DEP0044799DA - Empfänger für frequenzmodulierte Zeichen - Google Patents

Empfänger für frequenzmodulierte Zeichen

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DEP0044799DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
receiver
receiver according
modulated
pull
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Friedrich München Wiegand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

für frequenzmoüulierte Zeiohen.
B ei der tonfrequenten Signalübertragung für Fernsprechleituhgen, z.B« bei der tonfrequenten übertragung" von Euf- und T/ahlzeiohen, liegt häufig die Aufgabe vor, die .zum Empfang dieser Signale benutzten Empfänger so auszubilden, dass sie auf Spraehspaniauhgeh nicht ansprechen. Dies ist erforderlich, weil es aus ffründen./ier Wähltechnik zweckmässig ist, die Imp« fänger' dauernd an &&Φ Ipernspreohleitungen abgeschaltet zu lassen» Es ist bekannt } im* Empfanger besondere Spraohsperreii vorzusehen, z.B. wird die zur Signalübertragung verwendete Frequenz im Empfänger von den nioht zur Signalübertragung Terwendeten getrennt. Es können dann alle Spraohfreq.uenzen? die nioht mit der Signalfrequenz übereinstimmenj zu einer zusätzlichen Blockierung des Empfängers, verwendet werden^ wenn einmal in den Spruchsohwingungan die Signalfre^uenz auftritt* Es hat sioh jedoch.gezeigt, dass in der Sprache vorübargoheiiid einzelne Frequenzen eine so grosse Amplitude bekommen können, dass diese grosser ist als die aller anderen Ireq,u©nzon zusjammongenoLioien> Bokawü.te Vorschläge sehen daher &uoh vor, einige Signalfrequenzeh zugleich zu verwendon. Abgesehen davon, dass auch dies' keine völlige Spraohsioherheit des Empfängers gewährleistet, wird der Aufwand für die Empfänger sehr gross, da jede Signalfrcquenz für sich empfangen werden muss.
hat auch dio ""^ rwendung von Frequenzmodulation vorgeschlagen. Hioruoi wird die&Sighalfrequenz um binen etwa in der Mitte des verwendeten Uebertraguhgsboroiches liegenden Wert periodisch (z.B. sinusförmig) geändert und in üblicher Weise (z.B. an dolllia&ftke eines Schwingkreises) demodulierte Hierzu ist hinter den Schwingkreis ein Gleichrichter geschaltet, dor die entstandene'Schwingung, die mit der Modulationsfroquanz der Frequenzmodulation amplitudenmoduliert Jjjt, gleichrichtet. Durch einon dahinter befindliche»B^ä#4©s> (z.B. einen Schwingkreis) wird die ursprüngliche Modulationsfrequenz ausgesiebt und betätigt haoh weiterer Gleichrichtung das eigentliche EmpfatigsrolaiSe Der Vorteil oiner solchen Schaltung k&>zn nioht gross sein, da sie- auf amplitudenmodulierte Signale ebenfalls anspriohtj dehe gegenüber der in der Sprache vorhandenen Amplitudenmodulation empfindlich ist.
ά
Der zweoK aer vorliegenden/Erfindung ist, diese Mängel zu
beheben. Der Erfindungsge|li:?ke besteht im wosontHohen -darin. Frequenzmodulation in Verbindung mit einem Demodulator zu verwenden, der gegenüber amplitudenmodulierten Signalen wesentlich unempfindlicher ist»
Gemäss der Erfindung werden die Eingangsspannung einmal direkt und einmal über ein Verzögerungsnetzwerk oder dürgl«^ ϊψρί an verschiedene Elemmpaare eines Gegentakt-' odor~Doppel-' J gegentaktmodulators, insbesondere eines Hingmodulators, geführt -und d^ie im Modulatorausga'.ig auftretenden Seitenbänder oder eines der beiden Seitenbänder unmittelbar oder über weitere Elemente zur Betätigung des Empfa^.gsrelals benutzt .
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in. den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert
Ein Ausführungsbeispiel eines gemäss der Erfindung aufgebauten Empfängers zeigt Figur 1, Die an den Empfängereingang 1 angelegte Sign&lsp:i*nung gelangt zum laufzeitnetzwork 2 und zum Modulator 3. Das !,aufzeitwerk kann auch vor dem Modulator· anstatt in dem Abzweig liegen. Somit sind dio an seinen beiden Eingangski emm en liegenden Eingangs spannung en 7 und 8 zeitlioh 'gegeneinander verschoben* Dios ist in Figur 2 dargestellt. Zur zeit 9 hat die Eingai^gsspanhung 7 beispielsweise die Frequenz 2000 Hz, zur Zeit 10: 2500 Hz? zur Zeit 11: wieder 2000 Hz, zur Zeit 12: · 1500 Hz. usw. Die zwischen 9 und 13 beträgt z„B. 5 ms, dBhe dio
