DEP0046027DA - Sprachsichere Empfangsschaltung für frequenz- oder impulsmodulierte Tonfrequenzruf- oder -wahlzeichen - Google Patents
Sprachsichere Empfangsschaltung für frequenz- oder impulsmodulierte Tonfrequenzruf- oder -wahlzeichenInfo
- Publication number
- DEP0046027DA DEP0046027DA DEP0046027DA DE P0046027D A DEP0046027D A DE P0046027DA DE P0046027D A DEP0046027D A DE P0046027DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frequency
- speech
- amplitude
- pulse
- receiving circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 3
- 210000000003 hoof Anatomy 0.000 description 3
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 230000036642 wellbeing Effects 0.000 description 1
Description
Spracnsiohere Empfangssohaltu-ng fiia? f.req.uena- oder iinpixismodulierte To.(ixreq.ueiiariif- oder -
Bei .jonfreque.naruf .-und -walil ist es bekaJbjitlicii schwierig, jücipfänger su bauen, die auf Sprache nioiat ansprechen, aber
trot ad em die Huf- und 7/ahls eichen .unverserrt übertragen. hat in den SmpfängGrn besondere ,Spraohsperren vorgesehen. Alle
Spraohfreq.tiGnaen, die niohtmit der Zeichonfr(3q.uonz üboreinütiinmen, worden dabei au einer ausätzllohen Blockierung .des-Empfängers
verwendet. Eine ausreichende Sprachöioherheit kann jedoch hiermit in allgemeinen nicht erreicht werden. Auch
die Verwendung mehrerer preque.nz.en für die Signalübertragung gewährleistet noch keine völlige Spraoiisicherheit des Empfängers.
Der Aufwand für -die Snpfanger wird dabei ausserdem sehr-gross,. da jede Signalfrequenz für sich empfangen warden
muss.
Bin. bekannter. vorscniag
vor, -einen "spraohsiohoren
fang dor Signals eich en durch die Te-rwo-tidung' frequenzmodulierter zeichen zu erreichen-. llan gi.ng dabei von der Vorstellung
aus, dass man für das iüeiohan einen grossen Prequenshub (ei halben Tonfrequenzkanal) zvjc Verfügung hat und öo oine relativ
grosse Zeichenamplitude erzielt, · während .die in der. Sprache vorkommenden periodischen Z-eitauslenkungen dagegen klein.
bleiben. Die Anwendung -frequenzmodulierter Zeichen gibt jedoch noch koine Sicherheit gegen ein. fälschliches Ahaproc-han
auf SpraoJifrequenzejij die Empfangsschaltung ist gegenüber dor in der öprache vorhandenen Amplitudenmodulation' erapf indlioh.
Es ist notwendig, zusätzliche Mittel aiizuwendün, i:un die Sinwirkung der Sprach spannung on auszuschalten.
