DE477740C - Piezo-elektrischer Schallsender - Google Patents

Piezo-elektrischer Schallsender

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DE477740C
DE477740C DEL67752D DEL0067752D DE477740C DE 477740 C DE477740 C DE 477740C DE L67752 D DEL67752 D DE L67752D DE L0067752 D DEL0067752 D DE L0067752D DE 477740 C DE477740 C DE 477740C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B06GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS IN GENERAL
    • B06BMETHODS OR APPARATUS FOR GENERATING OR TRANSMITTING MECHANICAL VIBRATIONS OF INFRASONIC, SONIC, OR ULTRASONIC FREQUENCY, e.g. FOR PERFORMING MECHANICAL WORK IN GENERAL
    • B06B1/00Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency
    • B06B1/02Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy
    • B06B1/06Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction
    • B06B1/0607Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using multiple elements
    • B06B1/0611Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using multiple elements in a pile
    • B06B1/0614Methods or apparatus for generating mechanical vibrations of infrasonic, sonic, or ultrasonic frequency making use of electrical energy operating with piezoelectric effect or with electrostriction using multiple elements in a pile for generating several frequencies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transducers For Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Piezo-elektrischer Schallsender In der Patentschrift 395 024 wird eine Sender- und Empfangseinrichtung mit Überschallschwingungen beschrieben, bei der die piezo-elektrischen Eigenschaften von kristallinischem OuarzVerwendung gefunden haben.
  • In dieser Vorrichtung wird die Resonanz eines Dreischichtenträgers aus Quarz und Metall verwendet, der aus zwei Metallscheiben gleicher Dicke besteht (diese Dicke ist gleich einem Viertel der Wellenlänge der verwendeten elastischen Schwingungen des Metalls), die durch eine dünne oder mosaikartige Scheibe aus kristallinischem Quarz getrennt sind, die aber mit den beiden genannten Bewehrungen v .reinigt ist.
  • Diese Vorrichtung hat für eine Potentialdifferenz Ueff, der Speiseleitung zwischen den beiden Metallbewehrungen bei der Resonanzfrequenz des Dreischichtenträgers eine Schwingungsweite Aeff der elastischen Wellen, die in das Wasser durch eine der Oberflächen des Dreischichtenträgers ausgesandt «erden, die sich durch folgende Formel ausdrücken läßt: eine Konstante ist. In diesem Ausdruck ist a der piezo-elektrische Modulus des Quarzes entsprechend einer Kompression des Kristalles in der Richtung einer elektrischen Achse ohne Querdehnung. P2 ist die Dichtigkeit des Metalles, das die Bewehrungen bildet; V. ist die Fortpflanzungsgeschwindigkeit der elastischen Längswellen in diesem Metall.
  • Po und Va sind die entsprechenden Größen für Wasser oder die Flüssigkeit, in der die Fortpflanzung stattfindet.
  • Das Produkt 8 - Ueff stellt die Amplitude der Dickenveränderungen der Quarzschicht unter dem Einfluß der Potentialdifferenz Ueff dar, die bei den Bewehrungen in Abwesenheit mechanischer Resonanz auftritt.
  • Die Anwendung von metallischen Bewehrungen von einer Viertelwelle bewirkt durch m.. (m2 - genau z5 bei Stahl) das Vielfache der Amplitude der Formänderung und infolge-
    dessen durch der elastischen ausgesand-
    2
    ten Energie für eine gegebene Potentialdifferenz Ueff.
  • Die so ausgestrahlte Leistung W wird ausgedrückt: W=PovoAffs 2 worin S die Sendefläche des Dreischichtensenders und w die der Frequenz der ausgesandten elastischen Schwingungen entsprechende Schwingungszahl.
  • Ersetzt man in diesem Ausdruck Aeff durch seinen oben angegebenen Wert, so wird W= PoVoW2syni 62U.
