DE3138752C2 - Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger zur Demodulation des trägerfrequenten Farbartsignals - Google Patents

Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger zur Demodulation des trägerfrequenten Farbartsignals

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DE3138752C2 DE3138752A DE3138752A DE3138752C2 DE 3138752 C2 DE3138752 C2 DE 3138752C2 DE 3138752 A DE3138752 A DE 3138752A DE 3138752 A DE3138752 A DE 3138752A DE 3138752 C2 DE3138752 C2 DE 3138752C2
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Abstract

Bei der erfindungsgemäßen Farbdemodulationseinrichtung wird ein zusammengesetztes Videosignal mittels einer Signaltrennschaltung (10) mit einem Kammfilter in eine Luminanzsignalkomponente und in eine Trägerchrominanzsignalkomponente aufgespalten. Die Trägerchrominanzsignalkomponente ist mit der Luminanzsignalkomponente in Multiplextechnik frequenzmäßig verkämmt und wird durch Quadraturmodulation eines Farbhilfsträgers mit einem breitbandigen I-Signal und einem schmalbandigen Q-Signal gebildet. Beide Ausgänge der Signaltrennschaltung (10) sind mit einer Zeilenkorrelationserfassungsschaltung (22) verbunden, welche die Korrelation zwischen Videosignalen in benachbarten Horizontalabtastzeilen erfaßt. Und zwar stellt die Zeilenkorrelationserfassungsschaltung das Fehlen der Zeilenkorrelation fest, wenn an beiden Ausgängen der Signaltrennschaltung Farbhilfsträgerfrequenzen gleichzeitig auftreten. Bei vorhandener Zeilenkorrelation wird das I-Signal breitbandig und bei fehlender Zeilenkorrelation schmalbandig demoduliert.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine derartige Farbdemodulationseinrichtung findet in Farbfernsehempfängern Verwendung und ist aus der Druckschrift »Ein Kammfilter für das PAL-Verfahren«, Sonderdruck »Fernsch«, Seiten 1 bis 27, von (Ί. llletschko und H. Sehönfelder bekannt.
Die Druckschrift »Ein Kammfilter für das PAL-Verfahren«, l%9, Sonderdruck »Fernseh«, Seilen 1 bis 17. von G. llleischko und H. Sehönfelder beschreibt Kammfilter für das NTSC-Verfahren sowie für das PAL-Verfahren. Diese Kammfilter dienen dazu, die im l'arbbildsignal frcqucnzverschachtclt enthaltenen Signalkompo-
nenten. nämlich das Leuchtdichtesignal und das trägerfrequente Farbartsignal, voneinander zu trennen. Der LV-uckschrift ist weiter zu entnehmen, daß das so gewonnene trägerfrequente Farbartsignal nachfolgend der Farbdemodulation mittels SynchrondemGdulatoren und dann der Dematrizierung unterzogen wird, !n der Druckschrift ist ausgeführt, daß die exakte Funktion des Kammfilters den gleichen Signalinhalt in aufeinanderfolgenden Zeilen voraussetzt Je schlechter die Übereinstimmung der Signale in aufeinanderfolgenden Zeilen ist, desto schlechter wird die Auftrennung des Farbbildsignals in das Leuchtdichtesignal und das trägerfrequente Farbartsignal mit der Folge, daß das Leuchtdichtesignal Farbartbestandteile und das Farbartsignal Leuchtdichtebestandteile enthalten. Eine Leuchtdichtesignalkomponente im Farbartsignal führt zum Farbübersprechen.
Bei dem NTSC-Farbfernsehsystem wird bekanntlich ein trägerfrequentes Farbartsignal mit einem von 0 bis 4,2 MHz reichenden Leuchtdichtesignal im Multiplextechnik frequenzmäßig verkämmt. Das trägerfrequente Farbartsignal wird durch Quadraturmodulation eines Farbträgers mit einem ein Frequenzband von 0 bis 1.5MHz aufweisenden /-Signal für Orange und Zyan sowie mit einem ein Frequenzband von 0 bis 0,5 MHz aufweisenden (p-Signal für Grün und Magenta erzeugt. Das Q-Signal wird mit beiden Seitenbändern übertragen, während das /-Signal mit dem unteren Seitenband und einem Restseitenband übertragen wird. Bei dem trägerfrequenten Farbartsignal besitzt daher die Q-Signalkoinponente eine Bandbreite von 3,1 bis 4,1 MHz, während die /Signaikomponente einen Bandbreite von 2.1 bis 4,1 MHz bcsit/.t. Der Zweck der größeren Bandbreite des /Signals besteht darin, beim Empfänger eine höhere Farbauflösung für Orange und Zyan zu erzielen.
