DEP0047549DA - Düngerstreuer, Drillmaschine u.dgl. - Google Patents
Düngerstreuer, Drillmaschine u.dgl.Info
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Description
Bei den bisher bekannten Düngerstreuern und Drillmaschinen besteht die eigentliche Maschine mit dem Fahrgestell aus einem einheitlichen Stück. Beim Unbrauchbarwerden der eigentlichen Maschine wird demzufolge auch das Fahrgestell zum alten Eisen geworfen, obwohl es erfahrungsgemäss eine viel längere Lebensdauer besitzt als jene. Weiterhin besteht bei dieser Bauart der Uebelstand, dass infolge der Anbringung der Räder am Streukasten dieser, insbesondere bei grossen Streubreiten, sehr kräftig und damit schwer und kostspielig ausgebildet sein muss. Endlich besteht bei diesen Maschinen der Uebelstand, dass die Streubreite und Spurbreite verschieden sind, so dass sich Doppelbestreuungen bzw. ausgesparte Räume nicht vermeiden lassen. Bei Drillmaschinen hat man diesen Uebelstand durch Schrägstellung der Laufräder zu beseitigen versucht, weiterhin auch durch Verwendung besonderer Spuranzeiger, die sich in der Praxis jedoch nicht bewährt haben.
Durch die Erfindung werden alle diese Uebelstände beseitigt. Die Erfindung besteht darin, dass das Fahrgestell und die eigentliche Maschine getrennt ausgebildet sind und dass der Streukasten mit dem Streumechanismus abnehmbar auf dem Fahrgestell gelagert und befestigt ist. Bei dieser Ausbildung der Maschine können die vorstehend geschilderten Uebelstände nicht mehr auftreten. Ist die eigentliche Maschine, also der Düngerstreuer oder die Drillmaschine, unbrauchbar geworden, so wird sie vom Fahrgestell abgenommen und eine neue Maschine aufgesetzt, so dass bei der neuen Maschine das ganze Fahrgestell erspart ist. Darüber hinaus ist eine Vereinfachung und Verbilli-
gung in der Fabrikation und Lagerhaltung dieser Maschinen erzielt, da nunmehr für beide Maschinenarten die gleichen Fahrgestelle Verwendung finden können. Durch die Lagerung auf dem Fahrgestell können die Streukästen mit dem Streumechanismus nunmehr wesentlich schwächer gehalten und damit billiger hergestellt werden als bisher, da sie nicht mehr an den Enden, sondern an den günstigsten Stellen aufliegen.
Die neue Ausgestaltung dieser Maschinen ermöglicht ferner - und darin besteht ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung - die Anordnung der Räder unterhalb des Streukastens, und zwar so, dass die Spurbreite der Laufräder mit der Streubreite der Maschine zusammenfällt, so dass nunmehr das eine Rad in der voraufgegangenen Radspur fahren kann und damit Doppelstreuungen bzw. ausgesparte Räume auf dem Felde vermieden werden können, was insbesondere für Düngerstreuer von besonderer Bedeutung ist.
Die Erfindung kann auch bei anderen Landmaschinen, beispielsweise bei Kartoffelrodern, Kartoffelpflanzmaschinen u.dgl., Anwendung finden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 die Rückansicht einer nach der Erfindung ausgebildeten Düngerstreumaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig. 1,
Fig. 3 eine Maschine mit Zapfwellenantrieb in der Draufsicht.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 zeigt einen sog. Muldendüngerstreuer, wobei der Streukasten mit dem Streumechanismus erfindungsgemäss auf einem getrennt hergestellten Fahrgestell abnehmbar gelagert ist. Das Fahrgestell besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einem Holm a, den daran befestigten Tragarmen b, den Auslegern c mit den Laufrädern d und der Deichsel e. Die an dem Holm a angebrachten Tragarme b' und b'' sind rechtwinklig zueinander angeordnet. An den waagerechten Armen b'' sind Tragkonsolen f befestigt, auf die der Streukasten g mit dem Streumechanismus aufgesetzt wird. Die Tragkonsolen f sind
mit je einem Loch versehen, während am Streukasten g Konsolen i mit Zapfen h befestigt sind, die in die Löcher der Konsolen f eingreifen (siehe Fig. 2).