  • Wird diese Leistung einem elektrischen Stromkreis entnommen, der den Dreischichtenträger speist, so wird durch die Anwesenheit des piezo-elektrischen Quarzes in diesen das Äquivalent als Energieableitung für elastische Strahlung von einem :Widerstand R eingeführt, der parallel zu den Klemmen eines Kondensators gleicher Kapazität wie der Dreischichtenträger geschaltet ist. Der Wert von R ist durch die Formel gegeben: Für eine Frequenz von qo 00o Schwingungen in der Sekunde und einem runden Dreischichtenträger aus Quarz und Stahl von 2o cm Durchmesser wird R genau ioo ooo Ohm sein.
  • Die Gegenwart dieses Strahlungswiderstandes R erzeugt zwischen dem Speisestrom des piezo-elektrischen Kondensators und der Potentialdifferenz an den Klemmen eine Phasenverschiebung g, die einem Leistungsfaktor cos g entspricht mit der Formel worin a der elastische Koeffizient des kristallinischen Quarzes ist, entsprechend der Fortpflanzung der Längswellen in der Richtung der elektrischen Achse.
  • K ist die spezifische Induktionskapazität des Quarzes.
  • zsz, ist eine Konstante und hat den Wert
    P1 vO
    Po Y, worin pl und V1 die schon weiter oben
    o
    angegebenen Größen für das Quarz sind. E, ist der Phasenwinkel für die Quarzschicht mit der Formel worin e die Quarzdicke und A, die Wellenlänge der elastischen Schwingungen -im Quarz ist.
  • Die zahlenmäßige Anwendung dieser Formel bei einem Überschallsender nach der in dem genannten Patent hergestellten Bauweise ergibt für den cos qp sehr schwache Werte, wenn man sie mit den Werten des Leistungsfaktors von industriellen Energieformern vergleicht bei Wechselstromanlagen, Motoren oder Transformatoren. Die Berechnung zeigt, daß ein Überschallsender aus einem Dreischichtenträger aus Quarz und Stahl mit einer Frequenz von beinahe 40 000 und einem Durchmesser von 2o cm, in einem dichten Metallgehäuse untergebracht, einen Leistungsfaktor von etwa 0,o5 hat.
  • Die Wirkung parasitärer Kapazitäten, die oft von großem Einfluß sind, wie Leitungen zu dem Überschallsender in industriellen Überschallstationen, sucht den cos cp der gesamten Einrichtung noch weiter zu vermindern.
  • Andererseits erzeugt ein Überschallsender, in dem die Schwingungsweite über die ganze schwingende Oberfläche gleichmäßig verläuft, eine Strahlung, die auf große Entfernung infolge der Eigenschaft der Difraktion ein zentrales Maximum M hat in der vom Sender senkrechten Richtung, des weiteren für einen runden Sender ein erstes Minimum Null in einer Richtung mit der normalen in einem
    Winkel a, so daß a = i,2 d , worin A, die
    Wellenlänge der Schwingungen in dem Fortpflanzungsmedium ist und d der Durchmesser der Sendefläche und weiterhin eine Reihe aufeinanderfolgender Maxima M" M, usw., die durch die Minima Null getrennt sind (Abb. 9).
  • Das Vorhandensein dieser sekundären Maxima der Sendung kann in der Praxis gewisse Unannehmlichkeiten zeigen, im besonderen können ungeübten Beobachtern Fehler in der - Bestimmung der Richtung unterlaufen, und zwar sowohl beim Senden wie beim Empfang.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verfahren und Vorrichtungen zur Anwendung und Einrichtung von Überschallsendern, die den Leistungsfaktor dieser Apparate beträchtlich erhöhen und die Art und Weise der Sendung von Überschallenergie in dem Medium verbessern, deren Arbeitsweise sich bereits einem richtigen Wechselstrommotor nähert.
  • Der erste dieser Erfolge wird dadurch erhalten, daß die Dicke der metallischen Bewehrung und die der Quarzschicht wie weiter unten beschrieben gewählt wird.
