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Die Erfindung betrifft einen PAL-SECAM-Adapter für PAL-Farbfernsehempfänger zum Empfang von Sendungen nach dem SECAM-System, der ohne Unterbrechung der Stromkreise des PAL-Farbfernseh- empfängers anschliessbar ist, wobei die Anschlusspole des PAL-Farbfernsehempfängers die Anschlüsse des
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Adapter aus einer Reihenschaltung eines Gaussfilters, eines Begrenzers und eines FM-Diskriminators gebildet ist und ein einem Amplitudenmodulator zugeordneter 900-Phasenschieber vorgesehen ist.
Der Adapter ist einem vorhandenen PAL-Farbfernsehempfänger ohne Unterbrechung der Stromkreise einfügbar, so dass der PAL-Farbfernsehempfänger ohne irgendwelche handbetätigte Umschaltung für den
Empfang von Fernsehsendungen nach dem PAL- oder SECAM-System geeignet ist.
PAL/SECAM-Farbfernsehempfänger, sogenannte Zweisystemempfänger, sind bereits aus der
FR-PS Nr. 2. 137. 595 bekannt. Gemäss dieser Patentschrift werden von den Signalen nach dem SECAM-Sy- stem mittels eines Umsetzers Signale gebildet, die auf einen beliebigen PAL-Empfänger gegeben und als
PAL-Signale verarbeitet werden. Gemäss dem Verfahren nach der FR-PS Nr. 2. 137. 595 wird im SECAM-Be- trieb vor einem Verzögerungsglied eine Demodulation vorgenommen. Es ist charakteristisch, dass zur
Demodulation der SECAM-Trägerfrequenz ein einziger Demodulator vorgesehen ist. Demzufolge wird die
Frequenz des FM-Diskriminators zeilenweise getastet. Die auf diese Weise gewonnenen Farbdifferenzsignale (R-Y, B-Y) dienen zur Modulation der normalen PAL-Oszillatorsignale, noch bevor das Ausgangssignal auf das Verzögerungsglied des Empfängers gelangt.
Die Phase des für den Amplitudenmodulator erforderlichen
PAL-Oszillators wird mittels des vom PAL-Empfänger erhaltenen Rechteckimpulssignals von 7, 8 kHz zeilenweise um 900 getastet. Das auf diese Weise auf das Verzögerungsglied gelangende Signal wird danach derart weiter verarbeitet, als wenn es nach dem PAL-System gesendet werden würde, obwohl es nicht mit einem PAL-Signal identisch ist. Bei dieser Lösung sind für den PAL-Farbfernsehempfänger verhältnismässig wenige Schaltelemente zusätzlich erforderlich bzw. es müssen nur einige Leitungen und Schaltelemente unterbrochen werden, um das Gerät auch zum Empfang von SECAM-Signalen bereit zu machen.
Nachteilig ist jedoch, dass man im PAL-Empfänger beim nachträglichen Einbau des Umsetzers Leitungen und Schaltelemente unterbrechen muss, abgesehen davon, dass die Abstimmung des PAL-Empfängers auch nachgestellt werden muss. Die Zahl der Verbindungsleitungen ist verhältnismässig gross. Die Möglichkeit einer automatischen Systemumschaltung wurde bisher nicht zufriedenstellend gelöst.
