DEP0044328DA - Schaltungsanordnung für eine mehreren Fernsprechteilnehmerstellen gemeinsame Anschlußleitung, insbesondere Zweieranschlüsse - Google Patents

Schaltungsanordnung für eine mehreren Fernsprechteilnehmerstellen gemeinsame Anschlußleitung, insbesondere Zweieranschlüsse

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Publication number
DEP0044328DA
DEP0044328DA DEP0044328DA DE P0044328D A DEP0044328D A DE P0044328DA DE P0044328D A DEP0044328D A DE P0044328DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subscriber
relay
branch
circuit arrangement
capacitor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Gräfelfing Jauch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Sohaltungsanordnung für eine mehreren [!Eeilnehnieretellen gemeinsamu 'Ahsohlussleitung, insbesondere Zweieranschlüsse^
lh iernmeldeT^hWesondere Pernspreohanlagen werden häufig, um die Zahl der Teilnehmerloitungen zu verringern, an eine Teilnehmerleitung mehrere Teilnehmer angeschlossen. Den einzelnen Teilnehmern des Gemeinsohaftsansohlusses sind in ihren Teilnehmerzwsigen Durohschalte- oder Weiohenrelais zugeordnet , welche bei Auswahl eines Teilnehmers oder bei Anruf seitens eines Teilnehmers zur Wirkung kommen und einerseits den belegten Teilnehmerzweig zur eigentlichen Teilnehmerleitung durchschalten, andererseits die anderen Teilnehmerzweige, im Falle von Zweieranschlüssen den anderen Teilnehm erzweigj gegen eine Belegung sperren'. Da die ?ieichenre- ' Iais in die Sprechadern eingeschaltet sind., stellen sie eine "unerwünschte Sprechdämpfung dar, Um diese zu verringern, hat man bisher parallel zu den in den Spreohadern liegenden Wicklungen ■der-Weiohenrelais Kondensatoren in fester Verbindung geschaltet. Da aus Symmetriegründen in jeder Sprechader eines Teilnehmerzweiges eine Wicklung des dem,Teilnehmer individuell zugeordneten Relais liegen muss, so erfordert dies z.B. bei Zweieranschlüssen bereits vier Spreohkondensatorenf Die Erfindung zeigt nun einen Weg, um die Ahzahl dieser Kondensatoren mindestens auf die Hälfte herabzusetzen. Dies wird daduroh erreicht, dass die für einen Teiinehmerzweig des G-emeinschaftsanschlusses erforderlichen Kondensatoren samtIiohen Teilnehmerzweigen gemeinsam zugeordnet sind und abhängig von der Belegung eines Teilnehmerzweiges jeweils an diesen angeschaltet werden.
Die fce&gegefeeösia.- Figuren, zeigen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Bei dem in Pigur4. dargestellten Zweieranschluss sind die Teilnehmer Thl und Tn2 an die gemeinsam© Teilnehmerleitung ö/b abgeschlossen, Sie werden durch verschiedene Teilnehmernummern ^—■—^- err ei oh t. Bei den Teilnehmern verzweigt Bioh dte""A~nsohlussleitung a/b in die beiden Teilrehmersweige al/bl und &2/bZ, Der Ahruf des Teilnehmers Thl vom leitungswähler her erfolgt in bekannter Weise über die α-Ader, Teilnehmersohlöifθ und die bI-Ader nach Lrde, des Teilnehmers TnS über die b~A.der, Teilnehmerschleifθ und b2-Ader naoh Erde. in dem !,eituhgs zweig al/bl liegt das Weiohenrelaiß Ul und im Leituhgszweig a2/b2 das' Yfeiohenrelais TJ2. Bei einer Verbindung des Teilhehmers Thl, abgehend oder ShicommendlTiird das Weiehenrelais Ul8 bei einem Aiiruf des Teilnehmers Tß-2 das Weiohenrelais U2 erregt. Angenommen, der Teilnehmer Thi habe eine Verbindung zum Amt hergestellt, so spricht, nachdem dererst© vorwähler auf den Gruppenwähler durchgeschaltet hat, das Relais Ul an. Es schaltet am Kontakt iIul die "b1-Ader sum Amt durch und trennt an den Kontakten 2ul und Sul die Spreqhadern des Teilnahmerzweiges a2/b2 auf. Am Kontakt 4ul wird der Kondensator 02 parallel zu der in der Ader b1 liegenden Wicklung des Weichenrelais iE geschaltet. Parallel zu der in der Ader al liegenden Wicklung des Relais Ul liegt bereits Uber die Ruhekontakte 3u2 der Kondensator Ole
Bei einer Verbinduiig das Teilnehmers Th2 mit dem Amt wird, wie aus dem Schaltbild ohne weiteres zu ersehen-""bei der Erregung des Weiohenrelais u2 der Kondensator Gl über den Kontakt 4u2 parallel zu der in der Aäer. b2 liegenden Wicklung des Weichehrelais U2 geschaltet. in diosem Fall liegt der Kondensator c2 von vornherein über die Ruhekontakte Sul des hioht'erregten Relais Ul parallel zu der in der Ader a2 liegenden Wicklung des Relais U2.
Die vorstehend beschriebene umschaltung der Spreohkondonsatoren zum Zweck, ein und dieselben Kondensatoren für die beiden leitungszweige verwenden zu können, lässt sioh s-e^b-s^*. ^Eeaasiä^Äiieh« auoh für alle anderen Arten von Zweierans oh ilia son beispielsweise Parallelfernsprecher, welohe duroh ein und die-, selbe Nummer vom Am* her erreicht Vierden, anwenden. Darüber hinaus ist es auch möglich, die Erfindung auf Gemeinschaftsahschlüsse mit einer noch grösseren Anzahl von Teilnehmern anzuwenden.
Slft weiteres AttSführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Figur 2, Bei denrhier dargestellten. Zweieranschluss besltcen die Eelaiß TJl und US zwar auoh zwei Wiokliingenj allein dies© sind nioht wie in Tigur <L jeweils in einer der beiden Spreohadern der Teilnahmerzweige, sondern in Reihe in einer Spreohader angeordnet! So liegt das dem Heilnehmer "Tni zugeordnete Weiohenrelois TJl in der b1 -Ader5 das dem Teilnehmer Tn2 augeordnete Weichenrelais US in der aS-Ader. "' Bei einer Verbindung zum Teilnehmer ; TM. wird das Relais Ul erregt* Dieses schaltet am Kontakt du! die Erde'von Verbinduhgspunkt zwischen den beiden. Wicklungen ab.. JLm Eontafct Sul wird das Relais U2 der anderen Teilnotiaerstelle lcurzgeSOhlosßen und damit dieser Anschluss gesperrt. Am Zontakt Sul wird die bl-Ader durohgesohaltet und am Kontakt 4ul der Kondensator Ko, vorzugsweise ein. Elektrolytkondoi cat or voh verhältnismässig grosser Kapazität, parallel zu den Seiden Wicklungen des Relais Ul gelegt. Durch den Elektrolyt ko nd ens at ο r wird der Widerstand im Spreohströrnkrois soweit herabgesetzt, dass der Widerstand der Wicklungen -des Relais Ul praktisch nicht mehr ins Gewicht fällt.
Wie aus der Figur leicht zu erkennen, wird bei einer Verbindung des Teilnehmers Tn2 mit dem Imt der Elektrolytkondensator Koi welcher im Ruhezustand über den Ruhekontakt 4ud bereits an der a2~Ader liegt, über den Arbeitskontckt"4u2 des in diesem Pail erregten. Weiohenrelais U2 parallel zu den beiden Yiicklungeh des Relais TJ2 gosohaltet.

