DEP0045420DA - Sprachunempfindliche Tonfrequenzsignalübertragung - Google Patents

Sprachunempfindliche Tonfrequenzsignalübertragung

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Publication number
DEP0045420DA
DEP0045420DA DEP0045420DA DE P0045420D A DEP0045420D A DE P0045420DA DE P0045420D A DEP0045420D A DE P0045420DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
positive
receiving
impulse
impulses
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich München Wiegand
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Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

i ς-ο
Siemens & Halske ' - laUjaohen, a.-en 24.Mai 1949.
Aktiengesellschaft Dieters tr. 15
Patentabteilung -
meidet
θ. JM »β *s 13/,
1 9/ 430yl46
Spraohuiiempf indliehe Tonfr equenzsignalüb ertraguhg f
Bei der tonfrequenten. Signalübertragung über Fernsprechleitungen, z.B. bei der ton.froq.uenten üeb ertragun.g von Ruf- und WaIiIzeichen, liegt häufig die Aufgabe vor, die zum Empfang dieser Signale benutzten Empfänger so auszubilden, dass sie auf SpmchspaJttiungen nioht ansprechen. Bios ist erforderlioh, weil es aus Gründen der Wähltechnik zwackmässig ist, die Empfänger dauernd an den 1 ernsprechleitungon angeschaltet zu lassen. ,
BS ist bekannt j im Empfänger besondere Spraohsperren vo'rzu-' sehen, z.B. wird die zur Signalübertragung 'verwendete Frequenz im Empfang er von den nicht zur Signalübertragung vor- . wendeten getrennt. Ea köj-uien- dann alle Sprachfroquenzan, die nioht mi*k der Signalfroqti.enz üboroi'istimmen, zu einer zusätzlichen Blockierung des Empfängers vorv/endot werden, ψοϊιϊι ein-' mal in den Sprachschwingungen die Signalfroquenz auftritt. Es hat'Bioh jedoch gezeigt, dass in der'Sprache vorübergehend einzelne Frequenzen eine so grosse Amplitude bekomme.1!, können, dass diese grosser ist als die aller anderen Frequenzen zusammengenommen« Bekannte Vorschläge sehen dyher vor, einige Signalfrequenzen zugleich zu verwenden. Abgesehen davon, dass muoh'dias keine..völlige Sprachsicherheit des Empfängers gewährleistet, wird der Aufwand für die Empfänger sehr gross, 4a jede signalfroquenz für sich empfangen 'werden muss. -Zweck der-vorliegenden Erfindung ist es^ diqse !längel zu beheben.
PA9/430/L46
Gomäss der Erfindung werdoh zur U6bort.Tagung der Huf- © Waalzeioheh sehr schneie, rechteck- oder droiookfÖrmigG X pulse relativ grosser Häufigkeit benutzt. Der Empfänger ist dabei so auszubilden, dass des Empfänger elais nur auf die diö Sig-ial© 'darstellenden Impulse anspyioht. Br muss also Mittel zur Unterscheidung dar Impuls ο -von Spraohsparnungen enthalten. Dies kaiin z.B» duroh Differentiations- oder-Kipp·» schaltungen oder auoh Eombinatio.'ion von beiden sowie duroh Spitzongl-eichrichtung und Gc^.ei^:u^o:rschaltung der positiven und negativen Halbwollen erreicht werden. Das Empfangsrelais wird von dor impulsfolgofrdq.uoiTLz' abhängig cemacht^ Der Signalempfanger wird.dann fast völlig sprachsicher sein, da or im !prinzip wie ein auf sehr zahlreiche zugleich ausgesendete siS-nälfreq.uehZQh abgestimmter Empfänger arbeitet«
in Figur 1 ist in der unteren Reihe dop bsi Impulsmodulation &uf der leitung vorhandene'Spannungavo'r lauf dargestellt .Der Abstand der einzelnen impulse voneinander kann'ζ ,Β.· etwa EjS ms betragen, was eirer Impulsfolgefrequenz von 400 Ha entspricht, und die impulsbreite etwa 0,5 ms betragen, v/as einem erforderlichen Frequenzband von 2000 Ha entspricht. Ein zu übertragenes Signal von z,b. 25 ms Dauer, wie es die pigur 1 ih der oberen Reihe zeigt, wurde beispielsweise, wl© in ligur 1 lütte dargestellt, aus zoiua Impulsen bestehen.