Wie bekannt, wird das Basisband-Farbdifferenzsignal bei Übertragungen nach dem PAL- und SECAM-System senderseitig korrigiert. Diese Amplitudenkorrektur muss dann im Empfänger berücksichtigt werden. Dieses Problem wird gemäss der erwähnten franz. Patentschrift im Falle von SECAM-Empfang nicht zufriedenstellend gelöst, was sehr ungünstig ist. Bei der zeilenweise Tastung der Frequenz des FM-Diskriminators treten nämlich gewisse Stabilitätsschwierigkeiten auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten PAL/SECAM-Umsetzerschaltungen weiterzuentwickeln und einen PAL/SECAM-Systemumsetzer zu schaffen, der als eine Adaptereinheit zum Empfang von SECAM-Signalen in PAL-Empfängern bzw. für die Umsetzung der SECAM-Signale in PAL-Signale in PAL-Empfängern derart eingebaut werden kann, dass die Schaltkreise des PAL-Empfängers nicht unterbrochen werden, und dass die Anschlusspole des PAL/SECAM-Adapters an die entsprechenden Anschlüsse des PAL-Empfängers angeschlossen (z. B. gelötet) werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Ausgang des FM-Diskriminators mit einem Eingang eines geregelten Verstärkers verbunden ist, am zweiten Eingang des Verstärkers der gemeinsame Verbindungspunkt eines Ausganges einer Farbsperr- und Identifizierungsschaltung, eines Einganges einer Pegelschaltung und eines Einganges eines 900-Phasenschiebers angeschlossen ist, dass der eine Eingang der Farbsperr- und Identifizierungsschaltung mit dem Ausgang einer Kippstufe verbunden ist, wobei der eine Eingang der Kippstufe mit dem Ausgang eines Bildablenkteiles und der andere Eingang mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt des Begrenzers und des FM-Diskriminators verbunden ist, dass der Ausgang des geregelten Verstärkers an einen Eingang des Amplitudenmodulators geschaltet ist, dass der zweite Eingang des Amplitudenmodulators mit dem Ausgang der Pegelschaltung,
der dritte Eingang mit dem Ausgang des 900-Phasenschiebers verbunden ist, dass ein zweiter Eingang des 900-Phasenschiebers an den Ausgang eines PAL-Oszillators des Farbsignalschaltkreises angeschlossen ist, während ein dritter Eingang des 900-Phasenschiebers mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt eines zweiten Ausganges der Farbsperr- und Identifizierungsschaltung, eines Einganges eines PAL-Bandfilters und eines Einganges eines Trennverstärkers verbunden ist, dass der Ausgang des Amplitudenmodulators mit einem zweiten
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Eingang des Trennverstärkers verbunden ist, dass der Ausgang einer Zeilenablenkstufe an einen dritten
Eingang des Trennverstärkers angeschlossen ist,
dass der Trennverstärker mit dem gemeinsamen
Verbindungspunkt eines Einganges des Verzögerungsgliedes des Farbsignalschaltkreises und eines
Einganges der PAL-Identifizierungsschaltung verbunden ist, dass der zweite Eingang der PAL-Identifi- zierungsschaltung mit dem zweiten Ausgang der Zeilenablenkstufe verbunden ist, dass die übrigen
Ausgänge der PAL-Identifizierungsschaltung einerseits mit dem Steuereingang des PAL-Oszillators des
Farbsignalschaltkreises, anderseits mit dem die Identifizierung kontrollierenden Eingang des Farbsignal- schaltkreises verbunden sind, wobei dieser Eingang mit einem dritten Ausgang der Farbsperr- und
Identifizierungsschaltung verbunden ist und dass der zweite Eingang dieser Farbsperr- und Identifizie- rungsschaltung an den Ausgang der Zeilenablenkstufe angeschlossen ist.
Mit diesem erfindungsgemässen PAL-SECAM-Adapter wird nicht nur das angestrebte Ziel erreicht, sondern es werden auch folgende Bedingungen erfüllt : a) Der SECAM-Empfänger wird ohne Unterbrechung der ursprünglichen Leitungen und Bauelemente des PAL-Empfängers ermöglicht und der PAL-Empfänger keiner nachträglichen Abstimmung oder
Nachjustierung unterworfen. b) Die Zahl der Verbindungsleitungen zwischen dem Adapter und dem PAL-Empfänger ist auf ein
Minimum reduziert. c) Die Systemumschaltung wird vollautomatisch durchgeführt (in Hinblick auf PAL/SECAM-und Schwarzweiss-Übertragungen). d) Bei den Basisband-Farbdifferenzsignalen ist eine Amplitudenkorrekturmöglichkeit gegeben. e) Die Stabilität des SECAM-Diskriminators ist verbessert. f) Das Signal-Rausch-Verhältnis der systemerkennenden Farbsperr- und Identifizierungsschaltung ist verbessert.
g) Der Adapter kann durch integrierte Schaltungen realisiert werden.
