DEP0044014DA - Streuvorrichtung für pulverförmige Stoffe - Google Patents

Streuvorrichtung für pulverförmige Stoffe

Info

Publication number
DEP0044014DA
DEP0044014DA DEP0044014DA DE P0044014D A DEP0044014D A DE P0044014DA DE P0044014D A DEP0044014D A DE P0044014DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
handle
bellows
spreading device
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Opladen Siepmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

Links

Description

Professor Dr«,Otto Bayer und Dr<>£rnst Cauer, Leverkusen
Pi/Pa„ Leverkusen» den 20β Mai 1949
Streuvorrichtung für pulverförmig©
Streuvorrichtung für pulverförmig© Stoffe bestehen im wesentlichen aus einem Faltenbalg und einem damit im Zu= sammenhang -stehenden Behälter für den zu zerstäubenden Stoff»
Eine bekannte Vorrichtung dieser Art trägt an der SöLrn« seit® des Behälters eine 6-ewindekapp®, von deren Innenseite ein Gazefilter in das Behälterinnere hineinragte Zwischen der der Gewindekappe gegenüberliegenden Seite des Behälters und dem Handgriff ist ein lederbalg vorgesehen^ der an Handgriff und Behälter mittels Drähten befestigt ist» die das Lsder an den Behälter bswo Handgriff anpressen*, An den Handgriff ist der Behälter mittels einer Strebe beweglieh angelenkt» Diese Vorrichtung seigt eine Heihe von Mängeln=. Die Gewinde1 kappe mit der Streuvorrichtung ist an einem Ansats des Behälters angeordnet, was ZXL einer unzweckmäßigen Verengung der Einfüllöffnung führt, wodurch ausserdem die Formgeburg des Behälters unnötig komplisiert und damit kostspielig wird«
Die Befestigung des LederbalgeB mittels Draht bringt die Gefahr mit sichp daß der SaIg beim Anziehen des Drahtes eingeschnitten oder beschädigt wirdi wird jedoch der Balg mittels des Drahtes nicht fest &n^ezogenv so muß damit gerechnet werden9 daß der Behälter sich vom Balg loslöst? oder daß suin mindesten undichte Stellen auftr@ten0 Das relativ hohe Gewicht des gefüllten Behälters erfordert wegen der mangelnden Steifigkeit des dünnen Lederbalges ein® G-elenkstreb© zwischen Handgriff und Behälter 9 wodurch ein@ umständliche und kostspielig® Formgebung des Apparates bedingt ist* Um überhaupt ein für gutes gerstäuben erforderliches Vibrieren der Vorrichtung zu erreichen» ist im Innern des Behälters eine Blattfeder erforderlich, di® am Handgriff befestigt ist und sieh an die Innenseite des Behälters andrückt«
Ls A 166
Ein ganz wesentlicher Nachteil dieser Streuvorrichtung ist die Verwendung eines Gazefilters, da durch die äehr zahlreichen Masehen des Gazefilters eine Mischung von Staub und Luft erhalten wird mit einem unerwünscht hoh,en Prozentgehalt an Staub., Hinzu kommt noeh9 daß sich bei der Zerstäubung von feueht-gewordenera Streugut die feinen Maschen zusetzen und damit das Filter infolge Verkrustung unbrauchbar wird« Es ist dann nur sehr schwer oder überhaupt nicht mehr zu reinigen«
Es wurde nun gefunden, daß eine Streuvorrichtung für pulverföxnige Stoffe, beispielsweise pulverisierte Pflanzenschutzmittel f die aus einem Behälter mit Austragsöffnung» einer als Blasebalg wirkenden Manschette aus elastischem Stoff, wie vorzugsweise Gummi, und einem Handgriff besteht den Nachteil des Gazsfilters nicht aufweist, wenn die Austragsöffnung aus einem mit relativ wenigen Öffnungen versehenen Rohr besteht. Die Anzahl der Öffnungen richtet sieh naturgemäß nach der Größe des Gerätes; für einen Verstäuben mit etwa 2-500 ecm Volumen haben sich beispielsweise 20=40 öffnungen von etwa Oj5-2 mm Durchmesser verteilt auf einem Rohr von etwa 4=10 cm Länge und Oj,5~lj5 cm Durchmesser als geeignet erwiesene Die Intensität der Verwirbelung von Staub und Luft ist infolge des plötzlichen Anfahrwirbels äusserst günstigt; sie liegt naturgemäß bei relativ wenigen Öffnungen in einer anderen Größenordnung als bei sehr zahlreichen Öffnungen,, wie sie ein Gazefjolter aufweist. Durch die relativ wenigen öffnungen tritt in das Rohr= innere, also in eine luftgefüllte Verlages mit hoher Durchtrittsgeschwindigkeit eine kleine Menge eines Vorgemisches aus Staub und Luftρ das nunmehr durch intenö&^e Verwirbelung mit der Luft im Rohrinnern weiter verdünnt wirdo Beim Hindruchpressen der Luft-Staub-BSisehung durch die öffnungen wird ein® Eeinverteilung des Staubes in der Luft erzielt, durch die te§it©& Wirbel die in der Strömungsrichtung, Mater den wenig zahlreichen Öffnungen auftreten» Agglomerate von Staubteilchen werden beim Aufprallen auf die Kanten der öffnungen zerteilt«
Haeh einer etwaigen Verkrustung bei feuohtgewordenem Streupulver sind Rohr und Querbohrungen wieder leicht au reinigen und verwendungsfähig zu machen,, Gegenüber einem Gazefilter hat das Rohr eine längere LebensdauerJ ausserdem ist seine Her= stellung einfacher und billiger=
Zweoks Nachfüllung und Auswechslung ist der Behälter durch eine Sehraubverbindung mit der als Blasebalg wirkenden aus elastischem Stoff, wie Gummi9 bestehenden Manschette verbunden« Die als Faltenbalg ausgebildete Manschette ist an Schraubverschluß und Handgriff unlösbar befestigt» Zur Erhöhung der Pumpwirkung der Manschette hat es sich als vorteilhaft erwiesen^ die Manschette an einer Seite durch ein Band aus biegsamem Werkstoffs vorzugsweise Leinen^ zu spannens das gleichseitig als Scharnier diente Eine besondere Gelenkstrebe erübrigt sieh! durch deren Fortfall ergibt sich eine gefällige und einfache Form der Vorrichtung» Der Handgriff ist hohl ausgebildet und am Ende offen, sodaß man ihn durch Einsteeken eines Stabes USW0 verlängern kann.9 wenn höher gelegene Objekte bestäubt werden sollen»
In der beigefügten Zeichnung ist ein Ausführung®beispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt»
Am Behälter I8 der gleichzeitig als Haohfüllbehälter verwendet wird8 ist ein Rohr 2 angeordnet, das nach der Innenseite zu geschlossen ist und dessen Öffnung 3 als Austi-agsöff= aung für den zu verstäubenden Stoff dient» Das Bohr 2 ist mit Querbohrungen 4 versehen- An üer der Öffnung 3 gegenüberliegenden ©ffenen Seit® des Behälters 1 ist ein Gewinde 5 angeordnet* Tie Manschette 6, die als Faltenbalg aus elastischem Material, vorsügs^eise Gummi, bestents ist an einem Gewindering 7 und einem Ansatz 8 das hohl ausgebildeten Handgriffes 9 unlösbar und luftdicht befestigte 10 stellt das zur Erhöhung der Pumpwirkung und als Scharnier dienende Spannband der Manschette dar» Der Behälter 1 ist ait der Manschette 6 durch Einschrauben von Gewinde 5 in den Gewindering ? verbunden*

