DEP0045119DA - Verfahren zur Verbesserung von Tabaken und Tabak- waren. - Google Patents
Verfahren zur Verbesserung von Tabaken und Tabak- waren.Info
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Description
Bei der Verarbeitung der Rohtabake fällt bekanntlich Staub an, der neben anderen Bestandteilen in der Hauptsache die feinen Härchen der Tabakblätter enthält. Diese Härchen enthalten sehr wertvolle Duft- und Aromastoffe, insbesondere ätherische Oele und Harze, die den erzeugten Tabaken und Tabakwaren verloren gehen und deren Güte beeinträchtigen.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen und erreicht dies dadurch, dass die durch Extraktion von Tabakstaub erhältlichen ätherischen Oele und Harze den Tabaken und Tabakwaren im Lauf der Verarbeitung zugesetzt werden.
Dem bei der Tabakverarbeitung anfallenden Tabakstaub können die ätherischen Oele und Harze auf einfache Weise mittels Alkohol oder eines anderen geeigneten Lösungsmittels entzogen und durch Verdampfen des Lösungsmittels gewonnen werden. Erforderlichenfalls werden diese Oele und Harze durch Destillation und Rektifikation noch besonders gereinigt, getrennt und in verschiedene Güteklassen eingeteilt, unter Elimination etwa mit in Lösung gegangener schädlicher oder nicht erwünschter Bestandteile.
Nachdem der Tabak seinen eigentlichen Fabrikationsgang in bekannter Weise durchlaufen hat, wird diesem z. B. eine alkoholi-
sche Lösung der auf dem Staub gewonnenen ätherischen Oele und Harze aufgesprüht, und zwar in einer Menge und Beschaffenheit, die der vorliegenden Tabak-Qualität und dem gewünschten Charakter des Endproduktes entspricht. Statt Alkohol können auch andere geeignete Lösungsmittel zur Versprühung verwendet werden. Auch ist es möglich, die gewonnenen Oele und Harze z. B. in der Wärme ohne Anwendung von Lösungsmitteln auf den Tabak zu sprühen.
Den aus dem Tabakstaub gewonnenen ätherischen Oelen und Harzen können nach Wunsch andere bekannte Tabakaroma- und Duftstoffe zugefügt werden.
Versuche haben ergeben, dass es nicht nötig ist, die gesamte zur Verarbeitung gelangte Tabakmenge mit den Zusatzstoffen zu behandeln. Es genügt, dass ein Teil der Produktion, z. B. ein Anteil von 5% oder auch mehr oder weniger von der Gesamtproduktion abgezweigt, nach dem Verfahren der Erfindung behandelt, hiernach der Hauptmenge wieder zugefügt und zusammen mit dieser weiterverarbeitet wird.
Eine andere Ausführungsform des Verfahrens besteht darin, dass die nach der Erfindung vorgesehenen Zusatzstoffe den bei der Herstellung von Zigaretten oder Zigarren verwendeten Leimen oder Klebstoffen beigemischt werden. Auch in diesem Fall können den aus Tabakstaub gewonnenen ätherischen Oelen und Harzen noch Duft- und Aromastoffe bekannter Art zugesetzt werden.
Die beiden vorgenannten Ausführungsarten der Erfindung können auch in Kombination angewendet werden, indem die Zusatzstoffe bei der Herstellung von Zigaretten oder Zigarren sowohl den hierzu verwendeten Tabaken als auch den Leimen oder Klebstoffen zugefügt werden, sei es mit oder ohne Zusatz von anderen Aromastoffen.
Die nach der Erfindung hergestellten Tabake und Tabakwaren zeichnen sich durch ein gesteigertes Aroma und durch eine grössere Bekömmlichkeit aus.
Beispiele
1.) 1,5 kg Tabakstaub werden nach einem der bekannten Extraktionsverfahren behandelt und ergeben je nach der Beschaffenheit etwa 100 bis 150 g ätherische Oele und Harze, die nach Reinigung und Lösung auf eine Menge von 1ßß kg Zigaretten-Tabak aufgesprüht werden. Nach etwa 24-stündigem Lagern wird der Tabak zu Zigaretten verarbeitet.
2.) Die im Beispiel 1 genannte Menge von aus Tabakstaub gewonnenen ätherischen Oelen und Harzen wird mit einer solchen Menge Leim verrührt, welche bei der Erzeugung von etwa 100 000 Zigaretten zum Verkleben des dafür erforderlichen Zigarettenpapiers benötigt wird.
3.) Der nach Beispiel 1 zubereitete Zigaretten-Tabak wird zu Zigaretten verarbeitet, wobei der nach Beispiel 2 hergestellte Leim zum Verkleben des hierfür erforderlichen Zigarettenpapiers verwendet wird.
Claims (5)
1.) Verfahren zur Verbesserung von Tabaken und Tabakwaren, dadurch gekennzeichnet, dass diesen durch Extraktion von Tabakstaub erhältliche ätherische Oele und/oder Harze im Lauf der Verarbeitung zugesetzt werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die durch Extraktion des Tabakstaubes erhältlichen ätherischen Oele und Harze, gegebenenfalls unter Zusatz bekannter Aromastoffe, durch Aufsprühen mit oder ohne Anwendung von Lösungsmitteln zugesetzt werden.
3.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe nur einem Teil des in der Verarbeitung befindlichen Tabaks zugefügt und dieser Anteil dann zusammen mit der Hauptmenge des Tabaks gemischt und weiterverarbeitet wird.
4.) Verfahren nach den Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe den bei der Herstellung von Zigaretten oder Zigarren verwendeten Leimen oder Klebstoffen beigemischt werden.
5.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzstoffe bei der Herstellung von Zigaretten oder Zigarren sowohl den hierzu verwendeten Tabaken als auch den Leimen oder Klebstoffen zugefügt werden.
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