Modulatiohsfreguenz der frequenzmodulierton Spannung 200 Hs9 Die Eingangsspannung 8 ist gegenüber 7 zeitlich, etwas verzögert (z.B. um 1 ms), d.h. an den beidon Modulatoreingängen liegen zwei wechselspannungen, deren Prequenzffast dauernd um eineii konstanten kleinen Wert (z.B. 100 Hs) voneinander abweioh;^1 Diese Frequenzdifferenz tritt als unteres Seitenband hinter dem Modulator auf. Sie wird durch das auf sie abgestimmte *a«4^ilter 4 herausgesiabt, in 5 gleichgerichtet und betätigt das Empfangsrelais 6. Sine solohG Demodulationssohaltung ist gogenüber amplitudenmodulierten Signalen wesontlioh unempfindlicher als gegenüber frequenzmoduliert en. So würde sioh z.B., wenn an den Eingang (1 in Figur 1) eine mit 100 Hz amplitudenmodulierte Frequenz von.z.B» 2000 Hz gelegt wird, die Ausgangsleistung des Modulators auf wesentlieh mehr Modulationsprodukte verteilen, als wenn an seinen beiden Eihgangsklemnieh Spahhuhgen von z.B. 2000 und 1900 Hz liegenf d.h. diellodulationsprodukte mit 100 Hz wurden im lall der Amplitudenmodulation eine wesentlich geringere Amplitude haben.
Noch günstiger wird die Anordnung, wenn mahl die im oberen Seitanband, das hinter dom Modulator 3 auftritt, enthaltene !leistung ausnutzt, z.B. indem m&ii og in üblicher Weise an einer sohwingkraisflanke demoduliort« Dies ist in Figur 3 dargestellt, in der 1 bis 6 die gleiohen Bauteile wie in Figur 1 sind. Der zusätzliche demodulierende Schwingkreis ist 3.5, in 16 v/ird zum erstenmal gleichgerichtet, 17 ist ein auf die ursprüngliche Modulationsfrequenz (im vorliegenden Fall 200 Hz) abgestimmter Resonanzkreis mit dahinter liegendem Gleichrichter 21, 18 ist ein zweites Empfangsrolais, dessen Kontakt mit dem des ersten in Reihe geschaltet ist (gs kann auoh durch eine auf dem ersten Relais befindliche zusätzliche Wioklung ersetzt werden) und 14 ein Hochpass, der ab 3000 Hs durchläset.
Mit der Ahor&nung^iach Figur 1 bezw. 3 kann eine sehr wirksame Sprachsperreyverbunden werden. Sie ist in Figur 3 unten gezeichnet: Das Bandfilter 19, das hinter dem Modulator 3 angeschlossen Y/ird, lässt zwischen 200 und 3000 Hz durch, sodass der grösste Teil der Sprach "I--^:; tun ^ "1^Ch Gleichrichtung in 20 zur Sperrung des Empfangsrelais ausgenutzt und eine entsprechend grosse ^^^l^lh%^
Die Erfindung sieht weiter vor, die seitliche Verzögerung geröde gleich der halben Periodenlänge dor ursprünglichen modulierenden Frequenz (r.lso im vorliegendon Beispiel glöich
zu maohen. in diesem Fall, der in Figur 4 dargestellt" ist, wird das obere Seitenband konstant gleich 400Ö Hz> während das untere zwischen 0 und 1000 Hz sohwatsk% Die entsprechende Schaltung, die einen besonders geringen Aufwand hat und mit einer Rö\hpk,h©rstellbar sein dürfte, ist in Figur 5 gezeichnet* ^^^©g^^pase' 24 (z„B« ein Resonanzkreis) ist auf 4000 Hz abgestimmt. Die hinter dem Modulator; entstehende Wechselspannung von 4000 Hz wird von ihm durcit·?·, gelassen, im Gleichrichter 27 gleichgerichtet und betätigt das Empfangsrelais 6. Der am Eingang der Sohaltung liegende <gem&pwim 33 ist auf 2000 Hz abgestimmt und sperrt diese Fro-*· ^quehz vom Modulatoreingang ab. Auf diese Weise wird verhindert, dass, wenn sie in der Spraohe enthalten ist, das f&ngsrel&is fälschlioh anspricht. Für die'Signalfrequenz ■wirkt sich das Vorhandensein dieses Filters in kurzen gentliohen Unterbrechungen der 4 kHz-Weohselspahnuiig in d'oi* B'vqÄkton 25, 26 usw. (vergleich© Figur 4) aus. Auch hier ist-3;ίόώ Zufügung einer gpraohsperre mbglioh, die hinter dem Modulator 3 abzuzweigen ist und im vorliegenden Beispiel den Frequenzbereich. 1000 bis 4000 Hz umfassen kann. ITaturgomäss können all© oosohriebenen Schaltungsanordnungen auch zuglüioh benutzt worden, sowie andere Modulationsfrequehzon, Kennlinien (z.B. Sägezahn) und Bcreioho gowählt worden.
Di© hinter dem Modulator gewonnene ursprüngliche Modulation· frequenz (s.B. hinter dom Filter 17 in Figur 3) kann auch zur Steuerung einer veränderbaren induktivität oder tat (Impedanzröhro) und damit eines veränderbarenΊ
US Φ©^β* dienen, Diese^F liegt am Empfänger eingang und wird auf diese Weise auf die g<?3?ado vorhandene Frequenz der Eingänge« spannung abgestimmt. Man kann dann grundsätzlich auch vor dem Modulator Spraehsperrungen anbringen, die don ganzen Xjebertragungsbereioh u^assen5 da, ja die gorado vorhandene Signalfrequonz duroh ■&&$ «sich selbsttätig oinstollendq-BaM*- fvon der Sprachsperro ferngehcilton wird. f
Anlagen; 6 Patentanspriicho
5 Figuren.