  • Bezeichnet man mit e, den Phasenwinkel der Quarzschicht, mit a2 den der inneren Metallschicht in Berührung mit Luft, mit s3 den der äußeren Metallschicht in Berührung mit dem Fortpflanzungsmedium, dann hat der Leistungsfaktor ein Maximum für die folgenden, den Parametern angenäherten Werte (der Kreis zu 40o° gerechnet)
    Es -'-` - 1000 (9o0) : Ei = 740 und E2 = 22°.
    2
    Der Wert Es= 2 relativ zur äußeren Me-
    tallschicht, der diese zu einer Schicht einer Viertelwelle macht, ist nur ein erster Annäherungswert und entfernt sich von dem wirklichen Wert um eine Menge, die propor-
    tional der obenerwähnten Formel 4'K P ist.
    Die Abweichung ist sehr gering, dank der Geringfügigkeit dieser Menge für das Quarz.
  • Der Wert des Leistungsfaktors ist entsprechend diesen Maximalbedingungen etwa o,6.
  • Die erforderliche Ouarzdicke für die Verwirklichung der vorher genannten Bedingungen- (El - 74°) ist groß genug. Man kann sie abschätzbar vermindern, ohne merklich von dem Maximum des cos 9p abzuweichen, unter der Bedingung, daß man gleichzeitige, im Verhältnis zur Resonanz umformt, nämlich: ein Verhältnis, was z. B. et-va ein Drittel beträgt, «renn das Metall Stahl ist.
    Nimmt man a1 - - 50° (45°), so findet
    man 8, - o,32 etwa einem Winkel von 200.
  • Bei einer Frequenz von 4o ooo entsprechen diese Werte einer Dicke von 30 mm für eine äußere Stahlbe-,vehrung, von 15 mm für die Quarzschicht, von 6 mm für die innere Stahlbewehrung, und in diesen Fällen ist der cos cp des Dreischichtenträgers noch über 0,5.
  • Die Verwendung einer einzigen Quarzschicht mit einer wie oben angegebenen Dicke vermindert aber die Kapazität eines piezoelektrischen Kondensators bedeutend und würde zu sehr starken Erhöhungen der Volt-Ampere-Speisung oder der Potentialdifferenz und zu sehr starker Intensität zwingen.
  • Des weiteren würde die Einbeziehung der parasitären Leitungskapazitäten, parallel zu der des Dreischichtenträgers, bei industriellen Überschallsendern - Kapazitäten, die relativ groß sein -würden gegenüber der des so gebildeten Dreischichtenträgers - den cos c) der gesamten Einrichtung noch um ein geringes fallen lassen.
  • Aus diesen Gründen kann es in der Praxis vorteilhaft sein, die Ouarzschicht durch mehrere Schichten zu ersetzen, die durch dünne metallische Bewehrungen getrennt sind, wobei die Richtung der elektrischen Achse von einer zur anderen Quarzschicht um 18o° wechselt.
  • Man erhält so eine Vorrichtung, die schematisch in Abb. z bei einer ungeraden Zahl Quarzschichten dargestellt ist, und nach Abb. 2 eine andere, bei der eine gerade Zahl Schichten vorhanden ist.
  • In der Abb. r ist & die innere Stahlschicht, a2 die äußere Stahlschicht, deren äußere Fläche in der Pfeilrichtung aussendet. Das Dielektrikum -wird durch die O_uarzschichten b gebildet, die durch dünne metallische Bewehrungen c getrennt sind. Die Bewehrung al und die Metallschichten c gerader Zahl sind alle mit dem Pol eines Senders verbunden, dessen anderer Pol an die Bewehrung a2 und an die Schichten c ungerader Zahl angeschlossen ist. Der Sender ist schematisch durch eine Selbstinduktion d in den Abbildungen angedeutet.
