DEP0047177DA - Mit Verbrennungsmotoren zusammengebaute Arbeitsmaschine, insbesondere Motorkompressor - Google Patents

Mit Verbrennungsmotoren zusammengebaute Arbeitsmaschine, insbesondere Motorkompressor

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DEP0047177DA
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compressor
motor
piston
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connecting rod
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Goll
Original Assignee
Motorenfabrik Darmstadt GmbH, Darmstadt
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Description

Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsmotor, an dessen Motorkurbel ein Triebwerk für eine Arbeitsmaschine, z.B. für einen Motorkompressor angeschlossen ist und bei dem die Zylinder vorzugsweise im Winkel zueinander stehen. Bei Verbrennungskraftmaschinen mit V-förmig angeordneten Zylindern hat man bereits zwei Pleuelstangen an demselben Kurbelzapfen angreifen lassen, wobei die Anlenkpunkte entweder übereinstimmen oder aber das eine Pleuel am anderen in unmittelbarer Nähe des Kurbelzapfens gelagert ist. Die Bewegungsverhältnisse für beide Pleuelstangen und die entsprechenden Kolben sind dann praktisch gleich.
Die Erfindung schlägt vor, von dieser Gleichheit der Bewegungsverhältnisse abzuweichen, und zwar so, dass der Arbeitszylinder einen anderen, insbesondere grösseren Hub aufweist als der Motorzylinder. Das ergibt für Motorkompressoren den Vorteil, dass die Leistungsaufnahme des Kompressorzylinders praktisch gleich der Leistungsabgabe des Arbeitszylinders gehalten werden kann, wenn man gleiche Zylinderdurchmesser zu Grunde legt. Während man bisher zur Angleichung der möglichen Leistungsaufnahme die Zylinderdurchmesser des Motors und des Kompressors ungleich machte oder den Kompressor zweistufig arbeiten liess, soll nunmehr bei gleichen Zylinderdurchmessern der Hub des Kompressors vergrössert werden, und zwar ohne dass ein besonderer Kurbelarm oder besonderer Kurbelzapfen dazu erforderlich wären. Zu diesem Zweck wird die Pleuelstange des Kompressorkolbens an einem wesentlich ausserhalb des Kurbelzapfens liegenden Punkt des Motorpleuels angeschlossen, und zwar wird dieser Punkt so gewählt, dass der ARbeitskolben einen größeren Hub ausführt als der Motorkolben. Die ausserhalb des Kurbelzapfens liegenden Teile der Pleuelstange beschreiben geschlossene Bahnen, die der Elipsenform stark angenähert sind. Wählt man nun einen Punkt, dessen geschlossene Bahn eine Längsachse aufweist, die etwa in der Richtung der Kompressorzylinder- achse zeigt, so lässt sich ohne Schwierigkeit ein beträchtlich vergrösserter Hub erzielen. Dadurch wird die Leistungsaufnahme des Kompressors vergrössert und so das gesamte Aggregat in bezug auf Leistungsabgabe und Leistungsaufnahme besser ausgeglichen. Durch Abstimmen der Kolbengewichte lässt sich erreichen, dass auch bei dieser Bauart ein guter Massenausgleich erzielt wird.
Abbildung 1 der Zeichnung stellt das übliche Triebwerk eines V-Motors dar,
Abbildung 2 gibt einen Motorkompressor nach der Erfindung wieder.
Nach Abbildung 1 sind die beiden Kolben 1 und 2 über die Pleuelstangen 3 und 4 am Kurbelzapfen 5 der Kurbel 6 angeschlossen. Der Hub S für beide Kolben ist der gleiche.
Bei der Ausführung des Motorkompressors nach Abbildung 2 ist der Kompressorkolben 10 mit seiner Pleuelstange 11 an einen besonderen Fortsatz 12 der Pleuelstange 3 des Arbeitskolbens 1 angeschlossen. Der Anschlußpunkt 13 beschreibt die geschlossene Bahn 14, deren Längsachse 15 annähernd in der Richtung des Kompressorzylinders 16 zeigt. Dadurch wird ein Hub des Kompressorkolbens erreicht, der um die beiden Strecken d S grösser ist als der Hub des Motorkolbens. Das ergibt eine entsprechend grössere Leistungsaufnahme des Kompressorteils, so dass die mögliche Leistung des Motorteils voll ausgenutzt werden kann.
Im dargestellten Beispiel ist der Anlenkwinkel 135° angegeben. Dieser Winkel sowie die Entfernung des Anlenkpunktes 13 vom Kurbelzapfen 5 lassen sich jedoch je nach Bedarf innerhalb gewisser Grenzen willkürlich wählen, wobei die Form und Lage der geschlossenen Bahn 14 und damit auch der Hub des Kompressorkolbens geändert wird.

Claims (3)

1.) Kombinierte Kraft- und Arbeitsmaschine, insbesondere Motorkompressor, bei welchem der Motorkolben und der Arbeitskolben am gleichen Kurbelzapfen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt der einen Pleuelstange an der anderen derart au der Kurbelzapfenmitte liegt, dass der Arbeitskolben einen anderen, insbesondere grösseren Hub ausführt als der Motorkolben.
2.) Motorkompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt der Kompressorpleuelstange an der Motorpleuelstange so weit aus der Kurbelzapfenmitte liegt, dass der Kompressorkolben einen beträchtlich grösseren Hub ausführt als der Motorkolben, der im übrigen gleichen Durchmesser aufweist.
3.) Kombinierte Kraft- und Arbeitsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der von dem Anlenkpunkt beschriebenen geschlossenen Kurvenbahn ungefähr in Richtung der Arbeitszylinderachse liegt.

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