Claims (1)

  1. P a t e a t a s s ρ r ü c h e
    Empfänger für frequenzmodulierte Zeiohen, insbesondere Ruf- oder Wählzeichen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ei."!gangsspannung einmal direkt und einmal über ein Yerzögerungsnetzwerk oder dergl,fan verschiedene Klemmenpaare eines Gegentakt- oder DoppelgegentaktBiodulator-s, insbesondere eines Ringmoonlators, geführt ist und dacs die im Modulatorausgang auftretenden Seitenbander odor eines der beiden Seitenband er zur Betätigung des rel&is benutzt ·&&&&, tyd
    2» Empfänger nach Patentanspruch I5 dadurch gekennzeichnet, dass das untere Seitenband gleiohgeriohtet und das obere Seitenband einem !Frequenzdemodulator zugeführt und dann gleiohgeriohtet wird und dass von beiden getrennte Relais, deren Kontakte in Reihe liegen, oder ein Relais mit getrennten Wicklungen betätigt werden.
    3. Empfänger nach Patentanspruch 2, daduroh gekennzeichnet, dass die hinter dom frequenzdemodulator gewonnene ursprüngliche Modulationsfreq.uenz zur Steuerung eines im Empfängereingang angeordnet on veränderbaren ^ÄöieS bonutzt
    ilii
    4„ Smpfänger nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zeitliche Verzögerung otwa. gloioh der halben periodonlange der ursprünglichen 1'Iodu.lationsfreq.uonz ist»
    5, Empfänger■nach Patentanspruch 4? daduroh gek, dass das obere Seitenband konstanter Frequenz zur Betätigung des Empfangsrelais benutzt und im'Empfang er einga, ng eine Bandsperre für. die halbe-Seitejibandfroguunz angeordnet ist.
    6« Empfänger nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet, dasti die übrigen Ereiuenzon. zur

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