Bin Ausführuiigsbeispiel eines Empfängars, dor für ein© derartige Impulsmodulation geeignet ist, zeigt Figur S. In 1 wird die in Figur 1 Mitte gezeichnete Impulsfolge mittels einer Röhre verstärkt und zu der Dämpfung 2 und dem Iisufsei^* netzwerk 3 geführt, durch das sie z.B. um 1,25 ms verzögert wird. Die beiden so erhaltenen Impulsfolgen werden an die beiden Gitter einer aus z.B." z\--3i Röhr on bestehenden uns elb st and ig Qh=KiPPS ehalt υ "ig 4 (Multivibrator) geführt. SoiiaJU tet z»B. der Impuls 12 (sioho Figur 3 oben) der unv er zöger ~, ton Reiixe die erste Röhre ■dor'Eippao.K.iltuig ein^ d.h. die zweite aus, so schaltet, der impuls 13 der verzögerten Reihe die zweite Röhre ein d,h» die erste aus. Der Anodenstrom der ersten Röhre sieht folglich vie in Figur 3 Hit to und dar von der zweiten Röhre~wio in Figur 3 unten gezeichnet aus. Ihr Wechsels tr omant eil wird (z.B. durah zwei Ueb;ert rager). dör Kippschaltung■ entnommen, iiuoh ia:;jj!:020η eines Bandpasso© 5 j -der aeB. eih auf 400 Hz abgestimmt or Rcjn-r^kreis sein Jcann, im Gleichrichter 6 gloiohcoriohtot und betätigt für die Dauer dar Impulsfolge d.h. 25 ms lang (siehe Figur 1 oben) das Relais 7. „
PA
K in dor Sprechspannung eine 400 Hz-Modulation vor, so besteht die Gofaiir, dass die Kippschaltung anspricht. Dies wird erfinduiigsgemäss dadurch verhindert, dass durch dan Gleichrichter 9 die positiven und durch, den Gleichrichter IQ die negativen Halbwollen der Empfangs spannung unter Anwendung von Spitsengleichriohtung gleichgerichtet werden, die entstehenden Spannungen in 11 'gegeneinander· geschaltot und dann an das impfangsrelais 7 geführt y/orden. Die positiven Halbwellen werden durch 8 gerade~so ■'S'fcsrk gedämpft, dass bei-impuls empfang die, Sumraenspannung jointer 11 gleich Hull ist. Wird dagegen Spraohe empfangen, so ist die Sucimenspanhung gross- und so gerichtet, dass sie als Gegenerregung das Empiangsrelais 7 wirkt, sodass es niolit ansprechen kanu, auoh wenn es duroh den Gleichrichter 6 erregt v/ird,. Anstatt oor in 3?igur E gezeichneten Zippschaltung 4 mit der Verzögerungsschaltung 3 können auoh andere SohaltiiTigsanordnungen, z.B. Helaiskippsolialt-unge.ti, verwindet v/erden. .
Bin.besonders einfach-s AusfUhruiigsbQispiel der Erfindung ist in figur 4 dargestellt. Nach Yorv er Stärkung in der Röhre 3.6 erzeugt die empfangene» Impulsfolge durch schnelle Aufladung und langsame Entladung dos KondensatO3?s 17 eine Sägossahnspaiinungj aus der durch den !Resonanzkreis 18 die G-rundwelle herausgesiebt wird und n^oh Verstärkung in der Bohre 19 -und. an- schliessender Gleichrichtung das Empfängerelais 30 betätigt, Jh der Gleichrichter schaltung 21 erzougen die negativen Halbwellen der Bmpfangssp&ntiung (nebst der erwähnten geringen !Compensation'duroh die positiven Halbwelleh in 22) eine . Gleichspannung, dio das Gitter der Röhre 19 stark "ins Negative verlagert» Auf diese Weise wird eri'uicht, dass, auch wenn in den Spreohsp&nnungen die Impulsfolgefrequenz enthalten ist, die über den Resonanzkreis 18 das Smpfangsrelais 20 zum Ansprechen bringen würde, dies trotzdem nicht geschieht, weil die-Gittervorspannung der Röhre 19 stark negativ ist. Dio erwähnte Kompensation bringt ferner den. Vorteil mit sioh, dass in dor Singangsröh-re .16 eine ziemlich starke Begrenzung der Bingangsspannung vorhanden sein kann, ohne dass die Summenspannung der beiden gegeneinander geschalteten, durch 21 und 22 erzeugten Gleichspannungen bei Impuls empfang unzulässig gross wird, es ist auch möglich, an die Röhro 19 anstatt" der Hesoh&nzkreise 18 und 23 andere gehaltungsanordnungjia, s.B« Reiaiskippsohaltungen, ansuschliessen.
j)as durch die Schaltungen 21 und 22 dargestellte Prinzip ist nioiit' auf die Erzeugung von Sperrspannung beschränkt, sondern kann auoh zur Erzeugung toü Empfangs spannung verwendet 'werden.
PA 9/43O/L46
in diesem pall.sind beide G-leiohriohtoarkroise etwa gleich
ausgebildet, sodas a bei ■ Sproohspaühujaßoii, dor eh positive und negative Httlbwollon im Mittel gloich q^oqb sind, die Diffu-r renzspannung Hull ist, während, sio hol Impuls on stark positiv wird» Eine Kombination bolder Möglichkeit oh' zeigt Pigur Z BOi impuls empfang 1st dio Diff erenzspanjaung dor C-I Gi ohr ichtarkraisö 25 und 26 positiv und dio Di£f orenaspahhuhg dar
GlGiohrichtorlcreise. 27 und 28 gloioh Full, sodass das Tipvp- ' fongsralais 29 anspricht.'Bei Spreohspoiuiuhseh. ist die Mf £eronssptinnuns von 25 und 26 gloich lull und die· von 27 und 28 nogativ, sodass 29 kainesfalls ansprooiion l-ann. T/io ersidhtlioh, ist die Spy&ohs loh erholt eines so lohen. Hmpfängors sohr Cross. /
Anlagen; 6 p&>öntansprüohe