Vorteilhafterweise kann der erfindungsgemässe PAL-SECAM-Adapter so ausgebildet sein, dass der
Ausgang der Kippstufe zum gemeinsamen Verbindungspunkt eines 180 -Phasenschalters, eines Phasen- schiebers und eines Einganges eines Schmitt-Triggers geführt ist, dass mit einem zweiten Eingang des 180 -Phasenschalters der eine Ausgang eines Flip-Flops verbunden ist, dass der eine Eingang des Flip-Flops mit dem Ausgang der Zeilenablenkstufe, der zweite Eingang mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt eines Ausganges eines Produkt-Demodulators und eines zweiten Einganges des Schmitt-Triggers verbunden ist, dass der eine Eingang des Produkt-Demodulators an den Ausgang des 180 -Phasenschalters und der zweite Eingang an den Ausgang des Phasenschiebers geschaltet ist, dass der Ausgang des Schmitt-Triggers an den gemeinsamen Verbindungspunkt des Einganges einer Trennstufe,
des Einganges des PAL-Bandfilters und des Einganges des Trennverstärkers angeschlossen ist, dass der Ausgang der Trennstufe mit dem die Identifizierung kontrollierenden Eingang des Farbsignalschaltkreises verbunden ist, und dass an dem andern Ausgang des Flip-Flops die Eingänge des geregelten Verstärkers, der Pegelschaltung und des 90 -Phasenschiebers angeschlossen sind.
Das am Ausgang des Produkt-Demodulators auftretende Signal wird dabei dem Flip-Flop zugeführt, dessen Ausgangssignale dem 180 -Phasenschalter, dem Phasenschieber des Applitudenmodulators und dem Trennverstärker zugeführt werden, der dem ursprünglichen PAL-Empfänger die identifizierenden und Farbsperrsignale bei Systemwechsel liefert.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen PAL-SECAM-Adapters ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild eines an sich bekannten PAL-SECAM-Systemumsetzers, Fig. 2 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemässen Ausführungsbeispieles des PAL-SECAM-Adapters und Fig. 3 ein Blockschaltbild einer identifizierenden Farbsperr- und systemerkennenden Schaltung gemäss der Erfindung.
Fig. 1 zeigt im Blockschaltbild die Systemwechselschaltung eines an sich bekannten PAL-SECAM-Zweisystemempfängers. Über der gestrichelten Linie 40 ist die SECAM-umsetzende Schaltung dargestellt.
Unterhalb der gestrichelten Linie 40 ist die an sich bekannte Schaltung eines PAL-Empfängers gezeigt.
Der Ausgang --39-- einer Videostufe ist einerseits über einen hanbetätigten Umschalter --24-- an den Eingang eines PAL-Bandfilters --21--, anderseits an den Eingang eines Gaussfilters --1--, eines Filters mit glockenförmiger Charakteristik, geschaltet. Der Ausgang des Gaussfilters-l-ist an den Eingang eines
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Begrenzers --2-- und der Ausgang des Begrenzers --2-- einerseits an einen Eingang eines FM-Diskrimi- nators --3--, andererseits an einen Eingang einer SECAM-Identifizierungsschaltung --5-- angeschlossen, deren Ausgang mit einem Eingang --33-- einer die Identifizierung kontrollierenden Schaltung eines
Farbsignalschaltkreises --22-- verbunden ist. An den Eingang --33-- ist ferner ein Ausgang einer
PAL-Identifizierungsschaltung-20-- angeschlossen.
Der andere Ausgang dieser Identifizierungsschaltung - -20-- liegt an einem den PAL-Oszillator steuernden Eingang --32-- des Farbsignalschaltkreises --22--.