Zur Beseitigung des Farbübersprechens (sog. Cross-Colour-Störungen) ist bei NTSC-Farbfernsehgeräten eine Signaltrennschaltung vorgesehen, welche mit einem Kammfilter das trägerfrequente Farbartsignal und das Leuchtdichtesignal wirksam trennt. Die Verwendung einer derartigen Signaltrennschaltung gestattet eine breitbandige Demodulation des /-Signals.
Die erwähnte Signaltrennschaltung besteht üblicherweise aus einer Verzögerungsschaltung (welche in jüngster Zeit aus einer ladungsgekoppelten Schaltung oder einer Eimerkettenschaltung mit einem breiten Durchlaßverhallen hergestellt wird) zur Verzögerung des Videosignals um eine horizontale Abtastperiode (IH-Periode), ferner einem mit den Eingangs- und Ausgangssignalen der Verzögerungsschaltung beaufschlagten Addierglicd zum Gewinnen des Leuchtdichtcsignals und schließlich einem mit den Eingangs- und Ausgangssignalen der Verzögerungsschaltung beaufschlagten Subtrahierglied zum Gewinnen des trägerfrequenten Farb-,irtsignals.
Die Signaitrennwirkung der bekannten Schaltung beruht auf dem Umstand, daß das Leuchtdichtesignal und das trägerfrequente Farbartsignal frequenzmäßig miteinander verkämmt sind, derart, daß Leuchtdichtesignale auf benachbarten horizontalen Zeilen phasengleich und trägerfrequente Farbartsignale auf benachbarten Zeilen gegenphasig sind. Wie schon erwähnt, läßt sich eine vollkommene Signaltrennung erzielen, wenn zwischen den Videosignalen in aufeinanderfolgenden Zeilen eine Übereinstimmung besteht. Bei Fehlen einer solchen auch als Zcilenkorrclation bezeichneten Übereinstimmung ist dagegen die Signaltrennung unvollständig, so daß das trägerfrequente Farbartsignal im Ausgangssignal des Addierglieds und das Leuchtdichtssignal im Ausgangssigna] des Subtrahierglieds auftritt Hierdurch erfährt das wiedergegebene Bild aufgrund des trägerfrequenten Farbartsignals im Ausgangssignal des Addierglieds eine Punktstörung und aufgrund des Leucht dichtesignals im Ausgangssignal des Subtrahiergliedes eine Cross-Colour-Störung. Bei Fehlen der Zeilenkorrelation vergrößert daher die für die Wiedergabe hochqualitativer Farbbilder erforderliche breitbandige De- modulation des /-Signals die Cross-Colour-Störungen.
Aus der DE-AS 25 38 545 ist eine Schaltungsanordnung zur automatischen Regelung der Bandbreite des Leuchtdichtekanals in Abhängigkeit von der Amplitude der Farbbildinformation bekannt.
Bei diesem Stand der Technik wird davon ausgegangen, da3 zur Verhinderung eines Einflusses des Farbartsignals auf das Leuchtdichtesignal die Bandbreite des Leuchtdichtekanals eine obere Grenze nicht überschreiten sollte. Andererseits ist eine möglichst große Bandbreite des Leuchtdichtekanals zur Erzielung einer möglichst hohen Auflösung erstrebenswert Damit einerseits die Störungen im Leuchtdichtekanal durch das Farbartsignal möglichst gering bleiben und andererseits eine hohe Auflösung erreichbar ist, wird die Bandbreite des Leuchtdichtekanals in umgekehrtem Verhältnis zur Amplitude der im Bild enthaltenen Farbinformation verändert. Diese Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß in der Praxis Bilder mit sehr vielen feinen Details nur wenig oder gar keine Farbanteile haben.
Aus der DE-OS 28 54 893 ist eine Schaltung zum Verbessern der Frequenzkurve eines Farbfernsehsignals bekannt, bei dem ein Farbdifferenzsignal über ein Verzögerungsglied geführt wird, dessen Verzögerungszeit ein ganzzahliges Vielfaches einer Zeilenperiode ist. Das verzögerte Farbdifferenzsignal und das unverzögerte Farbdifferenzsignal liegen an den beiden Enden eines veränderbaren Widerstands, dessen Schleifer mit Hilfe eines Steuersignals, das aus dem Leuchtdichtesignal gewonnen wird, gesteuert wird. Dieser Schleifer ist mit dem Eingang einer Farbdemodulatorschaltung verbunden. Durch Variieren der Verzögerungszeit des trägerfrequenten Farbdifferenzsignals soll dessen Frequenzband verbreitert werden, damit seine Flanken scharf ausgeprägt sind und sich Farbunschärfen vermeiden las sen und eine bessere Farbauflösung ergibt.