Claims (3)

  1. ρ a t e ft t a ρ s ρ r ü ο h e
  2. 1« S ohalfcungsanor dnung für eine mehr er en^eilnehm er s t alien gemeinsame Anschlussleitung, an welche die Teilnehmersteilen bei einem Anruf jeweils durch ein in den Spreoiiadern jedes Teilnehnerzweiges liegendes Relais (TJmeohalt- bzw, Durchschaltrelals) angeschaltet uM die pjinpfung der Spreohleitungen durch zu den Relais pa-{ i/:' ;r„,L ' räXleÄjKondensatoren verringert wird, daduroh gekenn- - .. Seiohnetl dass die für einen Teilnehmerzwoig erforderlichen. Kendönsatoren sämtlichen Ieilnehmersweigen gemeinsam zugeordnet sind und abhängig von der Belegung eines Teilnehmerzweiges jeweils an diesen angeschaltet werden»
  3. 3. schaltungsanordnung -£*r~-^i^~m«te
    ^g-em«i*s^^jk-n&^ <L, Insbesondere für zwei gemeinsam an eine Teilnehmerleitung angesohlossene Teilnehmersteilen (Zweieranschlüsse) mit , je einer Wicklung des Durohsohaltrelais in ■ei*?«r-(Bpreohader, dadurch gekennzeichnet, dass den beiden T.'iokluhgen des Relais jeweils ein Kondensator parallel geschaltet wird derart, dass im unbelegten Zustand ainss Teilnehmer aweiges an dessen eine Ader ein Kondensator angeschaltet ist und bei Belegung eines Teilnehmerzwaiges der Kondensator des anderen unbelegten Teilnehmerswoiges an die aweite Spreohader des belegten Teilnehmerzweiges angeschaltet wird.
    5♦ Schaltungsanordnung ittgh-a&i&e^^^
    gern eins ame-anschlussleitung- nach ^a4oö*4^sp^uch'Ii insbesondere für ^Zwei er anschlüsse, bei weichen die beiden PV , -·.. Wicklungen des" Burchschaltrelais/in ein und derselben ]} - '■ -' Spreohader de^iiTeilnehmerzweiges liegen und beiden Wiefolungen ein Kondensator, vorzugsweise ein Elektrolytkondensator, parallel geschaltet ist, daduroh gekennzeichnet, dass der Kondensator-erst in Abhängigkeit/der Se-Xj legung eines Teilnehmerzweiges an diesen angeschaltet wird.
    , Schaltungsanordnung
    .•s^B^i^&'TO^^se^bue'Si^frimti-g* nach jlert«*^hs£»ruoh 2 oder
    3, dadurch gekennzeichnetdass die' Anschaltung der für die Teilnehmerzweige gemeinsam vorgesehenen Kondensatoren an den belegten Teilnehmeraweig jeweils durch daß
    bei der'Herstellung der Yerbindung zur Wirkung kommerde den einzelnen Teilnehmern augeordnete Purohschalterelai (%> Us) erfolgt.

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