DEP0046185DA - - Google Patents

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DEP0046185DA
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Telefon3?<»20 9- 6. 49
Kurt Poige, Hamburg- Harburg 1, otaderstr. 126 Photographisches Kopiergerät.
Lie Anordnung einer streuscheibe zwischen Lichtquelle und jbildflache an photographischen Kopierapparaten ist notwendig und äblicb, weil sonst die Augen der das Gerät bedienenden Person beim Auflegen und ^askieren sowie beim Prüfen der Negative zu stark geblendet una beansprucht werden. Liese Streuscheibe besitzt aber den großen Nachteil , daß sie einen sehr erheblichen Teil der von der Lichtquelle ausgesandten besonders auch aer aktinischen strahlen KßVtÜHK nicht durchläßt, sodaß'ein wesentlich höherer Lichtaufwand über eine längere Zeit erforaerlich ist als es ohne otreuscheibe der Fall wäre.
jiin weiterer durch aie otreuscheibe hervorgerufener "Jbelstana besteht aarin, aaß negativ una Papier fest gegeneinanaer gepreßt weraen misaen. einige bekannte Kopiergeräte verwenden dazu magnetische Anpressung aes Kopierdeckels, bei anderen wird ein pneumatisches irolster aes Preßdeckels anf ewenaet, um bei starkem i>ruck d mittels federn diesen guten ivontakt sicherzustellen, ^uch Uummi- oder iilzpolster sind hierfür gebräuchlich, einerseits wira mit aiesen Mitteln aer Zweck, eiae möglichste schärfe aer Kopien insbesonaere in aen ^cken siherzustellen, nachweisbar nicht genugena erreicht, weil uie iüaskenbänaer der Kopiergeräte dort aoppelt liegen una einen i»uftrsum zwischen negativ und rapier verursachen, aer aurch kein noch so gutes xreßmittel zu beseitigen ist. ^naererseits ist aer n-ostenaufwana für aie se
unzureichenaen
unzureichenae-i -^usbilaungen aer ^eckelpressung hoch.
Lie Erfindung beseitigt nun in einfacher weise diese bisher mit aer Verwendung von Streuscheiben verbundenen Nachteile. .Las photographische kopiergerät nach der Erfindung
durch eine bewegliche Anordnung der streuscheibe gekennzeichnet, welche ihre Entfernung aus dem Lichtweg bei aer herstellung des .bildes ermöglicht. Während des Auflegens, jüaskierens una Prüi'ens des Jegativs befindet sich dagegen die streuscheibe an der erforderlichen ütelle zwisohen Lichtquelle und .bildfläche, sodaß die Bedienungsperson unter größter Jchonung der Augen die erforderlichen Arbeiten verrichten kann.
Lie Entfernung der Streuscheibe aus dem Lichtweg kann auf verschiedene Art erfolgen. In der einfachsten weise kann die scheibe in einem von Hand zu bedienenden i-tahmen gleitbar angeordnet sein. .Nach der bevorzugten iiusfährungsform gemäß der Erfindung ist die .bewegung der streuscheibe mechanisch mit der Schließung der Öffnung d es ueräteueckels derart verbunden,daß mit der Schließung des ^eckels die streuscheibe aus dem ^ichtweg entfern unu mit dessen Öffnung in den Lichtweg gebracht wird, oo kann z.h. die streuscheibe in einem üahmen befestigt sein, der durch starre KniesVicke mit dem ürergteoeckelgelenk verbunden ist. Auch eine parallele Gleitbewegung kuppelbar, oelbstvcrst jndlich kann außerdem uie Leckelbewegung auch noch in bekan .ter weisedie üopierlichtquelle ein- und ausschalten.
Ler durch aie ^riiadung erzielte technische
sche Fortschritt besteht in einem beaeutenaen Liohtgewinn, da die streuscheibe nicht nur uie (je samt aus strahlung, soaaern im v/es ent liehen Maße die photographische .bmpfinalichkeitszone im -Dlauviolett aer lichtquelle schwächt, sodaß bei den bekan-iten Apparaten nur ein geringer Bruchteil der Lichtaktinitat wirken kann. Lurch die entfernung der dtreuscheibe aus dem Lichtweg während aer .Belichtung ues Negativs gemäß aer Erfindung wira aerart viel Licht gewonnen, daß man mit nur 1/10 so starken Lampen, wie sie bisher verwendet wuraeo., auskommen kann. Ler wirt-
afliche Vorteil der ^rfinaung ist somit sehr bedeutenu.
xieben diesem rein wirtschaftlichen uewinn werden aber auch noch gemäß der Erfindung schärfere Kopien erhalten, lieser Vorteil ist besonders ausgeprägt, wenα zur Belichtung Nieaervoltlampen verwendet weraei, welche -fe ■ ein punktfb'rmiges Licht -a-te we ausstrahlen.