Aus der DE-OS 24 11 296 ist eine Schaltung zur Unterdrückung von Signalen des Leuchtdichtekanals bekannt, welche im Farbträgerbereich liegen. Eine solche Schaltung ist allgemein als Farbträgerfalle bekannt. Die
so genannte Druckschrift sieht eine amplitudenabhängige Filterschaltung vor mit einem Differenzverstärker, dessen Eingängen einerseits ein durch ein Filter von Farbträgerfrequenz abgetrenntes Restsignal und andererseits das l.cuchtdichtesignal zugeführt werden, so daß an seinem Ausgang das von Frequenzen innerhalb des Farblrägerbereichs befreite Leuchtdichtesignal erscheint. Einem Additionsverstärker werden dieses korrigierte Leuchtdichtesignal und jenes Restsignal über eine einstellbare Begrenzerstufe zugeführt, wodurch ei-
bo ne Filterschaltung entsteht, die bei kleinen Amplituden praktisch unwirksam, bei großen aber zunehmend wirksam ist.
Gegenüber dem vorgenannten Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Schaltungs-
h5 anordnung der aus dem Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen, bei der das Farbübersprechen verringert ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kenn-
zeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung nach Anspruch 1 ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäße Farbübersprechdetektor erfaßt das Fehlen der Zeilenkorrelation in Abhängigkeit von dem gleichzeitigen Auftreten der Farbträgerfrequenzkomponente an dem ersten und zweiten Ausgang der Signaltrennschaltung.
Erfindungsgemäß wird bei Fehlen der Zeilenkorrelation zwischen Videosignalen in benachbarten Zeilen zur Vermeidung des Farbübersprechens eine schmalbandige Demodulation durchgeführt, während bei Vorliegen der Zeilenkorrelation eine breitbandige Demodulation des Farbartsignals erfolgt. Bei einer Ausführungsform der Erfindung wird das aus dem trägerirequCTiien Farbartsignal mit Hilfe eine /-Signal-Demodulators (Synchrondemodulators) wiedergewonnene /-Signal zusammen mit dem demoduiierten (^-Signal bei Vorliegen der Zeilenkorrelation breitbandig (0 bis 1,5MHz) und bei Fehlen der Zeilenkorrelation schmalbandig (0 bis 0,5 MHz) einer Matrizierungsschaltung zugeführt. Alternativ hierzu wird das trägerfrequente Farbartsignal bei Vorliegen der Zeilenkorrelation breitbandig (2,1 bis 4,1 MHz) und bei Fehlen der Zeilenkorrelation schmalbandig (3,1 bis 4,1 MHz) dem /-Signal-Demodulator zugeführt
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen näher erläutert Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig.2 ein Diagramm zur Veranschaulichung einer Zeilenkorrelation;
Fig.3 die zeitlichen Verläufe der an verschiedenen Stellen des Blockschaltbildes nach F i g. 1 auftretenden Signale, um die Funktion des in F i g. 1 vorhandenen Farbübersprechdetektors zu erläutern;
Fig.4 ein elektrisches Schaltbild eines bei dem Blockschaltbild nach F i g. 1 vorgesehenen Schaltglieds, und
F i g. 5 bis 7 weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Wenn in der folgenden Beschreibung vom Farbartsignal die Rede ist, dann ist, wenn nichts anderes vermerkt ist, das trägerfrequente Farbartsignal gemeint.
In F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer Farbdemcdulationseinrichtung mit einem Kammfilter dargestellt. Die Farbdemodulationseinrichtung weist eine mit gestrichelter Umrandung angedeutete Signaltrennschaltung
10 auf, welche eine Verzögerungsleitung 11, ein Subtrahierglied 12 und ein Addierglied 13 umfaßt. Der Verzögerungsleitung 11 wird von einer nicht dargestellten Videodetektorstufe ein Videosignal zugeführt, wo es um eine Horizontalabtastperiode verzögert wird. Die Eingangs- und Ausgangssignale der Verzögerungsleitung
11 werden sowohl dem Subtrahierglied 12 als auch dem Addierglied 13 zugeführt, so daß am Ausgang des Subtrahiergliedes 12 das Farbartsignal und am Ausgang des Addiergliedes 13 das Leuchtdichtesignal des Videosignals anliegen. Die Verzögerungsleitung 11 und das Subtrahierglied 12 bilden dabei ein Kammfilter für die Farbartsignalabtrennung, während die Verzögerungsleitung 11 und das Addierglied 13 ein Kammfilter für die Leuchtdichtesigna'abtrennung bilden.