Der andere Eingang der SECAM-Identifizierungsschaltung --5-- ist an einen Ausgang --26-- einer
Zeilenablenkstufe angeschlossen. Der andere Eingang des FM-Diskriminators --3-- ist mit dem Ausgang eines Diodenumschalters --6-- verbunden. Der FM-Diskriminator --3-- ist mit einem Eingang eines
Amplitudenmodulators --4-- verbunden. Der andere Eingang des Amplitudenmodulators --4-- ist mit einem 90 -Phasenschieber-7-zusammengeschaltet. Ein Eingang des 90 -Phasenschiebers-7-ist mit dem
Ausgang --36-- des PAL-Oszillators des Farbsignalschaltkreises --22--, der zweite Eingang mit einem negativen 7, 8 kHz Rechteckimpulssignalausgang --35-- des Farbsignalschaltkreises --22--, der dritte Eingang mit dem positiven Rechteckimpulssignalausgang --34-- des Farbsignalschaltkreises --22-- verbunden.
Mit diesem Ausgang --34-- ist auch der Eingang des Diodenumschalters --6-- verbunden. Der
Ausgang des Amplitudenmodulators --4-- ist über einen handbetätigten Umschalter --25-- an einen
Eingang --31-- eines Verzögerungsgliedes des Farbsignalschaltkreises --22--, an den Ausgang des
PAL-Bandfilters --21-- und an einen Eingang der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- angeschlossen. Der zweite Eingang der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- ist mit einem handbetätigten Umschalter --23-und der dritte Eingang mit einem zweiten Ausgang --27-- einer Zeilenablenkstufe verbunden. Die Signalverarbeitung erfolgt im Sinne der Fig. 1 folgendermassen : Das am Ausgang --39-- der Videostufe auftretende Signal gelangt an das Gaussfilter --1--, in dem das Farbsignal-Rausch-Verhältnis verbessert wird.
Der Ausgang des Gaussfilters-l-ist an den Begrenzer --2-- angeschlossen, der seinerseits eine weitere Verbesserung des Signal-/Rausch-Verhältnisses bringt. Das vom Begrenzer --2-- kommende Signal gelangt an den FM-Diskriminator --3--, dessen Frequenz f zeilenweise geändert wird, da die vom SECAM-Sender kommenden Trägerfrequenzen der zwei Farbdifferenzsignale nicht übereinstimmen. Die Frequenz f. wird durch den Diodenumschalter --6-- geändert, der eigentlich die Reaktanz des Abstimmkreises des FM-Diskriminators --3-- ändert. Am Ausgang des FM-Diskriminators --3-- sind die (R-Y)-und (B-Y)-Farbdifferenzsignale zeilenweise in abgeänderter Form vorhanden. Diese Farbdifferenzsignale werden durch den Amplitudenmodulator --4-- einem Träger aufmoduliert.
Der Amplitudenmodulator --4-- ist mit dem Ausgang des FM-Diskriminators --3-- in einer Gleichspannungskopplung verbunden, um den Schwarzwertpegel auf dem erforderlichen Wert halten zu können. Die mit den Farbdifferenzsignalen in der Amplitude zu modulierende Trägerfrequenz kann vom Ausgang --36-- des PAL-Oszillators des Farbsignalschaltkreises --22-- gewonnen werden, und mittels des 90 -Phasenschiebers-7-wird ein zeilenweiser 0 -und 90 -Phasenwechsel durchgeführt.
Der Phasenwechsel wird durch die positiven Rechteckimpulssignale am Ausgang --34-- bzw. die negativen Rechteckimpulssignale von 7, 8 kHz am Ausgang --35-- durchgeführt. Der Diodenumschalter - ändert unter den positiven Rechteckimpulsen des Ausganges --34-- die Frequenz f des FM-Diskriminators-3-durch Änderung der Reaktanz seines Abstimmkreises. Der 900- Phasenschieber - und der Diodenumschalter --6-- wirken immer mit der halben Zeilenfrequenz und können miteinander gleich-oder gegenphasig sein. Um eine eventuelle Phasenverschiebung zu vermeiden, wird auf den die Identifizierung kontrollierenden Eingang --33-- des Farbsignalschaltkreises --22-- ein Signal bei SECAM-Betrieb von der SECAM-Identifizierungsschaltung --5--, bei PAL-Betrieb von der PAL-Identifi- zierungssehaltung-20-gegeben.
