwendung des erfindungsgemäßen Schuhes ist sowohl ohne wie mit diesen Sicherungsbolzen möglich. Die Verbolzungsschienen oder Firstläufer können sowohl im stumpfen Stoß unmittelbar in der durch den Schuh gebildeten V-förmigen Höhlung als auch vor den Bolzen stoßend angeordnet werden. Man hat es bei der Verwendung des Verbindungsschuhes ohne Sicherungsbolzen in der Hand, den Abstand der einzelnen Baue je nach den örtlichen Verhältnissen beliebig zu wählen. Andererseits ist es bei Verwendung des Verbindungsschuhes möglich auch Kurven zu durchfahren. Die Verwendung des Verbindungsschuhes ist nicht an die Firste allein gebunden, man kann ihn selbstverständlich auch am Stoß mit dem gleichen Vorteil anordnen und in diesem Falle wiederum eine durchgehende Verbolzung erzielen, so dass in Streckenrichtung gesehen ein schlauchartig zusammenhängender Ausbau entsteht.
Die gewählte Form, V- oder omegaförmige Ausführung, hat für die Herstellung den Vorteil, dass die einzelnen Rahmeneisen nicht mehr - wie das sonst notwendig und üblich ist - in einem mehr oder weniger spitzen Winkel geschnitten werden müssen, sondern in normaler Form unter der Schere oder Säge rechtwinklig abzuschneiden sind. Ein weiterer Vorteil des neuen Verbindungs- oder Laufschuhes liegt in der Möglichkeit, ihn außer in der Firste auch an den Stößen anordnen zu können und dabei einen innigen Zusammenhalt zu erzielen. Durch die Einbettung in den zu Wannen gebogenen Enden des Verbindungsschuhes erhalten die Rahmeneisen eine sichere zentrisch die Rahmen erfassende Anlage und gleichzeitig eine gewisse gelenkartig wirkende Federung, die es gestattet, die Rahmeneisen sowohl starr wie nachgiebig anzuordnen.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Abb. 1 zeigt in einem Schaubild den erfindungsgemäßen Verbindungsschuh mit durch ein T-Eisen oder Firstläufer gebildeter Verbolzung. Abb. 2 ist eine Stirnansicht in grösserem Maßstab und zeigt die Einordnung des Verbindungs- oder Laufschuhes über einen Firstläufer. Abb. 3 zeigt schematisch die Verwendung
des Verbindungs- oder Laufschuhes bei einem aus Rinnenprofilen nachgiebig gestalteten Spitzbogenrahmen. Abb. 4 zeigt die Anordnung des Verbindungsschuhes in der Firste und im Stoss bei einem sogenannten Polygonausbau, während Abb. 5 ebenfalls schematisch die Anordnung des Verbindungs- oder Laufschuhes an den Stößen in gerader und gekurvter Strecke wiedergeben.
Der Verbindungs- oder Laufschuh gemäß der Erfindung besteht aus einem Flacheisen, das in V- oder Omegaform gebogen ist und an dessen Schenkeln a die Rahmeneisen b sich anlegen. Der Winkel der Schenkel a richtet sich nach der gewählten Bogenform, sodass die Rahmeneisen b lotrecht zu ihrem Längsverlauf abgeschnitten werden können. Beim neuen Laufschuh liegen die Enden der Schenkel a bei c aneinander an. Der Schuh wird durch die Brücke d versteift. Die Materialstärke und Form des Schuhes, d. h. das Verhältnis der Schenkel a zur Brücke d kann so gewählt werden, dass eine gewisse Durchfederung erzielt wird. Die aneinanderliegenden Schenkelenden bei c können lose oder verschweißt miteinander sein. Die abstehenden Lappen e sind zu Wannen f aufgeformt, in die die Rahmeneisen b eingelegt werden, sodass eine Seitenverschiebung an sich nicht möglich ist. Soll der erfindungsgemäße Schuh als Laufschuh verwendet werden, so erscheint es zweckmäßig, für die Bolzen oder Läufer g hochstegige T-Eisen zu verwenden, die als einfache Bolzen bei Einzelstellung der Bogen innerhalb des Bereiches des Verbindungsschuhes stumpf voreinander stoßen oder wenn zur Sicherung der Rahmeneisen am Schuh Arretierbolzen h verwendet werden, auch mit entsprechenden Ausklinkungen oder Bohrungen i versehen sein können, durch die die Bolzen lose gesteckt werden.
Man hat es auf diese Weise in der Hand, sich den örtlichen Verhältnissen in höchstem Maße anzupassen und kann anstelle der dargestellten Läufer g in T-Form selbstverständlich auch jedes andere zwischen die Schenkel a und die Brücke d passende Form- oder Stabeisen als Bolzen oder Läufer verwenden. Bei Verwendung durchgehender Läufer g können die abwärtsstehenden Schenkel des Läufers mit Bohrungen i versehen sein, die in solcher Anzahl vorgesehen werden, dass beliebige Abstände der Baue unter Sicherung durch die Bolzen h gewählt werden können.
Wie aus den Abb. 3, 4 und 5 hervorgeht, besteht auch eine weitgehende Anpassungsfähigkeit an das gewählte Ausbaueisen. Man ist daher nicht gezwungen, das gewählte Rinneneisen in Glockenform zu verwenden, sondern kann auch anders gestaltete Rinneneisen oder Stegeisen unter entsprechender Formgebung der Wannen f wählen.
Claims (6)
1.) Verbindungs- oder Laufschuh für 2- oder 4-teiligen Streckenausbau, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuh aus einfachem Flacheisen zu V- oder omega-förmiger Form gebogen ist und seine Schenkel (a) aneinanderstoßen, während seitlich abstehende Lappen zu die Ausbaueisen aufnehmenden Wannen (f) ausgeformt sind.
2.) Verbindungs- oder Laufschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine zusätzliche Seitensicherung der Rahmeneisen (b) am Schuh durch den Schuh durchdringende Bolzen, Dorne, Klammern usw. (h) erfolgt, die lose oder festgeschweißt sein können.
3.) Verbindungs- oder Laufschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenschenkel (a) in ihrer Formgebung so gestaltet sind, dass sie ein lotrechtes Abschneiden der Ausbaueisen (b) gestatten.
4.) Verbindungs- oder Laufschuh nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Raum zwischen den Schenkeln (a) und der die beiden Schenkel verbindenden Brücke (d) für die Einlage von Bolzen oder Firstläufern angeordnet ist, auf denen der Schuh gegebenenfalls längsverschieblich ist.
5.) Verbindungs- oder Laufschuh nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in Anpassung an veränderlichen Abstand der einzelnen Ausbaurahmen der den Schuh durchdringende Läufer oder Bolzen mit den Zusatzsicherungsorganen (h) angepassten Bohrungen, Aussparungen usw. (i) versehen ist.
6.) Verbindungs- oder Laufschuh nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass infolge der gewählten Form des Schuhes die Schenkel (a) durchfedern können und der Läufer oder Bolzen (g) eine zusätzliche Seitenversteifung des Schuhes entweder in der Nähe der Brücke (d) oder der beiden Stoßecken (c) oder beiden zugleich ergibt.
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