Das Ausgangssignal des Subtrahiergliedes 12 wird einem <?-Signaldemodulator 14 sowie einem /-Signal-Demodulator 15 zugeführt, wo die /- und (^-Signale getrennt demoduliert werden. Das φ-Signal wird über ein Tiefpaßfilter 16 mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 0.5 MHz einer Matrizierungsschaltung 17 zugeführt. Das /-Signal wird einem Tiefpaßfilter 18 mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 0,5 MHz sowie einem Band'S paßfilter 19 mit einem Durchlaßbercich von 0,5 bis 1,5 MHz zugeführt. Das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 18 wird über ein Addierglicd 20 der Matrizierungsschaltung 17 zugeführt. Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 19 wird über ein Schaltglied 21. das vein einer Schaltung 22 gesteuert wird, dem Addierglied 20 zugeführt. Die Matrizierungsschaltung 17 matriziert die I- und Q-Signale unter Erzeugung der Farbdiffcrenzsigna-Ie R — V, C1 — V und S-V, die einer nicht dargestellten Farbbildröhre zugeführt werden.
Bei Fehlen einer Zeilenkorrelation wird das Schaltgücd 2! durch die Schaltung 22 in die AUS-Stellung gesteuert, damit ein schmalbancliges /-Signal von dein Tiefpaßfilter 18 an die Mairizicrungssehaltung 17 übertragen wird. Damit wird eine schmalbandigc Deniodulation des /-Signals durchgeführt. Falls dagegen die Schaltung 22 das Vorliegen der Zeilenkorrelalion feststellt, wird das Schaltglicd 21 in seine EIN-Stellung gesteuert, wodurch die Ausgangssignale des Tiefpaßfilters 18 und des Bandpaßfilters 19 von dem Addierglied 21 addiert und diese Signalsumme der Matrizierungsschaliung 17 zugeführt wird. Damit erfolgt die breitbandige Demodulation des /-Signals.
Die Schaltung 22 umfaßt Bandpaßfilter oder Resonanzkreise 23 und 24, die mit dem Subtrahierglied 12 bzw. dem Addierglied 13 verbunden sind, um nur die Farbträgerfrequenzkomponente von 3,58MHz durchzulassen. Die Schaltung 22 weist ferner zwei, mit dem Bandpaßfilter 23 bzw. dem Bandpaßfilter 24 verbundene Hüllkurvendctcktoren 25 und 26 sowie ein UND-Glied 27 auf, welches in Abhängigkeil von den Ausgangssignalen der Hüllkurvendetektoren 25 und 26 die Schaltanordnung 21 in die EIN- oder AUS-Stellung steuert. Die Hüllkurvendetektoren und das UND-Glied bilden einen Farbübersprechdetcklor.
Anhand der F i g. 2 und 3 soll nunmehr die Funktionsweise der Farbdemodulationseinrichtung nach Fig. 1 näher erläutert werden.
Es sei angenommen, daß ein Bild gemäß F i g. 2 übertragen wird, bei welchem die oberen und unteren Hälften A und B farbig bzw. schwarz-weiß sind. Bei diesem Bild geht die Zeilenkorrelation an der Grenze C verloren.
F i g. 3 zeigt schematisch die Zeitverläufe der Signale vi bis ν 7 an verschiedenen Stellen des Blocksehaltbildes nach F i g. 1, und zwar für die Zeilen in der Nähe der Grenze C. Wie aus F i g. 3 hervorgeht, enthält das Eingangssignal ν 1 der Verzögerungsleitung 1! in den Zeilen vor der Grenze Cdas Farbartsignal und das Leuchtdichtesignal, während in den Zeilen hinter der Grenze C nur noch das Leuchtdichtesignal vorhanden ist. Das Ausgangssignal ν 3 des Subtrahiergliedes 12. welches mit dem Eingangssignal ν 1 und dem Ausgangssignal ν 2 der Verzögerungsleitung 11 beaufschlagt ist, enthält in den Zeilen vor der Grenze C nur das Farbartsignal, in der Zeile unmittelbar neben der Grenze C sowohl das Leuchtdichte- als auch das Farbartsignal und in den folgenden Zeilen kein Farbartsignal mehr. Ferner enthäli das Ausgangssignal v4des Addiergliedes 13 in den Zei len vor der Grenze C aufgrund der Auslöschung dc< Farbartsignals nur das Leuchtdichtesignal in der Zeile unmittelbar neben der Grenze C sowohl das Leucht dichte- als auch das Farbartsignal und in den folgender Zeilen nur das Leuchtdichtesignal. Falls die Zeilcnkorrc
lation auf diese Weise verloren gegangen ist, streut das Leuchtdichtesignal in das Ausgangssignal ν 3 des Subtrahiergliedes 12, während das Farbartsignal in das Ausgangssignal v4 des Addiergliedes 13 während derselben Zeile streut. Der Verlust der Zeilenkorrelation führt daher zum Auftreten einer 3,58 MHz-Farbartsignalkomponente in den Ausgangssignalen ν 3 und ν 4 des Subtrahiergliedes 12 und des Addiergliedes 13 während derselben Zeile. Das Fehlen der Zeilenkorrelation kann daher anhand des Auftretens des Farbartsignals an den Ausgängen des Subtrahiergliedes 12 und des Addiergliedes 13 festgestellt werden.