Die PAL-Signale werden auch vom Ausgang --39-- der Video stufe gewonnen. Diese Signale werden durch den handbetätigten Umschalter --24-- auf den Eingang des PAL-Bandfilters --21-- gegeben.
Der handbetätigte Umschalter --24-- ermöglicht in der Stellung "s" die Abschaltung des PAL-Bandfilters --21-- bei SECAM-Betrieb. Der handbetätigte Umschalter --25-- ist in diesem Falle geschlossen, so dass an den Eingang --31-- des Verzögerungsgliedes des Farbsignalschaltkreises --22-- das über den Amplitudenmodulator --4-- im SECAM-Betrieb erhaltene Signal gelangt.
Der dritte handbetätigte Umschalter --23-- für eine PAL/SECAM-Umschaltung ermöglicht die Abschaltung der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- beim Empfang von Signalen im SECAM-System.
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Fig. 2 zeigt die Schaltung des PAL/SECAM-Adapters gemäss der Erfindung im Blockschaltbild.
Oberhalb der gestrichelten Linie 40 der Fig. 2 ist die SECAM-signalumsetzende Schaltung, unterhalb der gestrichelten Linie 40 ist die Schaltung des an sich bekannten PAL-Empfängers dargestellt.
Der Ausgang --39-- der Videostufe ist auch hier einerseits an einen Eingang eines PAL-Bandfilters - -21--, anderseits an den Eingang eines Gaussfilters-l-angeschlossen. Der Ausgang des Gaussfilters - ist mit dem Eingang eines Begrenzers --2-- verbunden. Der Ausgang des Begrenzers --2-- ist einerseits an einen Eingang eines FM-Diskriminators --3--, anderseits an einen Eingang einer zweck- mässigerweise mit der Bildfrequenz getasteten Kippstufe --10-- geschaltet, wobei der Ausgang der
Kippstufe --10-- an einen Eingang einer systemerkennenden Farbsperr- und Identifizierungsschaltung - geführt ist.
An den zweiten Eingang der zweckmässigerweise mit der Bildfrequenz getasteten Kippstufe --10-- ist der Ausgang eines Bildablenkteiles --29-- geschaltet. Der Ausgang des FM-Diskriminators --3-- ist mit einem Eingang eines geregelten Verstärkers-8-verbunden. Der zweite Eingang des Verstärkers-8- ist mit dem gemeinsamen Punkt eines Ausganges der systemerkennenden Farbsperr- und Identifizierungs- schaltung --11--, eines Einganges einer Pegelschaltung --12-- und eines Einganges eines 90 -Phasen- schiebers --7-- verbunden. Der Ausgang des geregelten Verstärkers --8-- ist mit einem Eingang eines
Amplitudenmodulators --4-- verbunden.
Der zweite Eingang des Amplitudenmodulators --4-- ist an den
Ausgang der Pegelschaltung --12--, der dritte Eingang an den Ausgang des 90o-Phasenschiebers --7-- angeschlossen.
Die übrigen Eingänge des 90o-Phasenschiebers --7-- sind zum einen an einen Ausgang --36-- des
PAL-Oszillators eines Farbsignalschaltkreises --22-- und zum andern an den gemeinsamen Punkt der systemerkennenden Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- geschaltet. Dieser gemeinsame Punkt ist mit einem Eingang des PAL-Bandfilters --21-- und mit einem Eingang eines Trennverstärkers --9-- verbunden, dessen Ausgangsimpedanz in Abhängigkeit von dem von der systemerkennenden Farbsperrund Identifizierungsschaltung --11-- gelieferten Signal veränderlich ist. Bei SECAM-Empfang ist die Ausgangsimpedanz des Trennverstärkers --9-- niedrig, bei PAL-Empfang jedoch hoch.
Der Ausgang des Amplitudenmodulators --4-- ist an einen zweiten Eingang des Trennverstärkers - angeschlossen, während an den dritten Eingang ein Ausgang --28-- einer Zeilenablenkstufe führt.
