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Einrichtung für die Übertragung von Informationen mittels einer frequenzmodulierten Welle
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die Übertragungbigen Zwischenfrequenzwelle durchgeführt werden kann, falls ein Verfahren mit Frequenzumsetzung statt- findet.
Auch die Decodierung muss nicht unbedingt bei der Empfangsfrequenz oder auch nur bei der gleichen Frequenz wie die Codierung erfolgen, vorausgesetzt, dass sie vor der Demodulation ausgeführt wird. Z. B. kann die Codierung bei der Übertragungsfrequenz durchgeführt werden, während die Decodierung bei einer Zwischenfrequenz des mit verschiedenen Frequenzbereichstufen arbeitenden Empfängers erfolgen kann. In diesem Falle entspricht die Charakteristik des Decodierungsfilters immer der inversen des Codierungs- filters, aber es muss natürlich eine entsprechende Frequenzumsetzung durchgeführt werden, welche für beide Fälle die wirksamen Frequenzintervalle berücksichtigt, die jeweils auf die entsprechenden Trägerfrequenzen zentriert sind.
Bei einem erfindungsgemässen Empfänger ist die Anwendung eines Decodierungsfilters nicht unbedingt erforderlich. Es genügt die hoch-oder zwischenfrequenten Verstärker so abzustimmen oder ihre Regelung so einzustellen, dass ihre Durchlasscharakteristik so ausfällt als ob ein Decodierungsfilter vorhanden wäre.
Diese Anordnung erspart die Kosten des Filters, und kann auch ausserdem zu billigeren Verstärkern füh- ren.
Die Fig. 4 zeigt die Anwendung der Erfindung auf ein Sende-Empfangssystem für Farbfernsehen, bei dem zwei Videosignale übertragen werden. Das eine moduliert unmittelbar die Trägerwelle, das andere eine Unterträgerwelle, die innerhalb des Bandes der modulierten Trägerwelle liegt.
Eine solche Unterträgerwelle, die bekanntlich etliche Vorteile bietet, hat aber den Nachteil, dass sie im Bild Störungen hervorrufen kann, besonders bei Schwarz-Weissempfängern, die das Signal der Träger- welle als Helligkeitssignal auswerten.
Wenn diese Unterträgerwelle gegenüber dem direkt übertragenen Signal relativ stark ist, führt ihr Durchdringen im Helligkeitssignal zu unangenehmen Störungen. Ist sie zu schwach, so ist das von ihr übertragene Signal ungenügend gegen den Rauschpegel abgehoben, und nicht gegen das Durchdringen des Helligkeitssignals geschützt, da anderseits Bandbreitenüberlegungen den verwendeten Frequenzhub beschränken.
Die Anwendung der Erfindung erlaubt nun, die Amplitude der Unterträgerwelle zu vermindern, ohne das Rauschen zu heben.
In der Fig. 4 enthält der Sender eine Quelle 14 der Videosignale, die bei 23 ein Helligkeits- und bei 11 ein Farbsignal liefert, das eines von zwei aufeinanderfolgend übertragenen Farbsignalen sein kann. Der Ausgang 11 ist mit dem Eingang eines Frequenzmodulators 12 verbunden, dem in Reihe ein Codierungsfilter 13, ein Mischer 15, dessen erster Eingang an den Filter 13 angeschlossen ist, ein Sender 16 und eine Antenne 17 folgt. Der zweite Eingang des Mischers 15 liegt am Ausgang 23 der Videosignalquelle
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Der Empfänger besteht aus der Antenne 18, den Verstärkern 19, dem Signaltrenner 20 mit zwei Aus- gängen, von denen einer am vom Demodulator 22 gefolgten Decodierungsfilter 21 liegt.
Die beiden Filter 3 und 21 haben die Charakteristiken, wie sie in den'Fig. 1 und 2 dargestellt sind.
Das am Ausgang 11 der Quelle 14 erscheinende Farbsignal moduliert in der Frequenz die Unterträger- welle im Modulator 12. Die modulierte Welle durchläuft sodann das Codierungsfilter 13, von dem sie zum Mischer 15 gelangt, wo sie mit dem Helligkeitssignal gemischt wird, welches vom Ausgang 23 der Quelle 14 geliefert wird. Das Ausgangssignal des Mischers stellt das Signal dar, das von der Trägerwelle übertragen wird, die dem Sender 16 beliebiger Bauart aufgegeben wird.
Im Empfänger wird dieses Signal im Kreis 19 verstärkt und demoduliert, worauf es zum Signaltrenner gelangt, der am Ausgang 24 das Helligkeitssignal und am andern die modulierte Unterträgerwelle abgibt, die ihrerseits das Decodierungsfilter 21 durchläuft, worauf das Demodulationsprodukt derselben am Ausgang 25 des Demodulators erscheint. Die Signale 24 und 25 werden dann in gebräuchlicher Weise verwertet.
Auch hier kann die Decodierung (vor der Demodulation) bei einer von der Frequenz bei der Codierung abweichenden Frequenz ausgeführt werden, vorausgesetzt dass das Spektrum der Unterträgerwelle bereits vom Spektrum der Trägerwelle abgesondert worden ist. Sie kann auch wie schon vorher beschrieben, durch Verstärker bewirkt werden.
Die eben beschriebene Anordnung macht keinerlei Abänderungen von Schwarz-Weissempfängernnot- wendig, die nur das Helligkeitssignal aufnehmen.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Im besonderen können die erfindungsgemässen Massnahmen auch mit einer vorhergehenden Betonung kombiniert werden. Im Fal-
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