DEP0046522DA - Verfahren zum Verschleißfestmachen der Laufflächen von gußeisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und Transmissionsteilen - Google Patents

Verfahren zum Verschleißfestmachen der Laufflächen von gußeisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und Transmissionsteilen

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DEP0046522DA
DEP0046522DA DEP0046522DA DE P0046522D A DEP0046522D A DE P0046522DA DE P0046522D A DEP0046522D A DE P0046522DA
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DE
Germany
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piston rings
wear
machine
transmission parts
engine cylinders
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
George Michael
Leonardus Nicolaas Jozef Welschen
Original Assignee
Welschen, Leonardus Nicolaas Jozef, Amsterdamm
Publication date

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Description

leor.ardus ieolaas Josef ν? β j. a c η β π und
Michael
A in s t β r d a in
Verlnhreii zu. '/erschieissfestmachen der lauffluchen von gusseisernen Kotorzylindern, Kolbenringen und sonstigen ; aschinen- und iitil
:-ejenst nde aus Gusseisen, wie iilotorzylinder, Holbenri'nge ur.d sonstige Maschinen- und Transmissionsteile, welche unter Reibung belastet werden, sind regelmassig sowohl einer mechanischen Abnutzung durch Einwirkung der sich an Ihnen relbendsa, stoss@nden,oder schlagenden Oberflachen, als auch einer chemischen Abnutzung oder Korrosion zufolge des Angriffs der Schmiermittel oder deren Zersetzungsprodukte, oder anderer Flüssigkeiten oder Gase, ausgesetzte
Diese Abnutzung schafft schwierige Probleme und beschrankt die nützliche Leistungsdauer solcher Gegenstand®, weiche nur bei bestimmten, gonau angepassten Abmessungen brauchbar sind» 3o darf ζ·Β· in der Praxis die Abnutzung der Eraftwagenmotorenzylinder nicht über etwa o,3 mm betragen, rac'-idec der Zylinder soweit abgenutzt ist, auss er überholt und die abgeschliffene Schicht wieder entsprechend ergänzt werden.
Überdies ist das zweckaiässige und schnelle einlaufen der Hotor® sowie auch die Vermeidung des Fressens von sehr grosser praktischer Bedeutung.
Durch die Steigerung der Geschwindigkeit und der kompression der modernen .":otoren werden iaaer gröcsere Anforderungen in rfezug auf eine genaue . bdichtung bei grossen
Geschwindigkeiten gestellte Diesen Anforderungen genügt $an mittels spezieller Kolbenringe und zwar mittels der sog«. :iochspan;vungsringt8 wobei die Spannung an der Schliessöffnung höher gewählt wird als an jedem anderen PurJrt d@3 Umfanges, um dem befürchteten Vibrieren der Ring® bei hohen Geschwindigkeiten vorzubeugen. Überdies wird meistens die Anfangsspannung desneuen Ringes etwas höher gtwählt als unbedingt erforderlich ist, um den während der Benutzung des I,:otors durch die hohe Verbrennungstemperatur hervorgerufenen Spannungsverlust ausaugleichte» Alle diese Umstände machen das zweckmäs3igs Einlaufen neuer oder überholter Motoren zu einem schwierigen Probl®ae B3 hat sich überdies noch in der Praxis erwiesen, dass die meisten neuen oder überholten Motoren während der ersten Stunden ihrer Benutzung in sehr unfachmannischer Weise behandelt werden»
Die Erfindung bezweckt, die Schwierigkeiten beim Einlaufen von Kotoren zu beseitigen, wobei die Sinlaufdauer wesentlich gekürzt werden kann, und im allgemeinen die taufflachen der unter Reibung belasteten .'iaschinenteile versc-.leissfest zu machen, sodass ihre Leistungsdauer bedeutend verlängert werden kann,