Die Ausgangssignale ν 3 und ν 4 des Subtrahicrgliedcs 12 und des Addiergliedes 13 werden Detektoren, beispielsweise den Hüllkurvendctektoren 25 und 26 über Buiidpaßfilter 23 und 24 zugeführt, weiche die J,58 MHz-Komponenic selektieren. Die Ausgangssignale v5 und v6 der Hüllkurvendetektoren 25 und 26 nehmen in Abhängigkeil von der in den Ausgangssignalcn des Subtrahiergliedes 12 und des Addiergliedes 13 enthaltenen 3,58 MHz-Frequenzkomponente den high-Zustand an, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Bei den in Fig. 3 dargestellten Signalverläufen nehmen die Ausgangssignale ν 5 und ν β der Hüllkurvendctektoren 25 und 26 gleichzeitig während der Zeile unmittelbar hinter der Grenze Cden high-Zustand an. Da die Ausgangssignale ν 5 und v6 gleichzeitig den high-Zustand annehmen, geht das Ausgangssignal ν7 des UND-Gliedes 27 ebenfalls in den high-Zustand, wie aus Fi g. 3 ebenfalls ersichtlich ist.
Das Schaltglied 21 wird in die AUS-Stellung geschaltet, sobald das Ausgangssignal des UND-Gliedes 27 in den high-Zustand übergeht. Bei Fehlen der Zeilenkorreiation, d. h., wenn das Leuchtdichtesignal in das Ausgangssignal ν 3 des Subtrahiergliedes 12 streut, werden daher die Frequenzen zwischen 0 und 0,5 MHz in dem /-Signal der Matrizierungsschaltung 17 für die schmalbandige Demodulation des /-Signals zugeführt. Bei den in Fi g. 3 veranschaulichten Signalverläufen verläuft die schmalbandigc Demodulation des /-Signals während der Zeile unmittelbar hinter der Grenze C.
Bei Vorliegen der Zeilenkorrelation, d. h., wenn sich das Ausgangssignal ν 7 des UND-Gliedes 27 im Iow-Zustand befindet, wird dagegen das Schaltglied 21 in die lilN-Stellung geschaltet, wodurch das Bandpaßfiher 19 mit der Matrizierungsschaltung 17 verbunden wird. Hierdurch werden die Frequenzen von 0 bis 1,5 MHz im /-Signal der Matrizierungsschaltung 17 zur breitbandigen Demodulation des /-Signals zugeführt.
Die Erfassung der Zeilenkorrelation ist, wie bereits erwähnt, abhängig von dem Vorhandensein oder dem Fehlen der 3,58 MHz-Frequenzkomponente im Ausgangssignal ν 4 des Addiergliedes 13, welches das Leuchtdichtesignal darstellt. Bei einem Frequenzband von 0 bis 4.2 MHz kann das Leuchtdichtesignal eine Frequenzkomponente von 3,58 MHz enthalten. Die F.nergie der 3,58 MHz-Komponente im Leuchtdichtesignal ist jedoch viel geringer als die Energie des in das Leuchtdichtesignal einstreuenden Farbartsignals, so daß es in Abhängigkeit vom 3,58 MHz-Leuchtdichtcsignal ohne weiteres möglich ist, den Übergang des Ausgangssignals ν6 des Hüllkurvendetektors 26 in den high-Zustand zu verhindern. Damit kann auf einfache Weise eine Fehlfunktion aufgrund des 3,58 MHz-Leuchtdichtesignals vermieden werden.
Das Tiefpaßfilter 18, das Bandpaßfilter 19. das Addierglicd 20 und das Schaltglied 21 bilden ein variables Bandfilter für das von dem /-Signal-Demodulator 15 gelieferte /-Signal. Dieses variable Bandfilter schaltet die Bandbreite des der Matrizierungsschaltung 17 zugeführten /-Signals zwischen den Frequenzbändern von 0 bis 0,5 MHz einerseits und 0 bis 1,5 MHz andererseits. Alternativ hierzu kann anstelle eines Schaltglieds ein variables Dämpfungsglied vorgesehen werden, so daß bei Fehlen der Zeilenkorrelation die Ausgangsamplitude des Bandpaßfilters 19 um beispielsweise das halbe Maß der Ausgangsamplitude bei Vorliegen der Zeilenkorrelation gedämpft werden kann. Dies bedeutet, daß das von dem /-Signal-Demodulator gelieferte /-Signal über ein von der Schaltung 22 frequenzgesteuertes Dämpfungsglied der Matrizierungsschaltung 17 zugeführt wird.
