DEP0047889DA - Starkstromschalter - Google Patents
StarkstromschalterInfo
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Description
R. M. SCHNEIDER
' 1 :>. A. EITEL
NU RNBERG
' 1 :>. A. EITEL
NU RNBERG
3d5..,r.37kJu/4o. ."-uinDsr^, Jen 17.'..ai 1j4L·
Firma Peterreins
&
Co., Schwabach, Aordliche Rin^str.34-36
Starkstromschalter
■Beschreibung:
■Beschreibung:
Die Erfindung bezieht sich auf einen Starkstromschalter und ist dadurch gekennzeichnet, dass die an einem Zuleitungskontakt
befestigte Kontaktbrücke mittels eines federnden Endstückes an ein ebenfalls federndes Anlagestuck des anderen
Zuleitungskontaktes anpressber ist. Zweckvoll sind das Kontafetbrücken-Endstück und das Zuleitungskontakt-Anlagestuck
als spitzwinklig zur .Bewegungsrichtung der Kontaktbrücke verlaufende Arme gestaltet. Es empfiehlt sich die Ausbildung so
zu treffen, dass diese beiden Stücke bei der Einschaltbewegung aufeinander gleiten. Ausserdem ist es vorteilhaft, diese
Stücke im .Bereich der gegenseitigen Berührung zu unterteilen, sodass sie je aus mehreren Zungen bestehen.
Ein gemäss der Erfindung ausgebildeter Schalter hat den Vorteil, dass die in der Einschaltstellung sich berührenden
Kontaktstücke mit Sicherheit eng und satt aneinander anliegenf Mithin ist ein einwandfreier Stromfluss gewährleistet. Infolge
der Federung der Kontaktstücke können sich weder Abnutz ungserscheinungen noch Erschütterungen .oder dergl. nachteilig
auswirken. Zu diesem Fortschritt tragen in besonderem Masse die durch die Unterteilung gebildeten Zungen der Kontaktstücke
bei. Darüber hinaus bringt die Erfindung aber auch
den Fortschritt, dasr die Kontaktstücke sowohl beim "Einschalten als auch beim Ausschalten aneinander entlang gleiten, mithin
aneinander reiben. Die Kontaktstücke säubern sich mithin selbsttätig und zwangsläufig, üs ist daher die .bildung von
nachteiligen Uxyd-,Verunreinigungs-oder dergl.Schichten zuverlässig vermieden.
nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung dient als kontaktbrücke ein durchbiegbarer Federbügel. Dieser gestattet
im Zusammenwirken mit den federnden Kontaktstücken die Verwendung eines Walzenkörpers zur Betätigung der Kontaktbrücke. Vorzugsweise
ist der Walzenkörper mit Druckstellen versehen, ■welche für verschiedene Schaltstellungen unterschiedlich grosse Abstände
von der Achse der Walzenkörperwelle haben. Infolgedessen wird die Kontaktbrücke jeweils mit dem notwendigen Druck in die
Einschaltstellung gepresst, während sie anderseits mit ausreichendem Trennweg in die Ausschaltstellung zurückzufedern vermag.
Hs hat sich als vorteilhaft erwiesen, einen Walzenkörper von vier-,vorzugsweise rechteckigem Querschnitt zu benutzen.
Wenn es sich um einen Schalter für mehrere Stromkreise handelt, also mehrere Kontaktbrücken vorgesehen sind, so ist der
Walzenkörper erfindungsgemäss mit Wüten versehen, in welche sich die Kontaktbrüoken zur seitlichen lagesicherung einlegen. Dadurch
ist gewährleistet, dass jede Kontaktbrücke mit ihrem Endstück sich in der Einschaltstellun.^ genau auf dss Anlagestick des betreffenden
Zuleitungskontaktes presst. Die Gefahr seitlicher Verschiebung der Eontaktbrücken ist somit hintangehalter..
Aus (!runden vereinfachter Fertigung ist vorzuziehen, die Valzenkörperwelle in Langlöchern zu lagern. Ks braucht dann keine
besondere Fertigungsgenauigkeit vorgeschrieben zu werden.