Infolge der Latfernuag der ütreuscheibe aus dem Liohtwege sina .iie Kopien bis in die Lcken völlig scharf, ohne aas eine besonaer^ Anpressung des Papiers an das Negativ erforderlich ist. .Daher wiru aurch uie j^rfinaung aie unzureicheaae und kostspielige magnetische und pneumatische ^eckelpressung ersparend in aer Leistung weit überboten, indem bei entfernter Jtreuscheibe z.-t>. mit einer punktförmigen Lampe (z.B. 6-V-3b-^) kopiert wira. xiierbei ist jeglicher i^eckelbruch unnötig, ώϊη loses Auflegen des Deckels genügt, um überraschena scharte kopien selbst uan ι noch zu erhalten, wenn bei umgekehrtem ulasnegativ uurch uie ulssuicke hinaurch kopiert wira.
In
In weiterer -kusbiluung aer ^rfi laua^ wird vorzugsweise eine aas aktinische Licht nicht durchlassende streuscheibe verwendet, sodaß "bei vorgeschalteter streuscheibe kein otörlicht in aen phot ographischeri arbeitsraum einfallen kann. Zu diesem Zweck kann die streuscheibe selbst unaktinisch, z.B. gelb gefärbt sein, atatt einer gelben streuscheibe kann aber auch eine übliche Streuscheibe mit eiiem umaktinischen üchichtträger, z.a. einem gelben Jj'ilm, kombiniert sein. An Stelle einer gelben kann auch eine unaktinische hellgrüne färbung gewählt sein, läese Maßnahme wirkt sich auch besonders schonend auf die Augen aus, was von sehr großer Bedeutung ist,da ja die Augen der in rhotoräumen arbeitenden Personen sehr angestrengt werden.
An den Zeichanngen soll die Erfindung beispielweise erläutert werden.
Id.θ Zeichnungen stellen schematische schnitte aurch Kopiergeräte dar, und zwar die Piguren 1 und 2 durch eine Ausführung und die i'iguren 5 und 4 durch eine andere,
wobei auf den ii'iguren 1 und 3 die Streuscheibe sich in ihrer Stellung im -Ldchtweg und auf den
i'iguren 2 und 4 in ihrer stellung außerhalb des Lichtweges befindet, ide gleichen feile haben in allen figuren die gleichen Bezugszeichen.
Auf allen .figuren befindet sich in-ierhalb eines Kastens 1 eine Lichtquelle 2, vorzugsweise eine punktförmige üiedervoltlampe, welche das zum Kopieren notwendige Licht liefert.
Jiei der einfachen Ausführung eines G-eräts nach der Erfindung gemäß Figur 1 una 2 ist eine mit Handgriff 5 versehene streuscheibe 4 auf einem im K-asten angebrachten Ansatz3
zwischen
-b-
zwischen der Lichtquelle 2 υπα dem Lild gleitbar angeordnet. Von Hand wird die streuscheibe 4 in die jeweils erforderliche stellung gebracht.
Bei der AusfMhrungsform gemäß üligur 5 und 4 ist aie streuscheibe 4 in einem .Rahmen angeordnet, welcher mittels starren Kniestacks 7 mit dem Gelenk 8 des LeckeIs 9 verbunden ist, soaaß das öffnen und ochließen des Leckeis die streuscheibe in den r/eg der Lichtstrahlen bringt bezw. daraus entfernt. Bei geöffneten Deckel gemäß Figur 3 befindet sich dann die streuscheibe 4 zwischen Lichtquelle 2 und .bild 6. Bei geschlossenem Leckel 9 gem"4ß Figur 4 ist aber die ütreuscheibe 4 aus aem weg der Lichtstrahlen entfernt .
Patentanspr'i c he:

Claims (5)

Patentansprüche:
1.) Photographisches Kopiergerät mit Jtreuscheibe zwischen Lichtquelle und Jäilaflache, gekennzeichnet!dt.rch eine bewegliche Anorunung aer !Streuscheibe, welche ihre .Entfernung aus dem Lichtweg bei aer Herstellung des Bilds ermöglicht.
2.) Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet aurch mechanische Kupplung der rftreuscheibe
3.) Gerät nach den vorhergehenden Λ"Ετπν'Ί πη^τι t aadurch gekennzeichnet, daß ein die Streuscheibe tragender .Rahmen durch ein starres Kniestück mit dem Deckelgelenk verbunden ist.
4.) Gerät nach den vorhergehenden Ansprachen , gekennzeichnet aurch Verwendung einer punktförmig leuchtenden iiieaervoItlampe als Lichtquelle.
5.) Gerät nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Verwendung einer aas aktinische Licht nicht aurchlassenden Jtreuscheibe.

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