DEP0046522DA - Verfahren zum Verschleißfestmachen der Laufflächen von gußeisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und Transmissionsteilen - Google Patents
Verfahren zum Verschleißfestmachen der Laufflächen von gußeisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und TransmissionsteilenInfo
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Description
leor.ardus ieolaas Josef ν? β j. a c η β π
und
Michael
A in s t β r d a in
Verlnhreii zu. '/erschieissfestmachen der lauffluchen von gusseisernen Kotorzylindern,
Kolbenringen und sonstigen ; aschinen- und iitil
:-ejenst nde aus Gusseisen, wie iilotorzylinder, Holbenri'nge ur.d sonstige Maschinen- und Transmissionsteile, welche
unter Reibung belastet werden, sind regelmassig sowohl einer mechanischen Abnutzung durch Einwirkung der sich
an Ihnen relbendsa, stoss@nden,oder schlagenden Oberflachen, als auch einer chemischen Abnutzung oder Korrosion
zufolge des Angriffs der Schmiermittel oder deren Zersetzungsprodukte, oder anderer Flüssigkeiten oder Gase,
ausgesetzte
Diese Abnutzung schafft schwierige Probleme und beschrankt die nützliche Leistungsdauer solcher Gegenstand®,
weiche nur bei bestimmten, gonau angepassten Abmessungen brauchbar sind» 3o darf ζ·Β· in der Praxis die Abnutzung
der Eraftwagenmotorenzylinder nicht über etwa o,3 mm betragen, rac'-idec der Zylinder soweit abgenutzt ist, auss
er überholt und die abgeschliffene Schicht wieder entsprechend ergänzt werden.
Überdies ist das zweckaiässige und schnelle einlaufen der Hotor® sowie auch die Vermeidung des Fressens von sehr
grosser praktischer Bedeutung.
Durch die Steigerung der Geschwindigkeit und der kompression der modernen .":otoren werden iaaer gröcsere Anforderungen
in rfezug auf eine genaue . bdichtung bei grossen
Geschwindigkeiten gestellte Diesen Anforderungen genügt $an mittels spezieller Kolbenringe und zwar mittels der
sog«. :iochspan;vungsringt8 wobei die Spannung an der Schliessöffnung höher gewählt wird als an jedem anderen
PurJrt d@3 Umfanges, um dem befürchteten Vibrieren der Ring® bei hohen Geschwindigkeiten vorzubeugen. Überdies
wird meistens die Anfangsspannung desneuen Ringes etwas höher gtwählt als unbedingt erforderlich ist, um den
während der Benutzung des I,:otors durch die hohe Verbrennungstemperatur hervorgerufenen Spannungsverlust
ausaugleichte» Alle diese Umstände machen das zweckmäs3igs Einlaufen neuer oder überholter Motoren zu einem schwierigen
Probl®ae B3 hat sich überdies noch in der Praxis erwiesen, dass die meisten neuen oder überholten Motoren
während der ersten Stunden ihrer Benutzung in sehr unfachmannischer Weise behandelt werden»
Die Erfindung bezweckt, die Schwierigkeiten beim Einlaufen von Kotoren zu beseitigen, wobei die Sinlaufdauer
wesentlich gekürzt werden kann, und im allgemeinen die taufflachen der unter Reibung belasteten .'iaschinenteile
versc-.leissfest zu machen, sodass ihre Leistungsdauer bedeutend verlängert werden kann,
Srfindungsgemäss kann diener .Zwecic dadurch erreicht werden, dass die abgedrehte, nicht-polierte laufflache
der gusseisernen .'.!otorzylinder, Kolbenringe oder sonstigen Maschinen- oder Transmissionsteile einer
anodischen Behandlung in berührung mit einer sauren Heizflüssigkeit unterzogen wird, wodurch die lauffläche
enteisent wird unter Bildung einer tich nicht losenden oberflächlichen Schicht :21t gesteigertem Eohlenstoff-
oder 3raphitgehalt„
Beispielsweise kann di® Ee2iandliing nach der Srfindung bei einejn nur feingebohrten Motorzylinver durchgeführt
werden, welcher, um der Eeizwirkang Rechnung zu trag@ns
ua einen geringen Bruchteil eines I.:illi:aet3rs weniger als das erforderliche I'ass ausgebohrt wird, und wobei auf
das übliche Tachbohren oder Polieren ier Zylinderwand verzichtet wird« Die derartig abgedrehte, nicht-polierte
Lauffläche des Zylinders wird nit einea elektrolyt!sehen Bad®, das aus einer sauren Beizflüssigkeit mit z.B.