Die Lenglöcher sind in den bchenkelwänden eines u-fcrmigen Tr a ^igeatells vorgesehen, auf dessen hodenteil eine Isolierstoff^·::-.* :
aufliegt, welche die Zuleitungskontakte trägt. Als besondere ve teilhaft erwe®t es sich, das Traggestell' als vierwandiges ,oben
offenes Gehäuse auszubilden, in diesem Fall ist ein besoncUres, die Schalterbestand teile umgebendes Gehäuse entbehrlich. Es cU:-
nen die Gehäusewände zugleich als Tragteile zur Lagerung der WalzeiikörDerwelle. Trotzdem ist der Schalter als solcher in
einem allseits geschlossenen ü-ehäuse untergebracht, des mittels eines geeigneten Deckels von oben her verschiiessbar sein kann.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt
!Fig.l eine Draufsicht auf einen Schalter, Fig.2 einen Schnitt nach A-B der Fig.l.
Auf der Grundplatte a, welche aus Isolierstoff besteht, sind die Zuleitungskontakte b und c angebracht^ ^eim gezeichneten
Ausfuhrungsbeispiel für drei Stromkreise. Die Verwendung der Zuleitungskontakte in der Einschaltstellung geschieht mittels
einer üontaktbrücke, die, wie namentlich Fig.2 erkennen lässt, als federnder Bügel d gestaltet ist. Dieser .bügel ist nicht nur
gegenüber seiner iiefestigungsstellung schwingbar, sondern auch in sich selbst biegbar. Zweckvoll ist die kontaktbrücke aus
Jjlattfedermaterial gebildet.
Die üontaktbrucke d ist mit einem "Endstück θ versehen, wele-i ches gegenüber der !drücke zu federn vermag und aus einem abgewinkelten
Arm der brücke besteht. Kin entsprechendes Gegenstück weist der zuleitungskontakt c auf. Der ebenfalls federnde Arm f
dient als Ansuhälgsstick für das unds tuck e. ijeide Kontsktstiicke sind so abgewinkelt, dass sie spitzwinklig· zu ihrem
Träger verlaufen. Die Abwinkelung ist ausserdem so vorgesehen, dase die Kontaktstücke nicht rechtwinklig zur .bewegungsrichtung
der Kontaitbrücke verlaufen.
Die Kontaktstucke sind so angebracht, dass sie bei der Einschalt- und Ausschaltbewegung aneinander reiben, indem
sie aneinander entlang gleiten. Ks empfiehlt sich, die Eontaktstlcke durch in Längsrichtung verlaufende Einschnitte in
federnde Zungen zu unterteilen, sodass jedes Kontaktstück mehrteilig ist, infolgedessen ist gewährleistet, dass stets wenigstens
ein Teil der Zungen zur innigen .berührung kommt, wenn aus irgendwelchen1 Gründen die Kontaktstücke nicht ganzflächig
aneinander anliegen können.
zur .betätigung der liontaktbrücken dient ein Walzenkörper g, der beim gezeichneten Ausführungsbeispiel rechteckigen
Querschnitt hat, der mithin Druckstellen mit zweierlei Abstand von der Wellenachse aufweist. Die Druckstellen hi und h<j bewirken
die Einschaltlage, während die Druckstellen i, und I^ für die Ausschaltstellung gelten. Im letzteren Falle federt
die Kontaktbrücke aus der in Fig.2 strichpunktiert angedeuteten Lage nach oben in die ausgezogen gezeichnete Stellung zurück.
Der Walzenkörper g ist mit radialen Einschnitten, wüten oder dergl. k versehen, in welche sich die Kontaktbrücken einlegen.
Mit Hilfe dieser wüten sind die .brücken gegeniseitliche Verschiebung gesichert. Sie erfahren durch die seitenwande der
wüten bei ihrer Auf- und Abbewegung eine gute Führung.