  • In der Abb. 2 sind die beiden Bewehrungen al, a2 untereinander verbunden, ebenso mit den Metallschichten c gerader Zahl und außerdem mit einem Pol des Senders d, dessen anderer Pol mit den ungeraden Schichten c verbunden ist.
  • :Snstatt leitende Zwischenschichten c von unbeachtlicher Stärke zu verwenden, kann man auch Schichten von der Stärke einer halben Wellenlänge oder deren Vielfachem nehmen.
  • Ebenso kann die äußere '-\Tetallschicht die Stärke einer Viertelwellenlänge oder einem ungeraden Vielfachen davon erhalten.
  • Eine solche Bauart gestattet z. B. (Abb. 3) die Anordnung eines beträchtlichen Zwischenraumes zwischen der Sendefläche der äußeren Schicht, die in Berührung mit dem Fortpflanzungsmittel (Wasser) liegt, und den Ouarzschichten, welche bei gewissen Unterwasseranlagen praktische Vorteile haben kann. Eine Einrichtung dieser Art ist schematisch in der Abb. 3 dargestellt.
  • Die äußere Stahlschicht a2 hat eine Stärke von b ist die dünne Quarzschicht und al die innere Stahlschicht. Die Selbstinduktion des Senders ist wieder durch d angedeutet. n ist eine beliebige ganze Zahl. Die Formel besagt, daß die Stärke des Betrages a2 gleich einem ungeraden Vielfachen einer Viertelwellenlänge ist.
  • Die Erhöhung des Leistungfaktors eines Überschallsenders kann dadurch erreicht werden, daß man eine Einrichtung benutzt, wie sie für _ einen anderen- Zweck in dem Patent 399 723 dargestellt ist, bei der zwischen dem Überschallsender und dem Wasser eine Schicht von einer Viertelwelle eines Mediums eingeschaltet ist, für das das Produkt der Dichtigkeit mit der Fortpflanzungsgeschwindigkeit der Längswellen in diesem Medium geringer ist als bei Wasser (z. B. leichte organische Flüssigkeiten, Preßgas o. dgl.). Diese Einrichtung würde einen Höchstwert von 0,7 des Leistungsfaktors erreichen lassen, indem man dünne OOuarzschichten verwendet. Der Sender wird dann folgendermaßen ausgestattet sein (Abb. 13): In Berührung mit dem Wasser steht eine dünne Metallschicht a4, etwa von halber Wellenlänge. Es folgt dann eine leichtere Schicht a3, von etwa einer Viertelwellenlänge, dann die Metallschicht dz, ebenfalls von einer Viertelwellenlänge, dann die Quarzschicht b und schließlich eine isolierte Metallplatte 0, deren Belag aus Resonanzgründen mit der Quarzschicht vereinigt ist, wobei erfüllt sein muß.
  • Man könnte auch die Stärke der Beläge in cm ausdrücken. Es wird aber für vorteilhafter gehalten, dies durch einen bestimmten Phasenwinkel e zu erreichen. Dieser Phasenwinkel ist durch die genannte Formel an die Schicht »e« gebunden, wobei X die Wellenlänge der Schwingungen bedeutet. Es ist selbstverständlich, daß aus dieser Gleichung der Belagstärke e eb-ensogut wie die Winkelgröße des Phasenwinkels e errechnet werden kann.
  • Es ist wichtig, festzustellen, daß, wenn die wirksame Potentialdifferenz gewählt und die Kapazität des Senders konstant angenommen wird, das Maximum der Strahlungsenergie
    einem Leistungsfaktor entspricht, der- 0,7
    ist. Das Maximum o,6, das die Veränderlichkeit der Quarzstärke für den Leistungsfaktor zuläßt, nähert sich also ziemlich diesem Wert.
  • Die beiden genannten Verfahren zur Erhöhung des Leistungsfaktors enthalten infolgedessen fast die gleichen Maxima.
