DEP0043555DA - Kükenhahn mit einem gegossenen Gehäuse - Google Patents

Kükenhahn mit einem gegossenen Gehäuse

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DEP0043555DA
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Germany
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plug
cock
sleeve
housing
cast
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Breither
Original Assignee
Fahrzeugbau Haller GmbH, Stuttgart
Publication date

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Description

ρ 45555 Ill/47g1
Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung.
Firma Ref-Weygandt & Klein, G.m.b.H., Stuttgart-Feuerbach.
Kükenhahn mit einem gegossenen Gehäuse.
Die Erfindung betrifft einen Kükenhahn mit einem gegossenen Gehäuse, der als einfacher Durchgangshahn oder als Drei- oder Mehrwegehahn ausgebildet sein kann. Bei den bekannten Ausführungen solcher Kükenhähne ist der kegelförmige Sitz, in den das Hahnküken eingeschliffen wird, unmittelbar in dem gegossenen Gehäuse bearbeitet.
Nach der Erfindung ist eine besondere, den Sitz für das Hahnküken aufweisende Büchse mit Spezialeigenschaften in das Hahn* gehäuse eingegossen. Das Eingießen der bereits fertig für das Einschleifen des Hahnkükens bearbeiteten Büchse ist sehr einfach, die Büchse wird in die Gießform eingesetzt und dann mit dem Gehäusemetall umgössen. Man ist so in der Lage, mit einem kleinen Aufwand an hochwertigem Werkstoff für das Hahnküken einen Sitz zu erzielen, der beste Gleiteigenschaften hat und die für das durchfließende Medium zu fordernden chemischen Eigenschaften besitzt. Die Bearbeitungskosten werden durch die eingegossene Büchse sogar noch gesenkt, da die Büchse leichter bearbeitet -werden kann als das Gehäuse.
Im Rahmen der Erfindung sind die verschiedensten Kombinationen möglich. Für Treibstoffe, Schmieröle und viele chemische Flüssigkeiten hat sich ein aus einen Leichtmetall z.B. einer AIumuniumlegierung gegossenes Gehäuse mit einer eingegossenen Büchse aus einer Kupferlegierung z.B. Phosphosbronze, Rotguß o*dgl. beäonders gut bewährt. Die Büchse ergibt mit dem aus legiertem Stahl z.B. Chromstahl bestehenden Küken beste Gleitverhältnisse und der wichtigste Teil des Hahnes, der Sitz des Kükens ist in hohem Maße korrosions- und verschleißfest.
Die einzugießende Büchse wird vorzugsweise an der Außenseite mit rippenartigen Erhöhungen versehen, die mit dem Umguß eine Verzahnung ergeben, wodurch die Büchse gegen Verdrehung gesichert und das Durchsickern des Mediums zwischen der Büchse und dem Umguß verhindert wird. Vorteilnaft wird die Büchse außen mit einem die Bindung mit dem Umgußmetall begünstigenden Überzug z.B. aus Zink versehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Figuren dargestellt, es zeigen:
Fig.1 einen Längsschnitt des Hahns, Fig.2 einen Schnitt nach A-B der Fig.1 ohne Küken.
Das Gehäuse des Hahns - im vorliegenden Falle eines Dreiwegehahns - ist mit a bezeichnet. Der konische Sitz b für das Hahnküken c gehört einer Büchse d an, die z.B. aus einer Kupferlegierung wie Phosphorbronze, Rotguß o.dgl. besteht. Diese Büchse d ist für sich vollständig fertig bearbeitet und in der Gießform mit dem Metall des Gehäuses a umgössen. Das Gehäuse a kann aus einem Leichtmetall z.B. einer Aluminiumlegierung aber auch aus Gußeisen bestehen. Als Werkstoff für das Küken c wird vorzugsweise eine nicht rostende Stahllegierung z.B. Chromstahl gewählt.