Heim gezeichneten Ausführungsbeispiel ist ein Traggestell vorgesehen, dass aus der .bodenplatte 1 und den beiden Schenkelwänden
ψ und η besteht, das also als u-formiger ständer az8gebi]d et ist. Auf der .Bodenplatte 1 ist die lsolierstofftfrundplatte
a befestigt« in den schenkelwänden m und η ist die Welle ο des tValzenkörpers g gelagert. Zweckvoll· erfolgt die
Lagerung mittels länglicher Lagerlöcher p. Die Welle ρ sitzt also mit einem gewissen Spiel in ihren Lagen, bie kann den
jeweiligen Federungen nachgeben. Ausserdem ist durch dies© Lagerung die1- Herstellung ohne besondere Fertigungsgenauigkeit
möglich« Auch der zusammenbau des Schalters ist erleichtert.
in Abweichung von der gezeichneten Ausbildungsform kann das Traggestell viemandig sein, sodass es einen nach oben
offenen lasten darstellt. Ks ist dann das Traggestell zugleich das Schaltergehäuse, das oben mittels eines geeigneten
Deckels verschliessbar ist.
Der geschilderte Schalter gewährleistet nicht nur eine innige .Berührung der üon takt stücke, sodass auch stärkere
Ströme einwandfrei zu fliessen vermögen,sondern auch eine gute Führung der Kontaktbrücke bei inrer .betätigung und eine Selbstreinigung
der Kontaktflächen. Darüber Hinaus ist aber auch gesichert, dass 'bei::. Ausschalten der Unterbrechungsfunke schnell
abgerissen wird, also grosse, nachteilige }>\/.tiken nicht auftreten können. Ausserdem zeichnet sich der Schalter durch seine
überaus einfache Bauweise und seine bequeme Handhabung aus.
Claims (10)
- Patentanaο räche.1} Starkstromschalter, dadurch gekennzeichnet, dass die an einem üuleitungskontakt befestigte Kontaktbrücke mittels eines federnden ündstück.es an ein#» ebenfalls federndes Anlagestück des anderen üuleitungskontaktes anpressbar ist.
- 2) Starkstromschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das üontaktbrücken-ündstück und das Zuleitung;. kontakt-Anlagestück als spitzwinklig zur .bewegungsrichtung der Kontaktbrücke verlaufende Arme ausgebildet sind.
- 3) Starkstromschalter nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktbrücken-Endstück und das üuleitungskontakt-Anlagestück bei der Kinschaltbewegung aufeinandergleiten.
- 4) Starkstrumschalter nach Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlagestücke im .bereich der gegenseitigen Berührung unterteilt sind.
- 5) Starketrumschalter nach Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbrücke als durchbiegbarer Federbügel auggebildet ist.
- 6) Starkstromachalter nach Ansprüchen 1-b, dadurch gekennzeichnet, dass die .Bewegung der .kontaktbrücke durch einen Walzenkörper erfolgt, welcher gegenüber der Kontaktbrücke Druckstellen aufweist, die für verschiedene Schaltstellungen unterschiedlich grosse Abstände von der Achse der ;/alzenkörperweile haben.
- 7) Starkatromschalter nach Ansprüche 6, dadurch gekennzeichnet, dass der ;valzenkörper vier-,vorzugsweise rechteckigen Querschnitt hat.
- 8J Starkstromschalter nach Ansprüchen 6 und 7 fur mehrere Stromkreise, dadurch gekennzeichnet, dass der walzenkörper fluten aufweist, in welche^ sich die Kontaktbrücken zur seitlichen Lagesicherung einlegen.
- 9) Starkstromschalter nach Ansprüchen fe-\§/, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenkörperwelle in Langlöchern gelagert ist.
- 10) Starkstromschalter nach Ansprüchen 6-9, gekennzeichnet durch ein u-förmiges Tragteil, in dessen Schenkelwänden die Walzenkörperwelle gelagert ist und auf dessen ΰοάβη-teil eine Isolierstoffplatte aufliegt, welche die Zuleitungskontakte trägt.11; Starkstroischalter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , dass das mt&xmZgM. Tragteil als vierwandiges, oben offenes Gehäuse gestaltet ist.
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