Der Ausgang des Trennverstärkers --9-- führt zum Eingang --31-- des Verzögerungsgliedes des Farbsignalschaltkreises --22-- und zu einem Eingang einer PAL-Identifizierungsschaltung --20--.
Der zweite Eingang der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- ist an einen zweiten Ausgang --27-einer Zeilenablenkstufe angeschlossen. Die übrigen Ausgänge der PAL-Identifizierungsschaltung --20-sind einerseits an den Steuereingang --32-- des PAL-Oszillators des Farbsignalschaltkreises --22--, anderseits an den Eingang --33-- einer die Identifizierung kontrollierenden Schaltung des Farbsignal- schaltkreises --22-- geführt. An den Eingang --33-- ist der eine Ausgang der systemerkennenden Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- geschaltet. Der zweite Eingang der Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- ist mit einem Ausgang --26-- einer Zeilenablenkstufe verbunden. Die Farbdifferenzsignalausgänge --37 bzw. 38-des Farbsignalschaltkreises-22-- sind mit der Matrix und den Farbendstufen des PAL-Empfängers verbunden.
Gemäss der Schaltung nach Fig. 2 erfolgt die Signalverarbeitung wie folgt : Das Signal am Ausgang - der Videostufe gelangt auf das Gaussfilter --1--, durch das beim SECAM-System das Si- gnal-/Rausch-Verhältnis des Farbsignals verbessert wird. Das Ausgangssignal des Gaussfilters-l- gelangt an den Begrenzer --2--, der eine weitere Verbesserung des Signal-/Rausch-Verhältnisses bringt. Das aus dem Begrenzer --2-- kommende Signal gelangt an den FM-Diskriminator --3--, an dessen Ausgang Farbdifferenzsignale (R-Y) und (B-Y) zur Verfügung stehen, die an den geregelten Verstärker-8- gelangen, dessen Verstärker zwecks Korrigierung der Farbdifferenzsignale zeilenweise geändert wird.
Diese Massnahme ist deshalb erforderlich, da-wie bekannt-senderseitig sowohl seim PAL- als auch beim SECAM-System die Farbdifferenzsignale einer Amplitudengewichtung unterzogen werden, damit bei einem SECAM-Empfang kein sogenannter Matrix-Fehler entsteht. Das Mass für diese Gewichtung ist bei den beiden Systemen verschieden.
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wobei D das gewichtete, rote SECAM-Farbdifferenzsignal,
DB das gewichtete, blaue SECAM-Farbdifferenzsignal,
Uv das gewichtete, rote PAL-Farbdifferenzsignal, Uu das gewichtete, blaue PAL-Farbdifferenzsignal ist, und (U'B-U'y) und (U'R-U'y) die blauen bzw. roten unregelmässigen Farbdifferenzsignale sind.
Das aus dem geregelten Verstärker --8-- stammende Signal wird dem Amplitudenmodulator-4- zugeführt. Der Ausgang des Amplitudenmodulators --4-- liefert einen mit den Farbdifferenzsignalen in der
Amplitude modulierten Träger, wobei an den Amplitudenmodulator --4-- der vom Ausgang --36-- des
PAL-Oszillators des Farbsignalschaltkreises --22-- gewonnene und mittels des 90 -Phasenschiebers-7-- zeilenweise in der Phase geänderte Träger geliefert wird. Dieser Stromkreis ist bei PAL-Empfang blockiert, um die Möglichkeit auszuschliessen, dass im PAL-Farbsignalkanal Störzeichen zurückgelangen.
Auf den Eingang des Amplitudenmodulators --4-- wird bei jeder zweiten Zeile mittels der Pegelschaltung - Gleichspannung eingetastet, um die zeilenweise erfolgende Pegelverschiebung der Farbdifferenz- signale korrigieren zu können. Das Steuersignal für die Pegelschaltung --12-- wird von der Farbsperrund Identifizierungsschaltung --11-- gewonnen. Das Ausgangssignal des Amplitudenmodulators --4-gelangt an den Trennverstärker--9--.