Wie die Fig.2 zeigt, wird die Büchse d an der Außenseite mit rippenartigen Erhöhungen e versehen, die mit dem Umgußmetall sine Verzahnung ergeben. Hierdurch wird eine wesentliche vergrößerte Oberfläche zwischen den beiden Metallen geschaffen, was eine labyrinthartige Verbindung bildet, wodurch jede Möglichkeit vermieden wird, daß die Flüssigkeit zwischen Küken und Gehäuse von einem Durchgang zum andern dringen kann. Zur besseren Bindung der beiden verschiedenartigen Werkstoffe von Gehäuse und Büchse kann die letztere durch ein beliebiges Verfahren außen mit einem Überzug z.B. aus Zink oder !leichtmetall versehen werden. Der Überzug kann z.B. durch Spritzen der äußeren Oberfläche der Büchse aufgebracht werden, wodurch neben der besseren Verbindung auch eine gute Abdichtung zwischen den beiden Metallen erzielt wird. Die Auswahl des Materials von Hahnküken c und der Laufbüchse d des Hahngehäuses ist so getroffen, daß zwischen den zwei Metallen ein großer Härteunterschied besteht, der das übliche Anfressen bzw. Aufrauhen beim Gebrauch verhindert und eher dazu neigt, die beiden Laufflächen zu glätten.
die Büchse 4 aus einer Kupferlegierung u.dgl. herzustellen, kann sie auch umgekehrt aus legiertem Stahl und das Küken c aus Rotguß hergestellt sein. Auf jeden Fall müssen Hahnküken und Laufbüchse aus hoch korrosionssicherem Material bestehen.
Im übrigen ist der Hahn bekannter Bauart. Der Schaft f des Kükens c ist durch eine in dem Deckel g vorgesehene Stopfbüchse h nach außen geführt. Eine sich an dem Deckel g abstützende Druckfeder i wirkt über ein- Kugellager k auf das Küken c und hält dessen Kraftschluß mit dem konischen Sitz b
aufrecht. Außerhalb des Deckels g ist der Schaft f des Kükens c mit einem Drehhebel m verbunden, in den ein mit einem Anschlag η des Gehäuses zusammenwirkender gefederter Sperrhebel ο eingebaut ist. Die Mitnahme des Hahnkükens c durch den Drehhebel m erfolgt durch Vermittlung eines mit dem Schaft f verstifteten Fanges p, der in Vertiefungen des Drehhebels m eingreifende flache Nocken q hat, die bei der Übertragung des Drehmomentes ein leichtes Abheben des Kükens e von seinem Sitz b bewirken.
Als Sonderheit ist noch zu erwähnen, daß in dem Boden des Kükens c eine Bohrung r vorgesehen ist, durch die ein ständiger Druckausgleich zwischen den Räumen unter und über dem Boden des Hahnkükens stattfindet, sodaß das Hahnküken beim Drehen keinem unerwünschten Achsialschub ausgesetzt werden kann.

Claims (7)

Patentansprüche;
1. Kükenhahn mit einem gegossenen G-ehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß der konische Sitz (b) für das Hahnküken (c) einer besonderen Büchse (d) mit Spezialeigenschaften angehört, die in das G-ehäuse (a) eingegossen ist.
2. Kükenhahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a) aus einem Leichtmetall z.B. einer Aluminiumlegierung gegossen ist und die Büchse (d) aus einer Kupferlegierung z.B. Phosphorbronze, Rotguß o.dergl. besteht.
3. Kükenhahn nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzei.ch.net* daß das Küken (c) aus legiertem Stahl, z.B. Chromstahl besteht.
4. Kükenhahn nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (d) an der Außenseite rippenartige Erhöhungen (e) aufweist.
5. Kükenhahn nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Büchse (d) außen einen die Bindung mit dem Umgußmetall begünstigenden Überzug z.B. aus Zink hat.
6. Kükenhahn, insbesondere nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden des Hahnkükens (c) eine Bohrung (r) für einen Druckausgleich vorgesehen ist.
7. Kükenhahn nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufbüchse (d) anstatt aus einer Kupferlegierung auch umgekehrt aus legiertem Stahl besteht und das Küken (c) aus einer Kupferlegierung hergestellt ist.

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