  • Die elastische Verbindung zwischen den Quarzschichten und den Metallbewehrungen kann auf verschiedene Weise erreicht werden: I. entweder durch die Zwischenschichten aus festem Zement oder entsprechenden Pasten, wie Mischungen aus Wachs, Harz, Pech, Teer, Kautschuk, Gummi, isolierenden Flüssigkeiten oder synthetischen Harzen o. dgl., die sich dadurch kennzeichnen, daß das verwendete Gemisch fest an Quarz und an den Metallbewehrungen anklebt.
  • Man kann z. B. einen Zement folgender Zusammensetzung verwenden:- Pech 25o Teile, Harz rgo Teile, Wachs q.oo Teile, reinen Paragummi 16o Teile.
  • II. oder durch einfaches Aufstreichen einer isolierenden, flüssigen Schicht zwischen den verschiedenen den Schwingungen ausgesetzten Flächen. Man kann als Flüssigkeiten verwenden: Canada-Balsam, venezianisches Terpentin, vegetabilische, animalische oder mineralische Öle o. dgl.
  • Diese Schichten können mehr oder weniger dick aufgetragen werden oder auch nur als eine Haut, die sich zwischen den Schichten kapillarisch hält.
  • Bei Verwendung von Flüssigkeiten müssen entsprechende Isolierungen vorgesehen sein, die das mechanische Verhalten des schwingenden Blocks aufrechterhalten.
  • Das Verfahren und die praktischen Mittel zur Konzentrierung der gesamten Strahlungsenergie um die Normale des Senders o. dgl. zur Unterdrückung sekundärer Maxima, zur Verbesserung der Sendeform von elastischer Energie in ein Medium, sind folgende.
  • Ganz allgemein kann man eine von vornherein gegebene Verteilung der Sendeenergie erhalten oder, was auf dasselbe hinauskommt, eine Verteilung der Schwingungsweiten, indem auf der Sendefläche des Senders eine entsprechende Verteilung der Schwingungsweiten entsteht. Man kann also z. B. in einer bestimmten Richtung, etwa in der Mittelachse O N, sehr große Amplitude und auf dem übrigen Teil der Oberfläche, wie bei Ml, M2 der Abb. 9, sehr kleine Schwingungsweiten haben.
  • Beispielsweise erhält in dem folgenden Fall die Aufgabe folgende Lösung (Abb. q.).
  • Ar sei die Schwingungsweite auf der Sendefläche in einem Punkt, der um den Abstand r von deren Mitte ab liegt; a, ist die Schwingungsweite in einem Fortpflanzungsmedium in großer Entfernung auf der Normalen O N, a ' k# die Weite in großer Entfernung in der Richtung eines Winkels D zur Normalen.
  • Es heißt die Vorschrift lösen: worin e die Basis der Neperschen Logarithmen und K eine Konstante ist.
  • Diese Vorschrift entspricht dem Vorhandensein eines einzigen Maximums in der Richtung der Normalen zum Sender, ein Maximum, das um so größer, je höher der Wert der Konstante K ist.
  • Diese Strahlungsverteilung wird durch eine Verteilung der Schwingungsweite A,. auf der sendenden Oberfläche erreicht durch die Formel worin X' konstant ist und mit der ersten durch die Formel verbunden ist.
  • 2, ist die Wellenlänge der Schwingungsbewegung in dem Fortpflanzungsmedium. Das ist die theoretische Bedingung, welcher die Schwingungsweite auf der Sendefläche des Senders genügen muß.
  • Für die praktische Ausgestaltung eines auf diesem Prinzip ruhenden Senders teilt man z. B. dessen Oberfläche in mechanisch und elektrisch isolierte Teile und speist jeden dieser Teile mit einer Potentialdifferenz proportional zur Schwingungsweite, die das Element hergeben soll und die durch das theoretische Gesetz der obenerwähnten Verteilung bestimmt ist.