In F i g. 4 ist zur Veranschaulichung eine doppelt abgeglichene Einrichtung dargestellt, die ais variables Dämpfungsglied im vorstehenden Sinne verwendet werden kann. Dieses variable Dämpfungsglied wird von Transistoren Qi bis Q 6, Widerständen R 1 bis R 3 sowie Vorspannungsquellen £"1 und E2 gebildet. Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 19 wird der Basis des Transistors Q 3 zugeführt, dessen Kollektorstrom den Emitterelektroden der Differenztransistoren Q\ und Q 2 zugeführt wird. Die Basis des Transistors Q 6 wird durch die Vorspannungsquelle El vorgespannt, um den Emitterelektroden der Differenztransistoren QA und Q 5 einen Konstantstrom zu liefern. Der Ausgang des UN D-Gliedes 27 ist mit den Basiselektroden der Transistoren Q1 und Q 5 verbunden, wobei die Basiselektroden der Transistoren Q 2 und Q 4 durch die Vorspannungsquelle EX vorgespannt werden. Das Ausgangssignal des Dämpfungsgliedes wird von den Kollektorelektroden der Transistoren Q 2 und Q 5 abgenommen, welche über einen gemeinsamen Lastwiderstand R 2 mit einer Spannungsquelle + ^verbunden sind.
Bei dieser Schaltung werden die Transistoren Q1 und Q5 durchgeschaltet, während die Transistoren Q2 und Q4 gesperrt werden, sobald die Ausgangsspannung des UND-Gliedes 27 ausreichend größer als die Basisvorspannung der Transistoren Q 2 und QA ist, d.h., bei Fehlen der Zeüenkorrelation. Das der Basiselektrode des Transistors Q 3 zugeführte Ausgangssignal des Bandpaßfilters 19 kann damit nicht an der Ausgangsklemme abgenommen werden. Wenn sich andererseits das Ausgangssignal des UND-Gliedes 27 im low-Zustand befindet, d. h„ bei vorhandener Zeüenkorrelation, werden die Transistoren Q1 und QS gesperrt, während die Transistoren Q 2 und QA durchgeschaltet werden. Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 19 kann damit
so an der Kollektorelektrode des Transistors Q 2 abgenommen werden.
Je nach Festlegung des Spannungspegeis für den high-Ausgangszustand des UND-Gliedes 27 oder je nach Verbindung der Emitterwiderstände der Transistören Q1 bis Q 5 können bei Fehlen der Zeüenkorrelation beide Transistoren Q1 und <?5 im durchgeschalteten Zustand gehalten werden. In diesem Falle fließt der Kollektorstrom des Transistors Q 3 sowohl durch den Transistor Q1 als auch den Transistor QX so daß die Kreisverstärkung abnimmt Die Amplitude des bei Fehlen der Zeüenkorrelation erhaltenen Ausgangssignals kann damit kleiner gehalten werden als im Falle des Vorliegens der Zeüenkorrelation.
Anhand der F i g. 5 bis 7 sollen nachstehend weitere
b5 Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung erläutert werden. In den F i g. 5 bis 7 sind die mit dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 übereinstimmenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen
versehen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 5 wird das Aus gangssignal des /-Signal-Demodulators 15 über ein Bandpaßfilter 31 mit einem Durchlaßbereich von 0 bis 1,5MHz einer Verzögerungsschaltung 32 und einem ■> Bandpaßfilter 33 zugeführt. Die Verzögerungsschaltung 32 besitzt einen Durchlaßbereich von 0 bis 1,5MH?., während das Bandpaßfilter 33 einen Durchlaßbereich von 0,5 bis 1,5 MHz besitzt. Die Verzögerungsschaltung 32 dient zur Kompensation der durch das Tiefpaßfilter 16 mit dem schmäleren Durchlaßbereich und durch das Bandpaßfilter 33 hervorgerufenen Signallaufzeit bzw. Zeitverzögerung. Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 33 wird über ein Schaltglied 21a einem Subtrahierglied 34 zugeführt, welchem ferner das Ausgangssignal r> der Verzögerungsschaltung 32 zugeführt wird. Bei der Ausführungsform nach Fig.5 wird im Unterschied zur Ausführungsform nach Fig. 1 das Schaltglied 21.7 von der Schaltung 22 bei Fehlen der Zeilenkorrelation in die EI N-Stellung gesteuert.
