DEP0043243DA - Grundrahmen für elektromotorisch angetriebene Karren mit Lasten-Hubvorrichtung. - Google Patents
Grundrahmen für elektromotorisch angetriebene Karren mit Lasten-Hubvorrichtung.Info
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Description
Grundrahmen für elektromotorisch angetriebene Earren mit
Last e n-Hubvo r r i c htung.
Elektromotorisch angetriebene Karren mit Lastyn~liubvorrichtixn~
sind allgemein auf einem als Fahrgestell dienenden Grundrahmen
aufgebaut, der einerseits auf den Lauf rädern, d.h. den Fahr-uiid
Lenkrädern ruht, und anderseits die raaachinelle Ausrüstung für den elektrischen Antrieb des Fahr- und Hubwerkes , die Sammlerbatterie
zur Speisung der Fahr- und Hubmouoren und eine Plattform
oder sonstige Einrichtung zum Aufnehmen, Absetzen und Transportieren
der !Nutzlast trägt«,
In Figo I· ist ein derartiges Fahrzeug schematisch dargestellt
und in dieser und den anderen Figuren bedeutet:
1 den Grundrahmen,
2 die direkt im Grundrahmen gelagerten Unterstüzungsräder,
3 ein oder mehrere Antriebs- und Lenkräder,auf welche sich
mittels eines Lenfc-Drehkranzes oder eines Lenk-Drehzapfens
der Gnaadralmen I sttitzt,
4 einen lenk-Drebkranz, welcher sinngemäß an Stelle eines
Lenfc-Drehsapfens tritt,
5 eine Grundplatte , auf der die Fahr- und Hubmotoren, ihre Steuereinrichtungen, die Übertragungsmittel für die Kräfte
des Fahrmotors auf das Fahrwerk und des Hubmotors auf das Hubwerkj die Sammler zur Speisung der Motoren und sonstige
Ausrüstungsteile angeordnet sindf
β die Einrichtung zur Aufnahme der Nutzlast P , vorzugsweise
eine Plattform oder gabelartige Anhebe vorrichtung, die im Folgenden kurz als Hebebühne bezeichnet werden soll,
7 einen Mast, in dem die Hebebühne vertikal oder annähernd vertikal geführt ist,
8 ein Knotenblech,
9 einen auf den Grundrahmen aufgesetzten erhöhten Blechsteg,
10 einen als Hammbügel dienenden Teil des Grundrahmens 1,
11 den Antriebsmotor für das Fahrwerk,
12 eine rohr- oder kastenförmige Traverse«
2s ist ohne Weiteres einleuchtend, daß der Grundrahmen 1 als eigentlicher
Träger des gesamten Fahrzeuges erheblichen Beanspruchungen ausgesetzt ist„Zur Aufnahme dieser Beanspruchungen wurde
der in den Figuren rechts vom Mast 7 liegende T^iI8 welcher sum
unterfahren der zu hebenden Last möglichst niedrig gehalten werden
muß, in der vom Eraftwagenbau her bekannten Form als Eastenträger mit vorzugsweise rechteckigem Querschnitt ausgeführt,wobei
die Versteifung des Mastes 7 am Grundrahmen 1 durch Knotenbleche 8 vorgenommen wird* In dem in den Figuren links vom Mast 7 gelegenen
kürzeren Teil des Grundrahmens 1 wurde,da hier für die Hohe nicht die auf der rechten Seite erforderliche Beschränkung nötig ist j für den Fahrzeug«Grundrahmen eine neue Form gewählt
ι
Der Kastenträger wurde in diesem Falle durch Fortlästmg der inneren
Kastenwand als nach innen offenes U-Profil weitergeführte
Um aber ein möglichst schmales Fahrzeug mit doch für die Untere bringung der maschinellen Einrichtung ausreichendem Innenraum au
erhaltanf wurden die Flanschen des offenen U-Profiles wesentlich
vsrsc&mä2ert#Die dadurch verringerte Festigkeit des linken
Grandrateente lies wurde durch ein dünneres breites Blech wieder
auf die erforderliche Hone gebracht, welches an das schmalflansehige
Profil «,schließt?wie es in der Fig* III« dargestellt ist«,
Die Blechstärke dieses aufgesetzten Steges kann verhältnismäßig gering seins weil seine große Hohe eine durchaus ausreichende festigkeit in der biegungsbeanspruchten Sichtung gewährleistet.
Besondere Knotenbleclie auf der linken Seite des Mastes 7 werden
durch das angesetzte Stegblech überflüssig und die für die £iedri^haltung
des Grundrahmens 1 rechts vom Hast 7 störenden jmotenbleche
8 können besonders niedrig gehalten werden,,
Insbesondere ergibt aber der aufl das U-Profil aufgesetzte hohe
Steg einen vorzüglichen Schutz des gegen äußere Einwirkungen empfindlichen Lenk-Triebwerkes bestehend aus Lenk-Drehkranz,
Getriebe, Antriebs- und Lenkrädern. Die Steifigkeit das Grundraiimens
1 wird besonders in Bezug auf auftretende Vertikalkräfte durch die beschriebene Sauart wesentlich erhöht« 'Ua aber auch
gegenüber auftretenden horizontalen Beanspruchungen , wie
sie durch Stöße beim Befahren enger Räume unvermeidlich sind, eine ausreichende Steifigkeit des links vom Mast liegenden Eahmenteils
zu erhalten, wird wie obenerwähnt erf indungsgemäiä der
in ein schmalflanschiges nach innen offenes U-Profil abgewan<?3lte
entsprechende Teil ä.es. Grundrahmens so vun den links vom Mast
liegenden Teil des Pahrzeuges herumgeführt, daß er sich als
Wulst an die Unterkante des. Blech-Hilfssteges anschließt.