  • Alle diese Elemente werden in Phase gespeist, und zwar entweder von einem Generator mit einfachem Wechselstrom - wobei jeder Stromkreis zu den Elementen des Senders einen Regler zur Einstellung der Potentialdifferenz an den Klemmen des Elements hat, etwa parallel oder in Serie mit dem Element geschaltete Widerstände - oder von mehreren Generatoren mit verschiedenen Wechselströmen, die aber untereinander. zur Phasenspeisung verbunden sind.
  • Die Abb. 1o zeigt ein Beispiel einer Sendefläche eines Senders mit runden Dreischichtenträgern f. In dieser Anordnung sind alle Dreischichtenträger in Phase espeist, und die von der Mitte in gleichem' Abstand liegenden Dreischichtenträger sind parallel ge-. speist, so daß deren Schwingungsweiten alle gleiche Größe haben. Ihre Schwingungsweite und damit die zugeführte Spannung verändern sich von Stufe zu Stufe, je nach ihrer Entfernung vom Mittelpunkt. An Stelle des gleichmäßigen theoretischen Gesetzes der Verteilung der Schwingungsweite über die ganze Oberfläche des Senders (ausgezogene Kurve der Abb. rz) setzt man praktisch ein angenähertes Gesetz (abgestufte Kurve der Abb. r r).
  • Man kann auch das Gesetz der Verteilung der Schwingungsweite bei der Sendung durch einen Sender erfüllen, dessen Schwingungsweite über die ganze Oberfläche konstant ist, und wobei man in den Strahlenlauf einen Filter aus absorbierendem Stoff einschaltet, dessen Dicke vom Zentrum nach dem Umfang hin sich ändert, wie es bei k der Abb. 12 beispielsweise der Fall ist.
  • Nach dem Aufbau und der Zusammensetzung des einfachen Dreischichtenträgers oder der Dreischichtenträgerteile eines Senders kann man die experimentelle Erforschung der Verteilung der Schwingungsweite auf deren Oberfläche mit Hilfe folgender Einrichtung vornehmen.
  • Ein Resonator (Abb.5), nämlich eine Metallschicht g1, Quarz g2 und eine Metallschicht g3 von einer halben Wellenlänge des Metalls der Beläge g1 und g3 (für die Frequenz des Senders oder einer benachbarten Frequenz) von schwachem Querschnitt, etwa r qcm, wird auf die zu erforschende Oberfläche a2 aufgesetzt.
  • Dieser Resonator kann aus zwei Stahlzylindern g1, g3 von gleichem Querschnitt gebildet werden, die durch eine piezo-elektrische Quarzschicht g2 getrennt sind, die mit dem Metall irgendwie verbunden ist.
  • Die Schwingung der Stützfläche (Oberseite von a2) veranlaßt auch das Längsschwingen des Resonators g1, g2, gg mit halber Wellenlänge. Die obere Metallschicht g3 des Resonators wird im Verhältnis zum unteren Belag g1 ein anderes Potential haben, das der Schwingungsamplitude im Kondensator proportional ist, so daß man die Schwingungsweite des Kondensätors a2 an dem Punkt messen kann, wo der Kondensatorteil g1 aufsitzt.
  • Der Wert dieser Potentialdifferenz zwischen g1 und g3 und infolgedessen die Weite der Schwingungen kann gemessen werden entweder als Maximum oder mit den üblichen elektrostatischen Instrumenten in ihrem wirklichen Wert oder schließlich mit Hilfe von verstärkenden Dreielektrodenröhren.
  • Ein verhältnismäßig einfaches Verfahren zum Messen des Wertes dieser Potentialdifferenz besteht darin, daß an der fraglichen Bewehrung ein dünnes Goldblatt h sitzt, wie in der Abb. 5 gezeichnet. Es wird so ein Elektroskop gebildet, und der Ausschlag des Blättchens gestattet mittels einer Gradeinteilung die Eichung der Vorrichtung.