Pi. 9/45CV168
Ein Hauptvorteil bei dor übIioh.en Freq_uenzmod\ilatiGh z.B. bei Freguenzmadulutionsüb ertragung im cLiii-T/eXlongebiet besteht
"darin,/dass'dtuaJa eine Amplitudenbegrenzung-der au empfangenden lutasohraigung alle Stb\rspai^u^ön untera'rüokt
WQTdGYi, die kleiner als die halbe lTutzöpahhung*sii*GL." Mq Vorgänge bei Ruf- oder Wohlseioiieniiber·-tragutig mit frequenzmoduliert
en Zeichen sind nun aber von der übliehen Frequenzmodulation sehr verschieden, sodass die Anwendung einer
Amplitudenbegrenzung zur. Beseitigung d.Qr Störanfälligkeit nicht ohne weiteres gegeben erscheint· -im Gegenteil: muss
man au dem Schluss kommen, dass eine. Amplitudenbegrenzung die Sprachsioherheit verschlechtert und. gleichzeitig die»
fjighal&mplitude 'vermindert,
in Figur 1 ist die Flanke eines Schwingkreises als Demo&ulatorkennlinie G angenommen. Auf der Ordinate ist die- Augenblicks
spannung U0 hinter dem Modulator Schwingkreis und auf dar Abszisse die·.Frequenz f aufgetragen.· !Die Augenblicksspannung u ist abhängig von der ]?röqu.Gi?.s f der Spannung ue
am Demodulltoreingang. S1Ur eine bestimmt θ Freq.uei:^ f erhalte
man ohne Begrenzer hinter dem pamodulator durch, das Signal' eine maiciraale Spa.nnung u_max, wie aus Figur 2 zu ersahen
ist. Diese Spannimg soll auon durch die höohsten Sprachspannutigen bei 'dieser Frequenz nicht überschritten werden. Sind
diese nun z.B. zu 50^> amplitudenmoduliert, so erhält man · eine störende liriGdei'freg.uenzam.plitudo in der Grosso u mos/4 (
ist die Sprachamplitude nur halb so gross wie u^raox und ebenfalls mit 5o/>
moduliert, so beträgt die störende TTF-Amplitude nur mehr /8
YJürcle man durch einen vorgeschalteten Amplitudenbegrenzer bei A begrenzen, so würde die Signalspannuhg nur den Höchstwert
Uo haben. Die störende Amplitudenmodulation der' starken Schwingung TJ^ würde zwar unterdrückt, die Amplitudennodulation
der kleineren Spannung U2 käme nun. aber mit einem Viertel der Signalspannimg durch. Bei den hohen Spraohfrequenaen
in der Gegend von fg. (vergleiche Figur 1) , wo·die Demodulstorkemilinie die maximalen iTiederfrequGiiaspaffiiungen liefert;
sind die öprachariiplituden verhältnismassig klein. Ohne BegreÄzer würden sie im Verhältnis zur Signalspannuirig kleinere
Störspannungen liefern als mit der geschildert en Begrenzung". Ausserdüm treten durch, die Amplitudenbegrenzer die Oberwellen
stark hervor, sodass auch tiefe Sprachfreq.uen.zen in der Gegend von f-j_ (vergleiche I'igur 1). zur Störung beitragen.
Gleichzeitig wird die Signalamplitude kleiner, da infolge der Oberwellen-die Demodulatorkennlinie scheinbar flacher
verläuft. Die bisherigen Versuohe ait Freq,uG.nzmodulationsempfängern fülirten daher zu der Auffasaung, dass* eine star-
ΡΛ 9/430/168
kere Amplitudenbegrenzung die Spraonsioüeriieit höchstens ver schlechtern und gleichzeitig, die Signalaniplitudp vermindern
ward e,
Gemäss der "Erfindung soll nun boi.. Aiiwöiidviiig frequenz- odor"" impulsmodulierter Huf- oder Tfehlz.eiche.i3. eine "so-starke Arapli
tudenbegrenzulig vorgenoniHien werden, dass die störende Amplitudenmodulation auch sehr kleiner Gpraolaspannungen noch unterdrückt
wird, s.B. ist boi j3 in ]Pig. 2 zu begrenzeii. Dor Einfluss des durch diese starke Amplitudenbegrenzung entstehenden
hohen Oberwellöngehaltes wird dadurch unwirksani gemacht; dass der zur. ZeichGiiübertragtüag ausnutzbare Ixeqxieri
bor eich auf etwa eine Oktave besohräük'b ist. -Bs wird so möglich, Huf-,und Wählzeichen sprachsicher· au empfangen. Der
ungenutzt θ Irequenabei'G'ioh des üebertragungskahals kann, darü ber hinaus gegebenenfalls, für-eine, zusätzliche Spraohsperrung
ausgenutzt werden.
1 Patentanspruch
2\Figuren.
2\Figuren.