Die Befestigung des Streukastens g auf dem Fahrgestell erfolgt an den senkrechten Tragarmen b'. Zu diesem Zweck ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an diesen Tragarmen b' je eine Lasche j befestigt, während an der Rückwand des Streukastens g in entsprechenden Abständen Laschen k befestigt sind. Die Laschen j und k sind mit übereinanderliegenden Löchern versehen, in die die Schließbolzen m eingeführt werden. Auf diese Weise ist eine denkbar einfache Verbindung hergestellt, die ohne Schraubenschlüssel o.dgl. lösbar ist. Normalerweise genügen zwei solcher Tragarme b zur Erzielung einer ausreichend stabilen Lagerung; es können aber auch mehrere solcher Vorrichtungen vorgesehen sein. Das Fahrgestell ist mithin sehr einfach, stabil, billig in der Herstellung und besitzt eine lange Lebensdauer.
Die an den schräg nach unten und hinten gerichteten Auslegern c angebrachten Laufräder d sind zweckmässig mit Gummibereifung versehen und erfindungsgemäss derart unterhalb des Streukastens g angeordnet, dass die Spurbreite mit der Streubreite zusammenfällt (siehe Fig. 1), wodurch das eingangs näher erläuterte Problem gelöst ist. Naturgemäss müssen die Laufräder d entsprechend klein gehalten sein. Die Anordnung wird zweckmässig so gewählt, dass der Schwerpunkt der Maschine annähernd in der durch die Radachse verlaufenden Vertikalebene liegt. Die Maschine befindet sich mithin ungefähr im labilen Gleichgewicht. Durch das Gewicht der Deichsel e und des Holmes a ist dann die Maschine etwa "vorderlastig", wodurch verhindert wird, dass die Maschine nach hinten umkippt.
Der Antrieb der Maschine erfolgt bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 vom Laufrad d aus. Zu diesem Zweck ist auf dem Achszapfen n ein Kettenrad o angebracht, das die Maschine über das am Streukasten angebrachte Kettenrad p und
das Getriebe q antreibt. Bei Verwendung eines Schleppers erfolgt der Antrieb zweckmässig von der Zapfwelle des Schleppers aus, und zwar über das Schneckengetriebe s und das am Streukasten angebrachte Getriebe q (vgl. Fig. 3).
Claims (9)
1.) Düngerstreuer, Drillmaschine o.dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Maschine auf einem getrennt hergestellten Fahrgestell abnehmbar gelagert und befestigt ist.
2.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrgestell aus einem Holm (a), daran befestigten Tragarmen (b' und b''), Auslegern (c) mit Laufrädern (d) und einer Deichsel (e) besteht.
3.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufräder (d) des Fahrgestells derart unterhalb des Streukastens (g) angeordnet sind, dass die Spurbreite der Laufräder mit der Streubreite der Maschine zusammenfällt.
4.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufräder (d) derart am Fahrgestell angebracht sind, dass die Maschine sich ungefähr im labilen Gleichgewicht befindet und durch das Gewicht der Deichsel (e) und des Holmes (a) vorderlastig wird.
5.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragvorrichtungen für den Streukasten (g) aus paarweise rechtwinklich zueinander angeordneten Tragarmen (b' und b'') bestehen, wobei die horizontalen Tragarme (b'') den Streukasten (g) tragen, während die vertikalen Tragarme (b') zur Befestigung des Kastens dienen.
6.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den horizontalen Tragarmen (b'') mit je einem Loch versehene Tragkonsolen (f) für den Streukasten (g) befestigt sind, während am Streukasten in entsprechenden Abständen Zapfen (h) befestigt sind, die in die Löcher der Konsolen (f) eingreifen.
7.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den vertikalen Tragarmen (b') und am Streukasten (g) Laschen (j bzw. k) befestigt sind, die mit übereinanderliegenden Löchern zum Einführen eines Schliessbolzens (m) versehen sind.
8.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Maschine von einem am Achszapfen (n) des Laufrades (d) angebrachten Kettenrad (o) über ein am Streukasten (g) angebrachtes Getriebe (q) erfolgt.
9.) Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Maschine von der Zapfwelle eines Schleppers über ein Schneckengetriebe (s) und ein Zahnradgetriebe (q) erfolgt.
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