Bei Vorliegen der Zeilenkorrelation wird somit das Schaltglied 21a in den AUS-Zustand gesteuert, so daß das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 32 ohne Verminderung durch das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 33 der Matrizierungsschaltung 17 zugeführt wird. Damit erfolgt die breitbandige Demodulation des /-Signals. Falls keine Zeilenkorrelation besteht, wird dagegen das Schaltglied 21a in den EIN-Zustand gesteuert, wodurch das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 33 mit der Subtrahierschaltung 34 verbunden wird. Damit subtrahiert das Subtrahierglied 34 die Frequenzkomponente von 0,5 bis 1,5 MHz vom Ausgangssignal der Vcrzögerungsschaltung 32, mit der Folge, daß der Matrizierungsschaltung 17 die Frequenzkomponente von 0 bis 0,5 MHz des /-Signals zugeführt wird und damit die schmalbandige Demodulation des /-Signals erfolgt. Die Schaltanordnung 21a kann wiederum in Form eines variablen Dämpfungsgliedes ausgeführt werden, welches die Amplitude des dem Subtrahierglied 34 zugeführten Ausgangssignals des Bandpaßfilters 33 bei vorhandener Zeilenkorrelation auf Null verringert, während es die Ausgangsamplitude des Bandpaßfüters 33 bei fehlender Zeilenkorrelation lediglich bedämpft.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 wird das Ausgangssignal des /-Signal-Demodulators 15 über ein Bandpaßfilter 31 einer Verzögerungsschaltung 32 und einem Tiefpaßfilter 35 zugeführt Das Tiefpaßfilter 35 besitzt einen Durchlaßbereich von 0 bis 0,5 MHz. Die Ausgangssignale der Verzögerungsschaltung 32 und des Tiefpaßfilters 35 werden mit Hilfe eines von der Schal- tung 22 gesteuerten Schaltglieds 216 selektiv der Matrizierungsschaltung 17 zugeführt Das Schaltglied 21 b ist so ausgebildet, df.ß bei vorhandener Zeilenkorrelation das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 32 der Matrizierungsschaltung J7 zugeführt wird, während bei fehlender Zeilenkorrelation das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 35 der Matrizierungsschaltung 17 zugeführt wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 wird das Ausgangssignal des Subtrahiergliedes 12 der Signaltrennschaltung 10 zwei Bandpaßfiltern 4t und 42 zugeführt Das Bandpaßfilter 41 besitzt einen Durchlaßbereich von 3,1 bis 4,1 MHz, während das Bandpaßfilter 42 einen Durchlaßbereich von 2,1 bis 4,1 MHz besitzt. Das Ausgangssignal des Bandpaßfilters 41 wird sowohl einem Schaltglied 21c mit nachgeschaltetem /-Signal-Demodulator 15 als auch einem Q-Signal-Demodulator 14 zugeführt Das Ausgangssignal des Bandpaßfüters 42 wird über eine Ver/.ögerungsschaltung 43 dem Schall glied 21c zugeführt. Es verbindet in Abhängigkeit von der Schaltung 22 entweder das Ausgangssignal des schmalbandigen Bandpaßfiliers41 oder das Ausgangssignal des breitbandigcn Bandpaßfüters 42 mit dem /-Signal-Demodulator 15, wobei im crsteren (-"alle, d. h.. bei fehlender /.cilenkorrelation, eine schmalbandige Demodulation des /-Signals und im letztgenannten Falle, d. h., bei vorhandener Zeilenkorrelation, eine breitbandige Demodulation des /-Signal·: erfolgt.
Die erfindungsgemäßc Schaltungsanordnung ist nicht auf die Demodulation eines Videosignals nach dec NTSC-Norni beschränkt, sondern kann in gleicher Weise auch für die Demodulation anderer Videosignale verwendet werden, bei welchen ein Farbartsignal mit einem Lcuehidichlesignal in Multiplextechnik ficqucn/-ma'ßig verkümmt ist.
Der Übergang der Zeilcnkorrelation zwischen Videosignalen in benachbarten Hori/.ontalzcilen kann ferner in Form einer Dämpfung der Amplitude der l'requen/-komponentcn zwischen 0.5 und 1,5 MHz im /Signal erfaßt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Farbdemodulationseinrichtung eines Farbfernsehempfängers zum Demodulieren des trägerfrequenten Farbartsignals in einem Farbbildsignal, welches das Leuchtdichtesignal und das mit diesem in Multiplextechnik frequenzmftßig vcrkämmie trägerfrequente Farbartsignal beinhaltet, umfassend eine Signaltrennschaltung (10) mit einem ersten und ei- to nem zweiten Ausgang zur Auftrennung des Farbbüdsignals in das Leuchtdichtesignal und das Farbartsignal, die normalerweise an dem ersten bzw. an dem zweiten Ausgang auftreten, und eine Farbdemodulatorschaltung (14—16, 18, 19), die mit dem zweiten Ausgang der Signaltrennschaltung (10) verbunden ist, um das trägerfreqtrcnte Farbartsignal zu demodulieren, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltungsanordnung (20, 21, 22) zur Verringerung eines Farbübersprechen vorgesehen ist, die ein erstes, mit dem ersten Ausgang der