Claims (1)
- PA 9/43O/1S8Pat ent & η. s ρ r u ο hSpr&ohsiohere Empfaiigssa-haltung für frequenz- oder impulsmoduliert©. Tonfrequenzruf™ oder -wahlzeioiion» gekennzeichnet duroh eine so starke AiaplitudeÄbegroftaung, dass die ötöronde Amplitudenniodtilp.t:ion auch sehr kleiner Sprach.spaiiiiun.gQii iiooli unterdrückt wird und duroh Besohränkuiig des aur Zöiciienübertragung ausnutzbaren raiohes auf etwa eine Oktave.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE713416C (de) | Verfahren zur Signaluebertragung miettels phasenmodulierter Schwingungen | |
| DE1259972B (de) | Radargeraet mit Impulskompression | |
| DE2261613A1 (de) | Verfahren und kodierer zum kodieren eines analogsignals | |
| AT259624B (de) | Sendevorrichtung zur Übertragung amplitudenmodulierter Schwingungen | |
| DE2049457A1 (de) | Einrichtung zum Kodieren und Deko dieren analoger Nachrichtensignale | |
| DE1512251C3 (de) | Übertragungssystem für binäre Daten mit Frequenzmodulation und Restseitenbandbetrieb | |
| DE1516907C3 (de) | Verfahren zur Verringerung der Gefahr einer Sperrung und Überlastung nicht abgeschirmter Nachrichtenempfänger | |
| DE3604404A1 (de) | Rauschunterdrueckungssignalkompensations- schaltung | |
| DEP0046027DA (de) | Sprachsichere Empfangsschaltung für frequenz- oder impulsmodulierte Tonfrequenzruf- oder -wahlzeichen | |
| DE820750C (de) | Sprachsichere Empfangsschaltung fuer frequenz- oder impulsmodulierte Tonfrequenzruf- oder -wahlzeichen | |
| DE1276716C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Umwandlung einer mit drei verschiedenen Pegelwerten auftretenden Signalfolge in eine entsprechende, mit zwei verschiedenen Pegelwerten auftretende Signalfolge | |
| DE2837868A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ermittlung eines deltamodulierten signals | |
| DE2539769A1 (de) | Pulskodemodulation mit dynamikbegrenzung | |
| DE736530C (de) | Verfahren zur UEbertragung von modulierter Hochfrequenz | |
| DE940362C (de) | Anordnung zur Beseitigung des Eigenrauschens eines einen Amplituden-begrenzer enthaltenden Empfaengers fuer frequenzmodulierte Schwingungen bei fehlendem Empfang | |
| DE701831C (de) | Verfahren zur Verbesserung des Verhaeltnisses von Nutz- zu Stoerenergie bei der Nachrichtenuebermittlung mittels freqenzmodulierter Schwingungen | |
| DE975926C (de) | Schaltungsanordnung bei einem Fernsehempfaenger | |
| DE580080C (de) | Rundfunksendeanlage | |
| AT230450B (de) | Einrichtung für die Übertragung von Informationen mittels einer frequenzmodulierten Welle | |
| DE1616528A1 (de) | UEbertragungseinrichtung fuer eine Mehrzahl von Signalen,insbesondere Farbfernsehsignalen | |
| DE754469C (de) | Verfahren und Anordnung zur Erzeugung einer frequenzmodulierten Schwingung | |
| DE460269C (de) | Verfahren zur Stoerbefreiung fuer freie oder drahtgerichtete Wellen | |
| DE714733C (de) | UEberlagerungsempfangsgeraet, bei dem zur Verminderung der Rauschspannung ein bestimmtes Verhaeltnis zwischen Empfangs- und UEberlagerungsspannung eingehalten wird | |
| DE667131C (de) | Empfaenger mit Schwundregelung fuer wahlweisen Telephonieempfang und Telegraphieempfang mit selbstschwingendem Audion | |
| DE2645567A1 (de) | Schaltungsanordnung zur automatischen abstimmsteuerung eines fernsehempfaengers |