Srfindungsgemäss kann diener .Zwecic dadurch erreicht werden, dass die abgedrehte, nicht-polierte laufflache der gusseisernen .'.!otorzylinder, Kolbenringe oder sonstigen Maschinen- oder Transmissionsteile einer anodischen Behandlung in berührung mit einer sauren Heizflüssigkeit unterzogen wird, wodurch die lauffläche enteisent wird unter Bildung einer tich nicht losenden oberflächlichen Schicht :21t gesteigertem Eohlenstoff- oder 3raphitgehalt„
Beispielsweise kann di® Ee2iandliing nach der Srfindung bei einejn nur feingebohrten Motorzylinver durchgeführt werden, welcher, um der Eeizwirkang Rechnung zu trag@ns
ua einen geringen Bruchteil eines I.:illi:aet3rs weniger als das erforderliche I'ass ausgebohrt wird, und wobei auf das übliche Tachbohren oder Polieren ier Zylinderwand verzichtet wird« Die derartig abgedrehte, nicht-polierte Lauffläche des Zylinders wird nit einea elektrolyt!sehen Bad®, das aus einer sauren Beizflüssigkeit mit z.B. 15o»3oo ffranm Chromsäure (CrO,) pro Liter, unter Zusatz von O9I=I cm einer hochkonzentrierten Schwefelsaurelösung bestehen kann, in Berührung gebracht, wobei die besagte Laufflache an den positiven Pol eines duroh daa Bod gleiteten Gleichstroms von einer stärke von 2o bis 80 A/dm angeschlossen wirde ITach einer Behandlung bei einer !Temperatur von 3o°-6o°C während 2 bis 15 Minuten ist die Beizwirk-rng soweit fortgeschritten, dass durch ■ ie Auflösung äer JSisenteilchen sine poröse Oberflache entstanden iat, wobei der Graphit in den Bohrkratzen blossgelegt wirde Die verschiedenen Bedingungen der anodischen Behandlung werden derart geregelt und beschrankt dass die gebildete Graphitschicht sich nicht lost,sondern ait dem .iisenmaterial innig und fest verbunden bleibt» Beim Einlaufen des Liotors wird dann diese weiche Graphitschicht in die poröse Unterschicht hineingerieben, wobei die Zyl.inderdeformation (infolge von mechanischen und thermischen Spannungen) nahezu völlig ausgeglichen wird; in dieser Weise wird eine gasdichte Anpassung der Kolbenringe in möglichst kurzer Zeit erzielt.
Tie erfindungs^emäss gebildete Schicht nit hohem Graphitgehalt liefert an sich eine Oberfläche mit ausgezeichneten schmierenden Eigenschaften, da der freie Graphit verhältnismässig grosse Mengen Schmieröl absorbieren kann»
exiizufolge kann das Sir.laufen dsr Eolbe.nringe in Zylinder unter 'e."1 g'nst"Lasten edingungen geschehen und die Heibu.g -,vird überhaupt rehr gut aufg^noijaen, -wodurch die mec'i-r.nische bnutzung stark herabgesetzt flirde Ltsrdies
leistet die Oberfläch© durch ihren hohen Graphitgehalt einen starken Widerstand gegen chemische·.Angriffe und Korrosion» .
'Tach der Slidung der oberflächlichen Schicht mit hohem Sraphitgehalt (graphitierung) empfiehlt es sich, die behandelte Oberfläch® auf einige Uinuten bei einer Temperatur von 5o bis loo0 G in ein Ölbad einzutauchen»

Claims (1)

  1. Anspruch,
    Verfahren zum Verschleissfestnischen d®r Laufflache τοη gusseisernen Motorzylindern, Kolbenringen und sonstigen Maschinen- und Transmissionsteilen und zum Verhindern des Fressens* dadurch gekennzeichnet, das· di® abg®dr®h*·, nieht-poliert® Lauffläch© einer *' anodischsn Behandlung in Berührung mit einer sauren Eeizflüssigkeit. unterzogen wird, dass die lauffläche enteisent wird unter Bildung einer sich nicht lösenden* oberflächlichen Schicht mit gesteigertem Kohlenstoff- oder Graphitgehalte
    2^TEbtorzylind©rf Kolbenringe oder^^sÄer® Kaschintnod®r Tranamissionsteile, de^^efiyerschleissfläch® mit einer sich nicht lösenden oberflächlichen Schicht mit geete^gertein Graphitgehalt versehen ist, welche^ilirch anodische Behandlung in Berührung mit eijaeTrauren Beizflüssigkeit nach dem Verfahren iss Anspruch 1 gebildet worden ist»
    ■#■) derartigen

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