DEP0048899DA - Schraubenlenkung für Kraftfahrzeuge - Google Patents

Schraubenlenkung für Kraftfahrzeuge

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Publication number
DEP0048899DA
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DE
Germany
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steering
levers
sliders
nut
screw
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Ulm Hasselgruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Schraubenlenkung für Kraftfahrzeuge. Die Lenkung ist vornehmlich für Schlepper in der Landwirtschaft bestimmt, jedoch ebenso für andere Fahrzeuge geeignet.
Die Erfindung besteht darin, daß die Verschiebung der Lenkmutter in je eine entgegengesetzt gerichtete Schwenkbewegung zweier Hebel übertragen wird, die ihrerseits über je eine Stange mit den Lenkschenkeln der Achse verbunden sind. Eine besonders gedrängte Bauweise ergibt sich dabei, wenn die Achsen der Lenkhebel die Achse der Lenkschraube in einer Querebene des Fahrzeuges schneiden und die Lenkhebel in Fahrtrichtung wechselseitig vorn und hinten an der Lenkmutter angreifen.
Während die Lenkung von Kraftfahrzeugen im allgemeinen eine Verbindung der beiden an den Achsschenkeln angreifenden Lenkhebel durch eine Spurstange vorsieht, mit einer einzigen Verbindungsstange zwischen dem Lenkgetriebe und einem der Achsschenkel, ist bei der erfindungsgemäßen Lenkung je eine gesonderte Verbindung zwischen dem Lenkgetriebe und dem linken und rechten Achsschenkel vorhanden. Dadurch kommt die Spurstange zwischen den beiden Lenkhebeln in Fortfall, die in ihrer Lage quer zur Fahrtrichtung der Gefahr der Beschädigung ausgesetzt ist. Gerade für landwirtschaftliche Schlepper bedeutet der Wegfall der Spurstange eine wertvolle Vergrößerung der Bodenfreiheit. Auch ist die Möglichkeit genommen, daß Flatterschwingungen von einem Rad durch die Spurstange auf das andere Rad übertragen werden. Endlich bietet die erfindungsgemäße Lenkung den Vorteil der Einfachheit. Denn die beiden Lenkhebel sind untereinander gleich, während bei den üblichen Lenkungen einer der beiden Hebel als gekröpfter Winkelhebel für die weitere Verbindung mit dem Lenkstock ausgebildet sein muß.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Abbildung 1 ist ein senkrechter Längsschnitt nach Linie I-I der Abbildung 2 und Abbildung 2 ein Querschnitt nach Linie II-II der Abbildung 1 durch das Gehäuse rechtwinklig zur Lenkschraube. In Abbildung 3 sind die inneren Teile in einer Endlage wiedergegeben. Abbildung 4 ist die Ansicht eines der Hebel nach IV-IV der Abbildung 2. Dabei ist das Gehäuse fortgedacht. Abbildung 5 endlich zeigt die Gesamtanordnung der Lenkung im Fahrzeug, von oben gesehen.
Die Lenkradwelle 1, an deren oberem Ende das Lenkrad 2 angebracht ist, hat innerhalb des längsgeteilten Getriebegehäuses 3, 4 die Form eines rechtsgängigen Gewindes 5. Auf diesem Gewinde ist eine mit Lagerwerkstoff ausgegossene Mutter 6 geführt. Sie trägt in Fahrtrichtung vor und hinter der Lenkradwelle je einen zylindrischen Zapfen 7, 8, die untereinander gleichachsig liegen. Auf diese Zapfen sind außen kugelig gedrehte und innen entsprechend den Zapfen zylindrisch gebohrte Gleitstücke 10, 11 geführt. Sie liegen mit ihrer Kugelform in den hohlkugelig ausgebohrten Enden zweier Hebel 12, 13, deren Wellen 14, 15 in Lagerbuchsen 16, 17 des Gehäuses 3, 4 gelagert sind. Nach Abbildung 4 sieht man, wie die Gleitstücke in einer zur Betriebslage rechtwinkligen Anordnung in einer durchgeräumten Erweiterung 29 der kugelig ausgebohrten Enden der Hebel 12, 13 eingeführt und in die Betriebslage verdreht sind.
Abbildung 5 läßt erkennen, daß die Wellen 14, 15 an ihren äußeren Enden nochmals in Lagern 18, 19 geführt sind, die auf den Hauptrahmenträgern 20, 21 des Fahrzeuges befestigt sind. Die Wellen 14, 15 tragen je einen Hebel 22, 23, die über Lenkstangen 24, 25 mit je einem Lenkhebel 26, 27 der Vorderachse 28 verbunden sind.
An Stelle der gleichachsig entgegengesetzt gerichteten Zapfen 7, 8 der Lenkmutter können beispielsweise auch parallel zu den Wellen 14, 15 und entgegengesetzt gerichtete Zapfen an der Lenkmutter angebracht werden, die entweder unmittelbar oder mittels durch ebene Flächen begrenzter Gleitstücke in radialen Nuten der Hebel 12, 13 gleiten.

Claims (4)

1. Schraubenlenkung für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Lenkmutter (6) in je eine entgegengesetzt gerichtete Schwenkbewegung zweier Hebel (12, 13) übertragen wird, die ihrerseits über je eine Lenkstange (24, 25) mit den Hebeln (26, 27) der Achse (28) verbunden sind.
2. Lenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Hebel (12, 13) die Achsen der Lenkschraube (5) in einer Querebene des Fahrzeuges schneiden, und daß die Hebel (12, 13) in Fahrtrichtung wechselseitig vorn und hinten an der Lenkmutter (6) angreifen.
3. Lenkung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Gleitstücke (10, 11) auf radial entgegengesetzt gerichteten zylindrischen Zapfen (7, 8) der Lenkmutter (6) verschiebbar sind und mit einer äußeren Kugelform in je einer entsprechenden Ausnehmung der Hebel (12, 13) liegen.
4. Lenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelaugen zur Aufnahme der kugelförmigen Gleitstücke (10, 11) ungeteilt ausgeführt sind und eine Durchbrechung (29) zur Einführung der Gleitstücke (10, 11) in einer rechtwinklig zu ihrer Betriebslage angeordneten Ebene aufweisen.

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