Signaltrennschaltung (10) verbundenes Bandpaßfilter (24) sowie ein zweites, mit dem zwejten Ausgang der Signaltrennschaltung (10) verbundenes Bandpaßfilter (23) aufweist, welche das trägerfrequente Färbartsignal hindurchlassen, und die ferner einen Farbübersprechdetektor (25—27) aufweist, der an die Ausgänge von erstem und zweitem Bandpaßfilter (24,23) angeschlossen ist und das Vorhandensein des Farbübersprechens als Antwort darauf feststellt, daß das trägerfrequente Farbartsignal an den Ausgängen beider Bandpaßfilter auftritt, und daß eine Einrichtung (20,21) vorhanden ist, die unter der Steuerung durch den Farbübersprechdetektor die Bandbreite der Farbdemodulationsschaltung verschmälert, wenn das Farbübersprechen festgestellt wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 zur Demodulierung eines trägerfrequenten Farbartsignals, das durch Quadraturmodulation des Farbträgers mit einem /-Signal und einem Q-Signal entstanden ist, wobei die Farbdemodulationsschaltung einen /-Signal-Demodulator (15) und einen (?-Signal-Demodulator (14) umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer Bandbreitenumschalteinrichtung (18—21) die Bandbreite des den /-Signal-Demodulator (15) enthaltenen Farbartkanalzweigs umschaltbar ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den /-Signal- Demodulator (15) ein drittes Filter (Tiefpaßfilter 18) sowie ein viertes Filter (Bandpaßfilter 19) zum Durchlaß der tieferen bzw. der höheren Frequenzanteile des demodulierten /-Signals angeschlossen sind, und daß ein Addierglied (20) mit einem Eingang an den Ausgang des dritten Filters (Tiefpaßfilter 18) angeschlossen ist, während sein anderer Eingang mit dem Ausgang des vierten Filters (Bandpaßfilter 19) über eine Einrichtung (21) verbunden ist, die unter der Steuerung durch den Farbübersprechdetektor (25—27) die Amplitude des dem Addierglied (20) zugeführten Ausgangssignals des vierten Filters beeinflußt.
4. Anordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
einen mit dem /-Signal-Demodulator (15) verbündenes Bandpaßfilter (33) zum Durchlaß der höheren Frequenzanteile des /-Signals;
eine mit dem /-Signal-Demodulator (15) verbundene Verzögerungsschallung (32) /.um Durchlaß des Fre quenzbandes des /-Signals:
ein mit den Ausgangssignalp.n des Bar.dpaßfilters (33) und der Vcrzögerungsschaltung (32) beaufschlagtes Subtrahierglied (34), und
eine zwischen dem Bandpaßfilter (33) und dem Subirahierglied (34) angeordnete Einrichtung (2la,}, die unter der Steuerung durch den Farbübersprechdetektor (25—27) die Amplitude des dem Subtrahierglied (34) zugeführten Ausgangssignals des Bandpaßfilters (33) verändert.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
ein mit dem /-Signal-Demodulator (15) verbundenes Tiefpaßfilter (35) zum Durchlaß der tieferen Frcquenzanieile des /-Signals;
eine mit dem /-Signal-Demodulator (15) verbundene Verzögerungssohaltung (32) zum Durchlaß des Frequenzbandes des /-Signals,
und eine Einrichtung (2\b) zum selektiven Verbinden des Ausgangs des Tiefpaßfilters (35) oder des der Verzögerungsschaltung (32) mit einer Matrizierungsschaltung (17) unter der Steuerung durch den F?rbübersprechdetektor(25—27).
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
ein mit dem trägerfrequenten Farbartsignal am zweiten Ausgang der Signaltrennschaltung (10) beaufschlagtes drittes Bandpaßfilter (41), welches einen ersten, zur Demodulation des Q-Signals erforderlichen Durchlaßbereich aufweist und an welches der Q-Signal-Demodulator angeschlossen ist.
ein mit dem trägerfrequenten Farbartsignal am zweiten Ausgang der Signaltrennschaltung (10) beaufschlagtes viertes Bandpaßfüter (42), welches einen zweiten Durchlaßbereich zum Durchlaß des in dem Farbartsignal enthaltenen /-Signals aufweist, wobei der zweite Durchlaßbereich breiter als der erste Durchlaßbereich ist, und
eine Einrichtung (2Ic^ zum selektiven Verbinden des Ausgangs des dritten oder des vierten Bandpaßfil ters (41, 42) mit dem /-Signal-Demodulator (15) unter der Steuerung durch den Farbüberspreclidetektor(25-27).
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbübersprechdetektor einen ersten und einen zweiten, mit dem ersten bzw. dem zweiten Bandpaßfilter (23, 24) verbundenen Hüllkurvcndetektor (25 bzw. 26) und ein mit seinen Eingängen an deren Ausgänge angeschlossenes UND-Glied (27) aufweist.
DE3138752A 1980-09-30 1981-09-29 Schaltungsanordnung in einem Farbfernsehempfänger zur Demodulation des trägerfrequenten Farbartsignals Expired DE3138752C2 (de)

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