  • Ein metallisches Gehäuse j ist über der Spitze der unteren Bewehrung angebracht und umgibt diese mit dem Goldblättchen versehene Schicht, wobei die ganze Einrichtung gegen parasitäre äußere elektrische Felder geschützt ist, die die Messung stören könnten.
  • Man könnte auch elektromagnetische Filter in gleicher Weise verwenden, wenn das Messen des Potentiales mit Hilfe der üblichen elektrometrischen Instrumente oder mittels der verstärkenden Dreielektrodenröhren erfolgt. Die experimentelle Erforschung des Schwingungsfeldes .in einem Fortpflanzungsmedium kann entweder in der Umgebung der sendenden Oberfläche des Senders, was die leichte Feststellung der Verteilung der Schwingungsweite auf dieser Oberfläche ermöglicht, oder in größerer Entfernung, was die Feststellung des Verteilungsgesetzes der Strahlen in dem Medium ermöglicht, durch etwa folgende Einrichtung erfolgen (Abb. 6. 7 und 8).
  • Ein piezo-elektrischer, aperiodischer Empfänger i von kleinem Durchmesser d?# gegenüber der Wellenlänge der Strahlen kann z. B. (wie in Abb.6 im Schnitt und von vorn in Abb. 7) durch die Vereinigung zweier Quarzscheiben k:1, k2 mit entgegengesetzt gerichteten Achsen gebildet werden. Diese Scheiben sind auf einer inneren metallischen Bewehrung i aufgebracht und durch eine Leitung na mit dem Gitter 7a der ersten Lampe o einer Verstärkergleichrichtereinrichtung, wie etwa einem Voltmeterverstärker, verbunden. Die äußeren Flächen des dünnen Dreischichtenträgers sind leitend mit der Masse des metallischen Gehäuses p von kleinem Ausmaß, die ganze Einrichtung einschließend, verbunden. (Das Gehäuse umgibt die Abzweigungen des Dreischichtenträgers und schützt sie vor den in dem Medium auftretenden Drücken.) Die Vorrichtung ist bei g mit dem Verstärkergleichrichter verbunden, z. B. an einem der Pole der Kathode r. Der Verstärker und seine Verbindungen werden durch weiter nicht gezeichnete metallische Schirme vor parasitären Feldern geschützt.
  • Die Vorrichtung i, eine piezo-elektrische Sonde dieser Art, ist (wie in Abb. 8) in dem Fortpflanzungsmedium mit ihrer zur Wellenebene senkrechten Ebene dargestellt, so daß die Strahlung der sendenden Fläche des zu beobachtenden Dreischichtenträgers a'-, a2 nicht gestört wird.
  • Unter diesen Bedingungen sind die Abweichungen des Meßinstrumentes, das am Verstärkergleichrichter sitzt, Funktionen der Schwingungsweite des Mediums in der Höhe der piezo-elektrischen Sonde, und sie gestatten das Messen der Schwingungsweite oder der Strahlungsenergie.
  • Man kann unmittelbar die Schwingungsweiten durch das Meßinstrument bestimmen, indem man dem Verstärkergleichrichter Arbeitsbedingungen gibt, durch die die Eichkurve der Abweichungen als Funktion der angewendeten Spannung beim Eingang gradlinig ist. Die durchgehenden Energien aber würde man im Gegensatz dazu direkt an einer parabolischen Eichkurve messen, eine natürliche Kurve, wie sie leicht mit Dreielektrodeninstrurrienten erlangt werden kann. Es soll hier hinzugefügt werden, daß die Konstruktion der nach der Erfindung hergestellten piezo-elektrischen Kondensatoren mit allen anderen Stoffen als Quarz ausgestattet sein kann, wenn sie nur dieselben piezo-elektrischen Eigenschaften haben.