Das Signal am Trennverstärker --9-- erscheint als Funktion des Systemwechsels. Da bei SECAM-Betrieb der Ausgang des Trennverstärkers --9-- eine niedrige Impedanz aufweist, wird dessen Ausgangssignal an dem Eingang --31-- des Verzögerungsgliedes des Farbsignalschaltkreises --22-- wirksam, wobei vom Ausgang --39-- über das PAL-Bandfilter --21-- kein Videosignal an den Eingang --31-- des Farbsignalschaltkreises --22-- gelangen kann, da das PAL-Bandfilter --21-- sowie die PAL-Identifizierungsschaltung --20-- durch die niedrige Ausgangsimpedanz des Trennverstärkers --9-- blockiert ist. Bei SECAM-Empfang ist damit eine weitgehend störungsfreie Signalverarbeitung gewährleister.
Der Trennverstärker --9-- enthält vom Ausgang --28-- der Zeilenablenkstufe Zeichen, mit deren Hilfe vermieden wird, dass bei Übertragung nach dem SECAM-System ein störendes Signal in den PAL-Farbsignalkanal gelangt. Solche Störsignale würden nämlich die Schwingungsfrequenz des PAL-Oszillators unbestimmt machen.
Die zeilenweise Amplitudenänderung der aus dem geregelten Verstärker --8-- erhaltenen Farbdifferenzsignale wird durch die Tastung des 90 -Phasenschiebers-7-- und durch die Steuerung der Pegelschaltung --12-- mit der halben Zeilenfrequenz durchgeführt, so dass diese Farbdifferenzsignale zu den Signalen des SECAM-Senders gleichphasig oder gegenphasig sein können. Um die Gegenphasigkeit zu vermeiden, wird die Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- verwendet. Von dieser Schaltung wird ein der Halbzeilenfrequenz entsprechendes Signal an den Eingang --33-- der die Identifizierung kontrollierenden Schaltung des Farbsignalschaltkreises --22-- geführt. Bei SECAM-Empfang wird somit die richtige Phasentastung zwischen der herkömmlichen Schaltung und den Stromkreisen des PAL-Empfängers und dem Adapter gemäss der Erfindung gesichert.
Am Ausgang der Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- erscheint das Signal in Abhängigkeit der Systemänderung. Bei SECAM-Empfang gelangt das Signal an den identifizierenden Eingang --33-- des Farbsignalschaltkreises --22-- über eine niedrige Impedanz.
Das PAL-Signal wird am Ausgang --39-- der Videostufe gewonnen und dem Eingang des PAL-Band- filters --21-- zugeführt, dessen Aufgabe es ist, die erforderliche Übertragungskennlinie auszubilden. Die Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- blockiert das PAL-Bandfilter --21-- bei PAL-Empfang nicht, so dass vom Ausgang des Filters die Signale zu dem Eingang --31-- des Verzögerungsgliedes des
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--22-- gelangen.PAL-Filter --21-- nicht blockiert, so dass eine ungestörte PAL-Signalverarbeitung erfolgen kann. Das Ausgangssignal der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- gelangt an den identifizierenden Eingang--33-- des Farbsignalschaltkreises --22--. Das SECAM-identifizierende Signal gelangt an denselben Eingang --33--.
Von der Farbsperr- und Identifizierungsschaltung --11-- kommen beim Empfang von PAL-Sendun-
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gen wegen der hohen Ausgangsimpedanz der PAL-Identifizierungsschaltung --20-- keine Signale durch.
Damit wird sichergestellt, dass die Signalverarbeitung für die PAL-Identifizierungsschaltung --20-- ungestört durchgeführt werden kann.