Claims (1)

  1. Patent -Ansprüche;
    Io) Streuvorrichtung für pulverförmig© Stoffe, beispielsweise pulverisiert© Pflanzenschutzmittel, bestehend aus einem Behälter mit Austrageöffnung, einer als Blasebalg wirken» den Manschette aus elastischem Material, wie vorzugsweise Gummi» UBd einem Handgriffs dadurch gekennzeichnet, daß die Austr&gsöffnung aus einem mit relativ wenigen Öffnungen Yersehenen Rohr
    2p) Str@Otοrrishtwig nach Anaprueii 1» dadurch gekennzeichnet daß der Behälter durch eine Schraubverbindung mit der
    Manschette irerbunden ist.
    3·) Staeuvorriehtung n&ch den Ansprüchen 1 und 2f dadurch, gekennzeichnet} dass die lansehette an Sehraubverbindung und Handgriff unlösbar befestigt ist»
    4o) Streuvorrishtung nach den Ansprüchen 1-3, dadureh gekennzeichnet p dass die Mansehette an einer Seite dwreh ein Band aus biegsansen Werkstoff, vorzugsweise iein®n9 gespannt ist.
    5 ο} Streuverrielitung naeh den Ansprüshen 1 - 4, dadureh gek@nng@iehn@ti, dass der Handgriff hohl ausgebildet und am Ende

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2455637A1 (de) Mop mit stiel
DE2836635A1 (de) Dosiervorrichtung fuer zahnpaste oder aehnliche dickfluessige stoffe
DE871814C (de) Zahnbehandlungs-Handstueck
DE813909C (de) Streuvorrichtung fuer pulverfoermige Stoffe
DEP0044014DA (de) Streuvorrichtung für pulverförmige Stoffe
LV11887B (lv) Dušas ierīce ar pašattīrošos dušas galvu
DE19650867C2 (de) Feuchtbodenwischgerät
DE9216531U1 (de) Reinigungsgerät
WO1997006879A1 (de) Portable filtervorrichtung zur wasseraufbereitung mit mehreren filterstufen
DE3319197C2 (de) Vorrichtung nach Art eines Markierungsstiftes, insbesondere zum Auftragen eines zähflüssigen Klebers
DE3238205C2 (de)
DE2164965C3 (de) Filter für Wasser
AT231768B (de) Trennbare drehgelenkartige Verbindung zwischen zwei Rohren bzw. Schläuchen
EP0019236A2 (de) Vorrichtung zum Austragen einer Flüssigkeit, insbesondere einer Reinigungsflüssigkeit und/oder Pflegeflüssigkeit, auf einer Fläche
AT53667B (de) Sprengaufsatz für Gießkannen.
CH262195A (de) Zerstäuber für pulverförmiges Material.
AT163557B (de) Zerstäuber für pulverförmige Schädlingsbekämpfungsmittel
DE459488C (de) Zerstaeuber fuer Parfuem o. dgl.
AT236032B (de) Zerstäubervorrichtung für flaschenartige Behälter
AT200290B (de) Waschbürste
DE578442C (de) Befeuchtungsvorrichtung
DE1940316A1 (de) Vorrichtung zum dosierten Abgeben fluessiger oder pastenartiger Stoffe,wie Seife,Zahnpasta od.dgl.
EP0438970A2 (de) Spendevorrichtung
DE2702566A1 (de) Dosier- und mischgeraet zum kontinuierlichen dosieren und zumischen eines konzentrats o.dgl. zu einer fluessigkeit
DE29512385U1 (de) Gerät zum Reinigen von Oberflächen