In Fig* III« Schnitt A-B ist diese wulstförmige Ausbuchtung
deutlich erkennbar ,'Der mit sein-^r Außenkante über das Fahrzeugprofil
hervortretende Teil ersetzt auf diese Weise einen sonst unentbehrlichen besonderen Rammbügel*
Während der Grundrahmen 1 an seinem unter der Hebebühne β gelegeneifrvibrzugsweise
an sich offen bleibt und nur durch eine nach dor Fahrseugmitte hin verschobene Quertraverse versteift wird,wie
es in Fig« IH8 und im Grundriß der Fig* IV. dargestellt ist,
schließt er das andere Ende des Fahrzeuges3 wie aus den gleichen
Figuren ebenfalls erkennbar ist,mit einem vorzugsweise halbkreisförmigen
Bogen, weil diese Form aus Gründen der Festigkeit und Materialersparnis die zweckmäßigste ist.
Der ganze Grundrahmen 1 erhält damit ein gabelförmiges Aussehet,
wobei lediglich, das offene Gabelende zur Erhöhung der Verwindungssteifigkeit
durch eine rohr- oder kastenförmige Traverse,wie
bereits oben erwähnt, abgeschlossen wird* Der erhöhte Grundrahmenteil 9 ist in der Figa IV.teilweise herausgebrochen,
so daß hier deutlich das Gesamtprofil dieses Grundrahmenteiles sichtbar ist, wobei die dargestellten Größenverhältai3se
in keiner Weise für die Erfindung als solche maßgebend sind*
Die in der Fige IV, gezeichnete Anordnung der Grundplatte 5 läßt
diese Grundplatte niwht nur als Trägerin der.maschinellen Einrichtung
des Fahrzeuges und des Lenk- unä Triebwerkes erkennen, sondern die Grundplatte 5. überträgt auf diese Weise auch direkt
die Lenk- und Antriebskräfte auf das Fahrzeuges ist ersichtlich, daß auch bei der Übertragung dieser Kräfte sich die der
Erfindung zu Grunde liegende Form des Grundrahmens wieder als sehr günstig, erweist«, Schließlich trägt die starr mit dem Grundrahmen
verbundene und damit als Teil desselben anzusehende Grundplatte 5 weiter zur Versteifung des gesamten Grundrahmens bei*
Claims (1)
- Sc hut a pjisT) ruche..la )Grundrahmen fur elektromotorisch _ß^igetr_±pl)en^ J^^jß^l^-JL·. Lasten~Hubvorriclitung,welcher sich auf otützräder C-J "J—d -i- oder mehrere Lenk-Triebräder (3) stützt und auf dessen Oberseite ein Mast (7) angebracht ist, in dem eine Hebebühne (6) zur Aufnahme einer Hutzlast P vertikal oder annähernd vertikal geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der unter der Hebebühne (β) als Kastenträger an sich bekannter Bauart ausgeführte Teil des Grundrahmens als nach innen offenes U-Profil um den die maschinelle Ausrüstung und ein oder mehrere Lenk-Triebräder aufnehmenden Teil des Fahrzeuges herumgeführt wird, wobei die gegenüber dem kastenförmigen Grundrahmenteil herabgesetzte Fesix; keit durch eine hochkantig angeordnete Blechwand (9) größerer Breite wiederhergestellt wird.2·)Grundrahmen nach Anspruch 1.) dadurch gekennzeichnet, daß die Blechwand (9) so auf dem U~Profil angeordnet ist, daß dieses der als Hilfssteg dienenden Blechwand gege&über nach außen vorspringt und so einen die Steifigkeit ßsgen horizontale Beanspruchung erhöhenden, gleichzeitig afc Schutz- und Hammbügel dienenden Wulst bildete3·)Grundrahmen nach Anspruch l*und 2«) dadurch gekennzeichnet, daiä der erhöhte Grundrahmenteil (9) an der Obertomte oder in deren Hahe durch sine in geeigneter V/eise befestigte etwa horizontale Grundplatte (5) versteift ist, welche sich vorzugsweise über einen Kugeldrehkranz (4) auf das Lenk-Triebrad (3) stützt und die Lenk - und Antriebskräfte auf den Grundrahmen (l) und damit auf das ganze Fahrzeug überträgt.4-e)Grundrahmen nach Anspruch 1. bis 3®) dadurch gekennzeichnet, daß der erhöhte Grundrahmenteil (9) als schützende Umhüllung geformt ist, welche wichtige Teile des Triebwerkes und der Lenkung einschließt5®) Grundrahmen nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet„ dass das offene (Jafcelende in der Nähe der Unters tut zungs räder durch eine röhr- oder kastenförmige Traverse geschlossen wird®
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