DEP0048867DA - Ultraschallgeber - Google Patents

Ultraschallgeber

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DEP0048867DA
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Expired
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English (en)
Inventor
Ernst Dr.-Ing. Breuning
Original Assignee
Breuning, Ernst, Dr.-Ing., Albeck
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Description

Die Erfindung betrifft einen Ultraschallgeber zur Erzeugung von Ultraschall für technische und therapeutische Zwecke. Bei den bekannten Ultraschallgebern werden zur Umwandlung von elektrischer in mechanische Energie zum Teil Piezokristalle und zum Teil auch Magnetostriktivschwinger verwendet. Während man bei verhältnismäßig niederfrequentem Ultraschall ohne große Schwierigkeiten magnetostriktive Schwinger anwenden kann, werden für hochfrequenten Ultraschall als Ultraschallerreger Piezokristalle bevorzugt, da bei den hohen Frequenzen die Verluste bei magnetostriktiven Schwingern untragbar hoch werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Magnetostriktivschwinger zu schaffen, der sich auch für sehr hochfrequenten Ultraschall eignet.
Die Erfindung besteht darin, dass der magnetostriktive Schwinger magnetisch wirksame Flüssigkeiten enthält. Es kommen dafür zum Beispiel paramagnetische Flüssigkeit hoher Permeabilität in Betracht. Es ist aber auch möglich, Suspensionen zu verwenden, bei denen in flüssigen oder halbflüssigen Stoffen, die an sich nicht unbedingt paramagnetisch sein müssen, magnetisierbare Festkörperteilchen fein verteilt sind. Dabei sind besonders Öle oder dünne flüssige Fette oder auch Gele geeignet, die einerseits ein unerwünschtes Sedimentieren der Festkörperteilchen nur in geringem Maße zu Stande kommen lassen, anderseits aber auch eine genügende elektrische Isolation der Teilchen gegeneinander und damit eine Geringhaltung der Verluste bewirken. Zur Verhinderung des Absetzens der Teilchen ist es zweckmäßig, Flüssigkeiten von möglichst gleichem spezifischen Gewicht wie die Teilchen zu verwenden. Man kann aber auch die Korngröße der Teilchen entsprechend klein wählen und dieselben in feine Pulverform bringen. Hierfür eignen sich die bekannten ferromagnetischen Werkstoffe, die in der Hochfrequenztechnik bereits vielfach für andere Zwecke Verwendung finden. Es können dabei auch mit besonderem Vorteil Ferritsubstanzen benutzt werden, die gleichfalls bereits in der Hochfrequenztechnik Eingang gefunden haben. Solche Ferrite können durch Sinterprozesse und nachfolgender Zerkleinerung in die gewünschte pulverförmige Beschaffen- heit gebracht werden.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figur zeigt in rein schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel für einen Ultraschallgeber nach der Erfindung in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen im Schnitt. Mit 1 ist dabei das Ultraschallgebergehäuse bezeichnet, wobei der Schallgeberkopf mit einer zur Abgabe von Ultraschall nach außen hin dienenden schwingungsfähigen Platte 2 versehen ist. Der eigentliche magnetostriktive Schwinger ist durch die magnetostriktiven wirksame Flüssigkeit 3 gebildet. Die elektrische Erregung erfolgt über die Wicklungen der Spule 4. Die Längsabmessung des Magnetostriktivschwingers 3 kann dabei, wenn mit ein und derselben Ultraschallfrequenz oder mit in harmonischem Verhältnis zueinander stehenden verschiedenen Ultraschallfrequenzen gearbeitet wird, auf die Ultraschallfrequenz abgestimmt sein und z.B. ein Vielfaches einer halben Wellenlänge der niedrigsten Ultraschallschwingung betragen.

Claims (7)

1. Ultraschallgeber mit magnetostriktivem Schwinger zur Erzeugung von Ultraschall für technische und therapeutische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwinger eine magnetostriktiv wirksame Flüssigkeit enthält.
2. Ultraschallgeber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Flüssigkeit hoher Permeabilität.
3. Ultraschallgeber nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Suspension flüssiger oder halbflüssiger Stoffe mit magnetisierbaren Festkörperteilchen.
4. Ultraschallgeber nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwenduung von Gelen.
5. Ultraschallgeber nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Öle oder dünnflüssige Fette.
6. Ultraschallgeber nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch ferromagnetische Teilchen, vorzugsweise in Pulverform.
7. Ultraschallgeber nach Anspruch 3 bis 5, gekennzeichnet durch Ferrite, insbesonder Sintermaterialien.

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