  • Bei dem zweiten Teil der vorliegenden Erfindung interessiert nur das Gesetz der Änderung der Schwingungsweite auf der Sendefläche, ohne die bei der Erzeugung der Schwingungen auftretenden Eigenschaften zu vermuten. Dieser .Teil ist vielmehr bei jedem Sender und elastischen Schwingungsempfänger durch ein anderes Verfahren anwendbar als das, welches sich auf den piezoelektrischen Eigenschaften aufbaut. Des weiteren ist er bei Sendern anwendbar, .die auf dem »singenden Kondensator«-Prinzip beruhen, die die Eigenschaften des elektrostatischen Druckes verwenden an Sendern mit Eigenschaften der Elektrostriktion, an Sendern mit magnetischen Anziehungseigenschaften zwischen magnetischen Stoffen oder Feldern, die durch das Leitungssystem erzeugt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Piezo-elektrischer Schallsender aus zwei Metallplatten und einer piezo-elektrischen, dielektrischen Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenwinkel (a) der äußeren Metallplatte des Kontdensators etwa zoo° (bei 400° Teilung des Kreises), der (s) der dielektrischen Schicht etwa 74° und der (e) der inneren Metallplatte 22° beträgt (E = z =e , wo-
    bei e der Phasenwinkel, e die Schichtstärke und 2 die für den Schichtstoff maßgebende Wellenlänge ist). z. Schallsender nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der piezo-elektrischen Schicht und die .der inneren Schicht derart bemessen ist, daß ihre Phasenwinkel (s1, a2) der Resonanz- gleichung genügen (tg El . tg e2 = n2,
    a - Phasenwinkel, na, und m2 - Konstante der Dichtigkeit und der Fortpflanzung). 3. Schallsender nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der piezo-elektrische Teil aus mehreren dünnen Schichten besteht, die durch dünne Metallschichten getrennt sind, deren Stärke entweder gleich einer halben Länge der Metallwelle oder einem ungeraden Vielfachen davon ist, und daß die Richtung der piezo-elektrischen Achse zwischen den aufeinanderfolgendenSchichten sich jedesmal um rSo° ändert. q.. Sender nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der die Wellen weiterleitenden Flüssigkeit in Berührung stehende Metallteil (a2) eine Stärke hat, die ein ungerades Vielfaches einer Viertelwellenlänge beträgt, wie sie im Metall schwingt. 5. Sender nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sender und dem folgenden Fortpflanzungsmediurri (etwa Flüssigkeit) eine Schicht eines Stoffes von der Stärke eines Viertels einer Wellenlänge, mit der dieser Stoff schwingt, eingeschaltet ist, für den das Produkt aus Geschwindigkeit (der Wellenfortpflanzung) mit der Dichte kleiner ist als das gleiche Produkt für den elastischen Stoff (etwa Flüssigkeit), in dem sich die Wellen weiterbewegen. 6. Sender nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen und piezo-elektrischen Kristallschichten durch feste, flüssige und isolierende Zwischenschichten (Wachs, Harz, Teer, Gummi, Canada-Balsam, 151e o. dgl.) miteinander verbunden .sind. 7. Schallsender nach Anspruch-, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtsendefläche in verschiedene Schwingungsflächen unterteilt ist, von denen jede ihre eigene bestimmte Schwingungsweite (Amplitude) hat. B. Sender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede der voneinander unabhängigen Teilflächen mit einer Potentialdifferenz gespeist wird; die der für diese Teilfläche maßgebenden Amplitude proportional ist. 9. Meßvorrichtung für einen Sender nach den vorhergehenden Ansprüchen zum Messen der Amplitudenverteilung eines Senders, gekennzeichnet durch einen Resonator (g1, g2, g3) aus Metall-Quarz-Metall zusammen von der Stärke der Hälfte der Wellenlänge, wie sie dem Gesamtkörper eigen ist, mit einer Meßvorrichtung für die Potentialdifferenz zwischen den Metallbewehrungen (g1, g3).
DEL67752D 1926-01-27 1927-01-23 Piezo-elektrischer Schallsender Expired DE477740C (de)

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Cited By (4)

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