Claims (1)

  1. a ΡΛ "9/430/146
    ρ a t θ ü t'aa β ρ r ii ο h θ » . / ■
    Xf Spraohunempfindlioho lonfroqueüsaigha^übertruguhg für Huf- und #&hlzweoko., dc^nrch gok^nssichiiöt, dass ziir Ueb er tragring der P.uf~ und ralilzeioiion sohr soJamale rechteck- o&or dreieokförmige Impulse relativ gross or Häufigkeit benutzt SiM, dass der Empfänger Kittel-zur Unterscheidung äsr Iapulse von Spraohspahhuiigon enthält utid dass das llinpfahcs relais von der Impulsf olgofroguoiis abhängig genacht ist.
    2B SpraohuneinpfiJadlichQ Tonfrö^ieiissigiialübortragimg naoh Pa- - tentanöpruch 1, gokonna oiah.not durch die Verwondung von etwa Oj>5 ms breit en. Impuls eh, dio oiiion Abstand von otv»ra 2?5 ms aufweisen.
    3, Empf^ageanordnung für eine ^onfrotueüssighalübörtragiinc nach &A&ar-&eae Patentanspruch^' l oder S5 £jekeiinsoichnot durch die Anwendung einer Kippschaltung, der die Impulse auf getrennten Wegen einmal unverzögert 'und einaai -vorzOgert zugoführt ■ sind. - " .
    4f Smpfangsahordnung für eine lohfrequeiazsignalübertragung n Pat Gut iähspruoh 1 odor 2> dadurch · gekennzeichnet,, dass die Impulse in eine siigozahhföraigo SpahtiLing umgeformt werden, aus der die Grundfrequenz ausgesiebt und zvoc Errogung des fli benutzt v/ird. . ' '. .
    SmpfAngsanordnung für eine TonfrüaueiiiBsignalübertragi-uag naoü einem der vorhergohenden Patentanapruche, dadurch gekonnt zeiohnet, dass die positiven und negativen Halbwollen, der Empfangs spannung in gotroimton Spitz oiigleichricht-ern glaic'igerichtet· und die Differonzspannun-s als -EmpfangsSpannung benutzt ist. ν · - - ■ '
    £nip£angsahordnuhg - für eine Ifonfrüquöiizsigiialübertragimg naoli einem dar vorhergehenden Patentanspräche, dadurch gokenn- ' zeichnet, dass die positiven und negativen Halbwollen der Empfangs spannung in getrennten öpitzongleichrichtern gleichgerichtet und die Differenz spannung' als Sperrspannung benutzt ist, wobei die positiven Ho:lbwello:i so stark gedaapft sind,., dass bei impulsempfang die Dif'fercazepanir^g Null ist«

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