15o»3oo ffranm Chromsäure (CrO,) pro Liter, unter Zusatz von O9I=I cm einer hochkonzentrierten Schwefelsaurelösung
bestehen kann, in Berührung gebracht, wobei die besagte Laufflache an den positiven Pol eines duroh daa
Bod gleiteten Gleichstroms von einer stärke von 2o bis 80 A/dm angeschlossen wirde ITach einer Behandlung
bei einer !Temperatur von 3o°-6o°C während 2 bis 15 Minuten ist die Beizwirk-rng soweit fortgeschritten, dass durch
■ ie Auflösung äer JSisenteilchen sine poröse Oberflache entstanden iat, wobei der Graphit in den Bohrkratzen
blossgelegt wirde Die verschiedenen Bedingungen der anodischen Behandlung werden derart geregelt und beschrankt
dass die gebildete Graphitschicht sich nicht lost,sondern ait dem .iisenmaterial innig und fest verbunden bleibt»
Beim Einlaufen des Liotors wird dann diese weiche Graphitschicht in die poröse Unterschicht hineingerieben,
wobei die Zyl.inderdeformation (infolge von mechanischen und thermischen Spannungen) nahezu völlig ausgeglichen
wird; in dieser Weise wird eine gasdichte Anpassung der Kolbenringe in möglichst kurzer Zeit erzielt.
Tie erfindungs^emäss gebildete Schicht nit hohem Graphitgehalt liefert an sich eine Oberfläche mit ausgezeichneten
schmierenden Eigenschaften, da der freie Graphit verhältnismässig grosse Mengen Schmieröl absorbieren kann»
exiizufolge kann das Sir.laufen dsr Eolbe.nringe in Zylinder unter 'e."1 g'nst"Lasten edingungen geschehen und die
Heibu.g -,vird überhaupt rehr gut aufg^noijaen, -wodurch die mec'i-r.nische bnutzung stark herabgesetzt flirde Ltsrdies
leistet die Oberfläch© durch ihren hohen Graphitgehalt einen starken Widerstand gegen chemische·.Angriffe und
Korrosion» .
'Tach der Slidung der oberflächlichen Schicht mit hohem Sraphitgehalt (graphitierung) empfiehlt es sich, die
behandelte Oberfläch® auf einige Uinuten bei einer Temperatur von 5o bis loo0 G in ein Ölbad einzutauchen»
Claims (1)
- Anspruch,Verfahren zum Verschleissfestnischen d®r Laufflache τοη gusseisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und Transmissionsteilen und zum Verhindern des Fressens* dadurch gekennzeichnet, das· di® abg®dr®h*·, nieht-poliert® Lauffläch© einer *' anodischsn Behandlung in Berührung mit einer sauren Eeizflüssigkeit. unterzogen wird, dass die lauffläche enteisent wird unter Bildung einer sich nicht lösenden* oberflächlichen Schicht mit gesteigertem Kohlenstoff- oder Graphitgehalte2^TEbtorzylind©rf Kolbenringe oder^^sÄer® Kaschintnod®r Tranamissionsteile, de^^efiyerschleissfläch® mit einer sich nicht lösenden oberflächlichen Schicht mit geete^gertein Graphitgehalt versehen ist, welche^ilirch anodische Behandlung in Berührung mit eijaeTrauren Beizflüssigkeit nach dem Verfahren iss Anspruch 1 gebildet worden ist»■#■) derartigen
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