DEP0048655DA - Widerstandsphotozelle - Google Patents
WiderstandsphotozelleInfo
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Description
Bei den bisherigen Ausführungen von Widerstandsphotozellen, die Körper aus Glas, Schiefer, Porzellan und ähnlichen Stoffen als Träger für die lichtempfindliche Schicht verwenden, ist es besonders schwierig, einen Anschluss der Elektroden an die Photoschicht zu schaffen, der allen Anforderungen bei der Herstellung wie bei der Verwendung der Zellen genügt. Für den Fall des Anschmelzens der Elektroden lässt sich der erforderliche glatte Übergang der Photoschicht nur unvollkommen unter Benutzung leitender Zwischenschichten erzielen. Grossflächige Elektroden sind an den meist üblichen Glasträgern sehr schwer zu befestigen, da leicht Glassprünge eintreten.
Demgegenüber sieht die Erfindung als Träger für die lichtempfindliche Schicht einen keramischen Körper mit eingebrannten metallischen Elektroden und einer glatten, zweckmässig glasierten Oberfläche zwischen diesen vor. Jetzt bilden die auf den Träger aufgebrachte Widerstandsphotoschicht und die den Strom zuleitenden Elektroden eine feste Einheit miteinander, die Störungen in der Stromführung beim Betrieb der Zelle ausschliesst. Die Aufbringung der Photoschicht bereitet keine Schwierigkeiten, da einschränkende Bedingungen hinsichtlich deren Wärmebehandlung bei dem hitzeunempfindlichen keramischen Träger nicht vorliegen. Anderer-
seits lässt sich die Übergangsstelle von den eingebrannten Metallelektroden zur Keramikoberfläche völlig glatt gestalten, sodass in Verbindung mit der vorgesehenen glatten Oberflächenstruktur im Raum zwischen den Elektroden für die lichtempfindliche Schicht eine absatzlose glatte Unterlage geschaffen ist, die in der erforderlichen Weise die Kristallite der Photomasse eine zusammenhängende Schicht gleichmässiger Dicke bilden lässt und dabei vornehmlich duktilen Schichten, wie besonders einer Bleisulfidschicht, eine ausreichende Haftung gewährt.
Zwar sind Keramikkörper mit in Abstand voneinander eingebrannten Metallauflagen z.B. bei Kondensatoren schon bekannt. Jedoch dienen sie dort in Hohlzylinderform als abdichtende Isolatoren für die Einführung der Stromzuleitungen und die Metallauflagen sind lediglich Befestigungsmittel.
Als Elektrodenmaterial kommen bei der erfindungsgemässen Photozelle vorzugsweise Edelmetalle in Betracht, aber auch unedle Metalle, wie z.B. Kupfer, die sodann auf galvanischem Wege oder etwa durch Aufdampfen noch mit einem Überzug aus dem jeweils günstigsten Elektrodenmaterial versehen werden können, z.B. mit einer Hartchromschicht. Auch nichtmetallische elektrisch leitende Überzüge, etwa aus Graphit, lassen sich auf die eingebrannten Metallelektroden aufbringen.
Wie das in den Abb. 1 und 2 der Zeichnung im Längsschnitt und in der Draufsicht (ohne Photoschicht) dargestellte Ausführungsbeispiel einer Photozelle nach der Erfindung zeigt, ist der keramische Träger 1 an den Stellen der Elektroden 2 zweckmässig mit Durchbohrungen 3 versehen, die in Fortsetzung der Flächenelektroden ebenfalls metallisiert sind. Die Bohrungen mit ihrem Metall-
belag dienen zur Verankerung und Verlötung von Zuleitungsdrähten 4, wie in Abb. 1 links gezeichnet ist, oder von Steckerstiften 5 wie rechts dargestellt. Den gleichen Zweck erfüllen auch andere geeignete Ausnehmungen am keramischen Träger, etwa Randkerben mit in sie reichenden Elektrodenfortsätzen. Die lichtempfindliche Schicht 6 (Abb. 1) ist in an sich bekannter Weise auf die absatzlose glatte Oberfläche der Elektroden 2 und des dazwischen befindlichen Keramikteile aufgebracht.
Claims (2)
1.) Widerstandsphotozelle, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für die lichtempfindliche Schicht aus einem keramischen Körper an sich bekannter Art mit eingebrannten metallischen Elektroden und einer glatten, zweckmässig glasierten Oberfläche zwischen diesen besteht.
2.) Photozelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der keramische Träger zur Verankerung der Stromzuleitungen mit Ausnehmungen versehen ist, in die sich die eingebrannten metallischen Elektroden fortsetzen.
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