Fig. 3 zeigt als Blockschaltbild die Schaltung der systemerkennenden Farbsperr- und Identifizie- rungsschaltung --11-- für den PAL/SECAM-Adapter gemäss der Erfindung. Der Ausgang einer zweckmässigerweise mit der Bildfrequenz getasteten Kippstufe --10-- ist an den gemeinsamen Verbindungs- punkt eines IBOo-Phasenschalters --51--, eines Phasenschiebers --52-- und eines Einganges eines
Schmitt-Triggers --56-- angeschlossen. An einem zweiten Eingang des 180 -Phasenschalters-51-- ist ein
Ausgang eines Flip-Flops --53-- angeschlossen. Der eine Eingang des Flip-Flops --53-- ist mit einem
Ausgang --26-- der Zeilenablenkstufe, der zweite Eingang mit einem Ausgang eines Produkt-Demodulators - verbunden, der zwei Eingänge besitzt.
Der eine Eingang ist an den Ausgang des 180 -Phasen- schiebers --51--, der zweite Eingang an den Ausgang des Phasenschiebers --52-- angeschlossen. Der
Ausgang des Produkt-Demodulators --54-- ist auch mit dem Eingang des Schmitt-Triggers --56-- verbunden. Der Ausgang des Schmitt-Triggers --56-- ist mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der
Eingänge einer Trennstufe --55--, des PAL-Bandfilters --21-- und des Trennverstärkers --9-- verbunden. Der Ausgang der Trennstufe --55-- ist an den die Identifizierung kontrollierenden Eingang - des Farbsignalschaltkreises-22-- geschaltet.
Der andere Ausgang --l3-- des Flip-Flop --53-- ist mit dem gemeinsamen Verbindungspunkt der Eingänge der Trennstufe --55--, des geregelten Verstärkers - 8-, der Pegelschaltung --12-- und des 90o-Phasenschiebers --7-- verbunden.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen PAL/SECAM-Adapters nach Fig. 3 ist folgende :
Die an der Kippstufe --10-- erscheinende, zweckmässigerweise mit der Bildfrequenz getastete SECAM-identifizierende Signalfolge gelangt an den 180 -Phasenschalter-51-- und an den Phasenschieber - -52--. Zwecks Detektierung bzw. Erfassung werden die aus den beiden genannten Schaltkreisen erhaltenen Signale an den Produkt-Demodulator --54-- geführt. Würde der 180 -Phasenschalter-51-nicht mit der halben Zeilenfrequenz entsprechenden Rechteckimpulssignalen durch die Signale des Flip-Flops --53-- gesteuert, so würde am Ausgang des Produkt-Demodulators --54-- die detektierte SECAM-Signalfolge in der einen Zeile mit positivem, in der andern Zeile mit negativem Vorzeichen erscheinen.
So aber tritt am Ausgang des Produkt-Demodulators --54-- in jeder Zeile eine identifizierende Signalfolge mit negativem Vorzeichen auf. Die Frequenz des Flip-Flops --53-- wird durch den am Ausgang - der Zeilenablenkstufe abgenommenen Impuls bestimmt. Die Phase der Tastung wird durch das Ausgangssignal des Produkt-Demodulators --54-- korrigiert. Bei einer Tastung in richtiger Phase führt das vom Produkt-Demodulator --54-- abgeleitete negative Signal am Flip-Flop --53-- keine Korrektur durch. Falls aber die Phase der Tastung mit der zeilenweise Tastung des SECAM-Senders nicht übereinstimmt, erscheint am Produkt-Demodulator --54-- ein positives Zeichen, das die Schaltungsphase des Flip-Flops --53-- korrigiert.
Das gemeinsame Ausgangssignal des Flip-Flops --53-- führt die zeilenweise Tastung des geregelten Verstärkers-8-, der Pegelschaltung --12-- und des 90 -Phasen- schiebers --7-- durch. Das Signal für den PAL-Empfänger gelangt durch die Trennstufe --55--, die die Farbsperrspannung (Farbdurchlassspannung) und die Schaltung in richtiger Phase zwischen den Stromkreisen des PAL-Empfängers und dem Adapter sichert. Die Trennstufe --55-- erhält Spannung als Funktion des Systemwechsels vom Ausgang des Schmitt-Triggers --56--. Dieser Stromkreis funktioniert in
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--56-- liefertPAL-Bandfilter --21-- und den Trennverstärker --9--.
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